Waldorfpädagogik als Alternative zur staatlichen Bildung? Inhalt und Wirkung eines reformpädagogischen Konzepts


Facharbeit (Schule), 2018

56 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I -THEORIETEIL

1 Einleitung

2 Waldorfpädagogik – Was steckt dahinter?
2.1 Rudolf Steiner – der geistige Vater der Anthroposophie
2.2 Anfänge der Waldorfpädagogik und Aufbau der ersten Waldorfschule

3 Theoretische Grundlagen der Waldorfpädagogik
3.1 Jahrsiebte und die drei Wahrnehmungsebene
3.2 Der Rahmenlehrplan

4 Wissensvermittlung
4.1 Unterrichtsstruktur
4.2 Klassenlehrerprinzip
4.3 Sprachunterricht
4.4 Eurythmie
4.5 Praktika
4.6 Jahresarbeiten
4.7 Klassenfahrten
4.8 Zeugnisse
4.9 Abschlüsse

5 Schulorganisation
5.1 Gründung und Arbeitsweise einer Waldorfschule
5.2 Finanzen
5.3 Ausbildung der Lehrer

II -PRAXISTEIL

6 Die Umfrage
6.1 Erstellung eines Fragebogens
6.2 Auswertung der Antworten

7 Resümee

8 Literaturverzeichnis und Internetquellen

9 Anhang: Umfrage und grafische Auswertung der Antworten

I -THEORIETEIL

1 Einleitung

Unser späteres Denken und Handeln wird maßgeblich davon beeinflusst, auf welche Art und Weise wir zu Beginn unseres Lebens auf dem Weg zum Erwachsenwerden begleitet werden. Entscheidend ist dabei nicht nur, WAS an Wissen und Werten einer Gesellschaft weitergegeben wird, sondern vor allem auch WIE dies geschieht. Großen Einfluss auf den Charakter unserer Gesellschaft hat also das Bildungssystem. Zu diesem Thema gibt es weltweit viele Diskussionen, weil es sehr verschiedene Standpunkte gibt, welche Pädagogik nun die beste ist, um junge Menschen auf das Leben vorzubereiten.

Das staatliche Bildungssystem ist darauf ausgelegt, jährlich tausende Jugendliche mit einem Schulabschluss in ihr weiteres Leben zu entlassen. Dabei hat jedes Bundesland in Deutschland verschiedene Normen, aber alle verbindet das Leistungsprinzip und ein hoher Grad an Anonymität aufgrund der großen Schülerzahl.

Viele Eltern und Pädagogen, denen das nicht reicht, schwören auf alternative oder reformpädagogische Schulformen wie beispielsweise Montessorischulen, Jenaplanschulen, Freinetschulen, internationale Schulen oder aber Waldorfschulen. Dabei geht es ihnen nicht nur um ein besseres Lernklima, sondern auch um andere Methoden und zum Teil um andere Lerninhalte.

Seit Jahren mehrt sich Kritik auch aus den Reihen der staatlichen Schulen. Verschiedene Interessengruppen (Lehrer, Eltern, Schüler und Politiker) fordern Veränderungen am deutschen Schulsystem.

Auch ich gehöre zu den Menschen, die dem staatlichen Schulsystem kritisch gegenüberstehen. Zahlreiche Diskussionen mit Mitschülerinnen und viele eigene Überlegungen über Veränderungsmöglichkeiten bzw. „das perfekte Schulsystem“ haben mein Interesse an freien Schulen und alternativen Lernmöglichkeiten geweckt.

Besonders die Waldorfpädagogik hat mich beeindruckt. Im Gespräch mit Bekannten, die diese Schulart besuchen, dort lehren oder Elternteil sind, ist mir aufgefallen, wie sehr sich der Schulalltag an Waldorfschulen von meinem unterscheidet. Auf den ersten Blick schien alles sehr positiv und so habe ich es mir mit dieser Arbeit zur Aufgabe gemacht, zu untersuchen, ob man die im Titel der Arbeit gestellte Frage uneingeschränkt mit JA beantworten kann. Hierfür setzte ich mich intensiv mit der Waldorfpädagogik auseinander.

Die Arbeit untersucht, auf welchen pädagogischen Theorien das Waldorfkonzept basiert und wie es in der Realität heute umgesetzt wird. Zu Beginn beschäftige ich mich mit der Person Rudolf Steiner und betrachte die Anfänge der Waldorfpädagogik. Dabei wird der Begriff der Anthroposophie beleuchtet. Außerdem lege ich Steiners spezielle Sicht auf die menschliche Entwicklung und seine Theorie zu den drei Ebenen der Wahrnehmung dar.

