In unserer Arbeitswelt sind Projekte gang und gäbe. Nahezu in allen Bereichen werden diese in den Fokus gebracht um Probleme zu beheben, etwas neu zu erfinden, Verbesserungen durchzuführen, mit Projekten lässt sich fast alles erreichen. Doch nur weil man ein Projekt ausgerufen hat, bedeutet es noch lange nicht, dass dieses perfekt verläuft und die gewünschten Ergebnisse erzielt. Hierzu benötigt man unter anderem das Projektmanagement, welches von Beginn an das Projekt in die richtige Richtung leiten soll. In folgender Ausarbeitung wird das Projekt zum Thema Employer Branding – Entscheidungskriterien bei der Arbeitgeberwahl in der IT Branche erläutert. Hierzu wurde nach umfangreicher Literaturrecherche ein Fragebogen erstellt und ausgewertet. Die Schwierigkeit in diesem Projekt entstand durch die Einschränkung auf die IT Branche. Es mussten Teilnehmer für die Beantwortung des Fragebogens gefunden werden, welche die Anforderungen im Bezug unserer Einschränkung erfüllen und den Fragebogen auch vollständig ausfüllten. Dies führte erste nach zwei Befragungsphasen zu einer repräsentativen Rückläuferquote. Der Bezug zur IT Branche findet sich durch den Fachkräftemangel, bzw. dem generelle Mangel an qualifizierten Arbeitnehmern. Die Arbeitnehmer haben dadurch eine große Auswahl am Arbeitsmarkt. Dies macht es für unternehmen schwierig die richtigen Kandidaten auf sich aufmerksam zu machen und für sich zu gewinnen. Im Folgenden werden zunächst wichtige Begriffe und Aspekte zum Projekt definiert und erklärt, sowie die Durchführung und den Verlauf auf diese Projekt bezogen verdeutlicht. Am Ende werden die gesammelten Daten in einer Handlungsempfehlung für Unternehmen wiedergegeben. Alle Darstellungen sind von der Gruppe gemeinsam erstellt worden.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
1.Projektmanagement:
1.1 Definition Projekt
1.2 Auftragsklärung
1.3 Zieldefinition
1.4 Stakeholderanalyse
1.5 Phasenplan
1.6 Projektstrukturplan
1.7 Fortschrittsmessung Earned Value Analyse
1.8 Risikomanagement
2. Forschungsdesign
2.1 Forschungsstrategie
2.2 Geplantes Untersuchungsfeld
2.3 Hypothese
2.4 Kriterien und Fragebogen
2.5 Auswertungsverfahren
3. Forschungsprojekt - Ergebnispräsentation
3.1 persönliches Fach-Thema aus dem Bereich Employer Branding
3.2 Literaturanalyse zum Thema: Erkenntnisse und Leitstudien
3.3 Durchführung der Forschung, befragte Gruppe, Rückläufer
3.4 Ergebnisse, grafische Darstellung
3.5 Ihre Schlussfolgerungen und Empfehlungen
Fazit
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Untersuchung von Entscheidungskriterien, die IT-Spezialisten bei der Wahl ihres Arbeitgebers heranziehen, um Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Employer-Branding-Strategien zielgruppengerecht anzupassen und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.
- Analyse von Arbeitnehmerpräferenzen in unterschiedlichen Lebensphasen
- Anwendung quantitativer Forschungsmethoden zur Datenerhebung
- Evaluation von Rekrutierungskanälen in der IT-Branche
- Entwicklung von Handlungsempfehlungen für ein individuelles Benefit-Management
Auszug aus dem Buch
3.1 persönliches Fach-Thema aus dem Bereich Employer Branding
In der IT Branche sind Spezialisten stark umworben und immer im Mangel. Daher hat ein Arbeitnehmer, mit entsprechenden Qualifikationen in dieser Branche, die Möglichkeit sich eine Arbeitsstelle und ein Unternehmen, auszusuchen. Umso wichtiger ist es hier für die Unternehmen, dass sie sich mit ihrer USP (Unique Selling Proposition) hervorheben. Von vielen großen Unternehmen hat der Arbeitnehmer nicht nur hinsichtlich der Produkte oder Dienstleistungen eine Vorstellung, sondern es hat sich auch ein Markenbild der Unternehmens unterbewusst gefestigt. Für den Markenbegriff gibt es keine eindeutige Definition. Sie wird von vielen Dimensionen beschrieben, jedoch weisen die meisten Definitionen eine Gemeinsamkeit auf. Nämlich dass die Marke die verschiedenen Anbieter eines Produktes oder einer Dienstleistung voneinander unterscheidet.
