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Wie werden Entwicklungspotenziale und Entwicklungstendenzen der Sharing Economy in Deutschland gesehen? Eine Untersuchung

Titre: Wie werden Entwicklungspotenziale und Entwicklungstendenzen der Sharing Economy in Deutschland gesehen? Eine Untersuchung

Travail d'étude , 2019 , 66 Pages , Note: 2,5

Autor:in: Sophia Röscher (Auteur)

Ingénierie - Génie Industriel
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Der Hyperkonsum der Gesellschaft führt zu Ressourcenknappheit und einer steigenden Abfallproduktion, was die Umwelt immer stärker belastet. Daher entwickelt sich seit einigen Jahren ein ökonomisches Modell, das sich Sharing Economy nennt. Die Intention dieser Ökonomie ist es, durch Teilen von Eigentum den Hyperkonsum und dessen Folgen zu reduzieren.

Das Ziel dieser Arbeit ist die Bestimmung möglicher Entwicklungspotenziale und -tendenzen innerhalb der Sharing Economy. Dazu wird zunächst die bekannte Theorie nach Rachel BOTSMAN erörtert, kritisiert und weiterentwickelt. Es folgt eine Ist-Analyse, in welcher aktuelle Anwendungen beschrieben, klassifiziert und beurteilt werden. Im Anschluss wird die folgende Forschungsfrage gestellt: Wie steht die deutsche Gesellschaft der Sharing Economy gegenüber?

Zur Beantwortung der Forschungsfrage, wurde eine Online-Befragung durchgeführt. Diese richtete sich an die deutschsprachige Bevölkerung zwischen 18 und 60 Jahren. Die Beantwortung der Fragen zeigte, dass die Mehrheit der Deutschen nichts unter dem Begriff Sharing Economy versteht, ihn jedoch nach einer Erklärung sehr positiv bewertet. Weiterhin konnte durch die Umfrage ermittelt werden, welche Güter die deutsche Gesellschaft bereit ist zu teilen und welche Motivation die Menschen antreibt, Teil der Sharing Economy zu sein.

Auf dieser Grundlage können einerseits neue Geschäftsmodelle abgeleitet werden, andererseits können bereits bestehende Unternehmen ihre Ausrichtung überprüfen und ggf. anpassen.

Diese Arbeit richtet sich an Leserinnen und Leser, die sich einen Einstieg in das Thema Sharing Economy wünschen oder nach weiteren Informationen suchen. Weiterhin können Unternehmen durch die Ergebnisse der Studie einen ersten Eindruck über den potentiellen deutschen Sharing-Markt und mögliche Marktlücken gewinnen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Der Begriff Sharing Economy

1.2 Die Historie der Sharing Economy

1.3 Notwendigkeit

1.4 Ziel

2. Grundlagen

2.1 Abgrenzung der Sharing Economy nach BOTSMAN

2.2 Kritik an der Theorie nach BOTSMAN

2.3 Weiterentwicklung der Darstellung

2.4 Relevante Megatrends

3. Ist-Analyse

3.1 Beschreibung der aktuellen Anwendung

3.2 Klassifizierung der aktuellen Anwendungen

3.3 Beurteilung der aktuellen Anwendungen

4. Methodik der empirischen Forschung

4.1 Bedeutung, Ziele, Aufgaben und Voraussetzungen

4.2 Methoden der empirischen Forschung

4.3 Der idealtypische Ablauf

4.4 Anwendung des idealtypischen Ablaufs nach BELLER

5. Beurteilung

5.1 Beurteilung der Studienergebnisse

5.2 Abschätzung des Zukunftspotenzials

5.3 Kritik an der Sharing Economy

5.4 Identifizierung weiterer Bereiche

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, Entwicklungspotenziale und -tendenzen innerhalb der Sharing Economy zu bestimmen und neue Anwendungsbereiche zu identifizieren. Dabei wird untersucht, wie die deutsche Gesellschaft dem Konzept der Sharing Economy gegenübersteht und welche Faktoren die Akzeptanz sowie die Bereitschaft zum Teilen beeinflussen.

  • Theorieanalyse und Weiterentwicklung der Collaborative Economy nach Rachel Botsman
  • Analyse relevanter Megatrends (Urbanisierung, Konnektivität, Neo-Ökologie, Individualisierung, Mobilität)
  • Empirische Untersuchung der Einstellung der deutschen Bevölkerung zur Sharing Economy
  • Beurteilung von Zukunftspotenzialen und Ableitung von Handlungsempfehlungen für Unternehmen

Auszug aus dem Buch

1.2 Die Historie der Sharing Economy

Das Prinzip des Teilens wurde bereits Jahrhunderte vor der Einführung der Sharing Economy ausgeübt, da es die Menschen laut Biologen und Soziologen bereits zu Zeiten des Jagens und Sammelns praktizieren.9 In dieser Zeit lernten sie miteinander zu kooperieren, sich zu unterstützen und zu teilen, um zu überleben.10 Laut BUCZYNSKI haben sich die Werte der Kooperation und des Teilens über die Jahre hinweg als natürliche Verhaltensweisen etabliert, wobei sich die Motivationen und Methoden grundlegend verändert haben.11

