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Medialisierung in Sport und Recht. Der Zusammenhang mit Aufmerksamkeits- und Legitimationsbedarf

Título: Medialisierung in Sport und Recht. Der Zusammenhang mit Aufmerksamkeits- und Legitimationsbedarf

Trabajo Escrito , 2016 , 19 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Philipp Durillo Quiros (Autor)

Medios / Comunicación - Otros
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Für den Sport ist es wichtig, in den Medien präsent zu sein. Doch inwieweit gibt es innerhalb des Sports Unterschiede bei Medienpräsenz und Anpassungserscheinungen? Und inwieweit kann es sich das Funktionssystem Recht leisten, in dem Maße wie der Sport im medialen Fokus der Öffentlichkeit zu stehen?

Dieser Satz und die eben aufgeworfenen Fragen leiten daher perfekt auf das Hauptthema dieser Arbeit hin. Der Forschungsbereich der Medialisierung gewinnt in der Medien- und Kommunikationswissenschaft seit der Jahrtausendwende zunehmend an Bedeutung. In einer funktional ausdifferenzierten Gesellschaft weisen jedoch die verschiedenen Teilsysteme auch einen unterschiedlichen Grad an Medialisierung auf. Inwieweit ist es für Teilsysteme wünschenswert, nicht nur im Zentrum des Medieninteresses zu stehen, sondern dieses auch proaktiv zu bedienen? Im Laufe der Arbeit sollen hier zentrale Unterschiede herausgearbeitet werden.

Am Beispiel der Funktionssysteme Recht und Sport. Ausgehend von einer abgrenzenden und ausführlichen Begriffsarbeit zur "Medialisierung" sollen zunächst Medialisierungstendenzen im Sport und im Recht dargestellt werden, ehe es später zu einer vergleichenden Analyse kommt, inwieweit der Bedarf an Aufmerksamkeit- und Legitimation den Grad der Medialisierung beeinflussen. Ein direkter Vergleich dieser beiden Systeme ist bisher in der Medialisierungsforschung, in der die Tendenz doch stark zur Erforschung des Funktionssystems Politik geht, noch nicht vorgekommen. Diese Arbeit kann daher als eine erste kleine Bestandsaufnahme in einem riesigen Themengebiet angesehen werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definitionen und Abgrenzungen

2.1. Medialisierung

2.1.1. Funktionale Systemtheorie

2.1.2. Öffentlichkeit/Medien als Funktionssystem

2.1.3. Medienlogik und Anpassungsgründe

2.1.4. Einfache Medialisierung

2.1.5. Reflexive Medialisierung

2.1.6. Abgrenzung des Medialisierungsbegriffs

3. Vergleich einzelner Teilsysteme

3.1. Sport

3.1.1. Medialisierung des Sports

3.1.2. Aufmerksamkeitsbedarf im Sport

3.2. Recht

3.2.1. Medialisierung des Rechts

3.2.2. Legitimationsbedarf im Recht

3.3. Vergleich der beiden Teilsysteme

4. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwiefern der Bedarf an Aufmerksamkeit oder Legitimation den Medialisierungsgrad in den gesellschaftlichen Teilsystemen Recht und Sport beeinflusst. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, warum und wie diese Systeme ihre interne Logik an die Anforderungen der Massenmedien anpassen, um ihre gesellschaftliche Relevanz oder Stabilität zu sichern.

  • Theorie der Medialisierung in funktional differenzierten Gesellschaften
  • Vergleich der Medienlogik und Anpassungsmechanismen von Sport und Recht
  • Analyse des Einflusses von Aufmerksamkeits- und Legitimationsbedarf
  • Unterscheidung zwischen einfacher und reflexiver Medialisierung
  • Bedeutung der Inklusivität als treibender Faktor für Medialisierungsprozesse

