Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Sozialwissenschaften allgemein

Geschlechtsspezifische Unterschiede in der Netzwerkstruktur von Wissenschaftlern

Titel: Geschlechtsspezifische Unterschiede in der Netzwerkstruktur von Wissenschaftlern

Hausarbeit , 2019 , 20 Seiten

Autor:in: Luisa Carolin Zecher (Autor:in)

Sozialwissenschaften allgemein
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit wird der Frage nachgegangen, inwiefern die von Burt beschriebenen Merkmale eines Netzwerk und deren Auswirkungen, vor allem die strukturellen Löcher, in den Netzwerken von Computerwissenschaftlern vorzufinden sind, ob die Netzwerkstruktur im Zusammenhang mit dem wissenschaftlichen Erfolg steht und ob es diesbezüglich geschlechtsspezifische Unterschiede gibt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Theorie der Strukturellen Löcher nach Ronald Burt

2.1 The Social Structure of Competiton

2.2 Strukturelle Löcher

3 Geschlechtsspezifische Unterschiede in der Wissenschaft?

3.1 Fragestellung

3.2 Methodik und Daten

3.3 Ergebnisse

3.3.1. Dropout-Raten und Produktivität

3.3.2. Kollaborationsmuster

3.3.3. Homophilie

3.3.4. Kollaborationsmuster, Geschlecht und Erfolg

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung des Zusammenhangs zwischen der Position von Wissenschaftlern in ihrem Kollaborationsnetzwerk und ihrem wissenschaftlichen Erfolg, mit einem besonderen Fokus auf potenzielle geschlechtsspezifische Unterschiede. Dabei wird geprüft, ob die theoretischen Ansätze von Ronald Burt zu strukturellen Löchern in realen Netzwerken von Computerwissenschaftlern validiert werden können.

  • Grundlagen der Theorie struktureller Löcher nach Ronald Burt
  • Analyse von Kollaborationsmustern und Netzwerkstrukturen in der Informatik
  • Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Netzwerkposition und akademischem Erfolg
  • Identifikation und Bewertung geschlechtsspezifischer Unterschiede in wissenschaftlichen Karrieren
  • Empirische Untersuchung von Dropout-Raten und Produktivität

Auszug aus dem Buch

2.2 Strukturelle Löcher

Burt (1992) definiert Strukturelle Löcher als „seperation between nonredundant contacts“ (Burt 1992:18); non-redundante Kontakte sind also durch strukturelle Löcher verbunden. Burt beschreibt zwei empirische Bedingungen, die ein strukturelles Loch durch ihre Abwesenheit definieren: Wenn „Rudundancy by cohension“ (Burt 1992:18) oder „Redundancy by Structural Equivalence“ (Burt 1992:18) vorliegen, ist das ein Zeichen für die Abwesenheit eines strukturellen Lochs.

Unter dem Kriterium der Kohäsion sind zwei Kontakte redundant, da sie durch eine starke Beziehung verbunden sind. Die drei verbundenen Kontakte bieten die gleichen Netzwerkvorteile, da sie zu den gleichen Informationen zur gleichen Zeit führen. (vgl. Burt 1992)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der soziologischen Netzwerkforschung ein und stellt die zentrale Fragestellung zur Untersuchung struktureller Löcher in Computerwissenschaftlernetzwerken vor.

2 Die Theorie der Strukturellen Löcher nach Ronald Burt: Das Kapitel erläutert die Grundkonzepte von Ronald Burt, insbesondere die Bedeutung von Informationsvorteilen durch die strategische Positionierung in einem Netzwerk.

2.1 The Social Structure of Competiton: Dieser Unterpunkt beschreibt, wie Spieler durch optimale Netzwerkstrukturen Informationsvorteile generieren und warum die Diversität non-redundanter Kontakte entscheidend ist.

2.2 Strukturelle Löcher: Hier werden die Bedingungen für das Fehlen struktureller Löcher, wie Kohäsion und strukturelle Äquivalenz, definiert und deren Einfluss auf die Netzwerkeffizienz erläutert.

3 Geschlechtsspezifische Unterschiede in der Wissenschaft?: Dieses Kapitel beleuchtet das Wachstum der Computerwissenschaftsgemeinschaft und die zunehmende Netzwerkkonnektivität im Kontext der Geschlechterrollen.

3.1 Fragestellung: Die Forschungsfrage konzentriert sich auf die zeitliche Entwicklung der Kollaborationsmuster und den Vergleich zwischen Netzwerkposition und Erfolg von Männern und Frauen.

