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Das Konzept Homo Oeconomicus im Wandel der Zeit

Title: Das Konzept Homo Oeconomicus im Wandel der Zeit

Seminar Paper , 2019 , 17 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

Economics - Other
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Diese Arbeit stellt das Konzept des Homo oeconomicus vor. Dabei werden sowohl das Grundmodell als auch dessen Erweiterungen im Laufe der Zeit beleuchtet. Die vorgestellten Vor- und Nachteile sollen dazu dienen die Kritik besser nachvollziehen oder widerlegen zu können.

Der Homo oeconomicus ist eine der wohl bekanntesten Theorien der Wirtschaftswissenschaft, um Vorhersagen über Verhalten zu treffen. Die Entstehung des Grundgedankens eines rational handelnden Menschen geht zurück auf die Ausarbeitungen von Mandeville, Smith und anderen. Dieses Konzept, obwohl seit langem angewandt, ist oft kritisiert worden und des Weiteren wird seit der Einführung an ergänzenden Konzepten gearbeitet, die dieser Kritik gerecht werden sollen. Dabei wurde nicht nur Kritik aus den Wirtschaftswissenschaften selber geäußert, sondern auch aus der Psychologie und anderen Sozialwissenschaften. Dennoch zeigt gerade die Entwicklung des Homo oeconomicus, dass in den letzten fünfzig Jahren wichtige Verbesserungen stattgefunden haben, die das Konzept deutlich näher an tatsächliches menschliches Handeln geführt haben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Konzept des Homo oeconomicus im Wandel der Zeit

2.1 Die Entwicklung eines Menschenbildes in der Ökonomie

2.2 Kritik am klassischen Modell

2.3 Der Wandel des Modells im 20. Jahrhundert

2.4 Kritik an der Weiterentwicklung

3. Nähere Betrachtung wichtiger Annahmen

3.1 Ansprüche an das Konzept Homo oeconomicus

3.2 Präferenzen, Restriktionen, Rationalität und Eigenständigkeit

3.3 Eigennutzenannahme und Altruismus

3.4 Verhalten unter Unsicherheit

3.5 Mögliche Weiterentwicklungen im Einklang mit dem Homo oeconomicus

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, das Konzept des Homo oeconomicus kritisch zu beleuchten, seinen historischen Wandel zu untersuchen und die Berechtigung der an diesem Modell geäußerten Kritik anhand seiner theoretischen Annahmen zu evaluieren.

  • Historische Entwicklung des Homo oeconomicus in der klassischen Nationalökonomie.
  • Analyse der klassischen Annahmen wie Rationalität, perfekte Information und Maximierungsstreben.
  • Diskussion von Kritikpunkten aus Wirtschaftswissenschaft, Psychologie und Sozialwissenschaften.
  • Untersuchung von Erweiterungen des Modells, insbesondere hinsichtlich Unsicherheit und Altruismus.
  • Kritische Würdigung der Anwendbarkeit des Modells für die reale Wirtschaftspraxis.

Auszug aus dem Buch

3.4 Verhalten unter Unsicherheit

Das Verhalten unter Unsicherheit spiegelt eine der wesentlichen Veränderungen der Verhaltensökonomik im 20. Jahrhundert wieder. Das folgende Konzept erlaubt die Betrachtung einer Entscheidung unter unvollständigen Informationen, wodurch das Konzept deutlich an Realismus gewinnen kann. Das Konzept folgt zum Teil auch den Axiomen der Rationalitätsannahme aus Kapitel 3.2. Betrachtet wird ein System von U Möglichkeiten mit den Alternativen u, v, w etc. Jede Alternative wird von dem Akteur gemäß des Axioms der Vollständigkeit bewertet und in Relation gesetzt.

