Der Hellenenbund und die griechische Poliswelt in den Zeiten der Perserkriege

Nur ein Verteidigungsbündnis oder der Startpunkt antiken Panhellenismus?


Hausarbeit, 2019
28 Seiten

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die griechische Poliswelt
2.1 Polis: Begriff und Struktur
2.2 Beziehungen der Poleis untereinander: Autonomie oder poleisübergreifende Solidarität?

3.0 Ausgangslage: Verlauf und zentrale Ereignisse vor der Gründung des Hellenenbundes
3.1 Exkurs: Die militärische Situation der Perser
3.2 Der Ionische Aufstand
3.3 Reaktion der Perser: Feldzug in Thrakien, über Ägäis und die Schlacht von Marathon

4.0 Der Hellenenbund
4.1 Gründung des Hellenbundes: Ausgangslage, Begriff, Ziele, Bündnispartner
4.2 Die Rolle des Hellenenbundes innerhalb der Perserkriege: Auswirkungen auf den weiteren Verlauf und Offensive
4.2.1 Einfluss des Bundes auf den weiteren V erl auf
4.2.2 Die Offensive

5.0 Die Auswirkungen des Hellenenbundes auf die Entwicklung der griechischen Poleis
5.1 Beziehung der Poleis des Bundes untereinander: Kompetenzgerangel zwischen Athen und Sparta als Auslöser für den peloponnesischen Krieg?
5.2 Der Hellenenbund als Startpunkt antiken Panhellenismus?

6.0 Fazit

7.0 Quellen- und Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Am 09. Dezember 2006 erlebte der Film „Die 300“ in den USA seine Weltpremiere. Im darauffolgenden Kalenderjahr spielte er über 445 Millionen US-Dollar ein und war damit einer der erfolgreichsten Filme im Jahr 20071. Seinen Zuschauern versprach der Film die Geschichte einer aussichtslos unterlegenen Streitmacht im Kampf um Freiheit und der Verteidigung ihrer Heimat gegen die Soldaten eines machtgierigen Despoten. Auch Elemente wie die Bereitschaft sich selbst für eine größere Sache zu opfern und nicht zuletzt in erster Linie den Widerstand des Kleinen gegen den (vermeintlich) übermächtigen Großen haben in ihrer Faszination bereits in anderen Kontexten Kinosäle gefüllt und als Inspiration für Heldengeschichten gedient. Als Vorlage dienten dem Regisseur Zack Snyder neben dem gleichnamigen Comic eine der kriegerischen Auseinandersetzungen, die heute als „Perserkriege“ zusammengefasst werden; die sogenannte Schlacht an den Thermopylen. Es war die erste verlustreiche Niederlage und eine aufschlussreiche dazu: Kompetenzgerangel und nie wirklich begrabene Herrschaftsansprüche einzelner Poleis2 innerhalb des Hellenenbundes gingen aus den Abläufen der Schlacht deutlich hervor, trotz des gemeinsamen Feindes, dessen Abwehrung man sich per Eid verschrieben hatte.

Im Wesentlichen werden das auch die Gegenstände sein, die innerhalb dieser Arbeit behandelt werden sollen. Die Grundlagenquelle dieser Arbeit stellen die als „Historien“ bekannten Darstellungen des antiken Griechenlands von Herodot von Halikarnossos dar. Als weitere Literatur wurden unter anderem die Ausführungen von Ernst Baltrusch und Dietmar Kienast herangezogen. Offene Forschungsfragen - wie beispielsweise die Diskussion der Dauer des Bundes oder der vollständigen Bündnispartner - sollen hier jedoch nicht geklärt werden. Ziel dieser Arbeit ist es vielmehr, eine Antwort auf die Frage nach der Entwicklung der griechische Poliswelt im Verlauf der Perserkriege unter dem Einfluss des Hellenenbundes und der Frage, ob das Bündnis als Startpunkt antiken Panhellenismus3 gesehen werden kann, zu finden. Dazu wird im Folgenden zunächst die griechischen Poliswelt allgemein vorgestellt. Von besonderem Interesse sind dabei die Fragen nach der sozialen sowie politischen Ordnung innerhalb der Polis und dem Verhältnis der Poleis untereinander. Diese Ergebnisse werden nach der Darstellung des Verlaufs der Perserkriege vor und nach Gründung des Hellenenbundes mit den bis dahin herausgearbeiteten Teilergebnisse zur Beantwortung der Hauptfragestellung zusammengeführt.

