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Weibliche Schönheit und Kleidung am Problemfeld der 60er Jahre

Title: Weibliche Schönheit und Kleidung am Problemfeld der 60er Jahre

Term Paper , 2005 , 31 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Tanja Stojanovic (Author)

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Summary Excerpt Details

Vor dem Hintergrund der markanten Entwicklungen von Konsumkultur in den 60er Jahren soll diese Arbeit darauf abzielen, aufzuzeigen, inwiefern die Konsumkultur der 60er Jahre sich auf den Konsum weiblicher Schönheit und Kleidung erstreckte und wie bzw. worin er sich äußerte, also wie der Kult um Körper, Kleidung, Sexualität und deren Stilisierung aussah.

Ein Aspekt soll dabei sein, inwieweit sich die „sexuelle Revolution“ der 1960er Jahre bzw. die „neue“ Rolle der Frau auf deren Konsumverhalten erstreckte und wie die Teilhabe an Konsumgütern für die „Zielgruppe Frau“ aussah. Was war die Modernitätserfahrung von den 50er zu den 60er Jahren, welche Möglichkeiten brachte die Pluralisierung des Konsums mit sich.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Ziel

1.2. Vorgehensweise

2. Konsum weiblicher Schönheit und Kleidung

2.1. Zeitlicher/kulturgeschichtlicher Hintergrund

2.2. weibliche Schönheit

2.2.1. Schönheitsideale in den 50er/60er Jahren

2.2.2. Stilisierung – schlank ist in

2.2.3. Barbie

2.3. Mode und Lifestyle

2.3.1. Kleidung, Kosmetik, Frisuren

2.3.2. Sexuelle Revolution in der Mode

2.3.3. Die Pille

2.3.4. Zeitschriften, Werbung

3. Zusammenfassung/Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Wandel der Konsumkultur in den 1960er Jahren in der Bundesrepublik Deutschland mit einem spezifischen Fokus auf die weibliche Zielgruppe. Dabei wird analysiert, wie sich der Kult um Körper, Kleidung und Sexualität in diesem Zeitkontext entwickelte, inwiefern die sogenannte "sexuelle Revolution" das Konsumverhalten beeinflusste und welche Modernitätserfahrungen durch die Pluralisierung des Konsums für Frauen entstanden.

  • Konsumkultur und gesellschaftlicher Wandel in den 1960er Jahren
  • Konstruktion weiblicher Schönheitsideale (z. B. Schlankheitswahn, Barbie)
  • Einfluss der sexuellen Revolution auf Mode, Medien und Körperbild
  • Bedeutung von Konsumgütern als Ausdruck von Identität und Gruppenzugehörigkeit
  • Rolle von Frauenmagazinen und Werbung bei der Formung weiblicher Leitbilder

Auszug aus dem Buch

2.2.2. Stilisierung – schlank ist in

Parallel dazu entwickelte sich ein neues Leitbild: Twiggy, mit bürgerlichem Namen Lesley Hornby. Mit ihrer knabenhaften, jugendlichen Figur, wurde sie zum Schönheitsideal der ausgehenden 60er Jahre. „Mini und Plättbrettfigur signalisierten sexuelle Reize, die sich weder auf das traditionelle Frausein noch auf Mutterschaft bezogen, sondern sich direkt gegen die zwanghafte Verheimlichung und Tabuisierung der Sexualität durch die Elterngeneration gerichtet haben.“

Der Typ und Kleidungsstil des englischen Mannequins beeinflusste bald die gesamte Mode. Twiggy, mit den Maßen 78 –55 –80, wurde von der Kritik zur "teuersten Bohnenstange der Welt " erklärt. Bei einer Größe von 1,67 m wog sie 41 kg.

Frauenmagazine folgten dem Schlankheitstrend. Zeitschriften wie Brigitte boten ihren Leserinnen Diätkonzepte an, die von der Redaktion in Zusammenarbeit mit Ernährungswissenschaftlern entwickelt wurde. Ihnen beigefügt waren auch sog. „Vorher-Nachher-Berichte“.

