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Die körpersteuerliche Organschaft im deutschen Steuerrecht. Anreize, Voraussetzungen und Hürden für den Zusammenschluss zu einer Einkommensgemeinschaft

Title: Die körpersteuerliche Organschaft im deutschen Steuerrecht. Anreize, Voraussetzungen und Hürden für den Zusammenschluss zu einer Einkommensgemeinschaft

Seminar Paper , 2019 , 25 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Ömür Altunbey (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit untersucht die körperschaftssteuerliche Organschaft gemäß des deutschen Steuerrechts und geht der Frage nach, welches die Gründe und Motivation hinter der Einrichtung einer solchen Einkommensgemeinschaft sind.

Hierzu werden zunächst die Grundlagen der Organschaft erläutert, bevor näher auf die Voraussetzungen für die Bildung einer solchen und auf die möglichen Rechtsfolgen bezüglich der Einkommenszurechnung eingegangen wird.

Bevor die gesammlten Ergebnisse abschließend zusammengefasst werden erfolgt zudem ein kurzer Blick auf die Gründe einer Nichtanerkennung einer Organschaft, auch "verünglückte Organschaft" genannt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

1.1 Problemstellung

1.2 Gang der Untersuchung

2. GRUNDSÄTZLICHES ZUR ORGANSCHAFT

2.1 Bedeutung der Organschaft

2.2 Gründe für eine Organschaft

2.2.1 Wirtschaftliche Gründe

2.2.2 Steuerliche Gründe

3. VORAUSSETZUNGEN

3.1 Anforderungen an den Organträger

3.2 Anforderungen an die Organgesellschaft

3.3 Finanzielle Eingliederung

3.4 Gewinnabführungsvertrag

4. RECHTSFOLGEN

4.1 Einkommenszurechnung

4.1.1 Auf Ebene der Organgesellschaft

4.1.2 Auf Ebene des Organträgers

4.2 Mehr- und Minderabführungen

4.3 Ausgleichszahlungen an außenstehende Anteilseigner

4.4 Verunglückte Organschaft

5. ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der körperschaftsteuerlichen Organschaft als Instrument zur Durchbrechung des Trennungsprinzips im deutschen Steuerrecht. Ziel ist es, die Voraussetzungen für die Bildung einer Organschaft sowie die daraus resultierenden einkommenssteuerlichen Folgen für den Organträger und die Organgesellschaft systematisch darzulegen.

  • Grundlagen und Motive der Organschaft
  • Voraussetzungen für die Anerkennung (insb. finanzielle Eingliederung und Gewinnabführungsvertrag)
  • Einkommenszurechnung und steuerliche Folgen
  • Behandlung von Mehr- und Minderabführungen
  • Konsequenzen der sogenannten "verunglückten Organschaft"

Auszug aus dem Buch

3.3 Finanzielle Eingliederung

In der körperschaftsteuerlichen Organschaft gilt die finanzielle Eingliederung der Organgesellschaft als das einzige Eingliederungserfordernis. Eine wirtschaftliche und/oder organisatorische Eingliederung ist seit dem VZ 2001 nicht mehr erforderlich. Die finanzielle Eingliederung der Organgesellschaft in den Organträger hat ununterbrochen vom Beginn des Wirtschaftsjahres der Organgesellschaft vorliegen (vgl. § 14 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 KStG). Hierfür ist notwendig, dass dem Organträger unmittelbar die Mehrheit der Stimmrechte aus den Anteilen der Organgesellschaft zusteht und zugerechnet wird. Durch diese Mehrheit muss der Organträger seinen Willen in der Gesellschafterversammlung durchsetzen können.

Werden in der Satzung oder im Gesellschaftsvertrag keine besonderen Vereinbarungen getroffen, so erlangt der Organträger die Mehrheit der Stimmrechte, wenn ihm die sog. einfache Stimmenmehrheit zusteht (Vgl. § 16 Abs. 3 AktG sowie § 47 Abs. 1 GmbHG). Diese ist bei einer Stimme mehr als 50 % der Gesamtzahl der Stimmen erreicht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Es wird die Problemstellung der Organschaft im Kontext des Trennungsprinzips erläutert und der Gang der Untersuchung skizziert.

