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Geschlechterunterschiede im Alkohol- und Alcopopskonsum Jugendlicher

Title: Geschlechterunterschiede im Alkohol- und Alcopopskonsum Jugendlicher

Diploma Thesis , 2005 , 127 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Simone Schöning (Author)

Social Work
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Im Leben eines jeden Jugendlichen findet neben den vielfältigen Entwicklungen ein Austesten und Versuchen in diversen Lebenslagen statt. Dementsprechend probiert fast jeder Jugendliche früher oder später Alkohol.
Dies ist ein normaler und gesellschaftlich anerkannter Schritt im Entwicklungsprozess des Erwachsenwerdens.
Da dieser Lebensabschnitt jeden Menschen irgendwann betrifft und er eine besondere Schnittstelle im Leben eines jeden einzelnen in Bezug auf seine weitere Lebensgestaltung und -planung ist, ist das mehr oder weniger „Gelingen“ dieser Phase von großer Bedeutung. Des Weiteren ist der Erwerb des Konsumverhaltens eine Vorgabe, die sich mit ihren Konsequenzen durch das gesamte Leben ziehen wird.
Dieser Fakt wird sich in Zukunft nicht ändern und so verbleibt die Wichtigkeit der genauen Kenntnis über die geschlechtsspezifischen Bedürfnisse und Erfahrungen der Jugend, da hier vielfältige Ansatzpunkte der sozialarbeiterischen und sozialpädagogischen Tätigkeit vorhanden sind, die eine potentielle positive Beeinflussung des Verlaufs bei Fachkenntnis implizieren.
Da insbesondere der Alkohol- und Alcopopskonsum in der Jugend Risiken aufwirft, lege ich hier meinen Schwerpunkt, um darzustellen, inwiefern dies eine mögliche Gefährdung des Individuums beinhaltet.
Zusätzlich sollen missbräuchliche oder gar abhängige Konsummuster von normalem Entwicklungsverhalten abgegrenzt werden, u. a. um zu einer professionellen Arbeit in diesem Bereich zu verhelfen.
Um noch effizienter wirken zu können, ist das Wissen über geschlechtsspezifische Formen und Zielsetzungen des Konsums von Bedeutung, weshalb hier ebenfalls eine Fokussierung erfolgt.
In der vorliegenden Arbeit werde ich mich damit beschäftigen, inwiefern der Alkohol- und Alcopopskonsum tatsächlich vorliegt und vor allem, welche Rolle dabei die beiden Geschlechter spielen.
Sofern ein differenziertes Konsumverhalten festzustellen ist, ist zu klären, ob dies einen Einfluss auf die Geschlechterrollen hat.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Alkohol

2.1 Historische und kulturelle Entwicklung des Alkoholkonsums

2.2 Definition Alkohol/Alkopops

2.3 Wirkung des Alkohols

2.4 Alkoholkonsum in der Gesellschaft

2.5 Wirtschaftliche Bedeutung

3. Reifung und Entwicklung von Kindern und Jugendlichen

3.1 Kindheit

3.1.1 Säuglingsalter und frühe Kindheit

3.1.2 Kleinkind-Vorschulalter

3.1.2.1 Spiel

3.1.2.2 Identifikation mit dem Geschlecht

3.1.2.3 Geschlechtskonstanz

3.1.3 Schulalter

3.2 Jugend und Adoleszenz

3.2.1 Pubertät

3.2.2 Biologische Veränderungen

4. Selbst und Identität

4.1 Emotionale Ablösung von den Eltern

4.2 Geschlechtsspezifische Sozialisation

4.2.1 Soziale und kulturelle Konstruktion von Geschlechtlichkeit

4.2.2 Körpersozialisation

5. Risikoverhalten Jugendlicher

5.1 Kontext der Lebenssituation

5.1.1 Subjektive Problemlagen

5.1.2 Schule und Beruf

5.1.3 Verhältnis zu den Eltern

5.1.4 Peer- Group

5.2 Formen des Risikoverhaltens

5.2.1 Stressrisiko

5.2.2 Drogenrisiko

5.2.3 Delinquenzrisiko

5.3 Geschlechtsspezifisches Risikoverhalten

6. Alkoholkonsum

6.1 Alcopops

6.2 Physische Auswirkungen

6.3 Psychische Auswirkungen

6.4 Soziale Auswirkungen

6.4.1. Familie

6.4.2 Peer- Group

6.4.3 Schule

6.4.4 Berufsausbildung

6.5 Geschlechtsspezifische Bedeutung

6.5.1 Jungen

6.5.2 Mädchen

7. Prävention

7.1 Edukativ- kommunikative Maßnahmen

7.1.1 Familie

7.1.2 Schule und Berufsausbildung

7.1.3 Berufsausbildung

7.1.4 Jugendarbeit

7.1.5 Beratung

7.1.6 Gesundheitliche Aufklärung

7.1.7 Öffentlichkeitsarbeit

7.2 Strukturelle Maßnahmen

7.2.1 Jugendschutzgesetz

7.2.2 Minderung der Verfügbarkeit

7.2.3 Nachfrage- und Angebotsreduzierung

7.2.4 Gesetzgeberische Maßnahmen

7.3 Geschlechtsspezifische Prävention

8. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit untersucht die geschlechtsspezifischen Unterschiede im Alkohol- und Alcopopskonsum von Jugendlichen. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie sich ein differenziertes Konsumverhalten auf die Geschlechterrollen auswirkt und welche Rolle soziale, psychische sowie biologische Entwicklungsprozesse dabei spielen.