Anschließend wird die Waldorfpädagogik in der Praxis behandelt. Mich interessiert wie sich das Lernen dort von dem, was ich kenne inhaltlich und methodisch unterscheidet und wie Waldorfschulen organisiert sind.

Um einen Realitätsbezug herzustellen habe ich einen Fragebogen erstellt. Die Auswertung wird die individuelle Wahrnehmung der eigenen Schulzeit von Waldorfschülern und von Schülern an staatlichen Schulen gegenüberstellen.

Abschließend soll eine eigene kritische Betrachtung dieser Bildungsform zu einem persönlichen Resümee führen.

2 Waldorfpädagogik – Was steckt dahinter?

2.1 Rudolf Steiner – der geistige Vater der Anthroposophie

Rudolf Steiner wurde am 25. Februar 1861 im Dorf Kraljevec, welches damals zu Ungarn gehörte und heute in Kroatien liegt, geboren. Er wuchs in einer keineswegs intellektuellen Familie in einfachen Verhältnissen auf. Sein Abitur bestand er mit Bestleistung, weshalb er folglich ein Stipendium an der Technischen Universität in Wien erhielt. Jedoch brach er sein „ungeliebtes Brotstudium“[1] der Naturwissenschaften 1883 aus monetären Gründen ab, obwohl er zu dieser Zeit als Hauslehrer und Erzieher bei einer jüdischen Familie tätig war. Viel mehr als die Naturwissenschaften interessierte ihn die Philosophie. Schon damals kam in von ihm verfassten Schriften „die mystisch-religiöse Dimension seines Denkens unverstellt zum Ausdruck.“[2] Ab 1890 hatte er in Weimar eine Anstellung am Goethe- und Schillerarchiv und beschäftigte sich dort als Archivar intensiv mit Goethes naturwissenschaftlichen Werken. Sein Ziel, eine Promotion im Fach Philosophie, erreichte er mangels fehlendem Lateinwissen nur durch Umwege und mit der schlechtesten Benotung. Deshalb blieb ihm für immer der Weg zu einer Professur an einer Universität und damit eine Karriere als anerkannter Wissenschaftler verwehrt. Der späteren Entwicklung einer eigenen Weltanschauung, der Anthroposophie, war damit die Tür geöffnet.

Im Jahre 1897 siedelte er nach Berlin um, wo er 1899 heiratete und um Geld zu verdienen an einer Arbeiterbildungsschule beschäftigt war. In seiner Freizeit engagierte er sich in Denker- und Literaturkreisen. Mit dem Eintritt in die theosophische Gesellschaft ereignete sich 1902 der entscheidende Umschwung in Steiners Leben.[3] Diese Gesellschaft war eine Vereinigung von Menschen weltweit, die auf der Suche nach einem neuen Weltbild waren. Unter Theosophie versteht man seit dem sechzehnten Jahrhundert in der christlichen Theologie eine Art der philosophisch-spekulativen Gotteserkenntnis, zu deren Erlangen ein besonders universales Wissen vorausgesetzt wird.“[4] Vom Naturwissenschaftler und Philosophen wurde er durch Kontakt und intensiver Auseinandersetzung mit der esoterischen Schule zum Propheten einer Reformbewegung, welche sich von der rasanten Industrialisierung und der materiellen Sichtweise seiner Zeit abwand. Er beschäftigte sich mit Fragen nach dem Zusammenhang von Geist und Materie, mit Reinkarnation und der Aura des Menschen. Außerdem strebte danach, Mystik, Naturstudien und Religion in einen wissenschaftlichen Zusammenhang zu bringen. Schnell spezialisierte er sich in seiner Weltanschauung und verfasste seine eigene Lehre, die Anthroposophie – „Die Weisheit vom Menschen“.[5] Rudolf Steiner beschrieb das in seinen Schriften so: „Anthroposophie ist ein Erkenntnisweg, der das Geistige im Menschenwesen zum Geistigen im Weltenall führen möchte. Sie tritt im Menschen als Herzens- und Gefühlsbedürfnis auf.“[6] Er möchte diesen Weg als einen philosophisch-wissenschaftlich fundierten, spirituellen Weg zur Erkenntnis verstanden wissen. Der Rudolf Steiner-Biograph Heiner Ullrich schreibt über die Anthroposophie, sie sei „[…] eine, über die Wissenschaft hinausgehende, Kunst und Metaphysik einbeziehende Form des Wissens […]“[7] Diese, von Steiner später als Menschenkunde bezeichnete Lehre, verbreitet er als gefragter Redner in ganz Deutschland. Er bezieht seine Thesen auf alle möglichen Lebensbereiche. So entwirft er Konzepte einer anthroposophischen Medizin - die bis heute u.a. durch die Produkte der Firma Weleda verbreitet werden, der Architektur - eines „kosmisch-organischen Stils“[8], welcher in den Plänen des ersten, von ihm entworfenen Theater- und Versammlungsortes, dem Goetheanum, zum Ausdruck kam, der biologisch-dynamischen Landwirtschaft - deren Produkte heute die Bezeichnung demeter haben und nicht zuletzt der Pädagogik, die bis heute als Waldorfpädagogik bekannt ist.