3.2 Methodik und Daten: Hier wird der verwendete Datensatz aus DBLP und Aminer beschrieben, sowie die angewandte Methode zur Geschlechteridentifikation der Wissenschaftler erläutert.

3.3 Ergebnisse: Dieser Abschnitt fasst die empirischen Analysen zu Produktivität, Kollaborationsmustern und Erfolg zusammen.

3.3.1. Dropout-Raten und Produktivität: Die Analyse zeigt die Dropout-Raten im Verlauf des Karrierealters und thematisiert die Produktivitätslücke zwischen den Geschlechtern.

3.3.2. Kollaborationsmuster: Hier werden netzwerkanalytische Begriffe wie Knotengrad, Effizienz und k-core definiert und deren Entwicklung über mehrere Jahrzehnte hinweg betrachtet.

3.3.3. Homophilie: Dieses Kapitel analysiert die Tendenz zur Kollaboration mit Gleichen und die Entwicklung des homophilen Verhaltens mithilfe von Newman's assortativity measure.

3.3.4. Kollaborationsmuster, Geschlecht und Erfolg: Abschließend wird untersucht, welche spezifischen Kollaborationsmuster statistisch signifikant mit dem wissenschaftlichen Erfolg korrelieren.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Hauptergebnisse zusammen und bestätigt, dass erfolgreiche Wissenschaftler ähnliche Kollaborationsmuster nutzen, wobei strukturelle Unterschiede in der Netzwerkzusammensetzung nach wie vor bestehen.

Schlüsselwörter

Strukturelle Löcher, Ronald Burt, Netzwerkforschung, Wissenschaftlicher Erfolg, Kollaborationsmuster, Computerwissenschaftler, Geschlechtsspezifische Unterschiede, Produktivität, Homophilie, Netzwerkanalyse, soziale Struktur, Brokerage, Kohäsion, h-Index, Zitationsanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Netzwerkstrukturen von Wissenschaftlern im Bereich der Computerwissenschaften und untersucht, inwiefern die Theorie der strukturellen Löcher von Ronald Burt den wissenschaftlichen Erfolg erklärt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die Netzwerkeinbettung, Kollaborationsmuster, geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Karriereentwicklung sowie der Zusammenhang zwischen der Position im Netzwerk und dem Zitationserfolg.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu klären, ob es geschlechtsspezifische Unterschiede in der Art und Weise gibt, wie Wissenschaftler ihre Netzwerke gestalten, und ob diese Unterschiede Auswirkungen auf ihren Erfolg haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden netzwerkanalytische Methoden angewendet, wie etwa die Messung von Gradzentralität, Effizienz und k-core, kombiniert mit Regressionsmodellen zur statistischen Auswertung von umfangreichen bibliometrischen Daten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Grundlage nach Burt, der methodischen Vorgehensweise und einer detaillierten Ergebnisdarstellung zu Dropout-Raten, Kollaborationsverhalten und der Rolle von Homophilie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere strukturelle Löcher, Netzwerkeffizienz, Kollaborationsmuster, geschlechtsspezifische Unterschiede und wissenschaftlicher Erfolg.

Wie unterscheidet sich die Netzwerkstruktur von Männern und Frauen laut den Ergebnissen?

Die Analysen zeigen, dass Frauen tendenziell in kleineren, geschlosseneren und kurzlebigeren Netzwerken agieren, während Männer häufiger große Netzwerke mit langlebigen, vertrauensvollen Beziehungen bilden.

Führen unterschiedliche Kollaborationsmuster zu einem unterschiedlichen Erfolg bei Männern und Frauen?

Nein, die Regressionsmodelle zeigen, dass erfolgreiche Frauen und Männer im Kern ähnliche Kollaborationsmuster anwenden; allerdings sind Männer öfter in den Strukturen positioniert, die statistisch mit Erfolg assoziiert sind.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Geschlechtsspezifische Unterschiede in der Netzwerkstruktur von Wissenschaftlern
Hochschule
Bergische Universität Wuppertal
Autor
Luisa Carolin Zecher (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
20
Katalognummer
V493454
ISBN (eBook)
9783668974692
ISBN (Buch)
9783668974708
Sprache
Deutsch
Schlagworte
geschlechtsspezifische unterschiede netzwerkstruktur wissenschaftlern soziologie netzwerkforschung geschlecht gender-gap soziale ungleichheit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Luisa Carolin Zecher (Autor:in), 2019, Geschlechtsspezifische Unterschiede in der Netzwerkstruktur von Wissenschaftlern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/493454
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  20  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum