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Partizipation von Kindern im Grundschul- und Hortalter durch Kinderkonferenzen

Title: Partizipation von Kindern im Grundschul- und Hortalter durch Kinderkonferenzen

Project Report , 2019 , 19 Pages , Grade: 3

Autor:in: Kristin Scholze (Author)

Pedagogy - Nursery Pedagogy, Early Childhood Education
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In der vorliegenden Arbeit möchte ich erläutern, warum Partizipation so wichtig ist, wie Kinder am besten an Prozessen beteiligt werden können bzw. inwieweit dies in der Praxis umgesetzt wird und welche Effekte und Wirkungen von Partizipation ausgehen können.

Die rechtlichen Grundlagen und die UN-Kinderkonvention sollen dabei ebenso betrachtet werden wie die Rolle des/der Erziehers/Erzieherin. Ebenfalls wird die pädagogische Grundhaltung erläutert und darauf eingegangen, inwieweit sie bei einer gelingenden Partizipation hilfreich sein kann.

Im Hauptteil dieser Facharbeit geht es darum, einmal eine Einrichtung von innen zu betrachten und sich einen Überblick zu verschaffen, indem in einer "IST-Analyse" festgehalten wird, wie die Kinder in den Alltag eingebunden werden. Ob die Kinderkonferenz in den Kindertageseinrichtungen tatsächlich zum Einsatz kommt und wenn ja, wie bzw. welche Methoden der Beteiligung noch zur Anwendung kommen, um die Voraussetzungen für eine gelingende Partizipation zu schaffen.

Das Praxisbeispiel soll zeigen, wie eine Kinderkonferenz tatsächlich aufgebaut sein kann und was für Ziele sie dabei verfolgt. In meiner Arbeit beziehe ich mich auf das Grundschul- und Hortalter. Am Schluss wird auf die pädagogischen Grenzen für Partizipation bei der Arbeit mit Kindern und in Kindertageseinrichtungen eingegangen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Partizipation von Kindern in unserer Gesellschaft

2.1. Definition von Partizipation

2.2. Relevanz von Partizipation

2.3. Rechtliche Regelungen

2.4. UN-Kinderrechtskonvention

3. Voraussetzungen für gelingende Partizipation von Kindern

3.1. Menschenbild und pädagogische Grundhaltung

3.2. Welche Rolle spielt der Erzieher?

3.3. Sächsischer Bildungsplan

4. Partizipation in Grundschulen und Hort

4.1. Mitentscheiden im Alltag

4.2. IST-Analyse

5. Kinderkonferenz

5.1. Aufbau einer Kinderkonferenz

5.1.1. Vorbereitung

5.1.2. Teilnehmer

5.1.3. Inhalte

5.1.4. Ablauf

5.1.5. Ziele

5.1.6. Nachbereitung

6. Grenzen und Fazit

6.1. Grenzen der pädagogischen Arbeit

6.2. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Facharbeit untersucht die Bedeutung und praktische Umsetzung von Partizipation durch Kinderkonferenzen im Grundschul- und Hortalter. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Kinder durch echte Mitbestimmung an demokratische Prozesse herangeführt werden können und welche Rolle pädagogische Fachkräfte dabei einnehmen.

  • Theoretische Grundlagen von Partizipation und Kinderrechten.
  • Analyse der Rolle der Erzieher bei der Förderung von Mitbestimmung.
  • IST-Analyse zur Umsetzung von Partizipation in einer konkreten Praxiseinrichtung.
  • Aufbau und methodische Gestaltung von Kinderkonferenzen.
  • Grenzen der Partizipation und Bedeutung für die Persönlichkeitsentwicklung.

Auszug aus dem Buch

3.1. Menschenbild und pädagogische Grundhaltung

"Wie der Begriff Kindheit ist auch das Menschenbild bzw. das Bild vom Kind ein Konstrukt, in das Theorien über die Entwicklung, philosophische Grundannahmen, gesellschaftliche Erwartungen und auch subjektive Erfahrungen aus der eigenen Kindheit eingehen“ (Vollmer 2012, S. 12).

Ein mögliches Beispiel ist die Waldorf-Pädagogik. Hier wird das Umfeld der Kinder so von den Erziehern/Erzieherinnen gestaltet, das die Kinder sich frei von schädlichen Einflüssen entwickeln können.

