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Das Accounting Beta als Ansatz zur Ermittlung des systematischen Risikos von Unternehmen

Title: Das Accounting Beta als Ansatz zur Ermittlung des systematischen Risikos von Unternehmen

Master's Thesis , 2014 , 92 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Nadine Ley (Author)

Business economics - Operations Research
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Summary Excerpt Details

Ziel der Arbeit ist es, anhand der Rechnungslegungsdaten von deutschen kapitalmarktorientierten Unternehmen Accounting Betas zu bilden, welche sich hinsichtlich der verwendeten Erfolgsgröße unterscheiden. Diese Ergebnisse sollen dann anschließend dem CAPM-Beta gegenübergestellt und dahingehend untersucht werden, inwieweit das Accounting Beta ein Substitut für das systematische Aktienkursrisko darstellt.

Um diese übergeordnete Leitfrage zu beantworten, bedarf es konkreteren Teilforschungsfragen. Diese sollen anhand von verschiedenen Auswertungen beantwortet werden. Die Ausführungen zur Empirie können somit als empirische Zielsetzung verstanden werden. Die Aufstellung der Hypothesen beruht hierbei auf der Literaturanalyse zum Themengebiet des Accounting Betas, weshalb diese als theoretische Zielsetzung anzusehen ist.

Nachdem im ersten Teil der Arbeit die Problemstellung und die Forschungsziele dargelegt wurden, wird im nächsten Schritt auf den Betafaktor im CAPM eingegangen, da dieser die Grundlage für die Bildung des Accounting Betas darstellt. Weiterhin wird in diesem Zusammenhang auf verschiedene Einflussfaktoren von Aktienrenditen sowie auf die empirische Bewährung eingegangen.

Darauf aufbauend sollen im nächsten Kapitel die theoretischen Grundlagen des Accounting Beta vermittelt werden. Der Fokus liegt hierbei auf der Auswertung von Forschungsbeiträgen am amerikanischen und deutschen Kapitalmarkt. Weiterhin werden die möglichen Anwendungsgebiete, verschiedene verwandte Themengebiete der Rechnungslegung sowie die Vor- und Nachteile literarisch analysiert.

Im Fokus des vierten Kapitels steht eine eigene empirische Untersuchung. Aufbauend auf einem deutschen Datensample werden Accounting Betas abgeleitet und deren Zusammenhänge zum CAPM-Beta untersucht. Die Ergebnisse der Untersuchung werden hierbei zur Beantwortung der aufgestellten Forschungsfragen verwendet. Im letzten Teil der Arbeit werden die wichtigsten Erkenntnisse aus literarischen und empirischen Teil zusammengefasst.

Des Weiteren werden die Ergebnisse der empirischen Untersuchung kritisch gewürdigt sowie ein Ausblick für den weiteren Forschungsbedarf gegeben. Weiterhin ist anzumerken, dass aufgrund der Literaturvielfalt und Forschungsrichtungen nur auf ausgewählte Bereiche, welche der Zielsetzung dienend sind, eingegangen werden, weshalb diese Arbeit nicht abschließend ist.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung und Gang der Untersuchung

