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Entstehung und Ursachen der "inneren Kündigung". Lösungsansätze für Arbeitgeber

Title: Entstehung und Ursachen der "inneren Kündigung". Lösungsansätze für Arbeitgeber

Term Paper , 2017 , 20 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Anonym (Author)

Sociology - Work, Education, Organisation
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Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, mittels verschiedener Herausforderungen, welchen sich ein Arbeitergeber in der heutigen Zeit stellen muss, Ursachen für die innere Kündigung zu erkennen und so ihre Entstehung und die praktische Relevanz dieser Thematik für die Unternehmen darzulegen. Dadurch sollen entsprechende Maßnahmen abgeleitet werden, die zu einem frühzeitigen Erkennen beziehungsweise Vorbeugen führen und für eine Verbesserung des Arbeitsklimas sorgen.

Es wird auf den psychologischen Vertrag, welcher gegenseitige Erwartungen und Angebote zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber beschreibt, den Zusammenhang mit der inneren Kündigung, die Abgrenzung zwischen der inneren und äußeren Kündigung und die genaue Begriffsdefinition eingegangen. Darauffolgend werden mögliche Anzeichen herausgefiltert und Ursachen aus verschiedenen Perspektiven aufgeführt um zu verdeutlichen wie schnell eine innere Kündigung auftreten kann. Anschließend werden die Herausforderungen und Konsequenzen, die sich für die Arbeitswelt ergeben beschrieben. Schließlich geht es um konkrete Maßnahmen und Lösungsansätze, basierend auf den in dieser Arbeit getroffenen Annahmen bezüglich der Begriffsdefinition, den Anzeichen und den Ursachen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Problemstellung

1.2. Ziele, Methodik und Forschungsfragen

1.3. Aufbau der Arbeit

2. Grundlagen

2.1. Psychologischer Vertrag

2.2. Innere Kündigung

2.3 Abgrenzung zwischen innerer und äußerer Kündigung

2.4 Begriffsdefinition

3. Anzeichen für eine innere Kündigung

4. Ursachen für eine innere Kündigung

4.1. Arbeitnehmerursachen

4.2. Gesellschaftliche Ursachen

4.3. Arbeitgeberursachen

5. Folgen

5.1. Folgen für den Arbeitnehmer

5.2. Folgen für den Arbeitgeber

6. Lösungsansätze und Umgang mit innerer Kündigung

6.1. Lösungsansätze für den Betrieb

6.2. Lösungsansätze für den Arbeitnehmer

7. Ergebnisse

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Relevanz der inneren Kündigung für Unternehmen, identifiziert deren Ursachen und leitet präventive sowie kurative Lösungsansätze für Führungskräfte und Arbeitnehmer ab, um die Arbeitsqualität und Unternehmenserfolge zu sichern.

  • Psychologischer Vertrag als Basis des Arbeitsverhältnisses
  • Differenzierung zwischen innerer und äußerer Kündigung
  • Identifikation psychologischer und physischer Anzeichen
  • Analyse der Ursachen aus Mitarbeiter- und Arbeitgeberperspektive
  • Strategien zur Bewältigung und Prävention von Leistungsverweigerung

Auszug aus dem Buch

2.2. Innere Kündigung

Nach Höhn ist die innere Kündigung eines Mitarbeiters „der bewusste Verzicht auf Engagement und Eigeninitiative im Unternehmen und damit die Ablehnung einer der wichtigsten Anforderungen, die an einen Mitarbeiter zu stellen sind“.

Zurückzuführen ist dieses Verhalten, unter anderem, auf den Bruch des psychologischen Vertrages. Wenn Erwartungen kontinuierlich nicht erfüllt werden, Enttäuschungen sich häufen und das Verhältnis von Anstrengung und Verpflichtung auf der einen Seite und die dafür gewährte Belohnung auf der anderen Seite nicht ausgeglichen sind, resultiert hieraus ein Ungleichgewicht. Diese Unausgeglichenheit zwischen hoher Verausgabung und verhältnismäßig geringer Belohnung kann zu einer Gratifikationskrise bei den Betroffenen führen. Das Equity-Prinzip bezeichnet diese Situation noch etwas genauer. Der Aufwand zwischen Kosten und Nutzen für beide Parteien muss in einem ungefähren reziproken Gleichgewicht stehen. Wird aufgrund der subjektiven Wahrnehmung allerdings ein Bruch des psychologischen Vertrags wahrgenommen, hat der Mitarbeiter die Möglichkeit eine formale Kündigung einzureichen und das unbefriedigende Arbeitsverhältnis zu beenden oder er verbleibt im Unternehmen und strebt die Beseitigung der Diskrepanz zwischen seinen gewünschten und den realen Arbeitsbedingungen an.

