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Berufsorientierung als schulischer Auftrag

Wie kann der Berufswahlpass einen Beitrag zur reflektierten Berufswahl leisten?

Titel: Berufsorientierung als schulischer Auftrag

Hausarbeit , 2019 , 18 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Bei dem Portfolioinstrument Berufswahlpass handelt es sich um einen DIN-A4-Ordner, der den individuellen Prozess der Berufswahl strukturiert dokumentiert. Anhand dieses Ordners können die Schülerinnen und Schüler (im Folgenden mit SuS abgekürzt) ihren Berufsorientierungsprozess mithilfe von vier inhaltlich unterschiedlichen Teilen durchlaufen.

Damit der Berufswahlpass dem Anspruch als Schulentwicklungsinstrument gerecht wird, fordert es eine idealtypische Zusammenarbeit zwischen der Institution Schule, den Lehrern und Lehrerinnen und den SuS. Ohne die Zusammenarbeit der einzelnen Akteure und die Überzeugung derer, dass das Portfolio als Berufsorientierungsinstrument geeignet ist, kann das Instrument Berufswahlpass nicht richtig funktionieren bzw. ziehen die SuS keinen Nutzen aus der Maßnahme und der Ordner wird regelrecht als Sammelmappe verwendet.

Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit der Fragestellung: Wie kann der Berufswahlpass einen Beitrag zur reflektierten Berufswahl leisten?
Das Ziel der Arbeit ist es festzustellen, ob der Berufswahlpass eine geeignete und hilfreiche Methode für den Berufsorientierungsprozess ist. Zudem soll diese veranschaulicht darstellen, wie das Vorgehen mit dem Berufswahlpass innerhalb einer Schule aussehen sollte. Dabei werden Bedingungen erläutert, die für das erfolgreiche Gelingen des Prozesses nötig sind.

Um eine Antwort auf die gestellte Frage zu erhalten, wird der Berufswahlpass zunächst auf seine Vor- und Nachteile eruiert, um hervorzuheben, welche Aufgaben und Ansprüche dieser hat. Im weiteren Verlauf wird ein idealtypischer Ablauf mit dem Berufswahlpass vorgestellt, um aufzuzeigen, wie die Arbeit mit dem Instrument innerhalb einer Schule erfolgt. Im letzten Teil werden Gelingensbedingungen für die Arbeit mit dem Berufswahlpass aufgeführt, die für eine erfolgreiche und sinnvolle Arbeit nötig sind.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Berufswahlpass als Instrument der Berufsorientierung – eine anschauliche Integration in die Schulen

2.1 Vorstellung des Konzepts: Berufswahlpass

2.2 Vor- und Nachteile des Berufswahlpasses

2.3 Vorstellung eines idealtypischen Ablaufs mit dem Berufswahlpass

2.4 Gelingensbedingungen zum Berufswahlpass

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit untersucht, inwieweit der Berufswahlpass als Instrument der schulischen Berufsorientierung dazu beitragen kann, Schülerinnen und Schüler bei einer reflektierten Berufswahl zu unterstützen. Dabei wird analysiert, welche methodischen und strukturellen Bedingungen innerhalb einer Schule erfüllt sein müssen, damit der Einsatz des Portfolios über eine rein formale Nutzung hinausgeht und einen tatsächlichen Mehrwert für den Übergang von der Schule in den Beruf generiert.

  • Struktur und Konzeption des Berufswahlpasses als Portfolioinstrument.
  • Analyse der Vor- und Nachteile sowie der kritischen Erfolgsfaktoren bei der Implementierung.
  • Darstellung eines idealtypischen Anwendungsprozesses in der Schule.
  • Die Rolle der Lehrkräfte und Eltern im Beratungsprozess.
  • Verknüpfung von Selbstreflexion und Kompetenzentwicklung zur Berufswahl.

Auszug aus dem Buch

Vorstellung des Konzepts: Berufswahlpass

Der Berufswahlpass ist ein Instrument für den individuellen Berufsorientierungsprozess der SuS, welcher vor circa 15 Jahren eingeführt wurde. Er zählt zu der „verbreitetsten Maßnahme am Übergang Schule- Beruf in Deutschland“ (Brüggemann, Driesel-Lange, Gehrau, Weyer und Zaynel, 2017, S.199). Seit dem Schuljahr 2013/2014 ist er in NRW als ein empfohlenes Instrument eingesetzt und curricular verpflichtend.

Der Berufswahlpass beinhaltet Unterlagen und Materialen, die bei der Berufsorientierung unterstützen, sodass am Ende der Schullaufbahn eine gut begründete Entscheidung bezüglich der Berufswahl getroffen werden kann. Da der Berufswahlpass einen „Portfolio-Charakter“ aufweist, fördert er die Eigenständigkeit der SuS (Staden, 2014, S.1). Dies bedeutet allerdings, auch wenn der Berufswahlpass als Selbstlerninstrument verfasst ist, dass die Verantwortung auch bei den Lehrkräften liegt. Demnach stellt die Arbeit mit dem Berufswahlpass die Voraussetzung dar, diesen in der Schule einzuführen und regelmäßig in verschiedenen Unterrichtsstunden zu verwenden.

