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Opposition der jungen Generation im Dritten Reich

Titel: Opposition der jungen Generation im Dritten Reich

Facharbeit (Schule) , 2018 , 25 Seiten , Note: 1,0 (14 Punkte)

Autor:in: Tobias Hollwege (Autor:in)

Geschichte Deutschlands - Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Seminararbeit wird die "Opposition der jungen Generation im Dritten Reich" ausführlich behandelt.

Die Jugendopposition wurde vom NS-Regime sehr ernst genommen, systematisch verfolgt und Minderjährige sogar mit dem Tode bestraft. Der jugendliche Widerstand ist im Vergleich zu dem erfolglosen Putsch am 20. Juli 1944 gegen die NS-Diktatur und der Widerstandsbewegung "Weiße Rose" weniger bekannt, war aber ein nicht unerheblicher Bestandteil des deutschen Widerstandes.

Der Widerstand Jugendlicher gegen den Nationalsozialismus war nur teilweise politisch oder ideologisch untermauert bzw. von ethischen oder religiösen Werten getragen. Manchmal entstand er spontan, vor allem aber wehrten sich die Jugendlichen gegen die immer stärker werdende Unterdrückung durch den nationalsozialistischen Staat.

Abschließend wird versucht eine Erklärung für die teilweise sehr späte Anerkennung und Würdigung dieser Jugendgruppen in der Bundesrepublik Deutschland zu geben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Widerstand der Bündischen Jugend: Die Edelweißpiraten

2.1 Soziale Herkunft und Auftreten

2.2 Der Edelweißpirat Bartholomäus Schink

2.3 Ziele und Aktivitäten im Dritten Reich

3. Widerstand aus der Arbeiterklasse: Die Meuten

3.1 Soziale Herkunft und Entstehung

3.2 Verschiedene Meuten-Gruppen und deren Auftreten

3.3 Widerstand im Dritten Reich

4. Kultureller Widerstand: Die Swing-Jugend

4.1 Soziale Herkunft

4.2 Widerstand durch unangepasstes Auftreten

4.3 Verhaftungswelle und deren Folge

5. Deutsch-jüdischer Widerstand am Beispiel der Herbert-Baum-Gruppe

5.1 Der geschürte Judenhass

5.2 Der Widerstandskämpfer Herbert Baum und seine Gruppe

5.3 Brandanschlag und das Ende der Widerstandsgruppe

6. Nachwort

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit untersucht die vielfältigen Formen der Jugendopposition gegen das nationalsozialistische Regime. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Jugendliche verschiedener sozialer Herkunft und mit unterschiedlichen Motiven Widerstand gegen die totalitäre Gleichschaltung leisteten und welche Konsequenzen dieses Handeln für sie hatte.

  • Widerstand der Bündischen Jugend am Beispiel der Edelweißpiraten
  • Die Oppositionsbewegungen der Meuten aus der Arbeiterschaft
  • Kultureller Widerstand durch die Swing-Jugend
  • Antifaschistischer Widerstand der Herbert-Baum-Gruppe
  • Repressionen und Strafmaßnahmen des NS-Staates gegen Jugendliche

Auszug aus dem Buch

2. Widerstand der Bündischen Jugend: Die Edelweißpiraten

Edelweißpiraten waren informelle Gruppen deutscher Jugendlicher mit unangepasstem, teilweise oppositionellem Verhalten. Ihre Zahl wird auf viele Hunderte bis mehrere Tausende geschätzt. Kurt Schilde sieht in den Edelweißpiraten „eine großstädtische Erscheinungsform, einer überwiegend als oppositionell anzusehenden Jugendsubkultur in den letzten Jahren der nationalsozialistischen Herrschaft“ und bezeichnet diese als Widerstandskämpfer, nicht jedoch als Widerstandsbewegung. Äußerlich erkennbar waren sie an ihrer Kleidung. Neben den Edelweißpiraten hatten einige Mitglieder der Widerstandsgruppe Weiße Rose ebenfalls einen bündischen Hintergrund und waren vor dem Verbot in der dj.1.11, aktiv. Ein Kontakt zwischen beiden Gruppen bestand jedoch nicht. Des Weiteren engagierte sich beispielsweise der Hitlerattentäter Claus Schenk, Graf von Stauffenberg, in seiner Jugendzeit bei den bündisch geprägten Neupfadfindern.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Einleitung in die Thematik des Widerstands gegen das NS-Regime und die historische Einordnung der Jugendopposition.

