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Steuern auf zuckerhaltige Getränke

Titel: Steuern auf zuckerhaltige Getränke

Bachelorarbeit , 2018 , 57 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Lisa Hietzke (Autor:in)

VWL - Gesundheitsökonomie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In folgender Arbeit soll mittels Literaturrecherche untersucht werden, ob Steuern auf zuckerhaltige Getränke zu einer Reduzierung des Konsums von besteuerten Getränken und somit zu einer Reduzierung der gesundheitlichen Folgeerkrankungen und Gesundheitskosten führen würde. Betrachtet werden dafür Länder, in denen es bereits eine Steuer auf zuckerhaltige Getränke gibt. Dazu zählen: Großbritannien (2018), Frankreich (2012), Mexiko (2014), Berkeley (2015), Barbados (2015) und Südafrika (2017).

Im ersten Teil wird die gewählte Steuerhöhe des jeweiligen Landes betrachtet sowie welche Getränke der Steuer unterliegen. Danach findet eine Darstellung der möglichen Auswirkungen seitens der Industrie statt. Dabei wird auf die Neuformulierung zur Reduzierung der Zuckerkonzentration – insbesondere in Großbritannien – eingegangen sowie auch auf den Anstieg der Preise zuckerhaltiger Getränke. Es wird untersucht, ob es eine Preiserhöhung für diese gab und inwieweit die Steuer an die Verbraucher weitergegeben wurde. Zuletzt wird untersucht, ob bestimmte Aktivitäten zur Änderung des relativen Marktanteils der unterschiedlich kon- zentrierten zuckerhaltigen Getränke Auswirkungen haben. Dabei wird Bezug auf den Einsatz von Massenmedien in Großbritannien und Mexiko genommen. Der zweite Teil der Forschungsarbeit untersucht die Reaktionen der Verbraucher auf eine entsprechende Steuer. Hierbei stehen mögliche Änderungen ihres Kaufverhaltens im Vordergrund. Außerdem wird Bezug auf mögliche Substitutionseffekte genommen. Im dritten Teil werden mögliche gesundheitsökonomische Veränderungen in den nächsten Jahren betrachtet.

Zuletzt werden einige mögliche negative Aspekte dargestellt, die mit einer Steuer auf zuckerhaltige Getränke einhergehen. Dargestellt werden diese Aspekte am Beispiel von Dänemark. Abgerundet wird die Arbeit mit einem Fazit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Höhe der Steuer

2.1 Großbritannien

2.2 Frankreich und Barbados

2.3 Mexiko

2.4 Berkeley und Südafrika

3 Reaktionen der Industrie

3.1 Neuformulierung zur Reduzierung der Zuckerkonzentration

3.2 Anstieg des Preises

3.2.1 Großbritannien, Frankreich und Barbados

3.2.2 Mexiko

3.2.3 Berkeley

3.3 Aktivitäten zur Änderung des relativen Marktanteils von zuckerreichen, mittelzuckerhaltigen und zuckerarmen Getränken

4 Reaktionen der Verbraucher

4.1 Veränderungen des Kaufverhaltens

4.1.1 Großbritannien und Frankreich

4.1.2 Mexiko

4.1.3 Berkeley und Südafrika

4.2 Substitutionseffekte

5 Gesundheitsökonomische Auswirkungen

5.1 Großbritannien

5.2 Mexiko

5.3 Berkeley und Südafrika

6 Kritik einer Steuer auf zuckerhaltige Getränke

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Bachelorarbeit untersucht mittels Literaturrecherche, ob die Einführung von Steuern auf zuckerhaltige Getränke zu einer nachhaltigen Reduzierung des Konsums der besteuerten Produkte führt und ob dies in einer Verringerung der gesundheitlichen Folgeerkrankungen sowie der damit verbundenen Gesundheitskosten resultiert.

  • Analyse der Steuergestaltung und -höhe in ausgewählten Ländern
  • Untersuchung der Reaktionen der Getränkeindustrie (Neuformulierung, Preisgestaltung)
  • Evaluation des veränderten Kaufverhaltens der Konsumenten
  • Betrachtung der gesundheitsökonomischen Auswirkungen und Langzeitfolgen
  • Kritische Würdigung der Instrumente unter Berücksichtigung internationaler Fallbeispiele

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung

Häufigste Todesursache im 21. Jahrhundert sind nichtübertragbare Krankheiten (World Health Organization 2015b, S. 1). Im Jahr 2016 verursachten sie weltweit 71 Prozent der Todesfälle (World Health Organization 2018, ohne Seitenzahl). Weltweit sterben jährlich 15 Millionen Frauen und Männer aller Länder an einer nichtübertragbaren Krankheit (World Health Organization 2017, S. 5). Darunter fallen zum Beispiel Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronische Atemwegserkrankungen und Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems – begünstigt durch den Anstieg von Risikofaktoren (Bundesamt für Gesundheit 2016, S. 4; Reese/Geene 2017, S. 308). Als Risikofaktoren gelten Rauchen, mangelnde körperliche Bewegung, schädlicher Alkoholkonsum und ungesunde Ernährung (DANK 2016, S. 4).

