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Ist Glaube lehr- und lernbar?

Título: Ist Glaube lehr- und lernbar?

Ensayo , 2015 , 5 Páginas , Calificación: 1,6

Autor:in: Luisa Förster (Autor)

Teología - Teología práctica
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Die Frage „ist Glaube lehr- und lernbar?“ beschäftigt sich mit einem Thema, welches besonders für uns zukünftige Religionslehrer interessant ist und bei welchem Beschäftigungsbedarf besteht.

Um diese Frage zu beantworten, muss man darüber nachdenken, was man eigentlich unter „Glauben“ versteht. Wenn man nicht direkt vom Lernen des Glaubens sondern von Religion lernen redet, kann man sagen, dass „Glaube grundsätzlich lehrbar- und lernbar ist.“ Wenn man dagegen den „Unverfügbarkeitstyp“ betrachtet, ist das Lehren und Lernen des Glaubens ausgeschlossen, da der Glaube „weder didaktisch noch methodisch verfügbar“ ist. Dabei wird von der Theorie ausgegangen, dass der Glaube ein Geschenk Gottes ist und somit nur er darüber entscheidet, wer glaubt und wer nicht. Als letzten vorzustellenden Typ gibt es noch den „Vermittlungstyp“, welcher versucht, „das Verhältnis von Glauben und Lernen in vermittelnder Differenzierung und Unterscheidung zu bestimmen.“ Dieser Typ drückt aus, dass der Glaube an sich bzw. das „Ergriffensein von der Christuswahrheit“ nicht lehrbar sei, aber die religiösen Inhalte rund um den Glauben schon.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Ist Glaube lehr- und lernbar?

2. Religiöse Prägung und die Rolle des Umfelds

3. Religionsunterricht als Fach der Seele

4. Vertrauen als Schlüssel zum Glauben

5. Die Rolle des Religionslehrers als Begleiter

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die grundlegende religionspädagogische Frage, ob Glaube als solcher lehr- und lernbar ist, und beleuchtet dabei die Rolle des Religionsunterrichts in einer zunehmend heterogenen Gesellschaft. Ziel ist es, ein Verständnis für das Verhältnis von Vermittlung religiöser Inhalte und der persönlichen Glaubensentwicklung von Kindern zu entwickeln.

  • Typologien des Glaubenslernens (Vermittlungstyp vs. Unverfügbarkeitstyp)
  • Einflussfaktoren religiöser Prägung und des sozialen Umfelds
  • Die gesellschaftliche Relevanz und Legitimation des Religionsunterrichts
  • Vertrauen als didaktische Brücke zwischen Weltlichem und Religiösem
  • Selbstverständnis der Lehrkraft als Begleiterin statt als Anleiterin

Auszug aus dem Buch

Ist Glaube lehr- und lernbar?

Die Frage „ist Glaube lehr- und lernbar?“ beschäftigt sich mit einem Thema, welches besonders für uns zukünftige Religionslehrer interessant ist und bei welchem Beschäftigungsbedarf besteht.

Um diese Frage zu beantworten, muss man darüber nachdenken, was man eigentlich unter „Glauben“ versteht. Wenn man nicht direkt vom Lernen des Glaubens sondern von Religion lernen redet, kann man sagen, dass „Glaube grundsätzlich lehrbar- und lernbar ist.“ Wenn man dagegen den „Unverfügbarkeitstyp“ betrachtet, ist das Lehren und Lernen des Glaubens ausgeschlossen, da der Glaube „weder didaktisch noch methodisch verfügbar“ ist. Dabei wird von der Theorie ausgegangen, dass der Glaube ein Geschenk Gottes ist und somit nur er darüber entscheidet, wer glaubt und wer nicht. Als letzten vorzustellenden Typ gibt es noch den „Vermittlungstyp“, welcher versucht, „das Verhältnis von Glauben und Lernen in vermittelnder Differenzierung und Unterscheidung zu bestimmen.“ Dieser Typ drückt aus, dass der Glaube an sich bzw. das „Ergriffensein von der Christuswahrheit“ nicht lehrbar sei, aber die religiösen Inhalte rund um den Glauben schon.

Diese verschiedene Typen weisen einen guten Überblick von unterschiedlichen Ansichten zur Frage „ist Glaube lehr- und lernbar?“ auf, weswegen ich versuchen werde, meine Ansicht nach dem Betrachten verschiedener Gegebenheiten einen dieser Typen zuzuordnen.

