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Konkurrenzsituation im Bereich erneuerbare Energien und Analyse von Marketingkooperationen

Title: Konkurrenzsituation im Bereich erneuerbare Energien und Analyse von Marketingkooperationen

Seminar Paper , 2005 , 36 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Annika Förster (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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Die Frage nach alternativen Energiequellen hat in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Ausgelöst wurde die Diskussion durch zunehmende Naturkatastrophen, wie z.B. die Hurrikansaison in Nordamerika, aber auch Rekordsommer wie 2003 in Deutschland, für die die CO2 belastete Umwelt verantwortlich gemacht wird. Durch die zunehmenden Emissionen steigt die Durchschnittstemperatur der Erde. Experten rechnen mit einem Anstieg von 1,4 -5,8°C bis zum Ende des Jahrhunderts. Mit der Erwärmung erhöht sich auch die Anzahl der Katastrophen. Ein zweiter entscheidender Faktor in der Frage nach erneuerbaren Energien ist der stetig steigende Ölpreis.
Im Grunde ist die Nutzung regenerativer Energie nicht neu. Seit Jahrhunderten bedient man sich beispielsweise der Kraft des Wassers. Schon vor 2000 Jahren hat es Mühlen, Pumpen und Hebewerke angetrieben. Später im 19. Jh. machte es eine Versorgung mit Elektrizität auch in abgelegenen Orten möglich. Auch Wind und Sonne wurden schon seit hunderten von Jahren genutzt (z.B. der Wind als Antrieb für Segelschiffe und für Windmühlen, die Sonne zum Beheizen der Häuser und Erwärmen von Brauchwasser). Durch die Entdeckung der fossilen Energiequellen sind die Regenerativen etwas in den Hintergrund getreten. Doch seit einigen Jahren beschäftigen sich Politik, Wissenschaft und Wirtschaft wieder verstärkt mit diesem Thema. Mit dem Kyoto - Protokoll gibt es eine schriftliche Fixierung, die die Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet unterstützt. Der Markt im Bereich erneuerbare Energien ist stark gewachsen und die Potentiale sind bei weitem nicht ausgeschöpft. In einigen Branchen hat sich bereits ein Konkurrenzmarkt gebildet, in anderen Bereichen setzt man auf Zusammenarbeit. Ziel dieser Arbeit ist nach der theoretischen Behandlung von Kooperationen, das Potential der erneuerbaren Energien aufzuzeigen und eine Übersicht über die Branche und der Konkurrenzsituation zu geben. Im Anschluss daran folgt ein Fallbeispiel für die Analyse einer Marketingkooperation.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. KOOPERATION

2.1 Zwischenbetriebliche Kooperation

2.1.1 Begriff der Kooperation

2.1.2 Erklärungsansätze

2.2 Kooperation im Marketing

3. ERNEUERBARE ENERGIEN

3.1 Notwendigkeit erneuerbarer Energien

3.2 Arten und Potential erneuerbarer Energie

3.2.1 Sonnenenergie

3.2.2 Windenergie

3.2.3 Biomasse

3.2.4 Wasserkraft

3.2.5 Geothermie

3.3 Branchensituation und Konkurrenz

4. FALLBEISPIEL UNTERNEHMEN „LICHTBLICK – DIE ZUKUNFT DER ENERGIE GMBH“ – ANALYSE DER MARKETINGKOOPERATION

SCHLUSSBETRACHTUNG

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, theoretische Grundlagen von Kooperationen darzulegen, das Potenzial verschiedener erneuerbarer Energien aufzuzeigen und einen Überblick über die Branchensituation sowie den Wettbewerb zu geben. Abschließend wird mittels eines Fallbeispiels die Marketingkooperation zwischen dem Unternehmen „LichtBlick“ und der „Deutschen Post“ analysiert.

  • Grundlagen und Erklärungsansätze zwischenbetrieblicher Kooperationen
  • Differenzierung von strategischer und operativer Marketingkooperation
  • Technisches Potenzial und Notwendigkeit erneuerbarer Energien (Sonne, Wind, Biomasse, Wasser, Geothermie)
  • Markt- und Konkurrenzanalyse der deutschen Branche für erneuerbare Energien
  • Analyse der Marketingkooperation zwischen LichtBlick und der Deutschen Post

Auszug aus dem Buch

4. Fallbeispiel Unternehmen „LichtBlick – die Zukunft der Energie GmbH“ – Analyse der Marketingkooperation

Dass es noch Kooperationen im Bereich erneuerbare Energien gibt, soll in diesem Kapitel gezeigt werden. Zunächst stelle ich das Unternehmen „LichtBlick – die Zukunft der Energie GmbH“ vor und analysiere die Marketingkooperation mit der „Deutschen Post“.

