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Zwang zur Freiheit. Jean-Jacques Rousseau – Wegbereiter des Totalitarismus?

Titre: Zwang zur Freiheit. Jean-Jacques Rousseau – Wegbereiter des Totalitarismus?

Dossier / Travail , 2019 , 13 Pages , Note: 3,0

Autor:in: Anonym (Auteur)

Philosophie - Divers
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Welche politische Richtung strebte Rousseau wirklich an? Welche Elemente des Gesellschaftsvertrages tragen die Gefahr des Totalitarismus in sich? War Hitler, wie Russell behauptet, eine Folgeerscheinung Rousseaus? Diese Fragen sollen im Folgenden geklärt werden. Hierzu ist vorerst eine genaue Definition des Begriffs „Totalitarismus“ nötig. Im Anschluss können dann einzelne Elemente des Gesellschaftsvertrages vor dem Hintergrund des Totalitarismus kritisch betrachtet werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Begriffsdefinition „Totalitarismus“
    • 2.1 Totalitarismus nach Hannah Arendt - Der geschichtsphilosophische Ansatz
    • 2.2 Totalitarismus nach Friedrich/Brzezinski - Der herrschaftskulturelle Ansatz
  • Totalitäre Elemente in der Staatslehre Rousseaus
    • 3.1 Der Gemeinwille
    • 3.2 Die Rolle des Gesetzgebers
    • 3.3 Die bürgerliche Religion
  • Schlussbetrachtung: Rousseau - Ein Vordenker des Totalitarismus?
  • Quellen- und Literaturverzeichnis

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Seminararbeit analysiert Jean-Jacques Rousseaus Staatslehre im „Gesellschaftsvertrag“ im Kontext des Totalitarismus. Sie befasst sich mit der Frage, ob und inwiefern Rousseaus Werk als Wegbereiter für totalitäre Regime des 20. Jahrhunderts zu verstehen ist.

  • Definition des Begriffs „Totalitarismus“ anhand der Ansätze von Hannah Arendt und Friedrich/Brzezinski
  • Analyse der totalitären Elemente im „Gesellschaftsvertrag“
  • Rolle des „Gemeinwillens“
  • Bedeutung des Gesetzgebers
  • Kritik an Rousseaus Konzept der „bürgerlichen Religion“

Zusammenfassung der Kapitel

  • Einleitung: Die Arbeit stellt das Hauptwerk Rousseaus, „Vom Gesellschaftsvertrag“, vor und beschreibt die zentrale These des Werkes: Die Notwendigkeit eines Gesellschaftsvertrags, der die natürliche Freiheit im Naturzustand durch eine bürgerliche Freiheit ersetzt. Die Arbeit fokussiert sich auf die kritische Frage, ob Rousseaus Werk als Vorläufer für totalitäre Regime verstanden werden kann.
  • Begriffsdefinition „Totalitarismus“: Es werden die unterschiedlichen Ansätze zur Definition des Totalitarismus vorgestellt, insbesondere der geschichtsphilosophische Ansatz von Hannah Arendt und der herrschaftskulturelle Ansatz von Friedrich/Brzezinski.
  • Totalitäre Elemente in der Staatslehre Rousseaus: Dieses Kapitel untersucht, inwiefern sich Elemente von Rousseaus Staatslehre mit totalitären Herrschaftsstrukturen in Verbindung bringen lassen. Im Vordergrund steht die Analyse des „Gemeinwillens“, der Rolle des Gesetzgebers und die Kritik an der „bürgerlichen Religion“ im Hinblick auf ihre potentiellen totalitären Aspekte.

Schlüsselwörter

Die Arbeit beschäftigt sich mit zentralen Begriffen wie „Totalitarismus“, „Gemeinwille“, „Gesellschaftsvertrag“, „natürliche Freiheit“, „bürgerliche Freiheit“, „Gesetzgeber“ und „bürgerliche Religion“. Sie analysiert die Schriften von Jean-Jacques Rousseau und setzt sie in Beziehung zu den theoretischen Ansätzen von Hannah Arendt und Carl Joachim Friedrich sowie Zbigniew Brzezinski.

Häufig gestellte Fragen

War Jean-Jacques Rousseau ein Wegbereiter des Totalitarismus?

Die Arbeit untersucht kritisch, ob Konzepte wie der „Gemeinwille“ in seinem Werk „Vom Gesellschaftsvertrag“ totalitäre Züge tragen oder missbraucht werden können.

Was versteht Rousseau unter dem „Gemeinwillen“ (volonté générale)?

Der Gemeinwille ist der auf das Gemeinwohl ausgerichtete Wille der Staatsbürger, dem sich der Einzelne unterordnen muss, um „frei“ zu sein.

Wie definieren Hannah Arendt und Friedrich/Brzezinski Totalitarismus?

Arendt nutzt einen geschichtsphilosophischen Ansatz, während Friedrich und Brzezinski Totalitarismus als ein Herrschaftssystem mit absoluter Kontrolle definieren.

Welche Rolle spielt der „Gesetzgeber“ bei Rousseau?

Der Gesetzgeber ist eine außergewöhnliche Figur, die dem Volk hilft, seinen wahren Gemeinwillen zu erkennen und die staatliche Ordnung zu stiften.

Was ist Rousseaus „bürgerliche Religion“?

Es ist ein System von Glaubenssätzen, die die Loyalität zum Staat und den sozialen Zusammenhalt sichern sollen, was Kritiker als totalitäre Gedankenkontrolle deuten.

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Résumé des informations

Titre
Zwang zur Freiheit. Jean-Jacques Rousseau – Wegbereiter des Totalitarismus?
Université
LMU Munich
Note
3,0
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2019
Pages
13
N° de catalogue
V497640
ISBN (ebook)
9783346012425
ISBN (Livre)
9783346012432
Langue
allemand
mots-clé
Rousseau Freiheit Totalitarismus Vom Gesellschaftsvertrag Du contrat social volonté générale Allgemeinwille
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2019, Zwang zur Freiheit. Jean-Jacques Rousseau – Wegbereiter des Totalitarismus?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/497640
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Extrait de  13  pages
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