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Friedenssicherung und Revisionspolitik in der Ära Stresemann

Título: Friedenssicherung und Revisionspolitik in der Ära Stresemann

Trabajo Escrito , 2012 , 20 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Theresa Re (Autor)

Historia de Europa - Posguerra en Europa
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Die Arbeit beschäftigt sich mit der Außenpolitik Gustav Stresemanns, die sich durch Friedenssicherung und Revisionspolitik auszeichnet. Dabei werden die Fragen untersucht, inwieweit es Stresemann gelingt, seine außenpolitischen Zielsetzungen zu erreichen, welche Mittel er dafür einsetzt und inwieweit Deutschland durch seine Politik wieder zu einer Großmacht im europäischen Mächtesystem aufsteigt.

Mithilfe der harten Friedensbedingungen und Zuweisung der alleinigen Kriegsschuld an Deutschland gelang es so den Alliierten, Deutschland ökonomisch und territorial nachhaltig zu schwächen. Von Anfang an war der Versailler Vertrag eine große Belastung für die Weimarer Republik. Die Schwierigkeit der deutschen Außenpolitik bestand nun darin, die Siegermächte, vor allem Frankreich, das den Vertrag als Druckmittel sowie als Absicherung vor Deutschland verstand, zu einer Revision des Friedensvertrages zu bewegen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2. Informationen zur Person Gustav Stresemann

3. Die politische Ausgangslage der Weimarer Republik vor 1923

4. Die Außenpolitik Stresemanns von 1923 bis 1929

4.1 Außenpolitische Ziele

4.2 Außenpolitische Errungenschaften

4.2.1 Der Dawes- Plan

4.2.2 Der Vertrag von Locarno

4.2.3 Der Berliner Vertrag

4.2.4 Der Eintritt in den Völkerbund und das Treffen von Thoiry

4.2.5 Der Briand- Kellogg- Pakt

4.2.6 Der Young- Plan

5. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Außenpolitik Gustav Stresemanns in der Ära von 1923 bis 1929 mit dem zentralen Ziel zu klären, ob es ihm gelang, seine außenpolitischen Ziele zu erreichen, welche Mittel er dabei einsetzte und ob Deutschland durch seine Politik wieder zu einer europäischen Großmacht aufsteigen konnte.

  • Biografische Einordnung von Gustav Stresemann
  • Die politische und außenpolitische Ausgangslage der Weimarer Republik
  • Die Strategie der friedlichen Revision und Verständigungspolitik
  • Analyse der wichtigsten diplomatischen Abkommen (Dawes-Plan, Locarno, Young-Plan)
  • Grenzen des außenpolitischen Handlungsspielraums und der Souveränität

Auszug aus dem Buch

4.2.4 Der Eintritt in den Völkerbund und das Treffen von Thoiry

Im Frühjahr 1926 sollte das Deutsche Reich gemäß der Vereinbarung von Locarno in den Völkerbund eintreten, was jedoch wegen der gegensätzlichen deutsch- polnischen Auffassung bezüglich der östlichen Grenzen, des Minderheitenproblems sowie eines jahrelangen Zollkrieges misslang. Neben Deutschland bemühte sich auch Polen, dem Frankreich in dieser Angelegenheit seine Unterstützung versprach, einen ständigen Sitz im Völkerbund zu erreichen, ebenso wie Spanien und Brasilien. Um den für die Verständigungspolitik sehr wichtigen deutschen Eintritt in den Völkerbund zu ermöglichen, wurde ein Kompromiss ausgearbeitet und seine Satzung verändert. Das deutsche Reich erlangte im September einen ständigen Sitz im Völkerbund, wobei es akzeptieren musste, dass Polen zu einem nichtständigen Ratsmitglied wurde und auch die Möglichkeit erhielt, wiedergewählt zu werden.

Im Zuge der Locarno- Verträge und des Völkerbundeintrittes stieg das deutsche Ansehen im Ausland und auch die deutsch- französischen Beziehungen, in erster Linie die wirtschaftliche Zusammenarbeit, verbesserten sich erheblich. Nachdem Deutschland in den Völkerbund eingetreten war, trafen sich Stresemann und Briand am 17. September in Thoiry zu einer politischen Unterredung. Das Ziel dieses Treffen war es eine „Gesamtlösung“ aller Fragen, die das Verhältnis zwischen Frankreich und Deutschland erschweren, gemeinsam zu finden. Sie diskutierten die Räumung des Rheinlandes, die Rückgabe des Saargebietes und die Beendigung der alliierten Militärkontrolle. Jedoch war Stresemann bewusst, dass Frankreich nicht ohne deutsche Gegenleistung auf das Rheinland und das Saargebiet verzichten würde. Die Lösung sollte ein deutsch- französischer Interessenausgleich sein. Die beiden Außenminister beschlossen, dass Deutschland einem Verkauf der hinterlegten Schuldverschreibungen der Eisenbahn- und Industrieobligationen des Dawes- Planes zustimmen sollte. Im Gegenzug würde Frankreich der endgültigen Räumung des Rheinlandes, der Rückgabe des Saarlandes und dem Ende der Militärkontrolle zustimmen. Außerdem durfte das Reich die für die Wirtschaft wichtigen Kohlegruben an der Saar zurückkaufen.