So ging es früher vorrangig um den Überlebenstrieb und heute neben der Hilfe für Mitmenschen zumeist um wirtschaftliche Gründe wie beispielsweise Geld zu sparen oder zu verdienen.12

TÄUBNER schreibt in ihrem Artikel „Meins bleibt meins“ über „die kapitalismusfeindliche Ökobewegung der Siebzigerjahre“13, in welcher der gemeinschaftliche Konsum höher als die wirtschaftlichen Bedürfnisse des Einzelnen stand. Die Anhänger der Bewegung erhofften sich die Verhinderung der Exploitation der Umwelt und eine daraus resultierende Ressourcenschonung.14 Hieraus ist ersichtlich, dass in den Siebzigerjahren die Motivation für Teilen vorrangig der Umwelt diente.

Auch Airbnb Co-Gründer Brian Cheskyn weist auf die Ressourcenknappheit hin. Er ist der Ansicht, dass die Gesellschaft vor dem Zweiten Weltkrieg eher wie eine Gemeinschaft lebte, da man Urlaub bei Freunden machte oder Dinge tauschte, um Geld zu sparen. Gründe für die Veränderung der Denkweise seien „der gesteigerte Konsum und das Wirtschaftswachstum“15 nach dem Krieg gewesen, welche zu der heutigen Ressourcenknappheit führten.16

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema ein, erläutert die Historie, die Problemstellung des Hyperkonsums und definiert das Ziel der Studienarbeit.

2. Grundlagen: Dieses Kapitel liefert theoretische Grundlagen, grenzt die Sharing Economy nach Botsman ab, kritisiert diese und beleuchtet einflussreiche Megatrends.

3. Ist-Analyse: Es erfolgt eine detaillierte Analyse und Klassifizierung von 90 Unternehmen sowie eine Beurteilung aktueller Anwendungen im privaten und geschäftlichen Sektor.

4. Methodik der empirischen Forschung: Dieses Kapitel erläutert die gewählten Forschungsmethoden und beschreibt den idealtypischen Ablauf der durchgeführten empirischen Studie.

5. Beurteilung: Hier werden die Ergebnisse der Studie interpretiert, das Zukunftspotenzial abgeschätzt, Kritikpunkte diskutiert und Empfehlungen für neue Bereiche ausgesprochen.

6. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und bewertet die Entwicklungschancen der Sharing Economy auf dem deutschen Markt.

Schlüsselwörter

Sharing Economy, Collaborative Economy, Hyperkonsum, Ressourcenknappheit, Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Megatrends, empirische Forschung, Mixed Methods, Sharing-Markt, Geschäftsmodelle, Konsum, Mobilität, Nutzerverhalten, Zukunftspotenzial.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das ökonomische Modell der Sharing Economy, um Entwicklungspotenziale und -tendenzen in Deutschland zu bestimmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Theorie der Collaborative Economy, der Einfluss von Megatrends, die Analyse bestehender Sharing-Unternehmen und die empirische Untersuchung der gesellschaftlichen Einstellung in Deutschland.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist die Analyse von Entwicklungspotenzialen und die Identifizierung neuer Bereiche der Ökonomie des Teilens unter Berücksichtigung der deutschen Konsumgesellschaft.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit nutzt einen Mixed-Methods-Ansatz, der quantitative Datenerhebung mit qualitativen freien Antworten kombiniert, um ein umfassendes Bild zu gewinnen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst theoretische Grundlagen, eine Ist-Analyse von 90 Unternehmen, die methodische Vorgehensweise der Umfrage sowie eine detaillierte Beurteilung der Studienergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind Sharing Economy, Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Konsumwandel und Ressourcenmanagement.

Was ergab die Umfrage zur Bekanntheit der Sharing Economy?

Die Umfrage zeigte, dass rund 80 % der befragten Deutschen zwischen 18 und 60 Jahren den Begriff „Sharing Economy“ nicht kennen, das Prinzip nach einer Erklärung jedoch sehr positiv bewerten.

Welche neuen Bereiche für die Sharing Economy wurden identifiziert?

Auf Basis der Studienergebnisse wurden insbesondere die Bereiche Bücher, CDs/DVDs sowie Küchen- und Gartenutensilien als Potenziale für neue Geschäftsmodelle identifiziert.

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Résumé des informations

Titre
Wie werden Entwicklungspotenziale und Entwicklungstendenzen der Sharing Economy in Deutschland gesehen? Eine Untersuchung
Université
Baden-Wuerttemberg Cooperative State University (DHBW)
Note
2,5
Auteur
Sophia Röscher (Auteur)
Année de publication
2019
Pages
66
N° de catalogue
V494107
ISBN (ebook)
9783346009654
ISBN (Livre)
9783346009661
Langue
allemand
mots-clé
entwicklungspotenziale sharing economy deutschland eine untersuchung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Sophia Röscher (Auteur), 2019, Wie werden Entwicklungspotenziale und Entwicklungstendenzen der Sharing Economy in Deutschland gesehen? Eine Untersuchung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/494107
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