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Klassifikation von Finanzderivaten

Title: Klassifikation von Finanzderivaten

Term Paper , 2005 , 27 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Daniel Bartholmes (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
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Summary Excerpt Details

Finanzderivate sind Rechte, deren Preise unmittelbar oder mittelbar von der Entwicklung des Börsen- oder Marktpreises anderer Finanzprodukte (Basiswerte) abhängen. Solche Basiswerte können z.B. Wertpapiere, Indizes, Zinssätze oder Währungen ebenso wie landwirtschaftliche Erzeugnisse sein. Derivate werden an organisierten Börsen und ebenfalls außerbörslich gehandelt, ihre gesetzliche Grundlage erhalten sie aus §2 Abs. 2 WpHG. Diese innovativen Finanzinstrumente werden von institutionellen und privaten Anlegern dazu genutzt, überproportional an den Kursbewegungen verschiedener Werte zu partizipieren. Sie haben in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen, heutzutage wird täglich eine breite Palette verschiedener Finanzderivate angeboten und die Banken überbieten sich täglich mit neuen Produkten und Kreationen. Beim Handel von Derivaten nimmt Deutschland die weltweite Spitzenposition ein, im Jahr 2003 fand 66% des weltweiten Umsatzes (232 Mrd. €) von Optionsscheinen und Zertifikaten in der Bundesrepublik statt.
Diese Arbeit liefert einen Einblick in die Entstehung und Funktionsweise des Terminmarktes, gibt einen Überblick über die verschiedenen Produkte und die damit verbundenen Chancen, Risiken, Rechte, Pflichten und Erwartungen der verschiedenen Vertragspartner und zeigt, welche Strategien die verschiedener Marktteilnehmer mit der Anlage in den Terminmärkten verfolgen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Der Terminmarkt

3 Derivative Finanzprodukte

3.1 Optionen

3.2 Optionsscheine

3.3 Futures

3.4 Forwards

3.5 Swaps

4 Strategien mit Derivaten

5 Abschließende Bemerkungen

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert die Entstehung und Funktionsweise des Terminmarktes sowie die Charakteristika verschiedener derivativer Finanzinstrumente. Ziel ist es, die Chancen, Risiken und Anlagestrategien für unterschiedliche Marktteilnehmer zu beleuchten und ein Verständnis für die Hebelwirkung und Bewertungsparameter zu vermitteln.

  • Historische Entwicklung der Terminmärkte
  • Klassifizierung und Funktionsweise von Derivaten (Optionen, Futures, Swaps etc.)
  • Analyse der Risikoparameter ("Die Griechen") und Hebeleffekte
  • Unterschiede zwischen Kassa- und Terminmärkten
  • Strategische Einsatzmöglichkeiten: Hedging, Spekulation und Arbitrage

Auszug aus dem Buch

3.1 Optionen

Eine Option ist ein bedingtes Termingeschäft und beschreibt das Recht, aber nicht die Pflicht, eine bestimmte Anzahl eines Basiswerts (Underlying) zu einem vorher fest vereinbarten Preis (Strike) bis zu einer festgelegten Frist (Verfallstag) zu kaufen (Call) oder zu verkaufen (Put). Heutzutage werden an den Finanzmärkten Optionen auf Aktien, Indizes, Währungen, Anleihen und Rohstoffe ebenso wie Optionen auf Nahrungsmittel, elektrischen Strom und sogar das Wetter gehandelt. Man unterscheidet generell amerikanische und europäische Optionen. Amerikanische Optionen können jederzeit während der Laufzeit ausgeübt werden, Europäische nur am Verfallstag. Dies beeinflusst den Wert der Option und macht amerikanische Optionen teurer als europäische Optionen. Neben diesen beiden Grundformen (Plain-Vanilla-Options) existiert noch eine Vielzahl von nicht standardisierten Optionstypen, die „exotische“ Optionen genannt werden. Im weiteren Verlauf der Arbeit werden jedoch nur die standardisierten Plain-Vanilla-Options behandelt.

Aus dem Optionsgeschäft ergeben sich für beide Vertragspartner unterschiedliche Rechte und Pflichten sowie Chancen und Risiken. Der Erwerber der Option (Long Call bzw. Long Put) zahlt den Optionspreis an sein Gegenüber (Stillhalter) und erhält dafür die Möglichkeit, die Option auszuüben, sie während der Laufzeit zu veräußern oder sie verfallen zu lassen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Die Einleitung definiert Finanzderivate als innovative Instrumente und beschreibt die Bedeutung des deutschen Marktes sowie die Zielsetzung der Arbeit.

2 Der Terminmarkt: Dieses Kapitel skizziert die historische Entwicklung des Terminhandels von der Landwirtschaft bis hin zu computerisierten Börsen wie der EUREX.

3 Derivative Finanzprodukte: Hier werden die wichtigsten Instrumente, darunter Optionen, Optionsscheine, Futures, Forwards und Swaps, hinsichtlich ihrer Merkmale detailliert erläutert.

4 Strategien mit Derivaten: Das Kapitel erläutert den strategischen Einsatz von Derivaten für Hedging, Spekulation und Arbitrage zur Optimierung von Portfolios oder zur Ausnutzung von Preisunterschieden.

5 Abschließende Bemerkungen: Das Fazit unterstreicht die Notwendigkeit von fundiertem Fachwissen und Aufklärung für Anleger angesichts der mit Derivaten verbundenen Risiken.

Schlüsselwörter

Finanzderivate, Terminmarkt, Optionen, Optionsscheine, Futures, Swaps, Hebelwirkung, Hedging, Spekulation, Arbitrage, Underlyings, Strike, Volatilität, Delta, EUREX

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit behandelt die Systematik und Funktionsweise von Finanzderivaten sowie deren Einordnung in den modernen Terminmarkt.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Zu den Kernbereichen gehören die Klassifizierung von Termingeschäften, die Erläuterung spezifischer Produkte wie Optionen und Swaps sowie die Darstellung von Anlagestrategien.

Was ist das Hauptziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel besteht darin, Interessierten einen Überblick über die Mechanismen des Terminmarktes und die damit verbundenen Chancen und Risiken zu geben.

Welche methodische Herangehensweise wird in der Arbeit gewählt?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse theoretischer Grundlagen des Terminhandels sowie beispielhafter Berechnungen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden detailliert die verschiedenen Finanzinstrumente, deren Bewertungsfaktoren und die unterschiedlichen Strategien der Marktteilnehmer erklärt.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Finanzderivate, Hebeleffekte, Risikomanagement (Hedging) und Optionsbewertung kennzeichnen.

Welchen Einfluss hat die Volatilität auf den Optionspreis?

Eine höhere Volatilität erhöht die Wahrscheinlichkeit von Kursveränderungen beim Basiswert, was den Wert einer Option in der Regel positiv beeinflusst.

Wie unterscheidet sich die Rolle des Hedgers von der des Spekulanten?

Während Hedger Derivate nutzen, um bestehende Preisrisiken aus ihrem Kerngeschäft abzusichern, gehen Spekulanten gezielt Risiken ein, um von Kursentwicklungen zu profitieren.

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Details

Title
Klassifikation von Finanzderivaten
College
University of Trier  (Universität)
Course
Derivative Finanzprodukte
Grade
1,3
Author
Daniel Bartholmes (Author)
Publication Year
2005
Pages
27
Catalog Number
V49740
ISBN (eBook)
9783638461108
Language
German
Tags
Klassifikation Finanzderivaten Derivative Finanzprodukte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Bartholmes (Author), 2005, Klassifikation von Finanzderivaten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/49740
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