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Waris Dirie und Awa Thiam. Die Rolle der Frau in Afrika

Titre: Waris Dirie und Awa Thiam. Die Rolle der Frau in Afrika

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2016 , 27 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Rebecca Munique (Auteur)

Lettres - Afrique
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Das Hauptthema dieser Arbeit besteht darin, das Leben von Waris Dirie zu analysieren und die Missstände hinsichtlich der Frauenrolle in Afrika aufzuweisen. Einen kurzen Einblick erhält man durch die Einstellung von Awa Thiam, die schon 1981 entschied das Leid der Afrikanerinnen publik zu machen. Jedoch ist das Thema der Frauenrolle nicht einfach zu beschreiben. Es gibt nicht viele Frauen, die über ihr Leid sprechen. Frauen wie Waris Dirie und Awa Thiam haben es getan. Sie setzten ein Zeichen gegen die Unterdrückung und das Unrecht, das ihnen angetan wird. Überall auf der Welt werden Unterschiede gemacht, sei es bei der Ehewahl, der freilebenden Sexualität oder auch ihrem rechtlichen Status. Hinsichtlich des Frauennetzwerk DAWN (Development Alternatives with Women for a New Era) ist die Unterdrückung der Frau vierdimensional: national-, klassen-, geschlechts- und kultur-spezifisch. Dieses vierdimensionale Konstrukt stellt ein universales Phänomen dar, fest durch Religion und Tradition in der Gesellschaft verankert.

Betrachtet man die grundlegenden Menschenrechte von Frauen, so ist jedes Land ein Entwicklungsland. Macht- und Gewaltverhältnisse stellen einen starken Bestandteil menschlicher Beziehungen dar. Somit muss man feststellen, dass viele Frauen nicht zu ihren Rechten kommen. Gerade in Entwicklungsländern wie Somalia, Albanien, Ägypten, Namibia und noch vielen mehr, wird sehr deutlich von einer Unterdrückung der Frau gesprochen. Diese Unterdrückung geschieht durch vielerlei Arten von Gewalt und Dominanz. So basiert der Machtanspruch des Mannes zum einen auf seiner körperlichen Überlegenheit, zum anderen auf der Tradition.

Oft werden weibliche Nachkömmlinge getötet, gezielt vernachlässigt oder missbraucht. Die männliche Kontrolle resultiert aus vielen Dingen. Angst, Scham, Demut, Verletzungen, Einschüchterungen und auch Verdrängungen aus der Öffentlichkeit machen es den Männern nur all zu leicht. Die Klitorisbeschneidung, welche später noch detaillierter beschrieben wird, ist ein üblicher Brauch in Afrika und Asien um die Jungfräulichkeit der Mädchen zu garantieren. Waris Dirie, eine Frau, die viel Leid in Somalia ertragen musste, berichtet über die Zwangsbeschneidung und ihr Leben in Afrika.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Die Unterdrückung der halben Menschheit

2. Das Leid der Afrikanerinnen

2.1 Die Mädchenerziehung in der Kindheit

2.2 Die Ehe, die zur Polygamie führt

2.3 Geburt

3. Die Wüstenblume – Waris Dirie

3.1 Waris Dirie

3.1.1 Inhalt der Wüstenblume

3.1.2 Rezension und Interpretation

3.2 Female Genital Mutilation

3.2.1 Der Ursprung und die Gründe dieses Brauches

3.2.2 Die verstümmelte Sexualität

3.2.2.1 Ablauf und Umgebung der Verstümmelung

3.2.2.2 Die Folgen der FGM

4. Der Kampf für die Afrikanischen Frauen

4.1. Desert Flower Foundation

4.3 Frauenorganisationen

5. Feminismus und Revolution: Awa Thiam

6. Schlussbetrachtung

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert die Lebensgeschichte von Waris Dirie und die damit verbundene Problematik der Frauenrolle in Afrika. Ziel ist es, die systematische Unterdrückung von Frauen durch Traditionen und kulturelle Praktiken aufzuzeigen und den Widerstand sowie die Lösungsansätze engagierter Frauen und Organisationen zu beleuchten.

  • Die systematische Unterdrückung und Benachteiligung afrikanischer Frauen.
  • Die Analyse der autobiografischen Darstellung von Waris Dirie.
  • Die Problematik und die Folgen der weiblichen Genitalverstümmelung (FGM).
  • Der Kampf gegen diese Praktiken durch die Desert Flower Foundation und andere Organisationen.
  • Die Perspektiven von Awa Thiam zum Feminismus in Afrika.

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Rezension und Interpretation

In gewisser Weise ist die Wüstenblume ein Hommage an Afrika und die Afrikanerinnen. Waris hat den Weg in die Selbständigkeit geschafft, weil sie stark, selbstbewusst und hart war. Ihr Leben ist sehr interessant, aber auch brutal, was viele Menschen zum Nachdenken bringt. Die Stelle, als sie fast vergewaltigt wurde zeigt deutlich die Stärke, die sie in sich fühlt:

Als er auf mich kletterte, schlossen sich meine Finger um den Stein. Dann donnerte ich ihm meine Waffe mit aller Kraft seitlich an den Kopf, mitten auf die Schläfe. […] Wie ein Krieger verfügte ich plötzlich über die gewalttätigen Kräfte, von denen ich nie gedacht hätte, daß ich sie besaß.21

