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Filme und die Faszination ihrer Drehorte. Eine Geographie des Filmtourismus

Título: Filme und die Faszination ihrer Drehorte. Eine Geographie des Filmtourismus

Trabajo , 2018 , 29 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Steve Flamme (Autor)

Ciencias de la Tierra / Geografía - Geografía regional
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Im Zentrum dieser Arbeit steht die Frage, welche Folgen und welches Potential der Filmtourismus für die Inwertsetzung von Regionen und Ländern hat. Dafür wird an erster Stelle dargestellt, welche Arten und Unterscheidungsmöglichkeiten von Filmtourismus es gibt und wo potenzielle Grenzen gezogen werden müssen. Für eine argumentative Betrachtung der Vermarktung von Drehorten müssen zusätzlich die intrinsischen Motivationen von Filmtouristen und die daraus folgenden Erwartungen untersucht werden. Denn nur, wenn Destinationen die vorhandenen Erwartungen ihrer Besucher erkennen, können sie Maßnahmen treffen, um eben jene zu erfüllen.

Ein wichtiger Faktor wird bei einer rein wirtschaftsorientierten Analyse meist vernachlässigt, der im Rahmen einer geographischen Betrachtung unter keinen Umständen außer Acht gelassen werden darf. Es handelt sich dabei um die entstehenden ökologischen Probleme und Belastungen, denen sich die Regionen durch den Filmtourismus ausgeliefert sehen. Unter Berücksichtigung all dieser Beschreibungspunkte werden schließlich die wirtschaftlichen Aspekte der Thematik näher betrachtet. Im Fokus stehen dabei die teilhabenden Akteure, Sonderfälle wie Only-Theme-Destinations und schließlich Rahmenbedingungen und Konditionen der filmtouristischen Zusammenarbeit von Destination Managment Organisations und Filmproduzenten.

Schlussendlich sollen all diese Kapitel der wissenschaftlichen Arbeit an zwei konkreten und gleichzeitig sehr unterschiedlichen Beispielen angewendet werden. Es handelt sich dabei um eine genauere Betrachtung der beliebten Drehorte Neuseeland und Island. Ausgehend von allen vorherigen Kapiteln werden die Einflüsse auf jene Destinationen thematisiert und die Umsetzung und die Probleme schlussendlich bewertet.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Versuch einer Abgrenzung des Filmtourismus

2.1 On Locations

2.2 Off Locations

2.3 Location Placement am Beispiel von Juzcar

3. Motivationen und Erwartungen von Filmtouristen

4. Filme als Auslöser ökologischer Belastungen

5. Akteure der filminduzierten Tourismuswirtschaft

5.1 Grundbedingungen der DMOs an die Filmproduzenten

5.2 Vorteile für die Filmproduzenten

5.3 Sonderfall Only-Theme-Destinations

6. Fallbeispiel Neuseeland

7. Fallbeispiel Island

8. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das wirtschaftliche Potenzial des Filmtourismus für die Inwertsetzung von Regionen und beleuchtet dabei kritisch die ökologischen Folgen sowie die Rolle der beteiligten Akteure im Destinationsmanagement.

  • Systematische Abgrenzung und Kategorisierung filmtouristischer Phänomene
  • Analyse der Motivationen und Erwartungen von Filmtouristen
  • Untersuchung der ökologischen Belastung durch den Filmtourismus
  • Darstellung der wirtschaftlichen Akteure und deren Interessenkonflikte
  • Vergleichende Fallstudien zur Entwicklung in Neuseeland und Island

Auszug aus dem Buch

2.3 Location Placement am Beispiel von Juzcar

Seit 2010 entwickelt sich immer stärker eine Unterkategorie innerhalb von Off Locations, welche ihren Anfang bei dem kleinen, ehemals weißen Dorf Juzcar in Andalusien hatte. Dort wurde von Sony das Prinzip des Location Placement erstmals großflächig umgesetzt, welches seitdem von vielen Filmfirmen mehrfach adaptiert wurde. Sony hat nämlich in diesem Dorf, einem der vielen „Pueblo Blanco“, eine umfangreiche Kampagne für ihren Film Die Schlümpfe gestartet, indem sie das (beinahe) gesamte Dorf mit Einwilligung der Bewohner blau streichen ließen.

Juzcar selbst kommt im Film in keiner einzigen Szene vor. Es ist also kein Drehort und wurde von einem großen Unternehmen nachträglich durch umfangreiche Arbeiten für diesen Film touristisch erschlossen. Somit kann diese Location eindeutig in die Kategorie der Off Locations eingeordnet werden. Trotzdem muss man diesen Fall als Sonderform bezeichnen, weil hier der betreffende Filmkonzern nicht direkt an den nachfolgenden touristischen Einnahmen beteiligt wird und alle Maßnahmen von den Bewohnern und der betroffenen Region getroffen werden, anders als z.B. bei Disney Land.