2. Die griechische Poliswelt

2.1. Polis: Begriff und Struktur

„, Städte ‘ hat es in der Welt des Alten Orient seit langem gegeben. Dort waren sie Paläststädte, wie sie sich auch im minoischen Kreta und im mykenischen Griechenland ausgebildet haben, oder Sitze von Priesterkönigen, wie sie im Zweistromland im 3. Jahrhundert entstanden. Die griechische Stadt ist davon grundverschieden: Sie war von Anfang an eine Bürgergemeinschaft [... j“[4],

schreibt Werner Dalheim in „Die griechisch-römische Antike“. Darüber hinaus hat sich in der modernen Forschung die Bezeichnung „Stadtstaat“ etabliert; die antiken Griechen selbst nannten ihre Gemeinden „Poleis“ (gr. Sing.: polis). Ursprünglich galt der Begriff lediglich für die Burg, wurde dann aber später auf die dazugehörigen Siedlungen und Außenbereiche ausgeweitet5.

Interessant für diesen Teil der vorliegenden Arbeit ist die Frage nach dem gesellschaftlichen und politischen Leben innerhalb, sowie den Beziehungen der Poleis außerhalb ihrer Stadtmauern; Diente die Zugehörigkeit zu einer Polis allenfalls als Unterscheidungsmerkmal in Hinblick auf die Herkunft, ohne dass dies eine gesellschaftliche Teilhabe einforderte? Waren sie lediglich ein durch den Ort definierter Personenverband, oder politische Abläufe und gesellschaftliche Strukturen Polis- übergreifend klar definiert?

Auf die letzte Frage lässt sich mit einem klaren „Ja“ antworten. Innerhalb jeder Polis gab es eine soziale Ordnung, welche eine Teilung in Adelig und Nichtadelig vorsah. Die Kriterien, um der Kategorie des Adels zugeordnet zu werden, waren Besitz (Reichtum), eine eigene Kultur sowie kriegerisches Geschick. Die Gruppe der Nichtadligen setzte sich wiederum aus Bauern, Handwerkern, Besitzlosen und Sklaven zusammen. Den Großteil der Bevölkerung machten insgesamt die bäuerlichen Familien aus, daneben gab es unter den Nichtadligen eine breite Mittelschicht6. Am unteren Ende der sozialen Skala befanden sich die Menschen ohne Grundbesitz sowie die Sklaven. Mit Ausnahme derer genossen alle Bürger gleichermaßen Bürgerrechte, unabhängig davon ob sie innerhalb der ummauerten Stadt oder auf dem umliegenden Land wohnten7. Des Zentrum des gesellschaftlichen und politischen Lebens befand sich allerdings stets innerhalb der Stadtmauern auf dem Haupt- und Versammlungsplatz, der sogenannten „agorä", welche allerdings nicht nur als Austragungsort gemeinsamer Versammlungen diente: „Die Zugehörigkeit zu einer Polis im Sinne einer Siedlungsgemeinschaft manifestierte sich auch auf dem zentralen Platz einer jeden Siedlung, der agorä (Markt- und Versammlungsplatz), die [...] nirgends fehlte“8. Unterstützt wird das Gefühl der Zugehörigkeit darüber hinaus durch die gemeinsame Anbetung der Stadtgottheit, der zu Ehren regelmäßig Opferungen und Feste stattfanden, in denen die geschlachteten Opfertiere verzehrt und die ungenießbaren Teile zu Ehren der Götter verbrannt wurden9. Auf dem Versammlungsplatz stattfindende Hochzeitsumzüge, Tänze oder Volksversammlungen zu politischen Entscheidungen waren für eine griechische Stadt ebenso charakteristisch wie Gemeinschaft stiftend10.