2.2. Anfänge der Waldorfpädagogik und Aufbau der ersten Waldorfschule

Die erste Waldorfschule wurde für Kinder von Fabrikarbeitern in Stuttgart gegründet. Auf Initiative Emil Molt, des Direktors der namensgebenden Zigarettenfabrik Waldorf-Astoria, übernahm Rudolf Steiner die pädagogische Konzeption und die Ausbildung des Kollegiums. Die erste „Freie Waldorfschule“ war als Werksschule gedacht, die Kindern von einfachen Arbeitern Zugang zu Bildung gewähren sollte. Emil Molt, ein Anhänger Steiners, bot ihm damit aber auch die Möglichkeit, seine pädagogischen Ideen in die Realität umzusetzen. Nach nur fünfmonatiger Vorbereitungszeit eröffnete am 07.September 1919 eine Schule für 256 Schüler, aufgeteilt in acht Klassen mit insgesamt zwölf Lehrern. Völlig neu an seiner Konzeption war, dass Mädchen und Jungen aller sozialen Schichten gemeinsam unterrichtet wurden, es keine Schulbücher und auch keine festgelegten Leistungsforderungen gab. An Steiners Schule sollen „die Lehrer eine ganz bestimmte, ihrem Wirken zugrunde liegende Erkenntnis haben von dem, wie ein Kind heranwächst, welche körperlichen, seelischen Kräfte in dem Kinde entwickelt werden müssen; wo der Lehrer das, was er jeden Tag und jede Stunde machen muss, aus dieser Menschenerkenntnis und aus seiner Kinderliebe heraus einrichten kann.“[9] Schulen arbeiteten seiner Ansicht nach bisher unfrei, weil Lehrer vorgefertigte Pläne und Maßstäbe zu erfüllen hatten. Eine unfreie Schule ist diejenige, wo der Lehrer fragen muss: Was ist vorgeschrieben für die erste Klasse, was ist vorgeschrieben für die zweite Klasse, wie muss die Stunde eingeordnet werden nach dem Gesetz?“[10]

Er wollte mit seiner neuen Pädagogik den Lehrenden und Erziehenden alles dasjenige ermöglich[en], was sie aus ihrer Menschenerkenntnis heraus, aus ihrer Welterkenntnis heraus, aus ihrer Kinderliebe heraus unmittelbar für das Wesentliche halten, was hineingetragen werden soll ins Erziehungswesen.“[11]

Nach dieser ersten Schulgründung erreichen ihn vermehrt Anfragen zu seiner Waldorfpädagogik. Daraufhin hält er über 200 Vorträge und schreibt zahlreiche Aufsätze. Sein Bildungskonzept verbreitete sich rasch weltweit, sodass Schulen in New York, London und weiteren Metropolen entstanden. Während des Nationalsozialismus jedoch, wurden zahlreiche Schulen geschlossen. Steiners, auf das Individuum abzielende Pädagogik, habe nichts mit den nationalsozialistischen Erziehungsgrundsätzen gemein, die auf Gleichschaltung einer Gruppe ausgerichtet war.[12] Nach dem 2. Weltkrieg begannen dann langsam die Neugründungen. Ab 1970 stieg die Zahl der Waldorfschulen rasant. So gibt es heute 226 Schulen mit 84.492 Waldorfschülern in ganz Deutschland[13] und 1149 Schulen in 65 Staaten weltweit.[14]