Denn die Kampagne brachte nicht nur Sony mehr Zuschauer für ihren Film, sondern hob Juzcar touristisch von der ganzen Region ab und machte es zu einer der einmaligsten Attraktionen in Andalusien. In den Anfangsjahren kamen ca. 70.000 Besucher/Jahr und bis zum 28.Februar 2017 waren es insgesamt 335.942 Besucher.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der filminduzierten Tourismuswirtschaft ein und formuliert die zentrale Forschungsfrage nach dem Potenzial und den Folgen für betroffene Regionen.

2. Versuch einer Abgrenzung des Filmtourismus: Das Kapitel differenziert zwischen verschiedenen Formen des Filmtourismus, insbesondere zwischen On Locations, Off Locations und dem speziellen Konzept des Location Placements.

3. Motivationen und Erwartungen von Filmtouristen: Hier werden die unterschiedlichen Beweggründe von Touristen untersucht, wobei zwischen dem Interesse an der realen Geografie und der Suche nach der fiktiven Welt differenziert wird.

4. Filme als Auslöser ökologischer Belastungen: Dieses Kapitel thematisiert die negativen Auswirkungen des durch Filme induzierten Massentourismus, wie Umweltbelastungen und Bodendegradierung.

5. Akteure der filminduzierten Tourismuswirtschaft: Es werden die Rollen und Interessen von Destination Management Organisations (DMOs), Filmproduzenten und Anwohnern in einem komplexen Wechselspiel analysiert.

6. Fallbeispiel Neuseeland: Anhand der Trilogien "Der Herr der Ringe" und "Der Hobbit" wird die erfolgreiche, nachhaltige Integration des Filmtourismus in eine regionale Strategie aufgezeigt.

7. Fallbeispiel Island: Das Beispiel Island dient als Kontraststudie, in der die negativen Folgen eines unkontrollierten Anstiegs von Filmtourismus auf die Infrastruktur und Identität eines Landes verdeutlicht werden.

8. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer frühzeitigen und strategischen Planung, um ökologische und soziale Schäden zu minimieren.

Schlüsselwörter

Filmtourismus, Destinationsmanagement, On Locations, Off Locations, Location Placement, Neuseeland, Island, Wirtschaftspotenzial, Ökologische Belastung, Kulturtourismus, Landschaftstourismus, Filmindustrie, Tourismusstrategie, Nachhaltigkeit, Besucherströme.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert das Zusammenspiel zwischen Filmproduktionen und Tourismus und bewertet, welche Auswirkungen dies auf die wirtschaftliche Entwicklung sowie auf ökologische und soziale Aspekte in den betroffenen Regionen hat.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit behandelt die Kategorisierung von Filmdestinationen, die unterschiedlichen Motivationen der Reisenden, die ökologischen Folgen von Besucherströmen und die strategische Zusammenarbeit zwischen Tourismusorganisationen und Filmproduzenten.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Hauptziel ist es, das wirtschaftliche Potenzial des Filmtourismus für Destinationen objektiv zu bewerten und dabei aufzuzeigen, wie Regionen durch Planung negative Folgeerscheinungen vermeiden können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Abgrenzung der Begrifflichkeiten und eine vergleichende Analyse anhand von zwei konkreten Fallbeispielen: Neuseeland und Island.

Welche Inhalte werden im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsbestimmung, die Untersuchung von Touristenmotivationen, eine Analyse ökologischer Probleme sowie eine detaillierte Betrachtung der Akteurskonstellationen und zweier spezifischer Fallbeispiele.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Zu den prägenden Begriffen gehören Filmtourismus, Location Placement, Destinationsmanagement, nachhaltige Tourismusentwicklung und die untersuchten Destinationen Island und Neuseeland.

Warum wird Juzcar als Sonderfall im Filmtourismus bezeichnet?

Juzcar dient als Beispiel für "Location Placement", da der Ort im Film selbst nicht zu sehen ist, aber durch eine umfangreiche Werbekampagne gezielt als "Schlumpfdorf" vermarktet wurde, um Tourismus zu generieren.

Welche unterschiedlichen Strategien verfolgen Island und Neuseeland?

Neuseeland wird als Best-Practice-Beispiel für ein nachhaltiges Netzwerk aus Investitionen und Schutzkonzepten dargestellt, während Island als warnendes Beispiel für einen unvorbereiteten, durch Inflation und Überlastung gekennzeichneten Massentourismus dient.

Final del extracto de 29 páginas  - subir

Detalles

Título
Filme und die Faszination ihrer Drehorte. Eine Geographie des Filmtourismus
Universidad
University of Passau
Calificación
1,3
Autor
Steve Flamme (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
29
No. de catálogo
V492975
ISBN (Ebook)
9783668990272
ISBN (Libro)
9783668990289
Idioma
Alemán
Etiqueta
Film Filmtourismus Geographie Drehorte Regionalentwicklung Anthropogeographie Geografie Tourismus Regionaltourismus
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Steve Flamme (Autor), 2018, Filme und die Faszination ihrer Drehorte. Eine Geographie des Filmtourismus, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/492975
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