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Vor- und Nachteile des E-Governments für die Kundenorientierung

Title: Vor- und Nachteile des E-Governments für die Kundenorientierung

Research Paper (undergraduate) , 2016 , 21 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Tobias Sogorski (Author)

Organisation and administration - Miscellaneous
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Diese Arbeit soll Vor- und Nachteile des E-Governments anhand von praktischen Beispielen erläutern. Hierfür wird die Arbeit in fünf Kapiteln unterteilt. Das zweite Kapitel gibt zunächst eine allgemeine Einführung in die Begrifflichkeit des E-Governments und zeigt das Verhältnis zum New Public Management und zur Kundenorientierung auf. Kapitel drei legt Vorteile des E-Governments anhand von praktischen Beispielen dar, bevor direkt im Anschluss die sich ergebenen Nachteile behandelt werden. Zum Abschluss erfolgt ein kurzes Fazit (Kapitel fünf).

Bürger werden heutzutage zunehmend als Kunden angesehen. Beim E-Government spielt neben der Prozessoptimierung vor allem auch die Kundenorientierung eine entscheidende Rolle. Die Bürger erwarten für die gezahlten Steuern eine adäquate Leistung durch die Behörden. Diese versuchen durch verschiedenste Serviceangebote und erweiterten Zugangskanälen die Erreichbarkeit, sowie die Qualität zu verbessern und eine Kommunikation mit dem Bürger außerhalb der Öffnungszeiten zu ermöglichen. Das E-Government bietet dem Bürger viele Vorteile, jedoch auch gewisse Nachteile.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 E-Government im Kontext der Kundenorientierung

2.1 E-Government

2.2 Kommunikationsbeziehungen im Rahmen des E-Governments

2.3 Verhältnis des E-Governments zum New Public Management

2.4 Kundenorientierung im Rahmen des E-Governments

3 Vorteile des E-Governments

3.1 Erhöhung der Reaktionsgeschwindigkeit durch die E-Akte

3.2 Multikanalzugang

3.3 One-Stop-Government

3.4 Schnittstellen für Wirtschaftsunternehmen

4 Nachteile des E-Governments

4.1 Mangelnde Bekanntheit und Akzeptanz

4.2 Unpersönlichkeit im Internet

4.3 Datenschutz- und Datensicherheitsbedenken

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Potenziale und Barrieren von E-Government-Lösungen im Hinblick auf die Steigerung der Kundenorientierung in der öffentlichen Verwaltung. Ziel ist es, durch die Analyse praktischer Beispiele aufzuzeigen, wie digitale Prozesse die Servicequalität für Bürger und Unternehmen verbessern können, während gleichzeitig die kritischen Herausforderungen wie Akzeptanzdefizite und Sicherheitsbedenken beleuchtet werden.

  • Grundlagen des E-Governments und dessen Einordnung in das New Public Management.
  • Analyse der Vorteile durch Effizienzsteigerung, medienbruchfreie Prozesse und Multikanalzugänge.
  • Untersuchung praktischer Anwendungsbeispiele wie die E-Akte und das One-Stop-Government.
  • Bewertung von Nutzungsbarrieren, insbesondere mangelnder Bekanntheit und Akzeptanz bei Bürgern.
  • Diskussion von Datenschutz- und Datensicherheitsaspekten im digitalen Verwaltungskontext.

Auszug aus dem Buch

3.1 Erhöhung der Reaktionsgeschwindigkeit durch die E-Akte

Die Behörden des Bundes werden durch das E-Government-Gesetz dazu verpflichtet, bis zum Jahr 2020 vollständig auf eine elektronische Aktenführung zu wechseln. Bereits heute gibt es Behörden, die eine elektronische Aktenführung einsetzen. Stellvertretend hierfür steht das Bundesministerium des Innern, welches im Jahr 2012 vollständig auf die elektronische Aktenführung umgestellt hat. Auch auf Kommunalebene erfolgt in vielen Städten wie Berlin und Bremen, sowie den Landesverwaltungen wie Bayern und Brandenburg aktuell die Einführung der E-Akte. Der Aufbau dieser wird in § 6 EGovG definiert.

