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Der Umgang mit dementen Menschen

Titel: Der Umgang mit dementen Menschen

Seminararbeit , 2017 , 6 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Sonstiges
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit werden Empfehlungen zum Umgang mit dementen Menschen gegeben (mit Bezug auf ein Fallbeispiel). Diese Empfehlungen werden durch Fachliteratur gestützt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Fallbeschreibung

2 Reflexion über den Umgang von Menschen mit Demenz

3 Schlussfolgerungen

4 Literaturverzeichnis

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit der professionellen Betreuung und Kommunikation bei dementiell erkrankten Menschen auseinander, um auf Basis einer konkreten Fallbeschreibung leitende Prinzipien für eine respektvolle und bedürfnisorientierte Pflege abzuleiten.

  • Analyse der Lebenssituation und der Diagnosen einer an Demenz erkrankten Bewohnerin
  • Reflexion kommunikativer Strategien im Umgang mit demenzbedingten Verhaltensweisen
  • Ethische Überlegungen zur Autonomie und Selbstbestimmung in der Pflege
  • Methoden zur Vermeidung von Überforderung bei täglichen Pflegeroutinen
  • Bedeutung einer respektvollen Ansprache und Vermeidung von Kindersprache

Auszug aus dem Buch

1 Fallbeschreibung

Frau T. ist seit einigen Jahren aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters und ihrer diagnostizierten Demenz in einem Seniorenheim ansässig. Früher war Frau T. verheiratet, bis ihr Gatte an einem Kehlkopfkarzinom starb. Laut der Information ihrer Angehörigen hat sie am Tod ihres Gatten gelitten und konnte sich nicht damit arrangieren, alleine weiter zu leben. Sie wurde introvertierter und ließ sich ab dem tragischen Zeitpunkt äußerst selten in der Öffentlichkeit blicken. Diese Situation blieb jahrelang bestehen. Als die Tochter von Frau T. eines Tages darauf aufmerksam wurde, dass ihre Mutter mit dem Führen des Haushaltes heillos überfordert war und sie anfängliche Zeichen von Demenz aufwies, beschloss sie, um einen Platz in einem Seniorenheim anzusuchen. Frau T. war zu diesem Zeitpunkt 86 Jahre alt und erhielt vier Monate später eine Zusage. Im Seniorenheim schritt ihre vom Arzt diagnostizierte Demenz im Laufe der Jahre soweit voran, dass sie teilweise ihre Enkelkinder und ihren Schwiegersohn bei deren abgestatteten Besuchen nicht mehr erkannte. Ihre Tochter erkennt sie jedoch bei jedem Besuch. Mit Letzterer spricht sie auch gerne über die Vergangenheit und über den verstorbenen Gatten.

Frau T. ist heute 94 Jahre alt und hat einige Diagnosen vorzuweisen, wie zwei Oberschenkelhalsbrüche, Morbus Parkinson, Sarkopenie, Harninkontinenz, Presbyopie, konstant rezidivierender Harnwegsinfekt und die bereits erwähnte Demenz im dritten Stadium. Aufgrund ihres zweiten Oberschenkelhalsbruches innerhalb einer kurzen Zeit, hat Frau T. starke Schmerzen und erhält deshalb Medikamente, die ihre Schmerzen lindern sollen. Die Schmerzen können aber nicht immer mit hundertprozentiger Wirkung beseitigt werden. Außerdem erhält Frau T. Schlafmedikamente, da sie durch ihre Schmerzen nicht ausreichend schlafen kann und eine optimale Schlaflage nicht gegeben ist. Die Pflegeperson, die Nachtdienst hat, muss in regelmäßigen Abständen einen Lagerungswechsel durchführen, um der Gefahr des Dekubitus frühzeitig auszuweichen. Bei pflegerischen Tätigkeiten wie Körperpflege, Mobilisation oder Intimtoilette äußert Frau T. oft starke Schmerzen, die trotz der Schmerzmedikation vorhanden sind. In Folge dessen lehnt Frau T. je nach Tagesverfassung bestimmte, alltägliche Dinge wie Körperpflege oder Mobilisation ab. Außerdem müssen die Pflegepersonen Frau T. Tag für Tag erklären, dass sie zwei Oberschenkelhalsfrakturen innerhalb kurzer Zeit erlitten hat, um ihr das Vorgehen und die Situation im Allgemeinen verständlich zu machen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Fallbeschreibung: Dieses Kapitel stellt die gesundheitliche und soziale Lebenssituation einer 94-jährigen Bewohnerin mit Demenz und multiplen Vorerkrankungen in einem Seniorenheim dar.

2 Reflexion über den Umgang von Menschen mit Demenz: Hier werden Herausforderungen in der Kommunikation und im täglichen Umgang mit Demenzerkrankten diskutiert, wobei insbesondere auf den wertschätzenden Umgang und die Vermeidung kindlicher Kommunikation eingegangen wird.

3 Schlussfolgerungen: Dieses Kapitel gibt Empfehlungen für die pflegerische Praxis, wie etwa die Stärkung der Autonomie der Betroffenen und die Notwendigkeit einer klaren, respektvollen Kommunikation.

4 Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Fachliteratur zur Untermauerung der pflegewissenschaftlichen Reflexion.

Schlüsselwörter

Demenz, Altenpflege, Kommunikation, Lebensqualität, Pflegewissenschaft, Autonomie, Schmerztherapie, Seniorenheim, Gerontologie, Patientenorientierung, Ethik, Mobilisation, Biografiearbeit, Pflegepraxis

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit dem professionellen Umgang mit dementen Bewohnern in einem Seniorenheim, illustriert an einem konkreten Fallbeispiel.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der pflegerischen Kommunikation, dem ethischen Umgang mit Patientenwünschen sowie der Balance zwischen notwendiger Pflege und dem Erhalt der Autonomie.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es, auf Basis einer Fallstudie konkrete Handlungsanweisungen für eine würdevolle und professionelle Pflege demenziell erkrankter Personen abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine Fallbeschreibung als Grundlage genutzt, die mit fachlicher Reflexion und theoretischen Ansätzen aus der Pflegewissenschaft analysiert wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Fallbeschreibung, eine reflektierende Analyse der Kommunikationssituationen und die daraus resultierenden praktischen Schlussfolgerungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Demenz, Altenpflege, Kommunikation, Patientenorientierung, Autonomie und Lebensqualität sind die zentralen Begriffe.

Wie sollte laut der Arbeit mit der Frage nach verstorbenen Angehörigen umgegangen werden?

Die Arbeit rät davon ab, die Realität durch harte Konfrontation zu zerstören oder falsche Versprechungen zu machen; stattdessen sollte geduldig zugehört und das Thema bei Bedarf unauffällig gewechselt werden.

Warum warnt der Autor vor einer kindlichen Tonlage in der Pflege?

Obwohl Demenz zu frühkindlichen Mustern führen kann, handelt es sich um erwachsene Personen, die einen Anspruch auf respektvolle, altersgemäße Ansprache haben.

Wie empfiehlt der Autor den Umgang mit Tablettenverweigerung?

Der Autor spricht sich dafür aus, die Verweigerung zu akzeptieren (sofern keine lebensnotwendigen Medikamente betroffen sind) und das Verhalten zu dokumentieren, statt Medikamente heimlich unter das Essen zu mischen.

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Details

Titel
Der Umgang mit dementen Menschen
Hochschule
UMIT Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
6
Katalognummer
V497370
ISBN (eBook)
9783346012241
Sprache
Deutsch
Schlagworte
umgang menschen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2017, Der Umgang mit dementen Menschen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/497370
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Leseprobe aus  6  Seiten
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