Bei diesen kurzen Sätzen wird sehr prägnant, in welcher Klemme das Mädchen steckt und welch eine Kraft man in Not entwickeln kann. Durch die einfache und direkt Sprache wirkt das Buch sehr real. Es gibt keinen üblichen literarischen Schnick Schnack. Zum einen beschreibt Dirie ihr Leben in Somalia als wunderbar, toll und abwechslungsreich. Anderseits hinterlässt es bei uns Lesern einen faden Beigeschmack. Sie spricht von der engen Verbundenheit der Familie, das Leben mit den Tieren, das Riechen des Regens, das Leben ohne Zeitdruck und vielem mehr. Aber auch Themen wie Hunger- und Wassernöte werde angesprochen. Durch diesen Roman lernt man ein wenig das Leben in Afrika kennen. Das Familienleben wird dabei sehr deutlich. Das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter ist sehr eng und stark, auch die Bande zwischen den Geschwistern. Die Familie steht an erster Stelle. Als das Mädchen entscheidet vor ihrem Vater zu fliehen, weil er sie Zwangsverheiraten möchte, bricht es der Mutter fast das Herz.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Unterdrückung der halben Menschheit: Einleitend wird die universelle Benachteiligung der Frau thematisiert und das Ziel der Arbeit sowie die Akteurinnen Waris Dirie und Awa Thiam vorgestellt.

2. Das Leid der Afrikanerinnen: Dieses Kapitel behandelt die soziokulturellen Rahmenbedingungen, insbesondere Erziehungsmuster, die Rolle der Polygamie und die Bedeutung der Geburt in afrikanischen Stammeskulturen.

3. Die Wüstenblume – Waris Dirie: Neben einer biographischen Einordnung von Waris Dirie wird das Phänomen der weiblichen Genitalverstümmelung (FGM) umfassend hinsichtlich Ursprung, Ablauf und gesundheitlicher sowie psychischer Folgen analysiert.

4. Der Kampf für die Afrikanischen Frauen: Es werden Strategien zur Bekämpfung von FGM durch Organisationen wie die Desert Flower Foundation und das Rote Kreuz sowie die Rolle von Frauenorganisationen diskutiert.

5. Feminismus und Revolution: Awa Thiam: Hier wird der afrikanische Feminismus im historischen Kontext der Kolonialzeit und des Widerstands gegen patriarchale Strukturen kritisch beleuchtet.

6. Schlussbetrachtung: Zusammenfassend wird betont, dass Aufklärung und die aktive Mitwirkung der betroffenen Frauen entscheidend für eine langfristige Verbesserung der Lebensbedingungen sind.

Schlüsselwörter

Waris Dirie, Awa Thiam, Genitalverstümmelung, FGM, Frauenrechte, Afrika, Polygamie, Desert Flower Foundation, Patriachat, Emanzipation, Tradition, Soziale Unterdrückung, Menschenrechte, Kulturverlust, Aktivismus

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der Lebensbedingungen und der Unterdrückung von Frauen in Afrika, basierend auf den Erfahrungen von Waris Dirie und den theoretischen Ansätzen von Awa Thiam.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind weibliche Genitalverstümmelung (FGM), die Rolle der Frau innerhalb traditioneller Stammeskulturen, die Auswirkungen der Polygamie sowie der Kampf für Gleichberechtigung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, die Missstände hinsichtlich der Frauenrolle aufzuweisen, die Ursachen hinter Praktiken wie der Verstümmelung zu ergründen und die Wirksamkeit von Hilfsorganisationen und feministischen Bewegungen zu hinterfragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine qualitative Analyse von Literatur, Autobiographien und sekundären Quellen, um die soziale Realität afrikanischer Frauen zu rekonstruieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die soziokulturelle Analyse der Lebenswelt von Frauen, die detaillierte Auseinandersetzung mit Waris Diries Biographie sowie eine Untersuchung der medizinischen und psychischen Folgen von FGM und den Ansätzen internationaler Hilfsorganisationen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind FGM, Frauenrechte, Waris Dirie, Tradition, Patriarchat, Desert Flower Foundation und Befreiungsbewegung.

Welche Bedeutung kommt der Polygamie in dieser Untersuchung zu?

Die Polygamie wird als soziale Struktur betrachtet, die in vielen Stammeskulturen als ideal angesehen wird, um Arbeitskraft zu sichern und Kinderreichtum zu generieren, was jedoch oft zu Abhängigkeiten der Frauen führt.

Wie unterscheidet sich die Sichtweise von Awa Thiam von anderen Ansätzen?

Thiam betont die Notwendigkeit, dass afrikanische Frauen den Widerstand gegen patriarchale Fesseln selbst anführen müssen, anstatt nur durch externe neokolonialistische Perspektiven definiert zu werden.

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Résumé des informations

Titre
Waris Dirie und Awa Thiam. Die Rolle der Frau in Afrika
Université
University of Augsburg
Note
1,3
Auteur
Rebecca Munique (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
27
N° de catalogue
V494785
ISBN (ebook)
9783346002532
ISBN (Livre)
9783346002549
Langue
allemand
mots-clé
waris dirie thiam rolle frau afrika
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Rebecca Munique (Auteur), 2016, Waris Dirie und Awa Thiam. Die Rolle der Frau in Afrika, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/494785
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Extrait de  27  pages
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