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Digitalisierung im Gesundheitswesen. Einflüsse und Auswirkungen von Telemedizin

Título: Digitalisierung im Gesundheitswesen. Einflüsse und Auswirkungen von Telemedizin

Trabajo Escrito , 2018 , 28 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Julian Fenten (Autor)

Medicina - Otros
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In dieser Arbeit wird ein allgemeiner Überblick über die Digitalisierung des Gesundheitswesens in Deutschland dargelegt. Da die größten Defizite in der Vernetzung und Kommunikation gesehen werden, findet zunächst eine detailliertere Betrachtung der Anwendung und Grundlagen der Telemedizin statt. In diesem Zuge werden auch die Rolle der elektronischen Patientenakte (ePA) und rechtliche Hürden miteinbezogen.

Im weiteren Vorgehen wird die Digitalisierung im Gesundheitswesen in ihrer Gesamtheit betrachtet. Aus Quellen der Literatur wurde ein Reifegrad-Modell entworfen. Dabei wurden einzelne, für die Gesamtheit des Digitalisierungsfortschritts relevante, Dimensionen ausfindig gemacht.

Durch die Aggregation aktueller Studien und Artikel sollen den entwickelten Dimensionen quantitative und qualitative Aussagen über das deutsche Gesundheitswesen zugeordnet werden. Zu diesen Studien zählt unter anderem eine Studie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, sowie eine Studie der Unternehmensberatung McKinsey. Um diese Aussagen in einen besseren Kontext zu setzten, sollen sie nachfolgend gegenüber dem Abschneiden internationaler Vorreiter gestellt werden. Ein genauerer Fokus wird hierbei auf das Gesundheitssystem von Dänemark gelegt, da es zu einem der Fortschrittlichsten weltweit zählt.

Im letzten Teil sollen (länder- und gebietsunabhängiger) ausgewählte Einflüsse analysiert werden. Hierbei sollen zuerst der Einfluss des kulturellen Wandels und die Veränderung der Arzt-zu-Patient-Beziehung erläutert werden. Anschließend sollen dahingehend Auswirkungen und Möglichkeiten betrachtet werden. Zuletzt werden kurz Herausforderungen des demographischen Wandels angesprochen und beispielhaft erläutert, wo die Digitalisierung bei der Überalterung unterstützend wirksam sein kann.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Telemedizin – Eine Chance?

2.1 Begriffsdefinition

2.2 Anwendung

2.2.1 Potentiale

2.2.2 Aktueller Stand

2.2.3 Anwendungsgebiete

2.3 Vernetzung als Schlüssel

2.3.1 Elektronische Gesundheitskarte

2.3.2 Elektronische Patientenakte

2.4 Rechtliche Hürden

2.4.1 Integration in die Allgemeinversorgung

2.4.2 Einschränkung der Fernbehandlung

2.4.3 Schweigepflicht und Datenschutz

3 Stand der Digitalisierung

3.1 Analyse der digitalen Reife Deutschlands

3.1.1 Interoperabilität

3.1.2 Strategie

3.1.3 Technologie

3.1.4 Kundenerlebnis

3.1.5 Auswirkungen

3.2 Internationale Vorreiter

3.2.1 Dänemark

3.2.2 Weitere Länder

4 Auswirkungen und Einflüsse

4.1 Kultureller Wandel

4.1.1 Souveränität des Patienten

4.1.2 Quantified Self

4.2 Möglichkeiten mobiler Endgeräte

4.3 Demographischer Wandel

4.3.1 Mangelnde digitale Kompetenzen

4.3.2 Altersgerechte Assistenzsysteme

4.3.3 Robotik gestützte Pflege

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Stand und die Auswirkungen der Digitalisierung im deutschen Gesundheitswesen. Ziel ist es, durch eine Analyse verschiedener Dimensionen der digitalen Reife und den Vergleich mit internationalen Vorreitern ein besseres Verständnis für die Herausforderungen und Potentiale der digitalen Transformation im medizinischen Sektor zu entwickeln.

  • Anwendung und Herausforderungen der Telemedizin
  • Messung der digitalen Reife im Gesundheitswesen
  • Internationaler Vergleich von Digitalisierungsstrategien
  • Einfluss des kulturellen und demographischen Wandels

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Interoperabilität

Um die Kommunikationsfähigkeit der digitalen Systeme über die Grenzen hinweg zu evaluieren, ist es zunächst wichtig die Interoperabilität zu messen (Flott et al. 2016). Diese bezeichnet die Fähigkeit der Zusammenarbeit von verschiedenen Systemen und ist in einem integrierten und patientenzentrierten Gesundheitswesen maßgeblich für die Reichweite der einzelnen Systeme (Duden o. D.; Flott et al. 2016). Eine Möglichkeit zur Messung bietet das achtstufige (0 bis 7) „Continuity of Care Maturity Model“ (CCMM) (vgl. Anhang 5A). Dies misst die Fähigkeit von Einrichtungen im Gesundheitswesen die Kommunikation und Patientenversorgung versorgungsstandort- und anbieterübergreifend zu koordinieren (HIMSS Analytics o. D.). Studien deuten darauf hin, dass über Sektorengrenzen hinweg häufig eine schlechte und fehlerhafte Kommunikationsfähigkeit besteht (Flott et al. 2016). Technische Interoperabilität und einheitliche Standards sind unter anderem eine Voraussetzung für die Verbreitung telemedizinische Verfahren (Rebscher 2017 S.216) und ein effektives Nutzen der Möglichkeiten der Vernetzung (Elmer 2017 S. 29).