Der Berufswahlpass ist in vier Phasen unterteilt, welche inhaltlich und farblich deutlich zu differenzieren sind, um den Umgang für die SuS zu erleichtern. Brüggemann et al. (2017, zitiert nach Staden, 2014, S.3) nennt die jeweiligen Überschriften und die dazugehörigen Ziele: Unter den Überschriften „Angebote zur Berufsorientierung“, „Mein Weg zur Berufswahl“, „Dokumentation“ und „Hilfen zur Lebensplanung“ lassen sich bereits die Zielebenen des Konzepts erahnen, welche vor allem auf die „Förderung von Selbstverantwortung, Eigenständigkeit, Reflexionsvermögen und darüber hinaus auf die Herausbildung von Orientierungskompetenzen“ fokussieren. (S.199)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Berufsorientierung als schulische Aufgabe und die Vorstellung der zentralen Fragestellung bezüglich des Berufswahlpasses.

2. Der Berufswahlpass als Instrument der Berufsorientierung – eine anschauliche Integration in die Schulen: Detaillierte Untersuchung des Konzepts, seiner Vor- und Nachteile sowie des idealtypischen Ablaufs und der notwendigen Gelingensbedingungen.

3. Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Ausgangsfrage unter Berücksichtigung der analysierten Rahmenbedingungen und Erfolgsfaktoren.

Schlüsselwörter

Berufswahlpass, Berufsorientierung, Portfolioinstrument, Schulentwicklung, Selbstreflexion, Kompetenzprofil, Übergang Schule-Beruf, pädagogische Beratung, Berufswahlentscheidung, Eigenständigkeit, Lernprozess, Gelingensbedingungen, Schulpraxis, Beratungskompetenz, Berufsbildung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit primär?

Die Arbeit befasst sich mit dem Portfolioinstrument „Berufswahlpass“ und dessen Wirksamkeit bei der Unterstützung von Jugendlichen während des Berufsorientierungsprozesses in der Schule.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen die Struktur des Berufswahlpasses, die praktische Einbindung in den Schulalltag, die Rolle der Akteure (Lehrkräfte, Eltern, SuS) sowie die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Anwendung.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Die Arbeit geht der Frage nach, wie der Berufswahlpass einen Beitrag zu einer reflektierten Berufswahlentscheidung der Schülerinnen und Schüler leisten kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturanalyse des aktuellen Forschungsstandes zum Berufswahlpass, ergänzt durch die Auseinandersetzung mit einschlägigen Konzepten und Handreichungen.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung des Konzepts, die kritische Würdigung der Vor- und Nachteile, die Skizzierung eines idealtypischen Ablaufplans und die Darstellung der Gelingensbedingungen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Berufsorientierung, Portfolioinstrument, Berufswahlpass, Selbstreflexion, Schulpraxis und Übergang Schule-Beruf.

Warum wird der Berufswahlpass in manchen Fällen als reine „Sammelmappe“ kritisiert?

Die Arbeit erläutert, dass das Instrument ohne ein strukturiertes schulisches Konzept und ohne Einbindung in den Unterricht von den Schülern oft nicht als Orientierungshilfe wahrgenommen wird.

Welche Rolle spielen die Eltern bei der Arbeit mit dem Berufswahlpass?

Eltern fungieren als wichtige Begleiter; ihre Einbindung erhöht die Transparenz und die Nachhaltigkeit der Berufsorientierung, wobei ihre tatsächliche Unterstützung jedoch stark variieren kann.

Wie wichtig ist die Digitalisierung für die Zukunft des Berufswahlpasses?

Die Arbeit identifiziert den „sperrigen“ Aufbau als Kritikpunkt und weist darauf hin, dass eine digitale Version die Akzeptanz und Attraktivität für die Schüler erhöhen könnte.

Inwieweit ist der Berufswahlpass ein Instrument des selbstgesteuerten Lernens?

Er fördert die Selbstständigkeit durch die Dokumentation eigener Stärken und Schwächen, erfordert jedoch eine begleitende Beraterfunktion durch die Lehrkräfte, um die Reflexion zu systematisieren.

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Details

Titel
Berufsorientierung als schulischer Auftrag
Untertitel
Wie kann der Berufswahlpass einen Beitrag zur reflektierten Berufswahl leisten?
Hochschule
Universität Münster  (Institut für Erziehungswissenschaft)
Veranstaltung
Berufsorientierung und Übergangsgestaltung von Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
18
Katalognummer
V491770
ISBN (eBook)
9783668982352
ISBN (Buch)
9783668982369
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Berufswahlpass
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2019, Berufsorientierung als schulischer Auftrag, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/491770
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Leseprobe aus  18  Seiten
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