Besagte Versammlungen stellten eine von insgesamt drei Institutionen dar, auf denen das politische Leben innerhalb der Polis fußte. An diesen durfte sich jeder männliche Bürger einer Stadt zumindest passiv beteiligen11, wenn die Vorschläge des Rates - der zweiten politischen Institution innerhalb der Poleis - diskutiert wurden12. Dieser war zunächst nur mit den Führern der Adelsfamilien besetzt13, in einigen Poleis hatte sich zusätzlich ein weiterer Rat gebildet, in den auch nichtadlige Bürger berufen werden konnten14. Wurde darüber hinaus auch der Redefreiheit der Bürger innerhalb der Versammlungen ein hoher Stellenwert beigemessen sprach man von einer sogenannten „isonomen15 Ordnung bestimmte hingegen der Rat die Politik und ließ die Beschlüsse lediglich in der Volksversammlung formal absegnen, wurde dieses Machtverhältnis als „Oligarchie“ bezeichnet16. Darüber hinaus gab es auch noch gewählte Beamten, deren Amtszeit maximal ein Jahr betrug17 und die innerhalb der Polis eine jeweils unterschiedliche zugewiesene Funktion auszufüllen hatten: In der ostkretischen Polis Dreros war beispielsweise der als „kösmos“ bezeichnete Oberbeamte für die Urteilsfindung bei Rechtsstreitigkeiten zuständig18.

Grundsätzlich beschreibt der Begriff der Polis also mehr als lediglich einen Wohnort oder ein Unterscheidungsmerkmal hinsichtlich der Herkunft. Vielmehr war sie Austragungsort des täglichen politischen und gesellschaftlichen Lebens und vereinte Bewohner unterschiedlichen sozialen Standes. Die Zugehörigkeit zu einer Heimatpolis gehörte zu den wesentlichen Identitätsfragen der antiken Griechen19.

2.2. Beziehungen der Poleis untereinander: Autonomie oder poleisübergreifende Solidarität?

Eine bekannte Anekdote bei Herodot schilderte den Versuch des persischen Befehlshabers Hydarnes, zwei Spartiaten für den persischen König anzuwerben sodass diese als dessen Vasallen über griechisches Land herrschen sollten. Dies lehnten die beiden ab, indem sie entgegneten:

„Hydarnes, nicht aus gleichartiger Ausgangslage kommt dieser Rat, der auf uns zielt. Denn das eine hast du erprobt und gibst infolgedessen deinen Rat, während du mit dem anderen keine Erfahrung hast: Ein Sklave zu sein, das verstehst du gründlich, die Freiheit dagegen hast du noch nicht erprobt, weder ob sie süß ist, noch ob nicht. Wenn du sie nämlich erprobt hättest, würdest du uns raten, nicht (nur) mit Speeren um sie zu kämpfen, sondern auch mit Äxten“20.

Zwar ist es durchaus legitim, die Authentizität dieses Gespräches anzuzweifeln, allerdings dient die darin enthaltene Geisteshaltung als Zeugnis dafür, dass der Willen der griechischen Poleis nach Freiheit und Unabhängigkeit stark war. Zum selben Schluss kommt auch Werner Dahlheim, als er festhält, die Beziehungen der Stadtstaaten seien nach außen in erster Linie vom Wunsch der Unabhängigkeit und der Ablehnung jeglicher Fremdherrschaft bestimmt gewesen21. Und auch in ihrem Grundlagenwerk „Griechische Antike“ kommt Linda-Marie Günther zu dem Urteil: „Beide Aspekte, Autonomie und Tributfreiheit, waren für die antike Polis der Inbegriff der ,Freiheit‘“22.

Folglich scheint es so also zu sein, dass zwischen einzelnen Poleis zwar durchaus Handelsbeziehungen bestanden23, allerdings das politische Bild Griechenlands aus kleinen Einheiten bestand; die Polis wollten insgesamt politische Fremdbestimmung vermeiden. Nur wenn dies in Gefahr war, entstand offenbar die Bereitschaft, sich mit anderen Poleis zu einem gemeinsamen Verbund zusammenzuschließen:

„Man kann also mit einigem Recht behaupten, dass die Institutionen der Symmachie24 in vorhellenistischer Zeit das einzige Instrument im politischen Leben der griechischen Welt darstellte, das geeignet war, die durch Kleinheit, sowohl an Territorium als auch an Bevölkerung, und Ausgewogenheit der Kräfte bedingte Ohnmacht der griechischen Staaten zu überwinden, und das eine Politik im größerem Maßstab ermöglichte“25, fasst Klaus Tausend dazu zusammen. Diese kurze Einordung soll als Grundlage der weiteren Analyse dienen und wird unter dem Gesichtspunkt des hier behandelten Hellenenbundes zur Teilbeantwortung der Fragestellung im Kapitel 5.3. erneut herangezogen.