Auszug aus dem Buch

3.1. Sport

Begonnen wird mit dem Teilsystem Sport. Die gesellschaftliche Primärfunktion dieses Systems wird gemeinhin durch den Wettkampf bezeichnet. Aus diesem Wettkampf lässt sich - vor allem auf Ebene der Zuschauer und Rezipienten - auch die einhergehende Unterhaltung als Sekundärfunktion ausmachen. Der Binäre Code ist Sieg/Niederlage, Programme sind die sportlichen Regeln, die den rechtlichen Rahmen für das sportliche Handeln liefern. Fairness kann als Zusatz zu den Regeln angesehen werden (Heinecke, 2014, S. 60). Freilich herrschen im Sport zunächst noch verschiedenste Unterbezeichnungen. Ein hochbezahlter Nationalspieler hat dem Sport eine andere Auffassung gegenüber als ein Diabetes-Patient, der in seiner Freizeit laufen geht, um fit zu bleiben. So unterscheidet Plothe in drei Kategorien des Sports: Den Breiten- und Freizeitsport zur körperlichen Ertüchtigung, dem unter Verbandsaufsicht durchgeführten Leistungssport, bei dem Training und Wettkampf getrennt stattfinden und dessen Ziel das „Gewinnen“ ist sowie als dritte Kategorie der „Berufsmäßige Sport“, der Hochleistungssport, Berufssport, Showsport und Profisport beinhaltet (Plothe, 1998, S.11). Während der Breitensport strukturell eher mit den Funktionssystemen Bildung, Gesundheit und Sozialisierung gekoppelt ist, ist der Berufsmäßige Sport eher mit Politik, Wirtschaft und den Massenmedien leistungsmäßig miteinander verknüpft (Heinecke, 2014, S. 66). Daher soll im Laufe der Untersuchung auch nur der Spitzensport am Beispiel der deutschen Volkssportart, dem Fußball, beleuchtet werden. Hier sind Medialisierungstendenzen am deutlichsten auszumachen und am weitreichendsten erforscht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Relevanz der Medialisierungsforschung und Formulierung der Forschungsfrage anhand der Systeme Recht und Sport.

2. Definitionen und Abgrenzungen: Theoretische Fundierung des Medialisierungsbegriffs auf Basis der Systemtheorie und Abgrenzung zu anderen Medienkonzepten.

3. Vergleich einzelner Teilsysteme: Detaillierte Untersuchung von Sport und Recht hinsichtlich ihrer medialen Anpassung und ihrer spezifischen Bedürfnisse nach Aufmerksamkeit oder Legitimation.

4. Fazit und Ausblick: Zusammenführung der Ergebnisse, die eine Korrelation zwischen dem Grad der Medialisierung und dem jeweiligen Bedarf an Aufmerksamkeit oder Legitimation bestätigt.

Schlüsselwörter

Medialisierung, Systemtheorie, Sport, Recht, Medienlogik, Öffentlichkeit, Legitimation, Aufmerksamkeit, Spitzensport, Inklusivität, Kommunikation, Funktionssystem, Massenmedien, Anpassung, Agenda-Setting

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert den Einfluss von Aufmerksamkeit und Legitimation auf den Medialisierungsgrad in den gesellschaftlichen Teilsystemen Sport und Recht.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder umfassen die Systemtheorie nach Luhmann, die Rolle der Medienlogik sowie die strukturelle Anpassung von Funktionssystemen an mediale Anforderungen.

Was ist die primäre Forschungsfrage der Arbeit?

Die Forschungsfrage lautet: Inwieweit bedingen Aufmerksamkeits- oder Legitimationsbedarf die Ausdifferenzierung des Medialisierungsgrads in gesellschaftlichen Teilsystemen?

Welche wissenschaftliche Methode wird für den Vergleich genutzt?

Es wird eine vergleichende Analyse auf Basis der Systemtheorie durchgeführt, die theoretische Definitionen mit empirischen Beobachtungen der Medialisierungsprozesse in Sport und Recht verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des Medialisierungsgrads im Sport und Recht sowie einen direkten Vergleich dieser Systeme anhand des Faktors Inklusivität.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten durch die Begriffe Medialisierung, Systemtheorie, Medienlogik, Sport, Recht und Aufmerksamkeit beschreiben.

Wie unterscheidet sich der Medialisierungsbedarf zwischen Sport und Recht?

Der Sport zeigt einen immensen Aufmerksamkeitsbedarf, da er einseitig von Massenmedien abhängig ist, während das Recht einen geringeren, eher legitimationsorientierten Bedarf aufweist.

Warum ist das Kriterium der Inklusivität für diese Studie entscheidend?

Die Inklusivität bestimmt, wie sehr ein System auf öffentliche Aufmerksamkeit angewiesen ist; eine hohe Inklusivität führt zu einer stärkeren Abhängigkeit von Medien und damit zu einem höheren Medialisierungsgrad.

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Detalles

Título
Medialisierung in Sport und Recht. Der Zusammenhang mit Aufmerksamkeits- und Legitimationsbedarf
Universidad
University of Mannheim
Calificación
2,0
Autor
Philipp Durillo Quiros (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
19
No. de catálogo
V490568
ISBN (Ebook)
9783668975002
ISBN (Libro)
9783668975019
Idioma
Alemán
Etiqueta
inwieweit recht vergleich eine teilsystemen medialisierungsgrads ausdifferenzierung legitimationsbedarf aufmerksamkeits- sport
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Philipp Durillo Quiros (Autor), 2016, Medialisierung in Sport und Recht. Der Zusammenhang mit Aufmerksamkeits- und Legitimationsbedarf, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/490568
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