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung: Vorstellung des Themas und der Forschungsfrage, eingebettet in das politische Zitat Stresemanns bezüglich der Machtverhältnisse nach dem Ersten Weltkrieg.

2. Informationen zur Person Gustav Stresemann: Skizzierung des Lebensweges und des politischen Wandels Stresemanns vom Anhänger der Monarchie zum „Vernunftrepublikaner“.

3. Die politische Ausgangslage der Weimarer Republik vor 1923: Beschreibung der massiven Belastungen durch den Versailler Vertrag, die Reparationsforderungen und die außenpolitische Isolation.

4. Die Außenpolitik Stresemanns von 1923 bis 1929: Darstellung der Strategie einer Verständigungspolitik mit dem Westen zur Revision der Friedensvertragsbedingungen.

4.1 Außenpolitische Ziele: Erläuterung der Bestrebungen zur Wiedererlangung der deutschen Großmachtstellung durch friedliche Verhandlungen und wirtschaftliche Verflechtung.

4.2 Außenpolitische Errungenschaften: Überblick über die zentralen diplomatischen Erfolge und Etappen der Entspannungspolitik.

4.2.1 Der Dawes- Plan: Analyse des ersten großen Erfolgs zur Stabilisierung der deutschen Wirtschaft und Reparationsfrage.

4.2.2 Der Vertrag von Locarno: Untersuchung des Sicherheitspaktes als Mittel zur Anerkennung der Westgrenzen und zur Durchbrechung der Isolation.

4.2.3 Der Berliner Vertrag: Erläuterung der Abmachung mit der Sowjetunion als Ergänzung zur Locarno-Politik zur Sicherung der diplomatischen Handlungsfreiheit.

4.2.4 Der Eintritt in den Völkerbund und das Treffen von Thoiry: Darstellung der Internationalisierung der deutschen Politik und der Versuche eines direkten Interessenausgleichs mit Frankreich.

4.2.5 Der Briand- Kellogg- Pakt: Einordnung der internationalen Ächtung von Kriegen als Instrument für Deutschlands Revisionsziele.

4.2.6 Der Young- Plan: Beschreibung der finalen Bemühungen um eine endgültige Regelung der Reparationen und die Räumung des Rheinlandes.

5. Schlussbetrachtung: Synthese der Ergebnisse über Stresemanns Erfolg bei der friedlichen Revision und die Grenzen seiner Politik angesichts der internationalen Machtstrukturen.

Schlüsselwörter

Gustav Stresemann, Weimarer Republik, Außenpolitik, Versailler Vertrag, Reparationen, Dawes-Plan, Vertrag von Locarno, Young-Plan, Verständigungspolitik, Revision, Großmachtstellung, Völkerbund, Aristide Briand, deutsch-französische Beziehungen, Souveränität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die deutsche Außenpolitik während der sogenannten Ära Stresemann zwischen 1923 und 1929.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die Versuche zur Revision des Versailler Vertrages, die Überwindung der internationalen Isolation und das Streben nach Wiederherstellung der deutschen Großmachtstellung.

Welches primäre Ziel oder welche Forschungsfrage verfolgt die Autorin?

Die zentrale Frage ist, ob Stresemann seine außenpolitischen Ziele erreichen konnte und welche Mittel er hierfür anwendete.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die auf einer breiten Quellen- und Literaturbasis (u.a. Monografien von Kolb, Niedhart und Wright) beruht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine biografische Einordnung, die Beschreibung der Ausgangslage vor 1923 sowie die detaillierte Analyse der außenpolitischen Etappen und Abkommen bis 1929.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören "Verständigungspolitik", "Friedliche Revision", "Weimarer Republik" und "Großmachtstellung".

Wie bewertet die Autorin das Treffen von Thoiry?

Die Autorin verdeutlicht, dass das Treffen trotz der Absicht einer "Gesamtlösung" an den wirtschaftlichen und politischen Widerständen der Alliierten sowie der USA scheiterte.

Was ist das Fazit zur Ostpolitik Stresemanns im Vergleich zur späteren NS-Politik?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass Stresemann ein Anhänger friedlicher Lösungen war, während die spätere "Lebensraumpolitik" Hitlers einen völlig anderen, aggressiven Charakter aufwies.

Final del extracto de 20 páginas  - subir

Detalles

Título
Friedenssicherung und Revisionspolitik in der Ära Stresemann
Calificación
1,3
Autor
Theresa Re (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
20
No. de catálogo
V498155
ISBN (Ebook)
9783346025401
ISBN (Libro)
9783346025418
Idioma
Alemán
Etiqueta
Weimar Weimarer Republik Gustav Stresemann Dawes-Plan Briand-Kellog-Pakt Außenpolitik Revisionspolitik Young-Plan Berliner Vertrag Vertrag von Locarno
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Theresa Re (Autor), 2012, Friedenssicherung und Revisionspolitik in der Ära Stresemann, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/498155
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