Ein anderes Beispiel bietet der Konstruktivismus, indem die Kinder Hauptakteure und zwar Akteure ihrer selbst sind. Sie können selbst bestimmen wann und mit was aus ihrem Umfeld sie sich beschäftigen wollen und sich ihren eigenen individuellen Bedürfnissen entsprechend entwickeln. Der/die Erzieherin ist dabei lediglich Co-Konstrukteur und begleitet die Kinder unterstützend (vgl. Vollmer 2012, S. 12).

In den Augen von Kocak ist das Kind ein kompetentes Wesen, ein eigenständiges Individuum, das keinem Bild entsprechen muss, sondern ganz es selbst sein kann. Es darf Geheimnisse und Träume haben, es hat ein Recht auf Zeit und Raum, auf Erfahrungen in Gemeinschaft, auf Rückzug, auf alle Gefühle, auf Mitsprache und auf achtsame Erwachsene (vgl. Albrecht 2014, S. 280). Viele dieser Gedanken finden sich in der UN-Kinderrechtskonvention (vgl. Punkt 2.4.) wieder und sind ohne die Partizipation der Kinder nicht umsetzbar.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der Relevanz von Partizipation im Alltag von Kindertageseinrichtungen und der Zielsetzung der Arbeit.

2. Die Partizipation von Kindern in unserer Gesellschaft: Definition des Begriffs sowie Erläuterung der rechtlichen Grundlagen und der UN-Kinderrechtskonvention.

3. Voraussetzungen für gelingende Partizipation von Kindern: Beleuchtung des notwendigen Menschenbildes, der pädagogischen Grundhaltung und des Sächsischen Bildungsplans.

4. Partizipation in Grundschulen und Hort: Darstellung von Mitbestimmung im Alltag und Durchführung einer IST-Analyse in einer Praxiseinrichtung.

5. Kinderkonferenz: Detaillierte Erläuterung des Aufbaus, der Ziele und des Ablaufs einer Kinderkonferenz.

6. Grenzen und Fazit: Auseinandersetzung mit pädagogischen Grenzen bei der Partizipation und abschließende Bewertung der Thematik.

Schlüsselwörter

Partizipation, Kinderkonferenz, Mitbestimmung, Demokratiebildung, Grundschule, Hort, Pädagogische Grundhaltung, Kindeswohl, Selbstwirksamkeit, UN-Kinderrechtskonvention, Mitwirkung, Beteiligung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Facharbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das Konzept der Partizipation von Kindern im Grundschul- und Hortalter und analysiert deren Umsetzung durch das Instrument der Kinderkonferenz.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf den theoretischen Grundlagen der Beteiligung, dem demokratischen Erziehungsauftrag und der praktischen Anwendung in Kindertageseinrichtungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Es soll erläutert werden, warum Partizipation essenziell ist und wie Erzieherinnen und Erzieher Kinder aktiv in Entscheidungsprozesse einbinden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Neben einer fundierten Literaturrecherche wird eine IST-Analyse in einer Grundschule mit angeschlossenem Hort durchgeführt, um die Praxis der Partizipation zu beleuchten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit den Voraussetzungen für gelingende Partizipation, der Rolle der Fachkraft sowie dem konkreten Aufbau und Ablauf einer Kinderkonferenz.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Partizipation, Demokratie, Kinderrat, Selbstwirksamkeit und Mitbestimmung im Alltag.

Warum ist der Briefkasten laut der Autorin ein hilfreiches Instrument?

Er dient als Kummerkasten für Sorgen und Anregungen, fördert die Geduld der Kinder und ermöglicht es auch zurückhaltenden Schülern, sich gleichermaßen zu beteiligen.

Wo liegen die Grenzen der Partizipation im pädagogischen Alltag?

Die Grenzen liegen primär bei der Sicherheit der Kinder sowie bei einer möglichen Überforderung, wenn der Entscheidungsspielraum nicht dem Entwicklungsstand angepasst ist.

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Details

Title
Partizipation von Kindern im Grundschul- und Hortalter durch Kinderkonferenzen
Grade
3
Author
Kristin Scholze (Author)
Publication Year
2019
Pages
19
Catalog Number
V497679
ISBN (eBook)
9783346012739
ISBN (Book)
9783346012746
Language
German
Tags
Kindertageseinrichtung Hort Grundschule Partizipation Kinderkonferenz
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kristin Scholze (Author), 2019, Partizipation von Kindern im Grundschul- und Hortalter durch Kinderkonferenzen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/497679
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