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Das Kompliment als ein Sprechakt der kontrastiven Pragmatik

Titre: Das Kompliment als ein Sprechakt der kontrastiven Pragmatik

Dossier / Travail , 2017 , 15 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Auteur)

Philologie Allemande - Linguistique
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In dieser Arbeit werden Greins Untersuchungen zum Thema des Sprechakts "Kompliment" nochmals aufgegriffen, um der grundlegenden Fragestellung, wie sich der Sprechakt des Kompliments in verschiedenen Sprachgemeinschaften und Kulturen unterschiedet, auf den Grund zu gehen.

Fortführend wird eine eigene empirische Forschung und deren Ergebnisse vorgestellt und mit Greins Ergebnissen verglichen. Ziel dieser Arbeit ist es, die Fragestellung zu beantworten und Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den verschiedenen Kulturen herauszufiltern.

Das Kompliment ist ein Sprechakt, der in alltäglichen Lebensbereichen immer wieder auftaucht. In den meisten Kulturen dient er als Ausdruck von Höflichkeit, trotzdem wird der Sprechakt in jeder Sprachgemeinschaft unterschiedlich gebraucht und anerkannt. Der Sprechakt wurde in den letzten Jahren von Sprachwissenschaftlern vielseitig empirisch untersucht, beispielsweise von Herbert und Holmes.

Durch die Untersuchungen des Sprechakts erhielt man Einsichten in jede einzelne Sprachgemeinschaft und somit auch in die Unterschiede der verschiedenen Wertesysteme und Sprachgebräuche. Auch Marion Grein hat durch ihre Untersuchung "Der Sprechakt des Komplimentierens im interkulturellen Vergleich" einige grundlegende Ergebnisse ermittelt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Definition

3. Höflichkeitstheorie nach Brown/Levinson (1987)

4. Grein, Marion (2008): „Der Sprechakt des Kompliments im interkulturellen Vergleich“

5. Eigene Untersuchung zum interkulturellen Vergleich des Sprechakts in Bezug auf Anwendung und Reaktionen

5.1 Auswertung

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Sprechakt des Kompliments als Ausdruck von Höflichkeit in verschiedenen Sprachgemeinschaften und Kulturen, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Anwendung und Reaktion empirisch zu analysieren.

  • Vergleichende Analyse der Höflichkeitstheorie nach Brown und Levinson.
  • Untersuchung der Komplimentstrukturen in verschiedenen Kulturen basierend auf Vorarbeiten von Marion Grein.
  • Empirische Erhebung mittels eines Online-Fragebogens bei Probanden verschiedener Nationalitäten.
  • Auswertung von Anwendungsintentionen und Reaktionsmustern auf Komplimente.
  • Identifikation von interkulturellen Gemeinsamkeiten und Abweichungen in der Kommunikationspraxis.

Auszug aus dem Buch

3. Höflichkeitstheorie nach Brown/Levinson (1987)

Der Sprechakt des Kompliments lässt sich grob den sprachlichen Höflichkeitsstrategien zuordnen, genauer gesagt gehört er den „positiven“ Strategien an. Höflichkeit ist ein gebräuchliches Mittel in der Kommunikation, um soziale Beziehungen zu gestalten. Um den Begriff der sprachlichen Höflichkeit in der kontrastiven Pragmatik besser deuten zu können, folgt eine knappe Übersicht über die Höflichkeitstheorie, welche von Penelope Brown und Stephen C. Levinson im Jahre 1987 aufgestellt wurde.

Brown und Levinson stützen ihre Aussagen auf denen von Erving Goffmann. Diese besagen, dass jeder Mensch ein sogenanntes „face“ (Goffmann, 1967) besitzt. Dieses „Gesicht“ ist ein Bildnis des Selbst, welches an die Werte und Regeln einer sozialen Gesellschaft und an dessen situative Umstände gebunden ist. Es reflektiert, wie ein Individuum von der Außenwelt wahrgenommen werden möchte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Einleitung verortet das Kompliment als interkulturellen Sprechakt und stellt die Zielsetzung der empirischen Untersuchung sowie den Vergleich mit existierenden Theorien dar.