Mode-/Sexmodels wogen um 1960 rund 5%, um 1980 20% weniger als der Durchschnitt gleichaltriger Frauen. Der Psychologe Johannes Kornhuber von der Universitäts-Klinik Erlangen sagt hierzu, dass sich die Zahl der Magersüchtigen in Deutschland seit den 60er Jahren verdreifacht habe. «Models sind dabei wichtige Vorbilder, die als ein ganz wesentlicher Faktor für die Zunahme der Magersucht verantwortlich sind».

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Fragestellung ein, wie die Konsumkultur der 1960er Jahre den Konsum weiblicher Schönheit und Kleidung prägte und welche Rolle die Modernitätserfahrung der Frau dabei spielte.

2. Konsum weiblicher Schönheit und Kleidung: Dieses Hauptkapitel beleuchtet den kulturgeschichtlichen Hintergrund des Wirtschaftswunders, analysiert die Wandlung von Schönheitsidealen hin zu Schlankheit sowie die bahnbrechende Rolle der Mode, Medien und neuen Möglichkeiten wie der Pille.

3. Zusammenfassung/Fazit: Das Fazit resümiert, dass der weibliche Körper im Zuge des Massenkonsums zur Konsumware wurde und diskutiert die Kontinuitäten dieser Entwicklung bis in die heutige Zeit.

Schlüsselwörter

Konsumkultur, 60er Jahre, weibliche Schönheit, Mode, Kleidung, sexuelle Revolution, Schlankheitswahn, Massenkonsum, Frauenzeitschriften, Werbung, Twiggy, Barbie, Körperbild, Identität, Modernitätserfahrung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Wandel der Konsumkultur in der Bundesrepublik Deutschland während der 1960er Jahre mit einem besonderen Fokus darauf, wie diese Veränderungen das Konsumverhalten und die Lebenswelt von Frauen beeinflussten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Im Zentrum stehen der Konsum weiblicher Schönheit, die Entwicklung von Mode und Kleidung, der Einfluss der sexuellen Revolution sowie die Rolle von Massenmedien, Werbung und Frauenzeitschriften bei der Vermittlung neuer Leitbilder.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie sich die Konsumkultur der 60er Jahre auf den Kult um den weiblichen Körper und die Kleidung erstreckte und inwieweit dabei eine Verbindung zwischen der neuen Rolle der Frau und ihrem veränderten Konsumverhalten besteht.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Arbeit basiert primär auf einer Literaturanalyse, wobei sie sich auf kulturgeschichtliche Quellen zur Konsumwelt der 1960er Jahre stützt und diese durch eine eigene Untersuchung der Marktfelder weiblichen Konsums ergänzt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse der kulturgeschichtlichen Hintergründe, die Untersuchung weiblicher Schönheitsideale (einschließlich des Schlankheitstrends und der Barbie-Puppe) sowie die Betrachtung von Mode, Lifestyle, der Bedeutung der Pille und der Darstellung in Zeitschriften und Werbung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen zählen Konsumkultur, 1960er Jahre, weibliche Schönheit, Mode, sexuelle Revolution, Massenkonsum und Frauenbild.

Welche Rolle spielt die Barbie-Puppe in diesem Kontext?

Die Barbie wird als weltberühmtes Spielzeug analysiert, das als frühes Instrument diente, um Mädchen spielerisch auf das künftige Erwachsenenalter und eine Teilhabe am Massenkonsum vorzubereiten.

Wie bewertet die Autorin die Rolle der Frauenzeitschriften jener Zeit?

Die Autorin kritisiert die Frauenzeitschriften als Medien, die Frauen oft auf ihre Rolle als Konsumentinnen reduzierten und durch einseitige Schönheitsideale und Pseudo-Liberalisierung maßgeblich zur Objektivierung des weiblichen Körpers beitrugen.

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Details

Title
Weibliche Schönheit und Kleidung am Problemfeld der 60er Jahre
College
University of the Arts Berlin
Course
Konsum, Alltagsdesign und intellektuelle Kultur in den 60er Jahren
Grade
1,3
Author
Tanja Stojanovic (Author)
Publication Year
2005
Pages
31
Catalog Number
V49540
ISBN (eBook)
9783638459716
ISBN (Book)
9783638734875
Language
German
Tags
Weibliche Schönheit Kleidung Problemfeld Jahre Konsum Alltagsdesign Kultur Jahren
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tanja Stojanovic (Author), 2005, Weibliche Schönheit und Kleidung am Problemfeld der 60er Jahre, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/49540
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