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Zentrale kulturelle Erfolgsfaktoren für Arbeitnehmer in den Vereinigten Arabischen Emiraten

Über interkulturelle Kompetenzen im Berufsleben

Title: Zentrale kulturelle Erfolgsfaktoren für Arbeitnehmer in den Vereinigten Arabischen Emiraten

Master's Thesis , 2017 , 72 Pages , Grade: 79,5 Punkte - befriedigend

Autor:in: Timo Geiger (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit befasst sich mit den Erfolgsaussichten deutschsprachiger Arbeitnehmer in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE). Dabei wird folgende Forschungsfrage gestellt: Welche Maßnahmen ergreifen deutsche, mittelständische Unternehmen, um in den Vereinigten Arabischen Emiraten erfolgreich zu sein? Welche sind die kulturellen Erfolgsfaktoren? Was ist nach Ansicht der Unternehmensführung ausschlaggebend für einen Erfolg im Ausland, speziell in den Vereinigten Arabischen Emiraten? Wie bereiten die betreffenden Unternehmen ihre Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf ihre Tätigkeit vor? Die Arbeit soll dabei zu einem klaren und zuverlässigen Bild der aktuellen Marktentwicklungen in der Region beitragen.

Als Methode dient die qualifizierte Inhaltsanalyse nach Mayring. Im Rahmen einer empirischen Datenerhebung werden Experteninterviews mit fünf deutschsprachigen Angestellten von in den Vereinigten Arabischen Emiraten ansässigen Unternehmen geführt. Ihre Aussagen werden durch eine Literaturrecherche verifiziert.

Als kulturelle Erfolgsfaktoren werden die interkulturelle Kompetenz sowie die Fähigkeit zur Kommunikation des Gastlandes (host communication competence) herausgearbeitet. Interkulturelle Kompetenz wird zudem als Führungsaufgabe definiert. Abschließend werden Handlungsempfehlungen für die betreffenden Unternehmen hinsichtlich ihrer Erfolgsaussichten in den VAE und der Vorbereitung ihrer Mitarbeiter mit Auslandstätigkeit entwickelt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Überblick über die Entwicklung und Geschichte der VAE

1.2 Problembeschreibung und Forschungsfrage

1.3 Theoriebezug und aktueller Stand der Forschung

1.4 Vorgehensweise

2. Theoretischer Hintergrund: Die Bedeutung interkultureller Kompetenz für international agierende Unternehmen

3. Methodik

3.1 Quantitative und qualitative Methoden

3.1.1 Quantitative Methoden

3.1.2 Qualitative Methoden

3.2 Deduktive und induktive Vorgehensweise

3.3 Methoden der Inhaltsanalyse

3.3.1 Grounded-Theory-Methodologie

3.3.2 Qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring

3.4 Das qualitative Interview

4. Daten

4.1 Auswertung der durchgeführten qualitativen Interviews

4.1.1 Fragen und Interviewpartner

4.1.2 Beantwortung der Fragen

4.2 Auswertung der Literatur

4.2.1 Kulturelle Unterschiede zwischen Deutschland und den VAE

4.2.2 Sicherheit durch interkulturelle Kompetenz

5. Analyse

6. Diskussion und Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Erfolgsaussichten und notwendigen kulturellen Erfolgsfaktoren für deutsche, mittelständische Unternehmen in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert darauf, welche Maßnahmen Unternehmen ergreifen, um in der VAE erfolgreich zu sein, wie Führungskräfte den Erfolg im Ausland bewerten und wie Arbeitnehmer auf diese Tätigkeit vorbereitet werden.

  • Kulturelle Unterschiede zwischen Deutschland und den Vereinigten Arabischen Emiraten.
  • Die Rolle der interkulturellen Kompetenz als zentraler Erfolgsfaktor.
  • Strategien zur Vorbereitung von Mitarbeitern auf Auslandstätigkeiten.
  • Bedeutung von persönlicher Präsenz und lokaler Netzwerkpflege.
  • Analyse von Akkulturationsprozessen in der Golfregion.

Auszug aus dem Buch

3.3.2 Qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring

Die qualitative Inhaltsanalyse wurde von dem deutschen Psychologen und Soziologen Philipp A. E. Mayring seit 1980 entwickelt. Mollenhauer und Rittelmeyer (1977, zitiert nach Mayring 2015: 17) definieren die Inhaltsanalyse als „Analyse von Kommunikations-Inhalten“. Mayring (2015: 11) stimmt dem zwar zu, hält diese Definition aber nicht für ausreichend, da sich Inhaltsanalyse längst nicht nur mit der Analyse des Inhalts von Kommunikation beschäftige. Der erweiterte Begriff der Inhaltsanalyse beinhaltet demnach (vgl. ebd.: 17):

- Analyse von Kommunikation

- Analyse fixierter Kommunikation

- dabei systematisches Vorgehen

- dabei regelgeleitetes Vorgehen

- dabei theoriegeleitetes Vorgehen

- Verfolgung des Ziels, Rückschlüsse auf bestimmte Aspekte der Kommunikation zu ziehen

Als Grundgedanke für die qualitative Inhaltsanalyse nennt Mayring (2000: 469) die Beibehaltung der Systematik der Inhaltsanalyse für qualitative Analyseschritte, ohne vorschnelle Qualifizierungen vorzunehmen. Die Analyse wird dabei nachfolgenden Grundsätzen vorgenommen (vgl. ebd.: 471):

- Einbeziehung der Kommunikationssituation, in welcher das Material erhoben worden ist

- Verschiedene Inhaltsanalytiker sollen bei der Untersuchung des Materials zu ähnlichen Ergebnissen kommen

- Regel- und theoriegeleitete Analyse, Zerlegung des Materials durch das Bilden von Kategorien bzw. das Codieren

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung bietet einen geschichtlichen Überblick über die Vereinigten Arabischen Emirate und formuliert die Forschungsfrage zur kulturellen Anpassung deutscher Unternehmen.

