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Analyse des Nachhaltigkeitsberichts 2017/18 der Alnatura Produktions- und Handels GmbH

Title: Analyse des Nachhaltigkeitsberichts 2017/18 der Alnatura Produktions- und Handels GmbH

Term Paper , 2019 , 26 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Marwin Studtrucker (Author)

Business economics - Business Ethics, Corporate Ethics
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Analyse des Nachhaltigkeitsberichts 2017/2018 der Alnatura Produktions- und Halndels GmbH anhand eines vorgegebenen Analyserasters der IST-Hochschule für Management. Analysiert wurden die grundlegende Ausrichtung unternehmerischer Verantwortung, Stakeholder-Analyse und-dialog, Organisation der gesellschaftlichen Verantwortung, Kernthemen gesellschaftlicher Verantwortung, gesellschaftliche Wirkungen, Konsistenz des Berichts und die Berichte externer Institutionen über das Unternehmen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Berichterstattung des Unternehmens

1. Kurzbeschreibung des Unternehmens

2. Grundlegende Ausrichtung unternehmerischer Verantwortung

3. Stakeholder-Analyse und -dialog

4. Wie ist die gesellschaftliche Verantwortung organisiert?

5. Kernthemen gesellschaftlicher Verantwortung

6. Gesellschaftliche Wirkungen

7. Konsistenz des Berichts

II. Berichte externer Institutionen über das Unternehmen

8. Externe Informationen

9. Resümee und Einordnung, Empfehlungen

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Arbeit analysiert den Nachhaltigkeitsbericht 2017/18 der Alnatura Produktions- und Handels GmbH unter wirtschaftsethischen Gesichtspunkten, um die Transparenz, Konsistenz und Glaubwürdigkeit der unternehmerischen Verantwortungsübernahme kritisch zu prüfen.

  • Unternehmensführung und Vision "Sinnvoll für Mensch und Erde"
  • Stakeholder-Management und Dialogprozesse
  • Umsetzung der ISO-Norm 26000 als Orientierungsrahmen
  • Quantitative und qualitative Wirkungsanalyse ökologischer Maßnahmen
  • Gegenüberstellung von Selbstbild und externer medialer Berichterstattung

Auszug aus dem Buch

3. Stakeholder-Analyse und -dialog

Nach der Global Reporting Initiative (GRI) werden verschiedene Anspruchsgruppen mit einem Interesse an Nachhaltigkeit im Bericht einbezogen. In erster Linie sind das die primären Stakeholder, die auch direkt mit den Alnatura-Produkten und dem Vertrieb derer in Verbindung stehen. Die wichtigste Rolle spielen die rund 150 Herstellpartner. Mit ihnen wird grundsätzlich eine enge und langfristige Zusammenarbeit angestrebt, die zur systematischen Qualitätssicherung beitragen soll. Jährlich werden Alnatura Partnerkonferenzen für gemeinsam erreichte Ziele und zukünftige Entwicklungen und Herausforderungen abgehalten. Bilaterale Jahresgespräche für neue Ziele runden den Austausch und die Dokumentation ab. Bei den Lieferanten als zweite große organisatorische Anspruchsgruppe ähnelt das Vorgehen. Auch hier werden langfristige und nachhaltige Partnerschaften angestrebt, wie z.B. mit dem Dienstleister Müller. Die Ausarbeitung verschiedener Transportrundläufe mit möglichst wenig Leerfahrten und der vermehrte Transport über den Schienenverkehr sind die Hauptthemen des Dialogs. Seit 2012 werden Nachhaltigkeitsbefragungen bei den Partnern durchgeführt, die über eine gestiegene Bedeutung im Umweltmanagementsystem und der Ausbildung bzw. Schulung von Mitarbeitern informieren.

Auch im Management und Umgang mit den eigenen Mitarbeitern setzt Alnatura auf eine optimale Kommunikation. Der ständige Austausch zwischen den einzelnen Filialen und der Zentrale wird als ständiger Verbesserungsprozess gesehen. Mindestens einmal jährlich führen die Führungskräfte Vier-Augen-Mitarbeitergespräche, bei denen ein gegenseitiges Feedback auf Augenhöhe erreicht werden soll. Die Gespräche werden gemeinsam dokumentiert. Für diskrete private und arbeitsrechtliche Fragen stehen den Mitarbeitern seit 2016 anonyme Gespräche mit externen Ansprechpartnern zur Verfügung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Kurzbeschreibung des Unternehmens: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die Entstehungsgeschichte, das Produktportfolio, die Vertriebskanäle und die wirtschaftliche Entwicklung von Alnatura.

2. Grundlegende Ausrichtung unternehmerischer Verantwortung: Hier wird das Leitbild „Sinnvoll für Mensch und Erde“ erläutert und wie Alnatura durch ethische Prinzipien und das Modell der „Lemniskate“ sein Nachhaltigkeitsverständnis strukturiert.

