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Wie eine falsche Wahrnehmung Personaler beeinflusst. Kommunikation und ihre Bedeutung in der Personalauswahl

Título: Wie eine falsche Wahrnehmung Personaler beeinflusst. Kommunikation und ihre Bedeutung in der Personalauswahl

Libro Especializado , 2019 , 94 Páginas

Autor:in: Patrick Byczkowski (Autor)

Gestión de recursos humanos - Reclutamiento
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Kommunikation ist auch ohne Sprechen oder Worte möglich. Sie findet ständig und überall statt, wenn Menschen aufeinandertreffen. Der Großteil davon findet jedoch unbewusst und nonverbal statt. Trotzdem sind viele Kommunikationssignale nicht eindeutig, weil bei der Wahrnehmung mehrere Faktoren ineinandergreifen.

Wie Patrick Byczkowski zeigt, deuten auch geschulte Personaler Kommunikationssignale falsch und werden von diesen beeinflusst. Das verzerrt ihre Ergebnisse. Byczkowski setzt sich deshalb eingehend mit dem Thema Kommunikation in der Personalauswahl auseinander.

Wie kommt es zu einer falschen Wahrnehmung im Vorstellungsgespräch und was bewirkt sie? Wie sollten Beobachter mit Kommunikation in einem Bewerbungsgespräch umgehen? Und wie verhindert man, dass falsche Wahrnehmungen die Entscheidung manipulieren? Patrick Byczkowski erklärt, wie Personaler zu einer angemessenen Bewertung von Bewerbern kommen.

Aus dem Inhalt:
- Personalmanagement;
- Interview;
- Recruiting;
- Auswahlgespräch;
- Einstellungsgespräch

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Fragestellung und Zielsetzung

1.3 Struktureller Aufbau

THEORIETEIL

2 Personalauswahl

2.1 Definition und Aufgaben

2.2 Anforderungsprofil

2.3 Prozesse der Personalauswahl

2.4 Zwischenfazit

3 Kommunikation und ihre Funktion in der Personalauswahl

3.1 Unterscheidung zwischen verbaler und nonverbaler Kommunikation sowie sozialer Interaktion

3.2 Bewusste und unbewusste Kommunikation

3.3 Wahrnehmung

3.4 Zwischenfazit

4 Kommunikationsmodelle

4.1 Sender-Empfänger-Modell nach Shannon und Weaver

4.2 Eisbergmodell

4.3 Kommunikationsquadrat

4.4 Fünf Axiome der Kommunikation

4.5 Störungen in der Kommunikation und wertschätzende Kommunikation

4.6 Zwischenfazit

5 Das Interview

5.1 Interviewtypen (unstrukturiert, semistrukturiert, strukturiert)

5.2 Wahrnehmungsverzerrungen und Beurteilungsfehler

5.3 Einfluss von Sympathie

5.4 Die Macht der inneren Bilder nach Gerald Hüther

5.5 Zwischenfazit

METHODISCHES VORGEHEN

6 Quantitative vs. qualitative Forschung

7 Expertenbefragung

7.1 Entwicklung des Leitfadens

7.2 Vorgehensweise bei der Datenerhebung

7.3 Durchführung der Befragungen

PRAXISTEIL

8 Ergebnisdarstellung

8.1 Analyse und Auswertung der Expertenbefragungen

8.2 Praxis-Theorie-Vergleich

8.3 Schlüsselkategorie: Selbstreflexion

8.4 Handlungsempfehlung

9 Fazit und Ausblick

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die Arbeit untersucht, wie Personaler im Interview Wahrnehmungsverzerrungen durch Kommunikation und innere Bilder minimieren können, um fundiertere Einstellungsentscheidungen zu treffen.

  • Bedeutung der Kommunikation in der Personalauswahl
  • Analyse psychologischer Kommunikationsmodelle
  • Einfluss von Wahrnehmungsverzerrungen im Interview
  • Die Rolle "innerer Bilder" bei der Beurteilung von Bewerbern
  • Qualitative Expertenbefragungen zur Theorie-Praxis-Verknüpfung

Auszug aus dem Buch

5.2 Wahrnehmungsverzerrungen und Beurteilungsfehler

Es wird ersichtlich, dass strukturierte Interviews weniger anfällig für Wahrnehmungsverzerrungen und Beurteilungsfehler sind. Jedoch ist es nicht möglich, diese komplett zu vermeiden. Immer wenn Entscheidungen getroffen werden, kann es auch zu Fehlentscheidungen kommen. Durch die Kommunikationsmodelle wurde deutlich: Störungen in der Kommunikation gehören mehr zur Regel als eine reibungslose Kommunikation. Durch Wahrnehmungstäuschungen können Störungen entstehen und umgekehrt.

Wahrnehmungstäuschungen meinen eine fehlerhafte Interpretation der wahrgenommenen Reize, die nicht der Realität entsprechen. Synonym kann auch der Begriff ‚Sinnestäuschung‘ verwendet werden. Durch die persönlichen Erlebnisse und Eindrücke, die durch menschliche Sinne aufgenommen werden, entstehen individuelle Bilder in der Vorstellung einer jeden Person. Dies erschwert eine objektive und kollektive Sichtweise auf verschiedene Sachverhalte, Situationen, Objekte, Personen und sonstige Lebensereignisse. Dazu zählt auch die Beurteilung von Bewerbern im Personalauswahlverfahren (vgl. Michel & Novak, 2001, S. 419 ff.).