Für die Alternativen wird folgend eine Wahrscheinlichkeit gemäß der Präferenzen und der Einschätzung des Akteurs gebildet, welche zwischen null und eins liegt. Für jede Wahrscheinlichkeit α folgt: α * u + (1 − α) * v = w (1). Verbindet man die oben genannten Axiome mit den Wahrscheinlichkeiten kann man folgende Präferenzannahmen aufstellen. Dies zeigt, dass die Alternative u vorteilhafter ist, sobald eine Chance (1 − α) auf Alternative v besteht unter der Prämisse, dass v schlechter ist als u.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung des Homo oeconomicus als theoretisches Modell zur Verhaltensvorhersage ein und stellt die Notwendigkeit dar, dessen Wandel und Kritik zu untersuchen.

2. Das Konzept des Homo oeconomicus im Wandel der Zeit: Dieses Kapitel betrachtet die historischen Ursprünge des Modells, die klassischen Grundannahmen und die darauf folgende Kritik, die zur Weiterentwicklung des Menschenbildes im 20. Jahrhundert führte.

3. Nähere Betrachtung wichtiger Annahmen: Hier werden die zentralen Säulen des Modells wie Rationalität, Eigenständigkeit, Eigennutzen und das Verhalten unter Unsicherheit detailliert analysiert und mögliche Erweiterungsansätze diskutiert.

4. Fazit: Das Fazit resümiert, dass das Modell trotz berechtigter Kritik ein essenzielles Werkzeug der Ökonomie bleibt, da es durch stetige Anpassungen an Realitätsnähe gewonnen hat.

Schlüsselwörter

Homo oeconomicus, Rationalität, Nutzenmaximierung, Verhaltensökonomik, Präferenzen, Unsicherheit, Eigenständigkeit, Eigennutzen, Altruismus, Modellbildung, Mikroökonomie, Entscheidungstheorie, Marktverhalten, Opportunismus, Wirtschaftstheorie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit setzt sich kritisch mit dem theoretischen Modell des Homo oeconomicus auseinander und untersucht dessen Wandel von den klassischen Anfängen bis zu modernen Erweiterungen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der Rationalitätsannahme, dem Umgang mit Informationen und Unsicherheit, der Motivation (Egoismus vs. Altruismus) sowie der Anwendbarkeit des Modells auf reale Entscheidungssituationen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu hinterfragen, ob die häufig geäußerte Kritik am Homo oeconomicus berechtigt ist und inwieweit das Modell durch moderne Modifikationen heute noch als taugliches Instrument für ökonomische Vorhersagen dienen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Literaturanalyse, bei der ökonomische Modelle und wissenschaftliche Debatten über das menschliche Verhalten im Zeitverlauf ausgewertet und gegenübergestellt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden der historische Wandel des Modells, die verschiedenen Kritikpunkte der Sozialwissenschaften sowie die theoretische Fundierung wichtiger Annahmen – wie der Nutzenmaximierung unter Unsicherheit – erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Homo oeconomicus, Rationalitätsannahme, Nutzenmaximierung, Verhaltensökonomik, Unsicherheit und ökonomische Modellbildung.

Wie begegnet die Arbeit dem Vorwurf, der Homo oeconomicus sei nur ein egoistisches Modell?

Die Arbeit legt dar, dass das Konzept primär auf einer Eigennutzenannahme basiert, die altruistisches Verhalten nicht ausschließt, und widerlegt die Darstellung, dass der Akteur zwingend rücksichtslos handeln muss.

Warum spielt die Entscheidung unter Unsicherheit eine so wichtige Rolle für das moderne Modell?

Durch die Integration von Unsicherheit und Wahrscheinlichkeiten kann das Modell die in der Realität vorherrschende Informationsasymmetrie besser abbilden, ohne das fundamentale Ziel der Nutzenmaximierung aufzugeben.

Excerpt out of 17 pages  - scroll top

Details

Title
Das Konzept Homo Oeconomicus im Wandel der Zeit
College
Ruhr-University of Bochum
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2019
Pages
17
Catalog Number
V498058
ISBN (eBook)
9783346024107
ISBN (Book)
9783346024114
Language
German
Tags
Homo Oeconomicus
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2019, Das Konzept Homo Oeconomicus im Wandel der Zeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/498058
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