Nicht für alle Arbeitnehmer kommt eine formale Kündigung in Frage, da dieses Beschäftigungsverhältnis die Basis des Lebensunterhalts darstellt und somit einen wesentlichen Teil zur Lebensgestaltung beiträgt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Problemstellung der inneren Kündigung sowie Darstellung der Zielsetzung, Methodik und des Aufbaus der Arbeit.

2. Grundlagen: Erläuterung theoretischer Konzepte wie des psychologischen Vertrags und Definition der inneren Kündigung unter Abgrenzung zur äußeren Kündigung.

3. Anzeichen für eine innere Kündigung: Identifikation typischer, oft stiller Verhaltensänderungen, die auf eine innere Distanzierung des Mitarbeiters hindeuten.

4. Ursachen für eine innere Kündigung: Untersuchung multikausaler Gründe, differenziert nach Arbeitnehmer- und Arbeitgeberfaktoren sowie gesellschaftlichem Wandel.

5. Folgen: Analyse der schwerwiegenden negativen Auswirkungen einer inneren Kündigung für den Arbeitnehmer sowie den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens.

6. Lösungsansätze und Umgang mit innerer Kündigung: Vorstellung präventiver und kurativer Handlungsoptionen für Unternehmen und Mitarbeiter zur Verbesserung der Arbeitssituation.

7. Ergebnisse: Beantwortung der Forschungsfrage durch die Bestätigung der hohen Relevanz der Thematik für Unternehmen und die Notwendigkeit von Verbesserungen im Führungsverhalten.

Schlüsselwörter

Innere Kündigung, psychologischer Vertrag, Mitarbeiterbindung, Führungskräfte, Arbeitsklima, Engagementverzicht, Motivation, Fehlzeiten, Leistungsverweigerung, Unternehmenserfolg, Arbeitszufriedenheit, Gratifikationskrise, Personalentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Phänomen der inneren Kündigung, bei dem Mitarbeiter ihr Engagement bewusst reduzieren, ohne das Unternehmen formal zu verlassen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernbereichen zählen die theoretischen Grundlagen der Mitarbeiterbindung, Ursachenanalysen für Leistungsabfall sowie Lösungsstrategien für Vorgesetzte und Angestellte.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Ist die Thematik der inneren Kündigung von Relevanz für Unternehmen?“ – das Ziel ist die Beantwortung dieser Frage durch eine fundierte Analyse.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Quellenanalyse, die aktuelle Studien und psychologische Modelle zur Arbeitsmotivation und -bindung integriert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit Anzeichen, Ursachen und Folgen der inneren Kündigung sowie mit konkreten Maßnahmen zur Gegensteuerung durch Betriebe und Betroffene.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Innere Kündigung, Psychologischer Vertrag, Mitarbeiterbindung, Führungskräfte, Arbeitsklima und Leistungsverweigerung.

Warum wird der "psychologische Vertrag" in der Arbeit so betont?

Weil er die unausgesprochenen Erwartungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer definiert; sein Bruch gilt als einer der Hauptauslöser für die innere Kündigung.

Welche Rolle spielt die Führungskraft bei der Lösung des Problems?

Die Führungskraft trägt maßgeblich Verantwortung, da ihr Führungsverhalten und die Kommunikation das Arbeitsklima prägen und somit eine innere Kündigung präventiv verhindern können.

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Details

Title
Entstehung und Ursachen der "inneren Kündigung". Lösungsansätze für Arbeitgeber
College
Northern Business School
Grade
2,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2017
Pages
20
Catalog Number
V498151
ISBN (eBook)
9783346016591
ISBN (Book)
9783346016607
Language
German
Tags
Innere Kündigung Kündigung Psychologischer Vertrag äußere Kündigung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2017, Entstehung und Ursachen der "inneren Kündigung". Lösungsansätze für Arbeitgeber, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/498151
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