2. Widerstand der Bündischen Jugend: Die Edelweißpiraten: Untersuchung der informellen Jugendgruppen mit bündischen Wurzeln, ihrer Lebensweise und ihres aktiven Widerstands in Köln.

3. Widerstand aus der Arbeiterklasse: Die Meuten: Analyse der politisch geprägten Arbeiterjugendgruppen in Leipzig, die sich gegen die NS-Gleichschaltung auflehnten.

4. Kultureller Widerstand: Die Swing-Jugend: Betrachtung der oppositionellen Subkultur, die sich durch den Konsum amerikanischer Jazz-Musik und westlichen Lebensstils gegen das NS-Regime abgrenzte.

5. Deutsch-jüdischer Widerstand am Beispiel der Herbert-Baum-Gruppe: Darstellung des antifaschistischen Widerstands durch die jüdische Gruppe um Herbert Baum und deren Verfolgung.

6. Nachwort: Fazit über die Bedeutung und die späte gesellschaftliche Anerkennung des jugendlichen Widerstands.

Schlüsselwörter

Widerstand, Nationalsozialismus, Jugendopposition, Edelweißpiraten, Meuten, Swing-Jugend, Herbert-Baum-Gruppe, NS-Regime, Hitlerjugend, Repression, Antifaschismus, Bündische Jugend, Jugendliche, Verfolgung, Zivilcourage.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Widerstand von Jugendlichen gegen das nationalsozialistische Regime zwischen 1933 und 1945.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder sind die Bündische Jugend (Edelweißpiraten), die Leipziger Meuten, die kulturelle Rebellion der Swing-Jugend und der jüdische Widerstand am Beispiel der Herbert-Baum-Gruppe.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Motive und Aktivitäten dieser jugendlichen Opposition aufzuzeigen und den Stellenwert ihres Widerstands im Kontext der NS-Zeit zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit angewendet?

Der Verfasser nutzt eine fundierte Literaturanalyse, um den historischen Forschungsstand zu den verschiedenen Jugendgruppen zusammenzufassen und kritisch zu bewerten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die vier spezifischen Fallbeispiele: Edelweißpiraten, Meuten, Swing-Jugend und die Herbert-Baum-Gruppe, wobei jeweils soziale Herkunft, Auftreten und Art des Widerstands analysiert werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Jugendopposition, NS-Gleichschaltung, Widerstandskämpfer, Repression, Swing-Musik und Antifaschismus.

Warum war der Widerstand der Swing-Jugend besonders provokant für das NS-Regime?

Die Swing-Jugend verstieß durch ihren Lebensstil, ihre Begeisterung für anglo-amerikanische Kultur und ihre Ablehnung militärischer Disziplin gegen die zentralen Ideologien des NS-Staates.

Was war der spezifische Auslöser für das Ende der Herbert-Baum-Gruppe?

Die Gruppe wurde maßgeblich durch den Brandanschlag auf die antikommunistische Propagandaausstellung "Das Sowjetparadies" im Jahr 1942 bekannt, was in der Folge zu massiven Verhaftungen und Hinrichtungen führte.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Opposition der jungen Generation im Dritten Reich
Veranstaltung
Widerstand während des Nationalsozialismus
Note
1,0 (14 Punkte)
Autor
Tobias Hollwege (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
25
Katalognummer
V497459
ISBN (eBook)
9783346012258
ISBN (Buch)
9783346012265
Sprache
Deutsch
Schlagworte
2. Weltkrieg Drittes Reich Nazi Opposition Widerstand Unangepasstheit Jugend Jugendkultur HJ BDM Bündische Jugend Edelweißpiraten Swing-Jugend Niggermusik Niggerjazz Tangobubi Leipziger Meuten Herbert-Baum-Gruppe Nationalsozialismus Junge Generation Krieg Ziele Aktivitäten Schink Baum Jüdischer Widerstand Steinbrück Bombenhans Ehrenfelder Gruppe Koch Kühlem Schwarz Theilen Cohn Kochmann Anerkennung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tobias Hollwege (Autor:in), 2018, Opposition der jungen Generation im Dritten Reich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/497459
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Leseprobe aus  25  Seiten
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