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Berechnung des Cross-Default Risikos der Landesregierungen in der Euro Zone

Title: Berechnung des Cross-Default Risikos der Landesregierungen in der Euro Zone

Bachelor Thesis , 2015 , 27 Pages

Autor:in: Alexander Peifer (Author)

Economics - Case Scenarios
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Ziel dieser Bachelorarbeit war es, die Auswirkungen eines externen finanziellen Schocks auf die Ausfallwahrscheinlichkeit eines Landes aufzuzeigen. Die Betrachtung in der Analyse wird explizit auf zwei Staaten, hier Frankreich und Portugal, beschränkt.

Aufgrund der engen und weitreichenden Finanzbeziehungen zwischen den Euro-Ländern können finanzielle Schwierigkeiten eines Landes ähnliche Auswirkungen in einem anderen hervorrufen.

Auf Basis bereits vorhandener Modelle aus dem Bereich der Finanzmathematik zur Optionsbewertung und Kreditrisikomessung, speziell dem Black-Scholes-Merton-Modell, wird das in der Analyse verwendete Modell Kreis/Leisen hergeleitet.

Eine Abwandlung ermöglicht es, eine Betrachtung von Staaten vorzunehmen und deren Ausfallwahrscheinlichkeit berechnen zu können.

Im Anschluss an eine umfangreiche Datenrecherche gilt es, dieses Material entsprechend aufzubereiten. Im nächsten Schritt werden die darauf basierenden Parameter kalibriert, um diese in das Modell implementieren zu können. Aufgrund verschiedener Verfahren der Kalibrierung ergeben sich drei unterschiedliche Kombinationen und Ausfallwahrscheinlichkeiten.

Die Ergebnisse werden im Zuge der Analyse in tabellarischer Form dargestellt. Die Priorität liegt bei Betrachtung und Interpretation der Ergebnisse auf der Ausfallwahrscheinlichkeit. Im Fall eines Ausfalls Frankreichs verschlechtern sich diese Wahrscheinlichkeiten, wenn auch gering, bei allen drei Varianten im Vergleich zur Ausgangssituation. Dank einer Unterteilung nach den Teilbereichen Staat und Banken können hier die Ursachen der Verschlechterung genauestens nachvollzogen werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das Modell

2.1 Das Black-Scholes-Merton-Modell

2.2 Das Modell Kreis/Leisen

3 Kalibrierung der Parameter

3.1 Kalibrierung der Parameter m und σ

3.2 Kalibrierung der Schranke K_M auf Basis des KMV-Ansatzes

3.3 Kalibrierung der Schranke K_M auf Basis des Ratings

4 Krisenszenario und externer Schock

4.1 Krisenszenario

4.2 Direkte Effekte

4.3 Indirekte Effekte

4.4 Auswertung und Würdigung

5 Fazit

6 Anhang

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen eines externen finanziellen Schocks – konkret eines angenommenen Ausfalls Frankreichs – auf die Ausfallwahrscheinlichkeit Portugals, wobei ein auf dem Black-Scholes-Merton-Modell basierendes strukturelles Modell zur Anwendung kommt.

  • Analyse von Kreditrisiken bei Staaten
  • Anpassung des Black-Scholes-Merton-Modells für staatliche Akteure (Modell Kreis/Leisen)
  • Kalibrierung der Modellparameter mittels historischer Zeitreihen, KMV-Ansatz und Ratings
  • Simulation direkter und indirekter finanzieller Auswirkungen durch grenzüberschreitende Verknüpfungen

Auszug aus dem Buch

2.2 Das Modell Kreis/Leisen

Basierend auf der Grundlage der strukturellen Modelle baut das in der Analyse verwendete Modell Kreis/Leisen auf. Die grundlegende Abgrenzung vom Black-Scholes-Merton-Modell liegt darin, dass der Fokus auf Staaten statt Unternehmen liegt.

Ziel des Modells ist es, mit Hilfe einer entsprechenden Datenerhebung und von statistischen Methoden, die Höhe des Ausfallrisikos eines Landes, ausgedrückt in Wahrscheinlichkeiten, beziffern zu können.