Die E-Akte gleicht in ihrem Aufbau und dem Aussehen einer herkömmlichen physikalischen Akte. Sie ist auf elektronischer Basis und führt verteilt liegende Informationen wie E-Mails, schriftliche Notizen oder Schriftverkehre elektronisch zu einem digitalen Dokument zusammen, wodurch Medienbrüche vermieden werden. Dies ermöglicht einen ständigen orts- und zeitunabhängigen Zugriff, wodurch bei Recherchen Zeitersparnisse erreicht werden können. Dies wiederum verbessert die Servicequalität gegenüber Bürgern und Unternehmen, da Auskünfte schneller erteilt werden und Anträge eine kürzere Durchlaufzeit aufweisen können. Diese Verringerung führt zu einem zufriedeneren Bürger oder Wirtschaftsbeteiligten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt die Herausforderungen der modernen Verwaltung und führt in die Bedeutung des E-Governments zur Steigerung der Kundenorientierung ein.

2 E-Government im Kontext der Kundenorientierung: Definiert E-Government, erläutert die verschiedenen Kommunikationsbeziehungen und setzt das Konzept in Bezug zum New Public Management.

3 Vorteile des E-Governments: Diskutiert die positiven Auswirkungen digitaler Anwendungen, wie Zeitersparnis durch die E-Akte und verbesserte Erreichbarkeit durch One-Stop-Government.

4 Nachteile des E-Governments: Analysiert kritische Aspekte wie die mangelnde Akzeptanz in der Bevölkerung, das Empfinden von Unpersönlichkeit und datenschutzrechtliche Bedenken.

5 Fazit: Fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit, Nachteile zu minimieren, um eine breitere Nutzung und Akzeptanz zu fördern.

Schlüsselwörter

E-Government, Kundenorientierung, öffentliche Verwaltung, E-Akte, Multikanalzugang, One-Stop-Government, New Public Management, digitale Transformation, Datenschutz, Datensicherheit, Bürger, Wirtschaftsbeteiligte, Akzeptanz, Verwaltungsprozesse, Servicequalität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Chancen und Herausforderungen des E-Governments für die öffentliche Verwaltung, speziell unter dem Aspekt der Kundenorientierung.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die thematischen Schwerpunkte liegen auf den Vorteilen für Bürger und Unternehmen, wie der E-Akte und One-Stop-Lösungen, sowie auf den Nutzungsbarrieren wie Datenschutz und Akzeptanz.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch eine praxisorientierte Analyse aufzuzeigen, wie digitale Behördengänge die Kundenzufriedenheit steigern können und wo noch Hindernisse liegen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Aufarbeitung des Themas, ergänzt durch eine Analyse praktischer Beispiele und aktueller Studienergebnisse zur Nutzung von E-Government-Angeboten.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil ist in die zwei Bereiche „Vorteile“ und „Nachteile“ unterteilt, die jeweils mit Beispielen und Studien untermauert werden.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind E-Government, Kundenorientierung, Verwaltung, E-Akte, Datenschutz und digitale Transformation.

Was ist das „Lebenslagenprinzip“ beim One-Stop-Government?

Das Lebenslagenprinzip richtet Verwaltungsangebote an den konkreten Lebenssituationen der Bürger aus, sodass mehrere Anliegen gebündelt an einer Anlaufstelle erledigt werden können.

Warum gibt es Vorbehalte gegenüber dem neuen Personalausweis?

Die Vorbehalte resultieren aus einer mangelnden Bekanntheit der Funktionen, dem Erfordernis zusätzlicher Hardware (Lesegeräte) und Datenschutzbedenken.

Wie verändert E-Government die Kommunikation mit Behörden?

Es ermöglicht orts- und zeitunabhängige Interaktionen, kann jedoch von einigen Nutzern als unpersönlich wahrgenommen werden, da der direkte Kontakt zum Sachbearbeiter entfällt.

Welche Rolle spielt das System ATLAS in dieser Untersuchung?

ATLAS dient als Praxisbeispiel für die Effizienzsteigerung im Bereich G2B (Government-to-Business) bei der Zollabwicklung.

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Details

Title
Vor- und Nachteile des E-Governments für die Kundenorientierung
College
University of Kassel
Grade
2,0
Author
Tobias Sogorski (Author)
Publication Year
2016
Pages
21
Catalog Number
V491154
ISBN (eBook)
9783668959729
ISBN (Book)
9783668959736
Language
German
Tags
Kundenorientierung E-Government Verwaltung öffentliche Verwaltung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tobias Sogorski (Author), 2016, Vor- und Nachteile des E-Governments für die Kundenorientierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/491154
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