Der Religionsunterricht der heutigen Zeit wird immer heterogener. Es gibt Kinder, die mit christlicher Religion aufgewachsen sind, welche die eine andere Religion kennenlernten und wieder andere, die mit Religion noch gar nicht in Kontakt getreten sind. Doch was bringe ich als Lehrerin den Kindern bei? Ist es der Glaube direkt oder sind es doch nur religiöse Gegebenheiten, mit denen die Kinder vielleicht sogar gar nichts anfangen können?

Zusammenfassung der Kapitel

1. Ist Glaube lehr- und lernbar?: Einführung in die zentrale Fragestellung durch die Diskussion verschiedener religionspädagogischer Typologien wie dem Unverfügbarkeitstyp und dem Vermittlungstyp.

2. Religiöse Prägung und die Rolle des Umfelds: Analyse der Bedeutung des Elternhauses und der sozialen Umwelt für die Glaubensentwicklung sowie die Erkenntnis, dass religiöse Erziehung keine Garantie für den eigenen Glauben ist.

3. Religionsunterricht als Fach der Seele: Erörterung der Legitimation des Religionsunterrichts als notwendiger Stütze und Wertemittler in einer komplexen Welt.

4. Vertrauen als Schlüssel zum Glauben: Untersuchung der didaktischen Umsetzung im Unterricht, bei der Vertrauen als notwendige Basis für den Zugang zu religiösen Inhalten und zur christlichen Botschaft herausgearbeitet wird.

5. Die Rolle des Religionslehrers als Begleiter: Reflexion über das Selbstverständnis der Lehrkraft, die den Glauben nicht erzwingen kann, sondern den Lernprozess der Kinder als Begleiterin unterstützend moderiert.

Schlüsselwörter

Religionspädagogik, Glaubensvermittlung, Vermittlungstyp, Unverfügbarkeitstyp, Religionsunterricht, christlicher Glaube, religiöse Prägung, Lehrkraft als Begleiterin, Vertrauen, Unterrichtsgestaltung, Heterogenität, Wertevermittlung, Glaubensentwicklung, Didaktik, Grundschule.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit setzt sich kritisch mit der Frage auseinander, ob Glaube als eine persönliche Haltung überhaupt didaktisch vermittelt werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den verschiedenen theoretischen Typologien zur Lehrbarkeit von Glauben sowie der praktischen Rolle des Religionsunterrichts in der Grundschule.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Autorin möchte klären, ob sie als Lehrkraft den Glauben der Kinder „lehren“ kann oder ob ihre Aufgabe eher darin besteht, religiöse Inhalte zu vermitteln und den Lernweg der Kinder zu begleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine Reflexion anhand von Fachliteratur sowie die Analyse von persönlichen Beobachtungen in einer Grundschulklasse vorgenommen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit dem Einfluss des familiären Umfelds, der Bedeutung des Religionsunterrichts für Kinder und der didaktischen Herangehensweise, Vertrauen als Basis für religiöses Lernen zu nutzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen zählen Religionspädagogik, Vermittlungstyp, Vertrauen und die Rolle des Lehrers als Begleiter.

Warum ist das "Vertrauen" laut der Autorin so wichtig?

Die Autorin identifiziert Vertrauen als die notwendige Brücke, um nicht-nachweisbare religiöse Inhalte in einer säkularen oder skeptischen Umgebung für Kinder zugänglich zu machen.

Zu welchem Schluss kommt die Autorin bezüglich ihrer Rolle als Lehrerin?

Sie definiert ihre Rolle als „Begleiterin des Lernens“, die den Kindern den christlichen Glauben vorstellt, sie aber nicht in eine Richtung drängen möchte, da Glaube eine persönliche Entscheidung bleibt.

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Detalles

Título
Ist Glaube lehr- und lernbar?
Universidad
University of Erfurt  (Evangelische Theologie)
Curso
Einführung in die Religionspädagogik
Calificación
1,6
Autor
Luisa Förster (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
5
No. de catálogo
V494042
ISBN (Ebook)
9783668993723
Idioma
Alemán
Etiqueta
Religion Glaube lehren Lehrer Religionsunterricht Lehramtsanwärter evangelisch Glaube lehren
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Luisa Förster (Autor), 2015, Ist Glaube lehr- und lernbar?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/494042
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