Unter Berücksichtigung dieser Änderung sind die enthaltenen Parameter neu zu definieren. Als Asset wird der Staatshaushalt eines Landes, durch I_t gekennzeichnet, festgelegt. Die Betrachtung erfolgt über den Zeithorizont von einer Periode. Der Vermögenswert folgt, analog zu den vorangegangenen Modellen, einer geometrischen Brownschen Bewegung.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Problematik von Kreditrisiken bei Staaten innerhalb der Euro-Zone und Vorstellung der Zielsetzung der Arbeit.

2 Das Modell: Herleitung des für die Analyse genutzten Modells Kreis/Leisen durch Modifikation des klassischen Black-Scholes-Merton-Modells.

3 Kalibrierung der Parameter: Detaillierte Erläuterung der Bestimmung von Modellparametern wie dem Erwartungswert, der Volatilität und der kritischen Schranke.

4 Krisenszenario und externer Schock: Anwendung des Modells zur Simulation der Auswirkungen eines Zahlungsausfalls Frankreichs auf Portugal unter Berücksichtigung direkter und indirekter Effekte.

5 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Modellergebnisse und Diskussion der Limitationen der durchgeführten Analyse.

6 Anhang: Bereitstellung der für die Analyse notwendigen statistischen Rohdaten und Tabellen.

Schlüsselwörter

Ausfallwahrscheinlichkeit, Kreditrisiko, Black-Scholes-Merton-Modell, Modell Kreis/Leisen, Staatspleite, Euro-Zone, Staatshaushalt, Finanzschock, KMV-Ansatz, Bonitätsrating, Volatilität, Forderungsverluste, Bankensektor, Staatsanleihen, Krisenszenario

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Berechnung von Ausfallwahrscheinlichkeiten von Staaten in der Euro-Zone mittels finanzmathematischer Methoden.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Modellierung von Staatskreditrisiken, die Kalibrierung ökonomischer Parameter sowie die Analyse von Ansteckungseffekten bei einem fiktiven Zahlungsausfall.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Auswirkungen eines externen finanziellen Schocks durch einen Ausfall Frankreichs auf die Ausfallwahrscheinlichkeit Portugals zu quantifizieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine modifizierte Version des Black-Scholes-Merton-Modells verwendet, das sogenannte Kreis/Leisen-Modell, das speziell für die Analyse staatlicher Haushalte angepasst wurde.

Welche Aspekte stehen im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich in die Modellherleitung, die Datenkalibrierung anhand von drei Varianten und die anschließende Simulation des Krisenszenarios inklusive direkter und indirekter Effekte.

Was sind die charakteristischen Schlüsselwörter der Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Ausfallwahrscheinlichkeit, Staatsdefizit, Kreditrisiko, Modell Kreis/Leisen und externe Schocks.

Wie unterscheiden sich die drei Varianten A, B und C in der Kalibrierung?

Die Varianten unterscheiden sich in der Methodik zur Bestimmung der kritischen Schranke (KMV-Ansatz vs. Rating) und in der Behandlung der unbekannten Modellparameter.

Warum wird im Modell Portugal als Beispiel gewählt?

Portugal wird als Fallbeispiel gewählt, um die Auswirkungen finanzieller Verflechtungen zwischen Euro-Ländern innerhalb der Banken- und Staatssektoren exemplarisch aufzuzeigen.

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Details

Title
Berechnung des Cross-Default Risikos der Landesregierungen in der Euro Zone
College
Johannes Gutenberg University Mainz
Author
Alexander Peifer (Author)
Publication Year
2015
Pages
27
Catalog Number
V491483
ISBN (eBook)
9783668983175
ISBN (Book)
9783668983182
Language
German
Tags
berechnung cross-default risikos landesregierungen euro zone
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alexander Peifer (Author), 2015, Berechnung des Cross-Default Risikos der Landesregierungen in der Euro Zone, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/491483
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