Menschen nehmen ständig Informationsimpulse (Reize) aus der Umwelt auf (siehe Unterkapitel 3.2). Um den großen Informationsgehalt zu verarbeiten, trennt das Gehirn zwischen relevanten und irrelevanten Reizen. Relevante Informationen werden bewusst wahrgenommen und irrelevante Informationen werden ausgefiltert, wodurch eine subjektive individuelle Wahrnehmung entsteht. Dieses Phänomen wird als ‚selektive Wahrnehmung‘ bezeichnet (vgl. Gerrig, 2018, S. 184 ff.; Krech & Crutchfield, 1972, S. 2 f.). Welche Aspekte das Gehirn als relevant anerkennt, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Dazu zählen unter anderem: Aufmerksamkeit, Erwartungen, Motivation, Erfahrungen, Wünsche, Bedürfnisse, Gefühle, aktuelle Situation, Laune, Umgebung, Erinnerungen, Erziehung, vermittelte Normen u. v. a. m.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Stellt die Problemstellung der Personalauswahl, die Relevanz der Kommunikation im Interview und das Ziel der Arbeit vor.

2 Personalauswahl: Definiert Personalauswahlprozesse, die Bedeutung von Anforderungsprofilen und die Vermeidung von Fehlentscheidungen.

3 Kommunikation und ihre Funktion in der Personalauswahl: Erläutert die Grundlagen verbaler und nonverbaler Kommunikation sowie die Rolle der unbewussten Wahrnehmung.

4 Kommunikationsmodelle: Analysiert theoretische Modelle (Shannon/Weaver, Eisbergmodell, Schulz von Thun, Watzlawick) zur Kommunikation und deren Störfaktoren.

5 Das Interview: Untersucht verschiedene Interviewtypen und detaillierte Wahrnehmungsfehler wie den Halo-Effekt oder den Nikolaus-Effekt.

6 Quantitative vs. qualitative Forschung: Begründet die Wahl der qualitativen Methode für diese Untersuchung.

7 Expertenbefragung: Beschreibt die Methodik und Durchführung der Experteninterviews zur Gewinnung praktischer Erkenntnisse.

8 Ergebnisdarstellung: Vergleicht die theoretischen Erkenntnisse mit den Aussagen der Experten und leitet Handlungsempfehlungen ab.

9 Fazit und Ausblick: Fasst die zentralen Ergebnisse zusammen und reflektiert die Anwendbarkeit der Handlungsempfehlungen.

Schlüsselwörter

Personalauswahl, Kommunikation, Interview, Wahrnehmungsverzerrungen, Beurteilungsfehler, Selbstreflexion, innere Bilder, Personalauswahlprozess, Expertenbefragung, psychologische Modelle, Einstellungsentscheidung, Authentizität, soziale Erwünschtheit, Personalmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den Einfluss von Kommunikation und subjektiver Wahrnehmung auf die Personalauswahl, insbesondere während des Vorstellungsgesprächs.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf Kommunikationsmodellen, Wahrnehmungspsychologie, der Gestaltung von Interviews und der Bedeutung der Selbstreflexion für Personaler.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, Personalern neue Blickwinkel zu eröffnen, wie sie durch reflektierte Kommunikation und den richtigen Umgang mit "inneren Bildern" Fehlbesetzungen vermeiden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche zu Kommunikationstheorien sowie einer qualitativen Expertenbefragung von Personalmanagern.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen der Personalauswahl und Kommunikation, eine Analyse von Interviewtypen sowie einen Praxisteil mit Experteninterviews.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Kernbegriffen zählen Personalauswahl, Wahrnehmungsverzerrung, Kommunikation, Interview und Selbstreflexion.

Wie beeinflussen "innere Bilder" nach Gerald Hüther die Personalauswahl?

Innere Bilder prägen unsere Vorstellungen und Überzeugungen. Sie beeinflussen unbewusst, wie wir Informationen verarbeiten und Bewerber bewerten, was die Subjektivität im Auswahlprozess verstärkt.

Warum ist das "strukturierte Interview" für die Autorin relevant?

Es dient als Werkzeug, um durch standardisierte Fragen und einheitliche Bewertungsskalen die Vergleichbarkeit der Bewerber zu erhöhen und die Anfälligkeit für Beurteilungsfehler zu senken.

Final del extracto de 94 páginas  - subir

Detalles

Título
Wie eine falsche Wahrnehmung Personaler beeinflusst. Kommunikation und ihre Bedeutung in der Personalauswahl
Autor
Patrick Byczkowski (Autor)
Año de publicación
2019
Páginas
94
No. de catálogo
V491209
ISBN (Ebook)
9783964870551
ISBN (Libro)
9783964870568
Idioma
Alemán
Etiqueta
Personalauswahl Kommunikation Personal Personalorganisation Personalwesen Personalwirtschaft Interview Vorstellungsgespräch Wahrnehmung Personalmanagement Recruiting Auswahlgespräch Einstellungsgespräch
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Patrick Byczkowski (Autor), 2019, Wie eine falsche Wahrnehmung Personaler beeinflusst. Kommunikation und ihre Bedeutung in der Personalauswahl, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/491209
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