2. Definition: Dieses Kapitel definiert den Sprechakt des Kompliments unter Rückgriff auf sprachwissenschaftliche Grundlagen und erörtert die notwendigen Bedingungen für dessen erfolgreiche Realisierung.

3. Höflichkeitstheorie nach Brown/Levinson (1987): Es wird die Theorie der „face-threatening acts“ erläutert und begründet, warum das Kompliment als positive Höflichkeitsstrategie zur Wahrung des sozialen Gesichts fungiert.

4. Grein, Marion (2008): „Der Sprechakt des Kompliments im interkulturellen Vergleich“: Das Kapitel reflektiert die interkulturelle Forschung von Marion Grein, die den unterschiedlichen Status und die sprachliche Struktur von Komplimenten in verschiedenen Kulturen beleuchtet.

5. Eigene Untersuchung zum interkulturellen Vergleich des Sprechakts in Bezug auf Anwendung und Reaktionen: Hier wird das eigene Forschungsprojekt vorgestellt, welches mittels Online-Fragebogen die Anwendungs- und Reaktionsmuster von 33 Personen aus diversen kulturellen Hintergründen erfasst.

5.1 Auswertung: Die Ergebnisse des Fragebogens werden tabellarisch aufbereitet und im Hinblick auf kulturelle Spezifika in der Komplimentpraxis analysiert.

6. Fazit: Die Arbeit fasst die zentralen Ergebnisse zusammen, wonach sich Komplimente kulturell zwar in Häufigkeit und Ausdruck unterscheiden, jedoch in ihrer grundlegenden Intention der Sympathiebekundung weltweit ähnlich sind.

Schlüsselwörter

Kompliment, Höflichkeit, Sprechakt, Interkulturelle Kommunikation, Positive Face, Negative Face, Face-threatening Acts, Sprachvergleich, Pragmatik, Online-Umfrage, Soziale Interaktion, Höflichkeitsstrategien, Empirie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit dem Sprechakt des „Komplimentierens“ als einer Form der Höflichkeit in der interkulturellen Kommunikation und vergleicht theoretische Ansätze mit eigenen empirischen Daten.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen sind Höflichkeitstheorien (speziell Brown/Levinson), die interkulturelle Pragmatik sowie das konkrete Antwortverhalten von Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen auf Komplimente.

Was ist das primäre Ziel der Forschung?

Das Ziel ist es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Verwendung und im Verständnis von Komplimenten in verschiedenen Sprachgemeinschaften herauszuarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Neben einer theoretischen Literaturanalyse wurde ein empirisches Forschungsprojekt in Form eines teilstandardisierten Online-Fragebogens mit 33 Probanden durchgeführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der Höflichkeitstheorie, die Darstellung der Forschung von Marion Grein sowie die detaillierte Auswertung der eigenen Fragebogenerhebung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Höflichkeit, Sprechakt, interkulturelle Pragmatik, „Positive Face“ und Komplimentverhalten.

Wie unterscheidet sich die Reaktion auf Komplimente in verschiedenen Regionen laut der Untersuchung?

Während in vielen Kulturen ein einfacher Dank üblich ist, zeigt die Untersuchung, dass beispielsweise in östlichen Ländern oder bei Fremden Komplimente teils eher als unpassend empfunden oder zurückhaltender aufgenommen werden als in südlichen Kulturen.

Welchen Stellenwert nimmt die Intention bei Komplimenten ein?

Die Intention ist laut der Arbeit erstaunlich konstant: Über die Kulturgrenzen hinweg dienen Komplimente primär dazu, Sympathie auszudrücken und dem Gegenüber eine Freude zu bereiten.

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Résumé des informations

Titre
Das Kompliment als ein Sprechakt der kontrastiven Pragmatik
Université
University of Heidelberg  (Institut für Deutsch als Fremdsprache)
Cours
Proseminar Linguistische Pragmatik
Note
2,0
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
15
N° de catalogue
V496869
ISBN (ebook)
9783346007094
ISBN (Livre)
9783346007100
Langue
allemand
mots-clé
Pragmatik Höflichkeitstheorie Sprechakttheorie Kompliment
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2017, Das Kompliment als ein Sprechakt der kontrastiven Pragmatik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/496869
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Extrait de  15  pages
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