Obwohl Deutschland eigentlich über gute Voraussetzungen dafür verfügt, befindet sich die flächendeckende Vernetzung der einzelnen Institutionen noch in den Kinderschuhen (Biesdorf et al. 2016; Digital-Gipfel 2017 S.18; Hessisches Ärzteblatt 2016). Gerade durch die fehlende Interoperabilität sind bisher nur Teilbereiche und einzelne Prozesse miteinander vernetzt (Elmer 2017 S.29). Im eHealth-Gesetzt wurde die Erstellung eines Interoperabilitätsverzeichnisses bis Mitte 2017 vorgesehen (vgl. § 291e SGB V), welches jedoch in der Kritik steht unverbindlich zu sein und proprietären Insellösungen Vorschub zu leisten (Digital-Gipfel 2017 S.12). In einer repräsentativen Studie gaben 27% der Kliniken an, dass die mangelnde Interoperabilität sogar Grund für das langsame Fortschreiten der Digitalisierung ihrer Prozesse sei (McKinsey 2017 S.8). Das Bundesministerium kam in ihrer Studie zu ähnlichen Ergebnissen: Die digitale Vernetzung mit Kunden und die Vernetzung der Dienstleistungserbringung schneiden im Vergleich zu anderen Branchen weit unterdurchschnittlich ab. Nur 3% der Institutionen im Gesundheitswesen kooperieren branchenintern (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie 2017).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung erläutert den Druck durch den demographischen Wandel auf das Gesundheitswesen und führt in die Thematik der Digitalisierung als Lösungsansatz ein.

2 Telemedizin – Eine Chance?: Dieses Kapitel definiert Telemedizin, beleuchtet ihre Anwendungsmöglichkeiten sowie Potentiale und diskutiert kritische rechtliche Hürden.

3 Stand der Digitalisierung: Es wird der aktuelle Digitalisierungsstand in Deutschland anhand von fünf Dimensionen analysiert und mit internationalen Vorreitern wie Dänemark verglichen.

4 Auswirkungen und Einflüsse: Hier werden der kulturelle Wandel, die Rolle mobiler Endgeräte und die Herausforderungen des demographischen Wandels in Bezug auf die Digitalisierung betrachtet.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht den dringenden Handlungsbedarf zur Förderung einer innovationsfreundlichen Digitalisierung im deutschen Gesundheitswesen.

Schlüsselwörter

Digitalisierung, Gesundheitswesen, Telemedizin, eHealth, mHealth, Elektronische Patientenakte, Interoperabilität, Digitale Reife, Demographischer Wandel, Altersgerechte Assistenzsysteme, Robotik, Quantified Self, Patienten-Arzt-Beziehung, Vernetzung, Datenschutz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens, analysiert den aktuellen Stand, identifiziert Herausforderungen und zeigt Potentiale auf.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Telemedizin, der digitalen Vernetzung (eGK, ePA), der digitalen Reife von Institutionen sowie den gesellschaftlichen Einflüssen durch den demographischen und kulturellen Wandel.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, einen Überblick über den Digitalisierungsgrad im Gesundheitswesen zu geben und durch die Entwicklung eines Modells mit fünf Dimensionen die komplexen Aspekte der digitalen Transformation messbar und vergleichbar zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die bestehende Studien aggregiert, ein Reifegrad-Modell entwirft und Deutschland in den internationalen Kontext stellt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von Telemedizin-Grundlagen, die Bewertung der digitalen Reife Deutschlands anhand definierter Dimensionen und die Untersuchung von Auswirkungen wie dem Wandel der Patientenrolle und technischen Assistenzsystemen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Digitalisierung, Gesundheitswesen, Telemedizin, Interoperabilität, eHealth, mHealth und demographischer Wandel.

Warum wird Dänemark als Vorreiter bezeichnet?

Dänemark weist einen deutlich höheren Grad an Vernetzung und Standardisierung auf, beispielsweise durch flächendeckende elektronische Patientenakten und elektronische Rezepte, wovon Deutschland noch weit entfernt ist.

Welche Rolle spielen rechtliche Rahmenbedingungen für die Telemedizin?

Rechtliche Hürden wie Datenschutz, Schweigepflicht und strenge Evidenzanforderungen bei der Methodenbewertung werden in der Arbeit als Faktoren identifiziert, die eine schnelle Innovation teilweise behindern.

Final del extracto de 28 páginas  - subir

Detalles

Título
Digitalisierung im Gesundheitswesen. Einflüsse und Auswirkungen von Telemedizin
Universidad
University of Münster  (Lehrstuhl für Informatik, Database and Information Systems (DBIS))
Calificación
1,3
Autor
Julian Fenten (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
28
No. de catálogo
V490999
ISBN (Ebook)
9783346002310
ISBN (Libro)
9783346002327
Idioma
Alemán
Etiqueta
Digitalisierung Gesundheitswesen Telemedizin digitale Reife elektronische Patientenakte elektronische Gesundheitskarte
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Julian Fenten (Autor), 2018, Digitalisierung im Gesundheitswesen. Einflüsse und Auswirkungen von Telemedizin, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/490999
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