Das Unternehmen wurde 1998 gegründet mit dem Ziel, sich mit einem umweltfreundlichen wettbewerbsfähigen Stromprodukt am Markt zu etablieren. Dabei musste sich „LichtBlick“ gegen den Monopolmarkt der großen Konzerne wie E.on, RWE, EnBW, etc. durchsetzen. Nach dem Karlsruher Urteil begann sich der Strommarkt zu liberalisieren. Heute ist das Unternehmen der „größte unabhängige Stromanbieter in Deutschland“. Mit 110 Mitarbeitern und einem (voraussichtlichen) Jahresumsatz 2005 von 160 Mio. Euro ist es zu 100% im privaten Besitz der Gesellschaftsgründer und Geschäftsführer. „LichtBlick“ hat weder eigene Kraftwerke, noch eigene Stromnetze. Die GmbH bezieht den Strom ausschließlich aus umweltfreundlichen Kraftwerken. Der Schwerpunkt liegt dabei auf regenerativen Energiequellen, wie Wind- und Sonnenenergie, Biomasse und Wasserkraft. Laut den Mindestkriterien dürfen nur maximal 50% Strom aus erdgasbefeuerten Kraft-Wärme-Kopplungen beigemischt werden. Seit 2003 bedient man sich aber vollständig der erneuerbaren Energien. Das Unternehmen setzt auf vier Vertriebswege: (1) Hörensagen (z.B. durch Internet oder der Hotline); (2) Kunden werben Kunden (z.B. Freunde oder Nachbarn); (3) Direktvertrieb (ist derzeit noch im Aufbau; z.B. Besuch von Messen) und (4) Vertriebskooperationen. Zu den Kooperationspartnern gehören neben der „Deutschen Post“ noch die „Berliner Sparkasse“, die „Verbraucher Initiative“ und der „Verkehrsclub Deutschland“. Hinzu kommen noch kleinere Bioläden und Telekommunikationsanbieter auf lokaler Ebene. Es existieren zwischen „LichtBlick“ und den jeweiligen Partnern schriftliche Kooperationsverträge, in denen u.a. die Höhe der Provision festgelegt ist. Die Vertriebskooperation gestaltet sich folgendermaßen: Man setzt auf „geben und nehmen“. Die Partner erhalten kostenlos Informationen und werden auf Schulungen trainiert. Mit den Kenntnissen beraten sie potentielle Kunde und wickeln den Vertragsabschluss ab. Für jeden abgeschlossenen Vertrag erhalten die Kooperationspartner eine Vertriebsprämie.

Es folgt nun eine Betrachtung der Kooperation mit der „Deutschen Post“. Diese macht Ausschreibungen, in diesem Fall für den Vertrieb von Stromverträgen, auf die man Angebote einreichen kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung alternativer Energien aufgrund von Umweltfaktoren und Ölpreisentwicklungen sowie die Zielsetzung der Arbeit.

2. KOOPERATION: In diesem Kapitel werden Begriffe und Erklärungsansätze für zwischenbetriebliche Kooperationen sowie die Spezifika von Marketingkooperationen theoretisch fundiert.

3. ERNEUERBARE ENERGIEN: Dieses Kapitel erläutert die Notwendigkeit des Umstiegs, das Potenzial verschiedener Energiearten und gibt einen Marktüberblick über die Branche.

4. FALLBEISPIEL UNTERNEHMEN „LICHTBLICK – DIE ZUKUNFT DER ENERGIE GMBH“ – ANALYSE DER MARKETINGKOOPERATION: Anhand dieses Unternehmens wird die praktische Umsetzung und der Nutzen einer strategischen Marketingkooperation mit der Deutschen Post analysiert.

SCHLUSSBETRACHTUNG: Die Schlussbetrachtung fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Relevanz von Kooperationen im Sektor.

Schlüsselwörter

Kooperation, Marketingkooperation, Erneuerbare Energien, Windenergie, Sonnenenergie, Biomasse, Wasserkraft, Geothermie, LichtBlick, Deutsche Post, Transaktionskostentheorie, Spieltheorie, Strategische Partnerschaften, Strommarkt, Energiewirtschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Konkurrenzsituation in der Branche für erneuerbare Energien und analysiert den Nutzen und die Struktur von Marketingkooperationen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die theoretischen Grundlagen der Kooperation, die technologischen Möglichkeiten erneuerbarer Energien und deren Marktdurchdringung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, das Potenzial der erneuerbaren Energien aufzuzeigen, einen Überblick über die Branchenstruktur zu geben und eine konkrete Marketingkooperation zu analysieren.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es werden theoretische Erklärungsansätze (Transaktionskostentheorie, Spieltheorie) mit einer praktischen Marktanalyse und einem Fallbeispiel kombiniert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung von Kooperationen, eine detaillierte Betrachtung verschiedener Energiequellen und eine Analyse von Marktteilnehmern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Kooperation, erneuerbare Energien, Marketing und Marktanalyse definiert.

Warum ist die Kooperation mit der Deutschen Post für LichtBlick strategisch wertvoll?

LichtBlick profitiert vom hohen Bekanntheitsgrad der Deutschen Post, um das eigene Angebot bundesweit publik zu machen und Transaktionskosten für Kunden zu senken.

Welche Rolle spielt die Geothermie im Vergleich zu anderen Energieformen?

Die Geothermie gilt als Wachstumsmarkt mit ungenutztem Potenzial, wird jedoch von Unternehmen eher als ergänzende Energiequelle denn als Konkurrenz zu anderen erneuerbaren Energien betrachtet.

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Details

Title
Konkurrenzsituation im Bereich erneuerbare Energien und Analyse von Marketingkooperationen
College
Ernst Moritz Arndt University of Greifswald  (Rechts-&Staatswissenschaftliche Fakultät)
Course
Seminar Kooperationsökonomie
Grade
1,3
Author
Annika Förster (Author)
Publication Year
2005
Pages
36
Catalog Number
V49046
ISBN (eBook)
9783638455909
Language
German
Tags
Konkurrenzsituation Bereich Energien Analyse Marketingkooperationen Seminar Kooperationsökonomie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Annika Förster (Author), 2005, Konkurrenzsituation im Bereich erneuerbare Energien und Analyse von Marketingkooperationen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/49046
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