Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Business economics - Business Management, Corporate Governance

Sensation Seeking und Individuelle Innovativität

Eine explorative Studie über den Einfluss von Sensation Seeking auf die individuelle Innovationskraft im beruflichen Umfeld

Title: Sensation Seeking und Individuelle Innovativität

Master's Thesis , 2019 , 30 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Yasmin Krause (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Warum sind manche Menschen innovativer als andere? Welche Eigenschaften bringen diese Personen mit sich und wie können sie identifiziert werden? Um zur Beantwortung dieser Fragen beizutragen, wurde der Zusammenhang zwischen dem Persönlichkeitsmerkmal Sensation Seeking und verschiedenen Dimensionen der Individuellen Innovativität untersucht. Zusammenfassend deuten die Ergebnisse darauf hin, dass eine erhöhte Sensation Seeking Ausprägung eine intrinsische Motivation für die Individuelle Innovativität in Form von Unternehmensgründungen und innovationsförderlichem Verhalten darstellt.

Die Arbeit befasst sich einleitend theoretisch mit dem Persönlichkeitsmerkmal Sensation Seeking woraufhin die Ergebnisse vorgestellt und interpretiert werden. Abschließend werden die Erkenntnisse in Empfehlungen für die weitere Forschungsaufnahme überführt sowie relevante Erkenntnisse für das Management gegeben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Forschungsstand

1.2 Forschungsproblem, Fragestellung und Hypothesen

2. Sensation Seeking

2.1 Sensation Seeking Skala und Klassifikation

2.2 Physiologische Eigenschaften von Sensation Seeking

3. Konstruktion des Erhebungsinstruments

3.1 Messvariablen

3.1.1 Variablen Individuelle Innovativität

3.1.2 Variablen Sensation Seeking

3.1.3 Kontrollvariablen

3.2 Erhebungsverfahren

4. Datenanalyse und Ergebnisse

4.1 Zusammenfassende Statistiken

4.2 Empirische Ergebnisse

5. Fazit

5.1 Implikationen für Wissenschaftler

5.2 Implikationen für Manager

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen dem Persönlichkeitsmerkmal Sensation Seeking und der individuellen Innovationskraft. Das Ziel ist es zu analysieren, ob Menschen mit einer höheren Ausprägung in Sensation Seeking ein höheres Potenzial für innovatives Verhalten, Unternehmensgründungen und Patentanmeldungen aufweisen, um Ansätze für eine effizientere Identifizierung von Innovationspotenzialen im Rahmen des Recruiting zu liefern.

  • Persönlichkeitspsychologie: Sensation Seeking und das Yerkes-Dodson-Gesetz
  • Messung von individueller Innovativität durch verschiedene Dimensionen
  • Einflussfaktoren wie Innovationskultur, Alter, Geschlecht und Bildung
  • Empirische Validierung von 15 Hypothesen mittels statistischer Analysen
  • Praktische Implikationen für das Innovationsmanagement und die Personalauswahl

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Die Fähigkeit Innovationen hervorzubringen ist eine entscheidende Voraussetzung für die sozioökonomische Entwicklung und für nachhaltiges Wachstum. Die zunehmende Bedeutung von Innovationen resultiert aus der sich schnell verändernden Dynamik des Wettbewerbs und der Internationalisierung der Wirtschaft durch das Zusammenspiel verschiedener Kräfte, wie etwa der ständige wissenschaftliche und technische Fortschritt, sich verändernde Kundenanforderungen, intensivere Wettbewerbsprozesse und die fortschreitende Globalisierung. In Zeiten wirtschaftlicher Stagnation gelten Innovationen als entscheidender Motor für nachhaltiges Wachstum und stärken die politische und wirtschaftliche Situation einer Region und definieren somit ihre Zukunft (vgl. Geroski 1995; Gerybadze 2004, S. 3; Springer 2004, S. 167; Hauschild et al. 2016, S. 24-26).

Im Laufe der Jahre hat sich das wissenschaftliche, wirtschaftliche und politische Verständnis von Innovation grundlegend verändert. Die Frage, wie die Innovationsfähigkeit von Individuen, Organisationen, Netzwerken und Gesellschaften gesteigert werden kann, ist derzeit nicht nur eine Frage der technologischen Entwicklung, sondern es wird immer wichtiger zu klären, wie innovationsfördernd die organisatorischen Gegebenheiten und ihre einzelnen Mitglieder sind. So wurde der Fokus von der klassischen Produkt- und Technologieorientierung zugunsten eines ganzheitlichen Innovationsverständnisses erweitert, um die sozialen und organisatorischen Aspekte von Innovationen mit einzubeziehen.