2 Grundlagen

2.1 Der Betafaktor im Rahmen des Capital Asset Pricing Model

2.2 CAPM-Anomalien und kritische Würdigung

3 Literarischer Überblick zum Accounting Beta

3.1 Zusammenhang zwischen Accounting Beta und CAPM-Beta

3.1.1 Empirische Studien am amerikanischen Kapitalmarkt

3.1.2 Empirische Studien am deutschen Kapitalmarkt

3.2 Rechnungslegung und andere Literaturstränge

3.2.1 Clean-Surplus-Relation

3.2.2 Konservatismus in der Rechnungslegung

3.2.3 Wahl der Erfolgsgröße und Kapitalmarktrelevanz von Gewinnveröffentlichungen

3.3 Anwendungsgebiete

3.3.1 Börsennotierte Unternehmen und nicht börsennotierte Unternehmen

3.3.2 Weitere mögliche Anwendungsgebiete

3.4 Vor- und Nachteile

4 Das Accounting Beta bei deutschen kapitalmarktorientierten Unternehmen

4.1 Allgemeines

4.2 Kapitalmarktdaten und Ermittlung des CAPM-Beta

4.3 Accountingdaten und Bildung des Accounting Betas

4.3 Berücksichtigung unterschiedlicher Verschuldungsgrade

4.4 Forschungfragen

4.5 Empirische Ergebnisse

5 Fazit

5.1 Zusammenfassung

5.2 Kritische Würdigung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, ob Accounting Betas, gebildet aus Rechnungslegungsdaten deutscher kapitalmarktorientierter Unternehmen, als Substitut für das CAPM-Beta zur Ermittlung des systematischen Aktienrisikos dienen können, wobei insbesondere die Auswirkungen verschiedener Erfolgsgrößen und deren Stabilität analysiert werden.

  • Bildung von Accounting Betas auf Basis deutscher Rechnungslegungsdaten
  • Gegenüberstellung von Accounting Beta und CAPM-Beta zur Risikobeurteilung
  • Analyse der Prognosekraft von Accounting Betas unter Berücksichtigung von Bilanzierungsbesonderheiten
  • Evaluierung der Stabilität von Risikokennzahlen in verschiedenen Subperioden

Auszug aus dem Buch

1.1 Problemstellung

In der Unternehmensbewertung wird zur Bestimmung des Kapitalisierungszinsfußes regelmäßig auf ein finanztheoretisches Bepreisungsmodell für riskante Assets zurückgegriffen, welches von Sharpe (1964), Lintner (1965) und Mossin (1966) in den sechziger Jahren unabhängig voneinander entwickelt wurde: Das Capital Asset Pricing Model (CAPM). Während sich der risikofreie Zins und die Marktrisikoprämie noch relativ einfach bestimmen lassen ist die Ermittlung des Betafaktors, insbesondere bei nicht börsennotierten Unternehmen(steilen) aufgrund fehlender Kapitalmarktdaten, weitaus schwieriger. Hinzu kommt, dass die Gültigkeit des CAPM in empirischen Untersuchungen häufig in Frage gestellt wird sowie die restriktiven Annahmen Gegenstand von Kritiken sind. In der finanzwirtschaftlichen Forschung haben sich zwischenzeitlich zahlreiche Modellerweiterungen entwickelt, welche die theoretischen Probleme des CAPM aufgreifen und somit auch realitätsnäher konstruiert sind.

Aufgrund der Schwächen des CAPM sowie die begrenzte Anwendbarkeit bei nicht börsennotierten Unternehmen rückten die sogenannten Analyse-Verfahren, insbesondere in der angloamerikanischen Literatur, durch die Arbeiten von Ball/Brown (1969) und Beaver/Kettler/Scholes (1970) in den Fokus. Grundlage dieser Arbeiten sind empirische Untersuchungen, wobei die Einflüsse von Bilanzkennzahlen bzw. Rechnungslegungsdaten auf das systematische Aktienrisiko analysiert werden. Neben verschiedenen Unternehmenskennzahlen bzw. buchhalterischen Risikoindikatoren oder volkswirtschaftlichen Daten wird dabei in verschiedenen Forschungsbeiträgen häufig die Verwendung von sogenannten Accounting Betas vorgeschlagen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung der Problemstellung, die aus Schwächen des CAPM und der schwierigen Ermittlung des Betafaktors resultiert, sowie die Hinführung zum Accounting Beta als Lösungsansatz.

2 Grundlagen: Erläuterung des CAPM, der Bedeutung des Betafaktors und Diskussion von Kapitalmarktanomalien sowie Kritikpunkten am Modell.

3 Literarischer Überblick zum Accounting Beta: Umfassende Aufarbeitung bisheriger Forschungsergebnisse zum Accounting Beta, inklusive theoretischer Zusammenhänge, empirischer Studien und rechnungslegungsspezifischer Einflussfaktoren.

4 Das Accounting Beta bei deutschen kapitalmarktorientierten Unternehmen: Durchführung der eigenen empirischen Untersuchung unter Verwendung von Quartalsdaten deutscher Unternehmen zur Analyse der Korrelation zum CAPM-Beta.