Der Anstieg nichtübertragbarer Krankheiten ist mit hohen Gesundheitskosten verbunden (Bundesamt für Gesundheit 2016, S. 4). Insbesondere in Industrieländern leiden immer mehr Menschen unter Übergewicht und Adipositas durch das bestehende Nahrungsüberangebot (Wechsler 2003, S. 132). Die Entwicklung chronischer Krankheiten wie Adipositas und Diabetes mellitus Typ II verursacht jedoch nicht nur gesellschaftliche Kosten, sondern schränkt auch die Lebensqualität des Einzelnen ein (Wübker 2016, S. 1).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die globale Belastung durch nichtübertragbare Krankheiten und den Zusammenhang zwischen Zuckerkonsum, Adipositas und gesellschaftlichen Gesundheitskosten.

2 Höhe der Steuer: Dieses Kapitel vergleicht die unterschiedlichen Ansätze und Steuersätze für zuckerhaltige Getränke in Großbritannien, Frankreich, Barbados, Mexiko, Berkeley und Südafrika.

3 Reaktionen der Industrie: Es wird untersucht, wie Hersteller auf Steuern durch Produktreformulierung, Preisänderungen und verändertes Marketing reagieren, um Marktanteile zu halten.

4 Reaktionen der Verbraucher: Dieses Kapitel analysiert, wie sich das Kaufverhalten der Konsumenten durch die Besteuerung verändert hat und inwieweit Substitutionseffekte zu anderen Produkten auftreten.

5 Gesundheitsökonomische Auswirkungen: Hier werden die gesundheitlichen und ökonomischen Prognosen sowie der Rückgang von Adipositas und Diabetes-Erkrankungsraten in den untersuchten Ländern betrachtet.

6 Kritik einer Steuer auf zuckerhaltige Getränke: Kritische Aspekte wie regressive Steuerwirkungen, mögliche Arbeitsplatzverluste und Ausweicheffekte auf Nachbarländer werden anhand von Beispielen wie Dänemark diskutiert.

7 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Wirksamkeit von Lenkungssteuern als Instrument zur Gesundheitsförderung und Kostensenkung im Gesundheitssystem.

Schlüsselwörter

Zuckersteuer, Erfrischungsgetränke, Adipositas, Diabetes mellitus, Lenkungssteuer, Gesundheitsökonomie, Konsumverhalten, Reformulierung, Preiselastizität, Großbritannien, Mexiko, Berkeley, Substitutionseffekt, Prävention, Gesundheitskosten

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der Besteuerung von zuckerhaltigen Getränken auf das Konsumverhalten und die daraus resultierenden gesundheitsökonomischen Konsequenzen.

Welche Länder werden als Fallbeispiele herangezogen?

Die Untersuchung konzentriert sich auf Großbritannien, Frankreich, Mexiko, Berkeley (USA), Barbados und Südafrika.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist festzustellen, ob Steuern auf zuckerhaltige Getränke den Konsum senken und somit langfristig zur Reduzierung von Adipositas und Diabetes beitragen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer umfassenden Literaturrecherche und der Auswertung bestehender empirischer Studien zu den genannten Ländern.

Was behandelt der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil analysiert die Steuergestaltung, die Reaktionen der Industrie und der Konsumenten sowie die gesundheitsökonomischen Implikationen in den betrachteten Regionen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Zu den zentralen Begriffen gehören Zuckersteuer, Lenkungssteuer, Adipositas, Diabetes, Konsumverhalten und Gesundheitsökonomie.

Warum wird in Mexiko eine Erhöhung der Steuer diskutiert?

Aufgrund der Datenlage wird erwogen, die Steuer auf 20 Prozent zu erhöhen, um eine noch stärkere Reduktion des Zuckerkonsums und eine signifikante Senkung der Diabetes-Fälle zu erreichen.

Welche Rolle spielt die Industrie bei der Neuformulierung?

Hersteller passen die Rezepturen ihrer Produkte an, um in niedrigere Steuerklassen zu fallen und den Wettbewerbsvorteil durch gesündere Produkte zu nutzen, während sie gleichzeitig versuchen, negative ökonomische Folgen abzuwehren.

Ende der Leseprobe aus 57 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Steuern auf zuckerhaltige Getränke
Hochschule
Georg-August-Universität Göttingen
Note
2,0
Autor
Lisa Hietzke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
57
Katalognummer
V492473
ISBN (eBook)
9783668989481
ISBN (Buch)
9783668989498
Sprache
Deutsch
Schlagworte
steuern getränke
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lisa Hietzke (Autor:in), 2018, Steuern auf zuckerhaltige Getränke, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/492473
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Leseprobe aus  57  Seiten
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