3 Theoretische Grundlagen der Waldorfpädagogik

3.1. Jahrsiebte und die drei Wahrnehmungsebenen

Grundlage des Unterrichts an Waldorfschulen bildet Steiners anthroposophische Menschenkunde, die davon ausgeht, dass sich das individuelle Wesen des Menschen in einem Rhythmus von sieben Jahren entwickelt. Er teilte das gesamte Leben von der Geburt bis zum 63. Lebensjahr – vermutlich, da die damals lebenden Menschen eine weitaus geringere Lebenserwartung hatten - in Siebenjahresperioden ein. In jeder einzelnen Periode entwickelt sich ein nächstes Wesensglied des Menschen. Außerdem findet aus Steiners Sicht die Wahrnehmung des Menschen auf drei Ebenen statt. Er fordert, dass beim Lernen das Denken, Fühlen und Wollen gleichermaßen angesprochen werden. Unterrichtet werden also nicht nur der Intellekt, sondern auch der Geist und die Hand.[15] Nach Steiners Lehre sind in den verschiedenen Jahrsiebten der menschlichen Entwicklung alle drei Kanäle der Wahrnehmung unterschiedlich stark aufnahmefähig. Er begründet seine pädagogischen Forderungen damit, dass es seiner Ansicht nach zur Verkümmerung des Gemüts und zur Fehlleitung des Willens bzw. Entwicklungsstörungen kommen kann, sollte man im Umgang mit Kindern dauerhaft entgegen der Kraft wirken, die aus ihrer aktuellen Vorstellungs- und Empfindungswelt kommt oder beansprucht man nicht alle drei Kanäle der Wahrnehmung gleichermaßen.[16] „In der Erkenntnis der besonderen Anforderungen der Lebensabschnitte liegt die Grundlage für einen sachgemäßen Lehrplan“[17], schreibt Steiner.

Die frühen Entwicklungsphasen werden von Steiner in Bezug auf seine Pädagogik wie folgt beschrieben. Beim Eintritt in die 1. Klasse befinden sich die Kinder am Ende des ersten Jahrsiebts, welches von der Geburt bis zum Zahnwechsel andauert. In diesem Lebensabschnitt basiert das Verhalten auf Nachahmen der Umgebung. Kleine Kinder erreicht man in dieser Phase nicht durch bloße Belehrungen, mit Moralpredigten oder einem Appell an die Vernunft, sondern durch Vorbildwirkung und Anregung zum Ausprobieren. So soll der Unterricht in den ersten Klassenstufen stark bildhaft orientiert sein, sodass sich der Schüler durch die Lebendigkeit, mit der der jeweilige Stoff überbracht wird, „seelisch verbinden“ kann und sich dann aktiv beteiligt. Zu Beginn spielt bei den Lehrmethoden der künstlerische und musikalische Aspekt und die körperliche Bewegung eine große Rolle.

Das zweite Jahrsiebt dauert bis zu Pubertät an. In diesem Zeitabschnitt brauchen die Heranwachsenden eine klare Autorität, einen Menschen, dem sie vertrauen und zu dem sie aufschauen können. Die Nachahmung schlägt nun in Verehrung um. Steiner spricht von der „geliebten Autorität“.[18] Der Schüler braucht nun Abwechslung in der Art der Wissensvermittlung. Dabei ist er davon überzeugt, dass der Lernende nicht direkt alles verstehen muss, dass es ihm sogar guttut und die Neugier fördert, sich in diesem Alter Wissen anzueignen, welches er erst zu einem späteren Zeitpunkt gänzlich verstehen wird. [19] Das Ziel ist es in diesem Zeitraum, die Welt als harmonische Einheit zu verstehen.

Der folgende Lebensabschnitt zieht sich von der Pubertät bis zum Erwachsenwerden. Im Alter von 14 Jahren, also zu Beginn der 9. Klasse ändert sich einiges im Schulalltag der Waldorfschüler. Da sich der Mensch im Laufe des dritten Jahrsiebts zu einem eigenständigen Individuum entwickelt, seine eigenen Standpunkte schafft und sich von leitenden Persönlichkeiten loslöst soll, hat er von nun an keinen festen Klassenlehrer mehr, sondern verschiedene Fachlehrer. Die einzelne Autorität, die ihn leitet, fällt weg und er muss sich mit den verschiedenen Ansichten von Lehrern in Relation setzen und selbst eine Haltung dazu entwickeln. In diesem Lebensabschnitt ist es wichtig einerseits „den Sinn für geistige Lebensinhalte zu wecken, aber nicht weniger das Verständnis für die praktische Gestaltung des Lebens.“[20] Der Mensch wird in seiner Allgemeinbildung abgerundet.

Leider hat Rudolf Steiner kein schriftliches Gesamtwerk zu seiner Konzeption der Waldorfpädagogik hinterlassen, welches den Schulen heute als umfassender Lehrplan dienen könnte. Es existieren eine große Anzahl von Vorträgen und Aufsätzen, aus denen sich bis heute eine Vielzahl von Veröffentlichungen speisen. Außerdem starb er 1925, schon wenige Jahre nach der Gründung der ersten Schulen und hatte somit keine Zeit, die praktischen Erfahrungen der ersten Schulen in seine Theorie einfließen zu lassen.