2. Theoretischer Hintergrund: Die Bedeutung interkultureller Kompetenz für international agierende Unternehmen: Dieses Kapitel erläutert den Kulturbegriff sowie die Relevanz interkultureller Kompetenz für Unternehmen und stellt theoretische Rahmenkonzepte wie die Kulturdimensionen von Hofstede vor.

3. Methodik: Hier werden die Wahl der qualitativen Forschungsmethode und die Anwendung der Inhaltsanalyse nach Mayring zur Datenauswertung begründet.

4. Daten: Dieser Abschnitt wertet die Experteninterviews mit Führungskräften vor Ort sowie die ergänzende Fachliteratur aus.

5. Analyse: In diesem Kapitel werden die Interviewergebnisse mit den Erkenntnissen aus der Literatur verknüpft, um kulturelle Unterschiede und Erfolgskonzepte gegenüberzustellen.

6. Diskussion und Schlussfolgerung: Das Abschlusskapitel fasst die wichtigsten kulturellen Erfolgsfaktoren zusammen und gibt praxisnahe Handlungsempfehlungen für Unternehmen und ihre Mitarbeiter.

Schlüsselwörter

Vereinigte Arabische Emirate, VAE, Interkulturelle Kompetenz, Globalisierung, Mittelständische Unternehmen, Akkulturation, Qualitative Inhaltsanalyse, Mayring, Geschäftskultur, Kulturdimensionen, Hofstede, Auslandstätigkeit, Führungskompetenz, Kommunikation, Markteintritt

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Herausforderungen und Erfolgsfaktoren für deutsche, mittelständische Unternehmen, die in den Vereinigten Arabischen Emiraten tätig werden möchten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind der Vergleich kultureller Werte zwischen Deutschland und den VAE, die Notwendigkeit interkultureller Kompetenz sowie Methoden zur Vorbereitung von Mitarbeitern auf den Auslandseinsatz.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, ein zuverlässiges Bild der aktuellen Marktentwicklungen in den VAE zu zeichnen und Handlungsempfehlungen für den unternehmerischen Erfolg zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer qualitativen Analyse, konkret der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring, ergänzt durch Experteninterviews mit Führungskräften vor Ort.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen der interkulturellen Kompetenz die empirischen Ergebnisse aus den Interviews sowie ein detaillierter Vergleich der Kulturen anhand von Hofstedes Dimensionen dargestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind interkulturelle Kompetenz, VAE, Akkulturation, Markteintritt und unternehmerischer Erfolg im arabischen Raum.

Welche Rolle spielt das "Sponsoring" in den VAE laut den Experten?

Einheimische Sponsoren sind oft gesetzlich vorgeschrieben und fungieren als notwendige Partner, die den Marktzugang und das Verständnis der lokalen Gesetzgebung erleichtern.

Warum ist E-Mail-Kommunikation in den VAE laut der Untersuchung weniger effektiv?

In der arabischen Geschäftskultur steht der persönliche, informelle Kontakt über dem rein digitalen Austausch; E-Mails werden ohne vorherige persönliche Bekanntschaft oft nicht als seriös wahrgenommen oder ignoriert.

Was bedeutet "Host Communication Competence"?

Dies bezeichnet die Fähigkeit eines Arbeitnehmers, die Kommunikationsformen und sozialen Gepflogenheiten des Gastlandes so zu verinnerlichen, dass eine reibungslose Interaktion möglich wird und Missverständnisse vermieden werden.

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Details

Title
Zentrale kulturelle Erfolgsfaktoren für Arbeitnehmer in den Vereinigten Arabischen Emiraten
Subtitle
Über interkulturelle Kompetenzen im Berufsleben
College
Donau-Universität Krems
Grade
79,5 Punkte - befriedigend
Author
Timo Geiger (Author)
Publication Year
2017
Pages
72
Catalog Number
V496238
ISBN (eBook)
9783346019042
ISBN (Book)
9783346019059
Language
German
Tags
zentrale erfolgsfaktoren arbeitnehmer vereinigten arabischen emiraten kompetenzen berufsleben Dubai Kulturdimensionen VAE Kultur Erfolg Sicherheit kulturelle Kompetenz interkulturelle Kompetenz kulturelle Unterschiede Abu Dhabi Mittlerer Osten Golfregion Naher Osten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Timo Geiger (Author), 2017, Zentrale kulturelle Erfolgsfaktoren für Arbeitnehmer in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/496238
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