Der Mensch und seine Arbeitsumgebungen spielen dabei eine entscheidende Rolle und können als zentrale Treiber von Innovationen angesehen werden. Die Forschungsarbeiten gehen zunehmend davon aus, dass die Innovationskraft eines Unternehmens nicht hauptsächlich durch organisatorische Komponenten, sondern vielmehr durch die Fähigkeiten, Eigenschaften und Kenntnisse ihrer Mitarbeiter bestimmt wird. Dementsprechend gewinnen Mitarbeiter und Führungskräfte, mit der Fähigkeit Innovationen hervorzubringen, für die Zukunftssicherheit eines Unternehmens immer mehr an Bedeutung (vgl. Romijn et al. 2002; Armbruster et al. 2005; Schweizer 2006; Maier et al. 2007).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung von Innovationen für wirtschaftliches Wachstum und stellt die Forschungsfrage nach dem Zusammenhang zwischen dem Persönlichkeitsmerkmal Sensation Seeking und der individuellen Innovativität.

2. Sensation Seeking: Dieses Kapitel definiert Sensation Seeking als physiologisch basiertes Konstrukt und erläutert dessen Skalierung sowie die biologischen Unterschiede zwischen High und Low Sensation Seekern.

3. Konstruktion des Erhebungsinstruments: Hier wird der methodische Aufbau der Online-Umfrage beschrieben, inklusive der Operationalisierung von Variablen wie Innovativität, Sensation Seeking-Komponenten und Kontrollfaktoren.

4. Datenanalyse und Ergebnisse: Das Kapitel präsentiert die deskriptiven Statistiken der Stichprobe und analysiert die Korrelationen zwischen den Sensation Seeking-Dimensionen und den verschiedenen Indikatoren individueller Innovationskraft.

5. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen, bestätigt teilweise die positiven Zusammenhänge und diskutiert die Implikationen für die wissenschaftliche Forschung sowie für Manager in der Praxis.

Schlüsselwörter

Sensation Seeking, Individuelle Innovativität, Innovationskraft, Risikobereitschaft, Unternehmertum, Patentanmeldungen, Innovationsverhalten, Thrill and Adventure Seeking, Disinhibition, Innovationskultur, Personalmanagement, Recruiting, Explorative Studie, Persönlichkeitsmerkmale, Wirtschaftspsychologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob das Persönlichkeitsmerkmal Sensation Seeking dazu genutzt werden kann, das individuelle Innovationspotenzial einer Person vorherzusagen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Innovationspsychologie, Risikobereitschaft, Persönlichkeitsdiagnostik und deren Anwendung im beruflichen Kontext, insbesondere im Recruiting.

Was ist das primäre Ziel der Studie?

Das Ziel ist es zu prüfen, ob es einen statistisch nachweisbaren positiven Zusammenhang zwischen Sensation Seeking und verschiedenen Ausprägungen individueller Innovationskraft gibt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde ein explorativer Ansatz gewählt, bei dem 186 Studienteilnehmer mittels Online-Fragebogen befragt und die Daten anschließend durch statistische Analysen (Regressionsanalysen, Mittelwertsvergleiche) ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretische Fundierung des Sensation Seeking-Konstrukts, die methodische Konstruktion des Erhebungsinstruments sowie die detaillierte Darstellung und Interpretation der statistischen Ergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlüsselwörter sind Sensation Seeking, Individuelle Innovativität, Innovationsverhalten und Unternehmertum.

Warum spielt die Innovationskultur eine Rolle als Kontrollvariable?

Die Innovationskultur wurde als Kontrollvariable einbezogen, da sie laut Literatur einen direkten Einfluss auf das Innovationsverhalten hat und somit notwendig ist, um den Effekt von Sensation Seeking isoliert betrachten zu können.

Welche Unterschiede wurden zwischen den Geschlechtern festgestellt?

Die Studie ergab, dass Männer in fast allen untersuchten Dimensionen der individuellen Innovativität sowie bei der Sensation Seeking-Ausprägung statistisch signifikant höhere Mittelwerte erreichten als Frauen.

Warum ist das Ergebnis für Manager relevant?

Manager können das Sensation Seeking-Merkmal nutzen, um potenzielle Innovatoren oder Führungskräfte für innovationsintensive Aufgaben gezielter zu identifizieren und in Teams einzusetzen.

Excerpt out of 30 pages  - scroll top

Details

Title
Sensation Seeking und Individuelle Innovativität
Subtitle
Eine explorative Studie über den Einfluss von Sensation Seeking auf die individuelle Innovationskraft im beruflichen Umfeld
College
Leipzig University of Applied Sciences  (Wirtschaftswissenschaft und Wirtschaftsingenieurwesen)
Grade
1,3
Author
Yasmin Krause (Author)
Publication Year
2019
Pages
30
Catalog Number
V492541
ISBN (eBook)
9783668990852
ISBN (Book)
9783668990869
Language
German
Tags
Innovation Sensation Seeking Innovativität Innovationsprozess Innovationskompetenz Innovationsfähigkeit Innovationsobjekt Innovationsgegenstand Innovationskultur Innovationskomponente Innovationsreichweite Disruption disruptive Innovation inkrementelle Innovation Innovationsgrad individuelle Innovationsfähigkeit individuelle Innovationskompetenz Innovationspersönlichkeit Persönlichkeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Yasmin Krause (Author), 2019, Sensation Seeking und Individuelle Innovativität, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/492541
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  30  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint