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Segmentberichterstattung nach IAS/IFRS

Title: Segmentberichterstattung nach IAS/IFRS

Seminar Paper , 2006 , 30 Pages , Grade: 1.7 (Beste vorgelegte Arbeit)

Autor:in: Paul Raymond Schilling (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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Bedingt durch die verstärkten internationalen Geschäfte von großen Unternehmen hat die Vermittlung und Verarbeitung von Informationen in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. In wirtschaftlichen Kreisen spricht man von einer Kapitalmarkt induzierten Unternehmenspublizität, dem Business Reporting1, da vor allem Unternehmen, welche auf Fremdkapital angewiesen sind, gegenüber ihren Geldgebern Rechenschaft über die finanzielle Lage des Unternehmens ablegen müssen. Die Investoren, welche sich früher mit Auszügen aus der Gewinn und Verlustrechnung [GVR] oder der Unternehmensbilanz zufrieden gaben, fordern zunehmend umfangreichere Informationen, um die Risiken ihrer Investitionen besser abschätzen zu können. Auf Grund dieser stetig wachsenden Informationsnachfrage entwickelte sich aus dem internen Rechnungswesen das Business Reporting, mit dem Ziel, den Informationsdurst des Kapitalmarktes zu stillen. In der Literatur ist die Rede von einer Abkopplungsthese2 (Trennung von Zahlungsbemessung und Informationsfunktion); man ging davon aus, dass die Entwicklung der Informationsfunktion als eigenständiges Instrument der beste Weg sei, der Informationsnachfrage der Investoren nachzukommen. Ein solches Informationsinstrument ist auch die Segmentberichterstattung, welches dazu dient, die Erfolgspotenziale und Risikostrukturen eines Unternehmens, vor allem börsennotierter Mutterunternehmen, aufzuzeigen3. In diesem Zusammenhang taucht auch immer wieder die Frage auf, inwiefern sich internes und externes Rechnungswesen annähern sollten und ob es aus kostentechnischen Gründen eventuell möglich wäre ihnen ein gemeinsames Berichtswesen zugrunde zu legen ohne aber dadurch die geforderten Kriterien der „relevance“ und „reliability“4 zu verletzen. Was genau die Gründe der Segmentberichterstattung sind, welche Ziele man mit ihr verfolgen will, welche die ihr zugrunde liegenden Konzepte sind und inwiefern sich europäische und US amerikanische Standards voneinander unterscheiden soll im Rahmen dieser Arbeit näher betrachtet werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Gründe und Ziele der Segmentberichterstattung

3 Konzepte der Segmentberichterstattung

3.1 Traditionelle Konzeptionen der Segmentberichterstattung

3.2 Neuere Konzeptionen der Segmentberichterstattung

3.2.1 Der Management Approach

3.2.2 Der Risk and Reward Approach

3.2.3 Der Risk and Opportunities Approach

3.2.4 Vor- und Nachteile der neueren Konzeptionen zur Segmentberichterstattung

4 Berichterstattung nach deutschem Bilanzrecht

5 Berichterstattung nach IAS 14

5.1 Abgrenzung der Segmente nach IAS 14

5.1.1 Aufteilung in Geschäftssegmente

5.1.2 Aufteilung in Regionen

5.2 Bestimmung der Segmente mit Berichtspflicht

5.2.1 Zusammenfassung von ähnlichen Segmenten

5.2.2 Vorgehensweise bei vertikal integrierten Segmenten

5.2.3 Behandlung von unwesentlichen Segmenten

6 Kritische Betrachtung der Berichterstattung nach IAS 14

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen und praktischen Anforderungen der Segmentberichterstattung nach den internationalen Rechnungslegungsstandards IAS/IFRS. Ziel ist es, die Konzepte zur Segmentierung zu analysieren, deren Vor- und Nachteile gegenüberzustellen und die spezifischen Vorgaben des IAS 14 sowie deren Einfluss auf die Unternehmensberichterstattung kritisch zu würdigen.

  • Theoretische Konzeptionen der Segmentberichterstattung
  • Management Approach versus Risk and Reward Approach
  • Entwicklungen der Segmentberichterstattung im deutschen Bilanzrecht
  • Spezifische Anforderungen und Abgrenzungskriterien nach IAS 14
  • Kritische Analyse des Nutzens und der Aufwände für Unternehmen

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Der Management Approach

Wie bereits in der Abbildung 2 gesehen, wird sich zur Segmentierung nach dem Management Approach an der internen Organisation und Berichterstattung orientiert. Dieser Ansatz basiert auf der Annahme, dass das Firmenmanagement am ehesten dazu im Stande ist, den Ressourcenverbrauch auf die verschiedenen Segmente aufzuteilen und darüber zu entscheiden, welche Informationen entscheidungsrelevant sind um ein Segment optimal beurteilen und leiten zu können. Dies bedeutet allerdings keineswegs, dass die Strukturierung des internen Berichtswesens für das externe übernommen werden muss, vielmehr das interne Berichtswesen als Basis für eine Informationsaufbereitung herangezogen werden.