5 Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse, kritische Würdigung der Methodik und Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Accounting Beta, CAPM, Systematisches Risiko, Rechnungslegung, Unternehmensbewertung, Kapitalmarktdaten, Bilanzkennzahlen, Clean-Surplus-Relation, Konservatismus, empirische Untersuchung, Betafaktor, Aktienrisiko, Prognosekraft, Deutschland, Kapitalmarktanomalien

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht die Eignung des "Accounting Beta" als alternative Kennzahl zur Bestimmung des systematischen Aktienrisikos bei deutschen kapitalmarktorientierten Unternehmen, um klassische Probleme bei der Anwendung des CAPM zu umgehen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themenfelder umfassen die theoretische Fundierung von Risiko-Kennzahlen, die Analyse von Rechnungslegungsdaten, die Durchführung empirischer Korrelationsanalysen mit dem klassischen CAPM-Beta sowie die kritische Reflexion von Bilanzierungsvorschriften.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel besteht darin, zu prüfen, ob auf Basis von Rechnungslegungsdaten gebildete "Accounting Betas" das systematische Aktienrisiko adäquat abbilden und somit als Substitut oder Ergänzung zum kapitalmarktgestützten CAPM-Beta für deutsche Unternehmen dienen können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie eine quantitative empirische Untersuchung. Hierbei werden auf Basis von Quartalsdaten verschiedener Unternehmen Accounting Betas berechnet und deren Korrelation (nach Pearson) mit dem CAPM-Beta in einer Querschnittsbetrachtung statistisch überprüft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine ausführliche literarische Aufarbeitung bestehender Forschung zum Accounting Beta sowie eine eigene empirische Analyse an einem Datensample deutscher Unternehmen aus dem Prime Standard über den Zeitraum von 2003 bis 2013.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Accounting Beta, Systematisches Risiko, CAPM, Bilanzkennzahlen, Unternehmensbewertung und empirische Kapitalmarktforschung beschreiben.

Welche Rolle spielt die "Clean-Surplus-Relation" für die Arbeit?

Die Clean-Surplus-Relation dient als theoretischer Rahmen, um zu verstehen, wie Änderungen des Eigenkapitals ergebniswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung abgebildet werden sollten, da Verstöße hiergegen ("dirty surplus accounting") das Accounting Beta verzerren können.

Wie beeinflusst der "Konservatismus" der Rechnungslegung die Ergebnisse?

Der Autor zeigt auf, dass ein hoher Grad an Konservatismus in der Rechnungslegung (z.B. durch vorsichtige Bewertung) zu einer falschen Darstellung des Unternehmensrisikos führen und die Korrelation zwischen Accounting Beta und CAPM-Beta negativ beeinflussen kann.

Warum verwendet der Autor Quartalsdaten anstelle von Jahresdaten?

Um die Stichprobengröße zu erhöhen, die Stabilität der Ergebnisse zu verbessern und dem Intervalling-Effekt sowie anderen Verzerrungen entgegenzuwirken, greift die Studie auf unterjährige Daten zurück, die für Unternehmen im Prime Standard verfügbar sind.

Welches Fazit zieht die Untersuchung bezüglich der Substituierbarkeit?

Die Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass auf Basis der empirischen Daten nicht abschließend beurteilt werden kann, ob das Accounting Beta das CAPM-Beta vollständig ersetzen kann, da die Ergebnisse je nach Erfolgsgröße und Unternehmenssample variieren.

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Details

Title
Das Accounting Beta als Ansatz zur Ermittlung des systematischen Risikos von Unternehmen
College
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg  (Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät)
Grade
1,3
Author
Nadine Ley (Author)
Publication Year
2014
Pages
92
Catalog Number
V497319
ISBN (eBook)
9783346010018
ISBN (Book)
9783346010025
Language
German
Tags
Accounting Beta Unternehmensbewertung systematisches Risiko CAPM KMU kapitalmarktorientierte Unternehmen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nadine Ley (Author), 2014, Das Accounting Beta als Ansatz zur Ermittlung des systematischen Risikos von Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/497319
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