3.2. Der Rahmenlehrplan

Bis heute gibt es keinen allgemeingültig festgelegten Lehrplan, sondern nur Orientierungsangebote für alle freien Waldorfschulen. So kann jede Schule, ja sogar jeder Lehrer seinen Unterricht weitestgehend selbst gestalten. Der Bund der Freien Waldorfschulen, in dem seit seiner Gründung 1946 alle Waldorfeinrichtungen Mitglied sein müssen, kümmert sich neben der weltweiten Zusammenarbeit zwischen den Schulen auch um Fortbildungen, Eltern- und Lehrertagungen. Arbeitskreise, bestehend aus Eltern, Schülern und Lehrern erstellen mittels ihrer Erfahrungen an den Schulen einen sogenannten „Rahmenlehrplan“.[21] Über die Jahre entwickelt dieser sich immer weiter. > Siehe Übersicht auf der nächsten Seite

4. Wissensvermittlung

4.1. Unterrichtsstruktur

Ein Unterrichtstag an der Waldorfschule beginnt traditionell mit der persönlichen Begrüßung der Schüler durch ihren Klassenlehrer. Er versucht dabei die Verfassung der einzelnen Kinder zu erkennen.

[...]


[1] Ullrich: Rudolf Steiner – Leben und Lehre, S. 16

[2] Ebd. S. 22

[3] Vgl. Radisch: „Rudolf Steiner – Der letzte Prophet“ ZEIT Artikel vom 17.02.2011 unter https://www.zeit.de/2011/08/C-Waldorfschule-Steiner [abgerufen am 09.09.2018]

[4] Ullrich: Rudolf Steiner – Leben und Lehre, S. 43

[5] Aus den griechischen Worten "anthropos" (Mensch) und "sophia" (Weisheit) zusammengesetzt, heißt "Anthroposophie" wörtlich "Weisheit vom Menschen" vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Anthroposophie [abgerufen 09.09.2018]

[6] Rudolf Steiner Gesamtausgabe: Anthroposophische Leitsätze. GA 26, Dornach 1924, Leitsatz 1 unter https://anthrowiki.at/GA_26 [abgerufen 16.09.2018]

[7] Ullrich: Rudolf Steiner – Leben und Lehre, S. 59

[8] ebd. S. 70

[9],[10],[11] aus der Ansprache während eines Elternabends am 9. Mai 1922 in Rudolf Steiner Gesamtausgabe: Rudolf Steiner in der Waldorfschule. Ansprachen für Kinder, Eltern und Lehrer., GA 298, S.126 unter http://fvn-archiv.net/PDF/GA/GA298.pdf#view=Fit [abgerufen 16.09.2018]

[12] Vgl. Heydrich, Reinhard - Preußische Geheime Staatspolizei Berlin, 1. November 1935 unter https://de.wikipedia.org/wiki/Waldorfschule#cite_note-12 [abgerufen 15.09.2018]

[13] Statistisches Bundesamt, Stand 2017 unter https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/BildungForschungKul tur/Schulen/Tabellen/AllgemeinBildendeBeruflichePrivateSchulenSchularten.html [abgerufen 15.09.2018]

[14] WaldorfWorldList, April 2018 unter http://www.freunde-waldorf.de/fileadmin/user_upload/images/Waldorf_World_List/Waldorf_World_List.pdf [abgerufen 15.09.2018]

[15] Vgl. Hutzenlaub in Die beste Schule für mein Kind, S.37

[16] Vgl. Steiner, Rudolf: Die pädagogische Grundlage der Waldorfschule (1919) in Waldorfpädagogik, S. 63

[17] Ebd.

[18] Ebd. S. 62

[19] Vgl. ebd. S. 65

[20] Ebd. S. 66

[21] Nächste Seite: Rahmenlehrplan für Waldorfschulen, unter www.waldorfschule.de/fileadmin/downloads/Stundentafel_FWS_FL.pdf#main-content [abgerufen 25.09.2018]

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Details

Titel
Waldorfpädagogik als Alternative zur staatlichen Bildung? Inhalt und Wirkung eines reformpädagogischen Konzepts
Note
1,0
Autor
Jahr
2018
Seiten
56
Katalognummer
V496742
ISBN (eBook)
9783346019660
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Rudolf Steiner, Waldorfschule, Waldorfpädagogik, alternative Pädagogik, Schulsystem, Bildungskritik, Schülerumfrage, Anthroposophie, Bildungskonzept
Arbeit zitieren
Lea Schmid (Autor), 2018, Waldorfpädagogik als Alternative zur staatlichen Bildung? Inhalt und Wirkung eines reformpädagogischen Konzepts, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/496742

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