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Ergonomische Arbeitsplatzgestaltung durch Einführung digitaler Matching-Softwares

Eine qualitative Analyse in einem global operierenden Unternehmen

Title: Ergonomische Arbeitsplatzgestaltung durch Einführung digitaler Matching-Softwares

Bachelor Thesis , 2018 , 54 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Anna Butzbacher (Author)

Sociology - Work, Education, Organisation
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Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich vorrangig mit folgender Frage: "Gibt es, bezogen auf den demographischen Wandel in Deutschland und hinsichtlich verschiedener Altersgruppen, unterschiedliche Reaktionen auf die Einführung einer digitalen Matching-Software?" Tagtäglich erlebt der Mensch Berührungspunkte mit Organisationen, beruflich als auch privat. Sie sind in modernen Gesellschaften ein zentraler Baustein verschiedener Abläufe. Vorrangig stellen Organisationen einen kollektiven und sozial kooperativen Rahmen, in dem die einzelnen Mitglieder spezifische Ziele verfolgen. Hierbei muss zwischen dem Verhältnis der Individuen innerhalb der Organisation und dem Agieren der Organi- sationen untereinander unterschieden werden. Uwe Schimank nennt die aktuelle Gesellschaft sogar „Organisationsgesellschaft“, wodurch nahegelegt wird, dass Organisationen unser ganzes Leben beeinflussen, während andersrum Menschen als Individuen ebenfalls die Struktur von Organisationen formen und verändern können.

In dieser Arbeit befindet sich zuerst eine Definition des Organisationsbegriffs. Anschließend werden die zwei Dimensionen, die als Grundlage der gesamten Arbeit dienen, vorgestellt. Die erste zielt auf die Entwicklung der technischen Vernetzung von Organisationen unter Betrachtung der Digitalisierung ab. Die zweite Dimension umfasst und erklärt relevante Faktoren im Hinblick auf ergonomische Aspekte im Betrieb.

Im weiteren Verlauf folgt ein Exkurs, der eine quantitative Analyse beinhaltet, welche extra für das entsprechende Unternehmen durchgeführt wurde. Es handelt sich um die Auswertung eines Fragebogens, welcher sich auf eines der beiden Programme bezieht, die in vorstehenden Kapiteln vorgestellt werden. Dabei soll erörtert werden, auf welche Aspekte die Schulungsteilnehmer innerhalb einer Softwareschulung besonderen Wert legen, um daraus Verbesserungsmaßnahmen für kommende Trainings abzuleiten. Abschließend befindet sich das Fazit, welches die beiden theoretischen Dimensionen der Rationalisierung und der Alterung der Gesellschaft erneut aufgreift.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Übersicht

1.1 Organisationen als wesentlicher Bestandteil moderner Gesellschaften

1.2 Grober Abriss der gesamten Arbeit

2. Theoretischer Teil der Arbeit

2.1 Organisationen als flexible Systeme

2.2 Entwicklung der technischen Vernetzung von Organisationen unter Betrachtung der Digitalisierung

2.2.1 Von der isolierten Prozessrationalisierung zu Reorganisation betriebsübergreifender Strukturen

2.2.2 Umbruch in der Softwareentwicklung

2.3 Alterung der berufstätigen Gesellschaft im Hinblick auf ergonomische Aspekte im Betrieb

2.4 Untersuchungsleitende Fragestellung

3. Fallbeispiel anhand eines globalen Automobil- und Maschinenbauunternehmens

3.1 Vorstellung der Programme

3.2 Schulungen als Umsetzungspraxis

4. Qualitative Analyse

4.1 Methodische Vorgehensweise

4.2 Vorstellung des Datenmaterials und spezifische Fragestellung

4.3 Fallbeschreibungen zu jeder Schulung

4.3.1 Erläuterung der Schulungsabläufe des APK

4.3.2 Protokollierung des Schulungsablaufs der Software 3DEX

4.4 Vorstellung der Themenschwerpunkte

4.4.1 Verständnisfragen

4.4.2 Mit- und Weiterdenken

4.4.3 Medien

4.4.4 Stimmung

4.4.5 Allgemeine Auffälligkeiten

4.4.6 Beschwerden

4.4.7 Zeitschiene

4.4.8 Software- und Hardwareprobleme

4.5 Einbettung in den situativen Kontext und Vergleich aller Schulungen

4.5.1 Grobe Übersicht über die Häufigkeiten der Themenfelder

4.5.2 Erörterung der Themenabfolge je Schulung

4.6 Ergebnisse der Untersuchung

5. Exkurs: Quantitative Analyse für ein Unternehmen

5.1 Aufbau des Fragebogens

5.2 Konkrete Operationalisierung der Variablen

5.3 Methodisches Vorgehen

5.4 Datenerhebung und Ergebnisse

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie digitale Matching-Software zur ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung in einem global agierenden Automobil- und Maschinenbauunternehmen beitragen kann und welche altersbedingten Unterschiede bei der Einführung und Akzeptanz dieser Technologien bestehen.