  • Historische und kulturelle Einordnung des Alkoholkonsums
  • Entwicklungspsychologische Grundlagen des Jugendalters
  • Sozialisation und Identitätsentwicklung unter geschlechtsspezifischen Aspekten
  • Analyse von jugendlichem Risikoverhalten in verschiedenen Lebenskontexten
  • Bedeutung von Alcopops und Strategien der Suchtprävention

Auszug aus dem Buch

6.1 Alcopops

Alcopops ist ein Begriff, der Getränke bezeichnet, die aus einem Mix von fermentierten oder destillierten Alkohol mit Limonade bestehen. Einige Produkte sind als Biermixgetränke zusammengestellt, wobei das Bier entweder nur mit Limonade oder zusätzlich mit Schnaps angereichert sein kann.

Insgesamt sind Schnaps-Limonaden-Mixe, die am häufigsten getrunkenen Alcopops. Allerdings weisen diese Getränke einen beträchtlichen Alkoholgehalt auf, denn eine Flasche enthält etwa einen doppelten Schnaps, dies sind circa 13-15% Alkohol, so dass der Vol % Alkohol bei etwa 5,5 liegt, was wiederum einem Starkbier entspricht (vgl. LSSH 2003, S. 15).

Des Weiteren enthalten Alcopops häufig ungesunde Konservierungs- und Zusatzstoffe wie Farbstoffe, Stabilisatoren, Frucht- und andere Aromen, Fruchtsaft oder Bestandteile von Energy Drinks wie Guarana.

Einige Stoffe (beispielsweise Konservierungsstoffe wie Benzoesäure und Natriumbenzoat) stehen im Verdacht, Allergien und andere Unverträglichkeiten auszulösen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Alkoholkonsum als Teil des Erwachsenwerdens und stellt die Forschungsfrage nach geschlechtsspezifischen Unterschieden und deren Rolle bei der Entwicklung der Geschlechteridentität.

2. Alkohol: Dieses Kapitel vermittelt grundlegendes Wissen über die Geschichte, Wirkung und wirtschaftliche Bedeutung von Alkohol sowie Definitionen von Ethanol und Alcopops.

3. Reifung und Entwicklung von Kindern und Jugendlichen: Es werden die Entwicklungsphasen von der Kindheit bis zur Adoleszenz dargestellt, mit besonderem Fokus auf Pubertät und biologische Veränderungen.

4. Selbst und Identität: Hier wird der Prozess der Identitätsbildung erläutert, insbesondere die emotionale Ablösung von den Eltern und die geschlechtsspezifische Sozialisation.

5. Risikoverhalten Jugendlicher: Das Kapitel analysiert verschiedene Formen und Ursachen jugendlichen Risikoverhaltens, darunter Stress, Drogenkonsum und Delinquenz in verschiedenen Lebenskontexten.

6. Alkoholkonsum: Eine detaillierte Untersuchung der Auswirkungen von Alkoholkonsum auf physischer, psychischer und sozialer Ebene, unter Berücksichtigung von Alcopops und geschlechtsspezifischen Unterschieden.

7. Prävention: Dieses Kapitel diskutiert verschiedene Ansätze der Suchtprävention, von edukativen Maßnahmen bis hin zu strukturellen gesetzlichen Regelungen.

8. Schluss: Der Schlussteil fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt die geschlechtsspezifischen Differenzen im Trinkverhalten sowie die Notwendigkeit maßgeschneiderter Präventionsstrategien.

Schlüsselwörter

Alkohol, Alcopops, Jugend, Geschlechterunterschiede, Sozialisation, Identität, Pubertät, Risikoverhalten, Suchtprävention, Entwicklungsaufgaben, Peer-Group, Konsumverhalten, Jugendschutz, Männlichkeit, Weiblichkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Alkoholkonsum von Jugendlichen, insbesondere mit den Unterschieden zwischen Jungen und Mädchen und der Rolle von Alcopops.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Entwicklungspsychologie der Adoleszenz, Geschlechterrollen, Risikoverhalten sowie präventive Ansätze in der Sozialarbeit.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, inwieweit unterschiedliche Konsumgewohnheiten die Geschlechterrollen beeinflussen und welche Bedeutung dieses Wissen für eine professionelle sozialpädagogische Praxis hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und der Auswertung bestehender Studien (u.a. von der BZgA und verschiedenen Sozialwissenschaftlern) basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Entwicklungsphasen von Kindern und Jugendlichen, die Konstruktion von Identität und Geschlecht, die Analyse von Risikoverhalten (Stress, Drogen, Delinquenz) sowie detaillierte Auswirkungen von Alkoholkonsum.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Alkoholkonsum, Jugend, Geschlechtsspezifische Sozialisation, Suchtprävention und Risikoverhalten charakterisieren.

Welche Rolle spielen Alcopops in der Untersuchung?

Alcopops werden als Einstiegsdroge analysiert, deren Beliebtheit bei Jugendlichen durch gezieltes Marketing und einen süßen Geschmack gefördert wird.

Warum ist geschlechtsspezifische Prävention notwendig?

Da Jungen und Mädchen unterschiedliche Motive und Muster beim Trinken zeigen, ist eine geschlechtsspezifische Herangehensweise erforderlich, um sie effektiv zu erreichen.

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Details

Title
Geschlechterunterschiede im Alkohol- und Alcopopskonsum Jugendlicher
College
Kiel University of Applied Sciences  (Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit)
Grade
2,3
Author
Simone Schöning (Author)
Publication Year
2005
Pages
127
Catalog Number
V49403
ISBN (eBook)
9783638458733
Language
German
Tags
Geschlechterunterschiede Alkohol- Alcopopskonsum Jugendlicher
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Simone Schöning (Author), 2005, Geschlechterunterschiede im Alkohol- und Alcopopskonsum Jugendlicher, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/49403
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