Das Markenbild, wird vom jeweiligen Unternehmen nach stark nach außen hin kommuniziert. Dies kann auch viele Arte erfolgen wie beispielsweise durch die klassische Werbung, durch Repräsentanz an zum Markenbild passenden Events oder zum Markenbild konformen Sponsorings von Vereinen o.ä.. Durch die ständige Kommunikation der Unternehmensmarke, verankert sich diese in der Psyche des Konsumenten, welch das Unternehmen dadurch automatisch mit passenden Adjektiven in Verbindung bringt. (vgl. Adjouri 2004, S.188ff) Passend zu dieser Marke, wird auch das employer Branding vermittelt. Dies ist die Positionierung als Abreitgeber, nicht als Dienstleistungs- oder Produktunternehmen. Beim empolyer Branding vermittelt das Unternehmen seine Attraktivität als Arbeitgeber, mit dem Ziel Mitarbeiter anzuwerben.
Zusammenfassung der Kapitel
1.Projektmanagement: Einführung in die Grundlagen des Projektmanagements, inklusive Zieldefinition, Stakeholder-Analyse und Phasenplanung, um den Rahmen für die Studienarbeit zu schaffen.
2. Forschungsdesign: Darstellung der linearen Forschungsstrategie und der quantitativen Erhebungsmethode mittels Fragebögen zur Überprüfung der aufgestellten Hypothese.
3. Forschungsprojekt - Ergebnispräsentation: Vorstellung der theoretischen Einbettung in das Employer Branding sowie detaillierte Präsentation und Interpretation der empirischen Ergebnisse zur Arbeitgeberwahl.
Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Relevanz lebensphasenorientierter Benefits und der Bedeutung des Projektmanagements für den strukturierten Projekterfolg.
Schlüsselwörter
Employer Branding, IT-Branche, Arbeitgeberwahl, Lebensphasen, Projektmanagement, quantitative Forschung, Mitarbeiterbindung, Rekrutierung, Fachkräftemangel, Arbeitnehmerpräferenzen, Benefit-Management, Stakeholder-Analyse, Arbeitszeitmodelle, Unternehmenskultur, Markendefinition
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Entscheidungskriterien von IT-Spezialisten bei der Wahl ihres Arbeitgebers unter Berücksichtigung unterschiedlicher Lebensphasen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind Projektmanagement-Methoden, Employer Branding in der IT-Branche sowie die Analyse von Arbeitnehmerbedürfnissen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, herauszufinden, welche Faktoren für IT-Mitarbeiter bei der Arbeitgeberwahl ausschlaggebend sind, um daraus Empfehlungen für Unternehmen abzuleiten.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird ein quantitativer Forschungsansatz gewählt, der auf einer Literaturanalyse und einer eigenen empirischen Umfrage basiert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden neben den Projektmanagement-Grundlagen die Ergebnisse der Umfrage grafisch aufbereitet und in Bezug auf demografische Faktoren sowie Präferenzen analysiert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch die Begriffe Employer Branding, IT-Branche, Arbeitnehmerpräferenzen und Lebensphasen beschreiben.
Warum ist die Unterscheidung nach Lebensphasen wichtig?
Die Autorin stellt fest, dass Bedürfnisse je nach Alter und Familienstand stark variieren, weshalb Standardlösungen zur Mitarbeiterbindung oft nicht zielführend sind.
Was wird als "Benefit-Katalog" empfohlen?
Ein Benefit-Katalog soll es Arbeitnehmern ermöglichen, individuelle Angebote des Unternehmens entsprechend ihrer persönlichen Lebensphase selbst auszuwählen.
- Quote paper
- Franziska Kühn (Author), 2018, Entscheidungskriterien bezüglich der Arbeitgeberwahl in der IT-Branche, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/490371