3.0. Ausgangslage: Verlauf und zentrale Ereignisse der Perserkriege vor der Gründung des Hellenenbundes

Grundsätzlich fanden die heute unter dem Begriff „Perserkriegen“ zusammengefassten kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Griechenland und dem persischen Reich im Zeitraum von ca. 500/499 bis ca. 456 v.Chr. statt und fallen damit in die sogenannte klassische Zeit26 des antiken Griechenlandes27. Als Auslöser der Auseinandersetzungen wird gemeinhin der sogenannte „Ionischen Aufstand“ von 500/499 bis 494 v. Chr. bestimmt, als kleinasiatische sowie zyprische Griechen eine Rebellion gegen die persische Herrschaft begannen, die 494 v. Chr. in der Seeschlacht bei Lade von den persischen Truppen zerschlagen wurden28. Nachdem der Polisbegriff wie auch ihre innere Struktur herausgearbeitet wurden, wird nun als Zwischenschritt zum eigentlichen Hauptteil dieser Arbeit die Ausgangslage vor der Gründung des Hellenenbundes deutlich werden.

3.1. Exkurs: Die militärische Situation der Perser

Der Historiograph Herodot berichtet in seinen Historien mehrfach von den Gefahren, die von den Persern ausgingen. So schildert er zum Beispiel ein Gespräch zwischen Dareios29 und seiner Frau, aus dem die (vermeintlichen) Eroberungsabsichten und konkrete Strategien, wie die Auskundschaft der Griechen durch Spione, deutlich wurden:

„Frau, da du also der Meinung bist, dass wir einen Vorstoß gegen Griechenland machen sollen, so scheint es mir zunächst einmal besser zu sein, persische Spione zusammen mit dem, von dem du sprichst, zu ihnen zu senden; diese werden die Einzelheiten bei ihnen erforschen, in Augenschein nehmen und uns dann berichten; und danach, wenn ich gut unterrichtet bin, werde ich mich gegen sie wenden“30.

Ob das Gespräch tatsächlich in dieser Form stattgefunden hat darf jedoch bezweifelt werden. Zum einen, weil Herodot selbst wohl nur über begrenztes Wissen in Hinblick auf die Perser verfügte31, zum anderen, weil es aus heutiger Sicht Zweifel gibt hinsichtlich der Absicht, ganz Griechenland zu erobern32. Ähnliches gilt auch für die im eingangs erwähnten Film „300“ erdrückende militärische Übermacht der persischen Truppen gegenüber den Griechen. Zwar lässt sich insgesamt eine persische Überlegenheit hinsichtlich der Logistik, Belagerungstechnik und Ressourcen nicht wegdiskutieren33, dennoch bestanden die griechischen Truppen keineswegs ausschließlich aus unerfahrenen Kämpfern oder Novizen, die sogenannten „Hopliten“34 stellten gar die Speerspitze der Militärentwicklung im Nahkampfbereich dar35. Die „Milizen“36 hingegen setzten sich - mit Ausnahme der Spartaner - nicht aus professionellen Kämpfern zusammen. Das gleiche lässt sich auch weitestgehend - mit Ausnahme der Eliteneinheit der „10.000 Unsterblichen“ - über das persische Heer sagen37.

Auch wenn bis heute in der modernen Forschung Uneinigkeit in der Frage besteht, ob es wirklich von Anfang an das Ziel der Perser war, die griechische Halbinsel zu erobern38, so stellt sich dennoch zwangsläufig die Frage nach dem Ereignis, welches diese Kriege hervorrief. Unabhängig von derer Beantwortung finden die noch vorhandenen losen Enden der Entstehungsgeschichte der Perserkriege bei den im folgenden Abschnitt behandelten ionischen Aufständen zusammen.

