Die zunehmende Industrialisierung gegen Ende des 19. Jahrhunderts bedingt einen Wandel der Wahrnehmung zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die Künstler der Avantgarde setzen sich mit den veränderten Wahrnehmungsbedingungen auseinander wie der Bauhauskünstler László Moholy-Nagy. Er entwirft eine Theaterkonzeption, in der die Wahrnehmung die Grundlage für pädagogische Ziele und nicht zuletzt für die Lösung sozialer Probleme bildet.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Theoretischer Ansatz
- Auswirkungen der industriellen Revolution...
- Reaktivierung der sinnlichen Wahrnehmung
- Raum und Zeit
- Konstruktivistische Experimente..
- Das Kraftsystem..
- Material, Licht und Bewegung: der Licht-Raum-Modulator..
- Das,Theater der Totalität.
- ,Mechanische Exzentrik'
- Der Mensch in der, mechanischen Exzentrik'
- Schlussbemerkung ..
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit analysiert die Wahrnehmungskonzeption im Theater des Bauhauskünstlers László Moholy-Nagy. Ziel ist es, die Auswirkungen der industriellen Revolution auf die Wahrnehmung zu untersuchen und die Umsetzung dieser neuen Wahrnehmungserfahrungen in Moholy-Nagys Theaterkonzeption zu erforschen.
- Die Auswirkungen der industriellen Revolution auf die Wahrnehmung
- Die Reaktivierung der sinnlichen Wahrnehmung im Theater
- Raum und Zeit in der Theaterästhetik von Moholy-Nagy
- Konstruktivistische Experimente und ihre Anwendung im Theater
- Das Konzept des ,Theaters der Totalität' bei Moholy-Nagy
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung beleuchtet den Wandel der Wahrnehmung im Kontext der industriellen Revolution und führt in die Thematik der Theateravantgarde ein. Der theoretische Ansatz analysiert die Auswirkungen der industriellen Revolution auf die Wahrnehmung und verdeutlicht die Bedeutung der Reaktivierung der sinnlichen Wahrnehmung im Theater.
Im dritten Kapitel werden konstruktivistische Experimente vorgestellt, insbesondere das Kraftsystem und der Licht-Raum-Modulator, die wichtige Elemente in Moholy-Nagys Theaterkonzeption darstellen. Das vierte Kapitel behandelt das „Theater der Totalität", ein Konzept, das durch die mechanische Exzentrik geprägt ist und den Menschen in den Mittelpunkt stellt.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit den Schlüsselbegriffen Wahrnehmung, Theateravantgarde, László Moholy-Nagy, Industrielle Revolution, Raum und Zeit, Konstruktivismus, Licht-Raum-Modulator, Theater der Totalität, mechanische Exzentrik und Filmästhetik.
Häufig gestellte Fragen
Wer war László Moholy-Nagy?
Moholy-Nagy war ein bedeutender Bauhauskünstler, der sich intensiv mit Licht, Raum und der Modernisierung der Wahrnehmung im Theater auseinandersetzte.
Was ist der „Licht-Raum-Modulator“?
Es ist ein kinetisches Kunstwerk von Moholy-Nagy, das Licht und Bewegung nutzt, um neue räumliche Wahrnehmungserlebnisse zu schaffen.
Was bedeutet „Theater der Totalität“?
Dieses Konzept zielt darauf ab, alle Sinne des Zuschauers durch Licht, Ton und Mechanik anzusprechen und den Menschen in eine technisierte Welt zu integrieren.
Wie beeinflusste die industrielle Revolution das Theater?
Die Technisierung veränderte die Sehgewohnheiten; Avantgarde-Künstler reagierten darauf mit mechanischen Bühnenkonzepten und einer Reaktivierung der Sinne.
Was versteht Moholy-Nagy unter „mechanischer Exzentrik“?
Es ist eine Theaterform, bei der mechanische Abläufe und Apparate im Vordergrund stehen, um die Dynamik der modernen Zeit darzustellen.
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- Janine Dahlweid (Autor), 2005, Die Wahrnehmung im Theater der Avantgarde. Analyse der Wahrnehmungskonzeption im Theater des Bauhauskünstlers László Moholy-Nagy, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/49260