Dadurch dass nach diesem Ansatz internes und externes Berichtswesen sehr nahe aneinander liegen, bringt diese Vorgehensweise einen großen Kostenvorteil mit sich, da diverse Analysen und wirtschaftliche Betrachtungen für das interne und externe Berichtswesen gemeinsam durchgeführt werden können. Darüber hinaus können die vom Management gelieferten Informationen als sehr verlässlich angesehen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung des Business Reporting für Investoren und die Konvergenzbestrebungen zwischen internem und externem Rechnungswesen.

2 Gründe und Ziele der Segmentberichterstattung: Dieses Kapitel erläutert, warum Unternehmen durch Segmentierung bereichsspezifische Informationen liefern, um Transparenz über Chancen und Risiken zu schaffen.

3 Konzepte der Segmentberichterstattung: Hier werden traditionelle und moderne Ansätze wie der Management Approach und der Risk and Reward Approach theoretisch eingeführt und unterschieden.

4 Berichterstattung nach deutschem Bilanzrecht: Dieses Kapitel skizziert die historische Entwicklung und die gesetzlichen Anforderungen zur Segmentberichterstattung in Deutschland vom BiRiLiG bis zum TransPuG.

5 Berichterstattung nach IAS 14: Dieses Hauptkapitel analysiert detailliert die praktischen Vorgaben des IAS 14 hinsichtlich der Abgrenzung von Geschäfts- und Regionssegmenten sowie die Berichtspflichten.

6 Kritische Betrachtung der Berichterstattung nach IAS 14: Das Kapitel reflektiert den Nutzen der internationalen Standardisierung gegenüber dem hohen Umstellungsaufwand für Unternehmen.

Schlüsselwörter

Segmentberichterstattung, IAS 14, IFRS, Management Approach, Risk and Reward Approach, Business Reporting, Konzernabschluss, Rechnungslegung, Kapitalmarkt, Transparenz, Geschäftssegmente, geographische Segmente, Konzernrechnungslegung, Interne Berichterstattung, Investoreninformation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Segmentberichterstattung nach den internationalen Rechnungslegungsstandards (IAS/IFRS) und deren Rolle als Informationsinstrument für Kapitalgeber.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den theoretischen Segmentierungskonzepten, der Umsetzung in internationalen Standards sowie dem Vergleich zum deutschen Bilanzrecht.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die kritische Analyse der Segmentierungsansätze, um aufzuzeigen, wie Unternehmen ihre Erfolgspotenziale und Risikostrukturen transparent machen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Rechnungslegungsstandards und einer kritischen Auseinandersetzung mit theoretischen sowie praktischen Fachpublikationen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der verschiedenen Segmentkonzepte (Management vs. Risk & Reward), die rechtliche Entwicklung in Deutschland und eine detaillierte Prüfung der IAS 14-Vorgaben.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Segmentberichterstattung, Management Approach, IAS 14, Business Reporting und Vergleichbarkeit der Unternehmensdaten.

Warum ist der "Management Approach" für Unternehmen vorteilhaft?

Er bietet Kostenvorteile, da die externe Berichterstattung eng an die interne Organisations- und Steuerungsstruktur angelehnt werden kann, was Synergien bei der Datenerhebung ermöglicht.

Wie geht IAS 14 mit unwesentlichen Segmenten um?

IAS 14 definiert Kriterien, bei deren Erfüllung Segmente zusammengefasst oder von der Berichtspflicht ausgeschlossen werden können, um eine Informationsüberflutung der Investoren zu vermeiden.

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Details

Title
Segmentberichterstattung nach IAS/IFRS
College
University of Kaiserslautern  (Lehrstuhl für Unternehmensrechnung und Controlling)
Course
Seminarreihe: Bilanzierung nach IAS/IFRS
Grade
1.7 (Beste vorgelegte Arbeit)
Author
Paul Raymond Schilling (Author)
Publication Year
2006
Pages
30
Catalog Number
V49345
ISBN (eBook)
9783638458214
ISBN (Book)
9783638684675
Language
German
Tags
Segmentberichterstattung IAS/IFRS Seminarreihe Bilanzierung IAS/IFRS
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Paul Raymond Schilling (Author), 2006, Segmentberichterstattung nach IAS/IFRS, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/49345
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