3.2. Der Ionische Aufstand

„Nach wie vor gilt der Ionische39 Aufstand als eigentlicher Beginn der militärischen Auseinandersetzungen“40, stellt Raimund Schulz in „Die Perserkriege“ einleitend fest. Grundsätzlich ist bis heute nicht in letzter Konsequenz klar, wie es zu dem Aufbegehren der Poleis der kleinasiatischen Küste unter der persischen Herrschaft kam. Währenddessen das langjährig etablierte Motiv, die ionischen Griechen hätten nur aufgrund von Freiheitsliebe die Fremdbestimmung beenden wollen, aus heutiger Sicht wiederlegt werden kann41, erscheint nun Unmut über Höhe42 und Art der Enthebung von Tributenzahlungen als wahrscheinlicherer Auslöser der Aufstände43.

Als erste Polis erhob sich Milet gegen die persische Herrschaft, als sich Aristagoras44 in offener Rebellion gegen Dareios wehrte, die Tyrannis abschaffte und die Gleichberechtigung aller einführte; im weiteren Ionien ging er genauso vor45. Dies hatte auf etliche andere Poleis an der Ionischen Küste einen Schneeballeffekt, sodass sich mehrere davon dem Aufstand anschlossen. Das bedeutete für das persische Reich die reelle Gefahr eines Herrschaftsverlustes, nicht nur in Bezug auf die Kontrolle der ionischen Griechen sondern auch der strategisch wichtigen Seeherrschaft, zumal die Rebellen in Besitz von mindestens der Hälfte der persischen Seestreitkräfte waren46. Darüber hinaus warb Aristagoras um die Unterstützung von Sparta und Athen - bei Letzteren mit Erfolg, denn diese schlossen sich gemeinsam mit Eretrier 498 v.Chr. dem Angriff auf Sardes an. Dort gelang zwar die Eroberung der Burg nicht, allerdings wurde die Residenzstadt und das Kybale-Heiligtum erfolgreich zerstört. Auf dem gemeinsamen Rückzug nach Ephesos schlug jedoch bereits das aus Anatolien abgezogene persische Heer zu, was in einer ersten Niederlage der Aufständischen endete und für Athen und die Eretrier zum Anlass genommen wurde, sich zurückzuziehen und an weiteren Auseinandersetzungen nicht zu beteiligen47. Zwar schlossen sich die Städte am Hellespont, wie Lykien, Zypern und Karien dem Aufstand an48, allerdings gelang es den Persern dennoch 497 und 496 v. Chr.

[...]


1 Vgl. Eintrag in der „Internet Movie Database“ (IMDb) zum Film „300“. Zu finden unter der URL: https: //www.imdb. com/title/tt0416449/

2 Plural von „Polis“. Hier als Synonym für „Stadtstaaten“ zu sehen; Begriffsdetermination und -erklärung erfolgt in Kapitel 2. „Die griechische Poliswelt“, S.3.

3 Panhellenismus: Idee einer Einigung/Zusammenführung der griechischen Poleis.

4 Vgl. Dahlheim, W.: „Die griechisch-römische Antike“, Band Nr.1, Paderborn 1992, S. 38f.

5 Ebd.

6 Vgl. Schulz, R.: „Die Perserkriege“, 2017 Berlin, S. 56.

7 Vgl. Dahlheim, W.: „Die griechisch-römische Antike“, S.38f.

8 Vgl. Günther, L.M.: „Griechische Antike“, Tübingen 2011, S.54.

9 Vgl. Schulz, R.: „Athen und Sparta“, Darmstadt 2011, S. 52.

10 Vgl. Günther, L.M.: „Griechische Antike“, S.54.

11 Vgl. Schulz, R.: „Die Perserkriege“, S. 56

12 Vgl. Dahlheim, W.: „Die griechisch-römische Antike“, S. 40.

13 Vgl. Ebd., S.40.

14 Vgl. Schulz, R.: „Die Perserkriege“, S. 56

15 „Von isonomia, was so viel wie die gleiche Verteilung der politischen Rechte bedeutet.“ Ebd. S.57.

16 Vgl. Ebd.

17 Vgl. Dahlheim, W.: „Die griechisch-römische Antike, S. 40.

18 Vgl. Günther, L.M.: „Griechische Antike“, S.30.

19 Vgl. Günther, L.M.: „Griechische Antike“, S.53.

20 Hdt. 7,135,3

21 Vgl. Dahlheim, W.: „Die griechisch-römische Antike“, S. 40.

22 Vgl. Günther, L.M.: „Griechische Antike“, S. 130.

23 Vgl. Ebd., S.85f.

24 Synonym für „Kampfgemeinschaft“. Vgl. Dahlheim, W.: „Die griechisch-römische Antike“, S.81.

25 Tausend, K.: „Amphiktyonie und Symmachie. Formen zwischenstaatlicher Beziehungen im archaischen Griechenland“, Stuttgart 1992, S.1.

