Mit dieser Arbeit sollen Einblicke in der Erstellung von Formularen mit der Technologie XForms gegeben werden. Es soll vermittelt werden, was XForms eigentlich sind, was für Bauteile XForms enthalt en und wie ein Formular mit der Technologie XForms erstellt werden kann. Ziel der Arbeit ist nicht die Vermittlung von Kenntnissen wie HTML, XHTM L, XML, XPath, XML Schema et cetera. Wer XForms verstehen will sollte sich mit den o. g. Technologien zumindest grundlegend auskennen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Zum Thema
1.2 Zielsetzung
1.3 Methodische Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit
2. Voraussetzungen zum Verständnis von XForms
2.1 HTML
2.2 HTML Formulare
2.3 XML
2.3.1 XML Namensräume
2.3.2 XML Path Language (XPath)
2.3.3 XSL-Transformation
2.3.4 XML Events
2.4 XHTML
3. XForms – XML-basierte Web Forms
3.1 Was sind XForms
3.2 XForms Bausteine
3.3 XForms Model
3.4 XForms User Interface
3.5 XForms Namespace
3.6 XForms Actions
3.7 XForms Events
3.8 XForms Submit
4. Praktisches Beispiel
5. Beurteilung
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, einen fundierten Einblick in die Erstellung von Web-Formularen mittels der XForms-Technologie zu gewähren. Dabei soll vermittelt werden, welche funktionalen Bausteine XForms umfasst und wie diese zur Ablösung traditioneller HTML-Formulare eingesetzt werden können, um eine saubere Trennung von Struktur und Präsentation zu erreichen.
- Grundlagen und Architektur von XForms
- Strukturierung des Datenmodells (Model) und User Interface
- Einsatz von XML-Standards wie XPath, XML Schema und Events
- Dynamische Formularfunktionalitäten und Datenverarbeitung
- Praktische Implementierung eines Bestellformulars
Auszug aus dem Buch
3.3 XForms Model
Das XForms Model beschreibt ein Datenmodell innerhalb eines <model> Elements. Im Tag <model> definiert der Autor welche Formularfelder welche Daten erwarten, welche default- bzw. Vorgabewerte sie haben und was nach dem Absenden der Daten passieren soll.
Das Element <instance> dient als Container für die Eingangs- bzw. Initialdaten. XForms benutzt dieses Element als Template für die Sammlung von Daten. Die Inhalte dieses Elements sind nichts anderes als Daten, die während des Arbeitens mit dem Formular gelesen oder geschrieben werden. Die Daten, die durch das Formular eingelesen werden, werden also vom <instance> Element gesammelt und als XML Dokument weitergegeben.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Thema XForms als modernen, XML-basierten Nachfolger von HTML-Formularen ein und definiert den Aufbau sowie das Ziel der Arbeit.
2. Voraussetzungen zum Verständnis von XForms: Hier werden die essenziellen technischen Grundlagen wie HTML, XML-Namensräume, XPath und XHTML erläutert, die für das Verständnis der XForms-Technologie notwendig sind.
3. XForms – XML-basierte Web Forms: Das Kernkapitel behandelt detailliert die Architektur, das Datenmodell, die Benutzeroberfläche, Aktionen sowie die Event-Verarbeitung von XForms.
4. Praktisches Beispiel: In diesem Abschnitt wird anhand eines konkreten Bestellformulars demonstriert, wie die theoretischen XForms-Konzepte in der Praxis angewendet werden können.
5. Beurteilung: Das Fazit bewertet den aktuellen Status von XForms als zukunftsweisenden Standard und diskutiert die Herausforderungen bei der Implementierung sowie das Potenzial der Technologie.
Schlüsselwörter
XForms, XML, Web-Formulare, W3C, Datenmodell, XPath, XML Schema, XHTML, Form Controls, Benutzeroberfläche, Event-Verarbeitung, Datenverarbeitung, XML-Namensräume, XML Events, Internet-Technologien.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit dem XForms-Standard des W3C, der als zukunftssichere und XML-basierte Alternative zu den klassischen HTML-Formularen konzipiert ist.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Im Fokus stehen die Architektur von XForms, die Trennung von Struktur und Präsentation, das Datenmodell, das User Interface sowie die dynamische Datenübermittlung mittels XML.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, dem Leser ein grundlegendes Verständnis für den Aufbau und die Erstellung von XForms zu vermitteln, ohne dabei tiefgreifende Programmierkenntnisse in allen XML-Substandards vorauszusetzen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse relevanter W3C-Spezifikationen und Fachpublikationen sowie auf eine praktische Fallstudie zur Illustration der Technologie.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil analysiert die Bausteine von XForms, insbesondere das Datenmodell (<model>), die Formular-Elemente (<input>, <select>, etc.), sowie die ereignisbasierte Steuerung und das <submission>-Element.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die zentralen Schlagworte sind XML, Web-Formulare, XForms, W3C, Datenmodell und Event-Handling.
Warum wird im Praxisteil der "Formsplayer" empfohlen?
Da aktuelle Standardbrowser zum Zeitpunkt der Arbeit noch keine native Unterstützung für XForms boten, diente der Formsplayer als notwendige Erweiterung für den Internet Explorer zur Visualisierung.
Welche Rolle spielt das <bind>-Element in XForms?
Das <bind>-Element erweitert Formulare um komplexe Möglichkeiten wie Pflichtfelder, Datentyp-Validierung und dynamische Berechnungen, die in HTML sonst aufwendige Skripte erfordern würden.
- Arbeit zitieren
- René Mansen (Autor:in), 2005, XForms. Eine Einführung in XML-basierte Web Forms, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/49399