  • Rolle von Organisationen als flexible Systeme im digitalen Wandel.
  • Ergonomie als Antwort auf den demografischen Wandel in der Arbeitswelt.
  • Implementierung von Matching-Software und deren Auswirkungen auf Arbeitsprozesse.
  • Qualitative Analyse von Schulungssituationen und der Akzeptanz bei verschiedenen Altersgruppen.
  • Quantitative Bewertung der Nutzerzufriedenheit durch standardisierte Fragebögen.

Auszug aus dem Buch

2.1 Organisationen als flexible Systeme

In der folgenden Arbeit sollen Organisationen vorrangig als offene, flexible Systeme begriffen werden, welche sich im Zuge des sozialen und technischen Wandels weiterentwickeln. Sie bieten Möglichkeiten, durch ständige Veränderungen innovativ zu wachsen und neue Formen der Organisation entstehen zu lassen. In einem Beitrag in der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie werden „Gegenwartsgesellschaften [...] als ‚Netzwerkgesellschaften‘ oder Informations- und Wissensgesellschaften bezeichnet“ (Allmendinger & Hinz, 2002, S. 21), was die Autoren Allmendinger und Hinz in einem anderen Beitrag aufgreifen und erläutern. Sie behaupten, dass derartige Bezeichnungen auf bedeutende Veränderungen innerhalb der Art der Organisation in modernen Gesellschaften hinweisen (Allmendinger & Hinz, 2002).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Übersicht: Das Kapitel führt in die gesellschaftliche Relevanz von Organisationen ein und stellt die Relevanz ergonomischer Arbeitsplatzgestaltung im Kontext des demografischen Wandels dar.

2. Theoretischer Teil der Arbeit: Es werden theoretische Grundlagen zu Organisationen als flexible Systeme, die historische Entwicklung der Digitalisierung und arbeitswissenschaftliche Ansätze erörtert.

3. Fallbeispiel anhand eines globalen Automobil- und Maschinenbauunternehmens: Dieses Kapitel stellt die praktische Implementierung spezifischer Matching-Software und die zugehörigen Schulungskonzepte im betrachteten Unternehmen vor.

4. Qualitative Analyse: Hier wird die methodische Vorgehensweise bei der Untersuchung der Schulungen dargelegt sowie die gewonnenen Erkenntnisse und Themenschwerpunkte analysiert.

5. Exkurs: Quantitative Analyse für ein Unternehmen: Dieses Kapitel ergänzt die qualitative Forschung durch eine statistische Auswertung von Fragebogendaten zur Nutzerzufriedenheit.

6. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Ergebnisse, die den Einfluss von Rationalisierung und Alterung der Gesellschaft auf die Softwareakzeptanz zusammenfasst.

Schlüsselwörter

Organisationen, Digitalisierung, Ergonomie, Arbeitsplatzgestaltung, demografischer Wandel, Matching-Software, Schulung, Scrum, Nutzerzufriedenheit, Rationalisierung, Altersstruktur, Automobilindustrie, Wissensgesellschaft, Informatisierung, Arbeitswelt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Bachelorarbeit analysiert den Einsatz neuer, digitaler Matching-Software in der Industrie und deren Einfluss auf die ergonomische Arbeitsplatzgestaltung.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Organisationstheorie, der ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung, den Auswirkungen des demografischen Wandels und der Akzeptanz digitaler Tools durch verschiedene Generationen von Mitarbeitern.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu untersuchen, wie durch den Einsatz von Software die Ergonomie verbessert werden kann und ob altersbedingte Unterschiede im Umgang mit diesen neuen digitalen Systemen die Akzeptanz beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine qualitative Analyse in Form von Trainingsprotokollen sowie ein quantitativer Exkurs mittels Fragebogenauswertung angewendet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Theorie flexibler Organisationen, der Beschreibung des Fallbeispiels in der Automobilbranche und der detaillierten qualitativen Auswertung von durchgeführten Software-Schulungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Digitalisierung, Ergonomie, Arbeitsplatzgestaltung, demografischer Wandel und Matching-Software.

Welche Bedeutung haben die unterschiedlichen Schulungsgruppen im Vergleich?

Die Analyse zeigt, dass jüngere "Digital Natives" offener gegenüber der Software sind, während ältere Generationen die Software eher kritisch betrachten, was zu unterschiedlichen Spannungsfeldern in den Schulungen führt.

Welches Fazit zieht die Verfasserin zur Betreuung durch die Trainer?

Die qualitative Auswertung ergibt, dass die Qualität der Betreuung durch die Trainer von den Teilnehmern als sehr gut bewertet wird und unabhängig von demografischen Merkmalen einen wesentlichen positiven Beitrag zur Situation leistet.

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Details

Title
Ergonomische Arbeitsplatzgestaltung durch Einführung digitaler Matching-Softwares
Subtitle
Eine qualitative Analyse in einem global operierenden Unternehmen
College
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg  (Institut für Soziologie (Department Sozialwissenschaften und Philosophie))
Grade
2,7
Author
Anna Butzbacher (Author)
Publication Year
2018
Pages
54
Catalog Number
V495151
ISBN (eBook)
9783668994584
ISBN (Book)
9783668994591
Language
German
Tags
Ergonomie Software Industrie SPSS Fragebogen qualitative Analyse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anna Butzbacher (Author), 2018, Ergonomische Arbeitsplatzgestaltung durch Einführung digitaler Matching-Softwares, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/495151
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