26 ca. 500-320 v. Chr. Vgl. Günther, L.M.: „Griechische Antike“, S.109.

27 Vgl. Schulz, R.: „Die Perserkriege“, 2017 Berlin, S. 1 sowie S.26.

28 Vgl. Ebd.

29 Großkönig von Persien zwischen von 522 v.Chr. bis 486v.Chr. Vgl. Vgl. Eintrag im Brockhaus Geschichte, Mannheim 2006, 2, Ausgabe, S.152.

30 Herodot, Historien. Deutsche Gesamtausgabe, hrsg. Stuttgart 2017. Buch Nr.3, 134,6.

31 Vgl. Fischer, J.: 2012, „Die Perserkriege“, Darmstadt, 2013, S.17f.

32 Vgl. Schulz, R.: „Die Perserkriege“, S. 21f.

33 Vgl. Ebd. S.2

34 Griech. Eigentlich „Waffenträger“. Schwerbewaffnete Krieger, seit dem 7. Jahrhundert v.Chr. Vgl. Eintrag im Brockhaus Geschichte, S.373.

35 Vgl. Schulz, R.: „Die Perserkriege“, S. 2.

36 Soldaten mit kurzfristiger militärischer Ausbildung. Vgl. Eintrag in der Online-Version des Duden, zu finden unter der URL https://www.duden.de/rechtschreibung/Miliz.

37 Vgl. Schulz, R.: „Die Perserkriege“, S. 2.

38 Mögliche Ansatzpunkte: Stärkung der eigenen Macht und ordungspolitischen Stabilität durch illegitim an die Macht gekommen Dareios / Reaktion auf die Ausrüstungspolitik der Athener. Vgl. Schulz, R.: „Die Perserkriege“, S.20,23 u.24.

39 Ionien = Kleinasien. Vgl. Schulz, R.: „Die Perserkriege“, .S. 69.

40 Ebd., S. 22.

41 Vgl. Ausführungen Herodots zu der Situation von Milet und Naxos: „Zum einen nämlich ragte Naxos an Wohlstand aus den Inseln heraus, zum anderen war zur selben Zeit Milet damals auf den Höhepunkt seiner eigenen Entwicklung gelangt und war geradezu das Prunkstück Ioniens (...). " Hdt., 5, 28-29.1.

42 „ Von den Ionern, den Bürgern von Magnesia in Asia, den Aiolern, Karern, Lykiern, Milyern und Pamphylern - denn ihnen zusammen war diese Abgabe auferlegt - gingen vierhundert Talente Silber ein. " Ebd., Buch 3, 90,1.

43 Vgl. Schulz, R.: „Die Perserkriege“, S. 72f., Vgl. Hdt. 6,42.

44 Machthaber Milets. Vgl.: Günther, L.M.: „Griechische Antike“ S. 110.

45 Vgl. Hdt. 5,37,1.

46 Vgl. Schulz, R.: „Die Perserkriege“, S. 69.

47 Vgl. Günther, L.M.: „Griechische Antike“, S.113.

48 Vgl. Schulz, R.: „Die Perserkriege“, S. 69.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten

Details

Titel
Der Hellenenbund und die griechische Poliswelt in den Zeiten der Perserkriege
Untertitel
Nur ein Verteidigungsbündnis oder der Startpunkt antiken Panhellenismus?
Hochschule
Universität Bielefeld
Autor
Jahr
2019
Seiten
28
Katalognummer
V496137
ISBN (eBook)
9783346009463
ISBN (Buch)
9783346009470
Sprache
Deutsch
Schlagworte
hellenenbund, poliswelt, zeiten, perserkriege, verteidigungsbündnis, startpunkt, panhellenismus
Arbeit zitieren
Felix Block (Autor), 2019, Der Hellenenbund und die griechische Poliswelt in den Zeiten der Perserkriege, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/496137

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