2. GRUNDSÄTZLICHES ZUR ORGANSCHAFT: Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung sowie die wirtschaftlichen und steuerlichen Gründe, die Unternehmen zur Bildung einer Organschaft bewegen.

3. VORAUSSETZUNGEN: Hier werden die spezifischen Anforderungen an den Organträger und die Organgesellschaft sowie die Notwendigkeit der finanziellen Eingliederung und des Gewinnabführungsvertrags detailliert beschrieben.

4. RECHTSFOLGEN: Dieser Abschnitt behandelt die einkommenssteuerlichen Auswirkungen der Organschaft, einschließlich der Einkommenszurechnung, Mehr- und Minderabführungen sowie der Problematik bei verunglückter Organschaft.

5. ZUSAMMENFASSUNG: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Betrachtung der Organschaft als Instrument zur partiellen Einkommensgemeinschaft zwischen Unternehmen.

Schlüsselwörter

Organschaft, Körperschaftsteuer, Trennungsprinzip, Organträger, Organgesellschaft, Gewinnabführungsvertrag, Finanzielle Eingliederung, Einkommenszurechnung, Mehrabführung, Minderabführung, Verunglückte Organschaft, Steuerrecht, Ergebnisabführungsvertrag, Stimmrechte, Kapitalgesellschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Rechtsinstitut der körperschaftsteuerlichen Organschaft und wie diese das steuerliche Trennungsprinzip durchbricht.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die Voraussetzungen der Organschaft, die finanzielle Eingliederung, den Gewinnabführungsvertrag sowie die steuerlichen Konsequenzen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist eine systematische Darstellung der Bildungsvoraussetzungen einer Organschaft und deren Folgen für die Besteuerung der beteiligten Unternehmen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine rechtswissenschaftliche Analyse auf Basis geltender Gesetze, Kommentarliteratur und aktueller Rechtsprechung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beleuchtet detailliert die gesetzlichen Voraussetzungen, die Zurechnung von Einkommen auf den Organträger und den Umgang mit Ergebnissen aus dem Gewinnabführungsvertrag.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Organschaft, Gewinnabführungsvertrag, Organträger, Organgesellschaft und Einkommenszurechnung.

Was passiert bei einer "verunglückten Organschaft"?

Bei einer verunglückten Organschaft liegen die gesetzlichen Voraussetzungen nicht (mehr) vor, was dazu führt, dass keine steuerliche Verrechnung von Gewinnen und Verlusten möglich ist und das Trennungsprinzip wieder voll greift.

Wie wird die finanzielle Eingliederung definiert?

Sie erfordert, dass der Organträger unmittelbar die Mehrheit der Stimmrechte an der Organgesellschaft hält, um seinen Willen in der Gesellschafterversammlung durchsetzen zu können.

Welche Bedeutung hat der Gewinnabführungsvertrag?

Er verpflichtet die Organgesellschaft, ihren gesamten Gewinn an den Organträger abzuführen, was wiederum zur einkommenssteuerlichen Zusammenfassung der Ergebnisse führt.

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Details

Title
Die körpersteuerliche Organschaft im deutschen Steuerrecht. Anreize, Voraussetzungen und Hürden für den Zusammenschluss zu einer Einkommensgemeinschaft
College
University of Applied Sciences Aschaffenburg
Grade
1,0
Author
Ömür Altunbey (Author)
Publication Year
2019
Pages
25
Catalog Number
V493837
ISBN (eBook)
9783668999336
ISBN (Book)
9783668999343
Language
German
Tags
organschaft steuerrecht anreize voraussetzungen hürden zusammenschluss einkommensgemeinschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ömür Altunbey (Author), 2019, Die körpersteuerliche Organschaft im deutschen Steuerrecht. Anreize, Voraussetzungen und Hürden für den Zusammenschluss zu einer Einkommensgemeinschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/493837
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