3. Stakeholder-Analyse und -dialog: Das Kapitel beschreibt, wie Alnatura den Austausch mit Mitarbeitern, Kunden und Herstellpartnern organisiert, um Qualität und Nachhaltigkeit entlang der Wertschöpfungskette zu sichern.

4. Wie ist die gesellschaftliche Verantwortung organisiert?: Hier werden die Führungsstruktur, das Raumkonzept am Alnatura Campus und die Einbindung der Belegschaft in ethische Entscheidungsprozesse untersucht.

5. Kernthemen gesellschaftlicher Verantwortung: Dieser Abschnitt verknüpft die Unternehmensaktivitäten mit den Kategorien der ISO-Norm 26000, insbesondere im Bereich Umwelt, Tierwohl und Mitarbeiterentwicklung.

6. Gesellschaftliche Wirkungen: Dieses Kapitel analysiert die direkten und indirekten Auswirkungen von Alnaturas Maßnahmen auf die Gesellschaft und die Umwelt.

7. Konsistenz des Berichts: Der Autor prüft hier die Glaubwürdigkeit und inhaltliche Konsistenz des Berichts durch den Abgleich von Zielen mit konkreten, belegten Zahlen und Fakten.

8. Externe Informationen: Ein Vergleich zwischen dem internen Nachhaltigkeitsbericht und der kritischen Presseberichterstattung, insbesondere hinsichtlich Arbeitsbedingungen und Betriebsratsthemen.

9. Resümee und Einordnung, Empfehlungen: Abschließende Bewertung der CSR-Strategie nach Schneider, Einordnung des Unternehmens in den Reifegrad der gesellschaftlichen Verantwortung und kritische Reflexion des Greenwashing-Risikos.

Schlüsselwörter

Alnatura, Nachhaltigkeitsbericht, CSR, ISO 26000, Stakeholder-Dialog, Unternehmensethik, Bio-Lebensmittel, Wertschöpfungskette, Mitarbeiterverantwortung, Umweltschutz, Greenwashing, Unternehmensführung, Transparenz, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert kritisch den Nachhaltigkeitsbericht 2017/18 der Alnatura Produktions- und Handels GmbH, um zu untersuchen, wie das Unternehmen seine gesellschaftliche Verantwortung wahrnimmt und kommuniziert.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der Unternehmensphilosophie („Sinnvoll für Mensch und Erde“), dem Stakeholder-Management, der Anwendung der ISO-Norm 26000 sowie der Glaubwürdigkeitsprüfung durch einen Abgleich mit externen Medienberichten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Bewertung der Transparenz und Konsistenz des Nachhaltigkeitsberichts sowie die Einordnung des Unternehmens in ein CSR-Reifegradmodell, um zwischen echtem Engagement und möglichem „Greenwashing“ zu unterscheiden.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse des Nachhaltigkeitsberichts, ergänzt durch eine Auswertung aktueller Medienberichte und die Anwendung theoretischer Modelle der Wirtschaftsethik (z.B. CSR-Reifegradmodell nach Schneider).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die interne Sicht (Unternehmensgrundsätze, Organisation, Kernthemen nach ISO 26000, messbare Wirkungen) und die externe Sicht, welche kritische Stimmen aus der Presse kontrastiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Nachhaltigkeitsbericht, Stakeholder-Dialog, Unternehmensethik, ISO 26000, ökologische Nachhaltigkeit und Greenwashing geprägt.

Wie steht Alnatura zum Thema Mitbestimmung und Betriebsräte?

Der Autor stellt fest, dass Alnatura zwar eigenverantwortliches Handeln fördert, es jedoch in der externen Berichterstattung Vorwürfe gibt, die Gründung von Betriebsräten in Filialen zu behindern, was einen Widerspruch zum Selbstbild darstellt.

Wie bewertet der Autor das Spannungsfeld zwischen Gewinnmaximierung und Nachhaltigkeit?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass alle präsentierten Projekte der Alnatura-Unternehmensstrategie dienen und somit nicht rein selbstlos sind; der wirtschaftliche Gewinn und die ökologische Verantwortung werden dabei als miteinander vereinbare Ziele angestrebt.

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Details

Title
Analyse des Nachhaltigkeitsberichts 2017/18 der Alnatura Produktions- und Handels GmbH
College
IST-Hochschule für Management University of Applied Sciences
Grade
2,3
Author
Marwin Studtrucker (Author)
Publication Year
2019
Pages
26
Catalog Number
V496363
ISBN (eBook)
9783346010179
ISBN (Book)
9783346010186
Language
German
Tags
Wirtschaftsethik Alnatura Ethik Umwelt Nachhaltigkeit Nachhaltigkeitsbericht
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marwin Studtrucker (Author), 2019, Analyse des Nachhaltigkeitsberichts 2017/18 der Alnatura Produktions- und Handels GmbH, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/496363
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