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Frauenbewegungen der BRD

Título: Frauenbewegungen der BRD

Ensayo , 2005 , 17 Páginas , Calificación: 1,8

Autor:in: Eric Schley (Autor)

Teología - Teología histórica, historia eclesiástica
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Die Arbeit beschäftigt sich mit den Frauenbewegungen in der BRD. Begonnen bei den Anfängen der Frauenbewegung in Deutschland vor über 160, über Frauen während der NS-Zeit sowie Frauenbewegungen nach Kriegsende bis hin zu den Neuen Frauenbewegungen der radikal feministischen Bewegung wird ein realistisches Bild der gesellschaftlichen Verhältnisse und vor allem der Probleme von Frauen gezeichnet.

Die ersten Ansätze einer Frauenbewegung in Deutschland sind über 160 Jahre alt. Mitte der 40er Jahre des 19. Jahrhunderts publizierten die ersten Frauen über die gesellschaftlichen Verhältnisse und Probleme von Frauen. Dieses Engagement wurde von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen und blieb gesellschaftspolitisch ohne Wirkung. Es waren Frauen wie Louise Otto-Peters, die aus dem freiheitlich gesinnten Bürgertum stammten und durch die Ideen des Vormärz von Freiheit, Gleichheit und Selbstständigkeit ergriffen waren und die Emanzipation der Frauen ableiteten. Jedoch handelte es sich um einzelne Frauen, so dass man von einer Bewegung noch nicht sprechen kann. Dies änderte sich erst in der Mitte der 60er Jahre des 19. Jahrhunderts.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Die Anfänge der Frauenbewegung

1.1 Die Bürgerliche Frauenbewegung

1.2 Die Proletarische Frauenbewegung

2 Frauen im NS-Staat

3 Die Frauenbewegung in der BRD

3.1 „Stunde Null“ und Gründung der BRD

4 Neuen Frauenbewegung

4.1 Entstehung

4.2 Charakterisierung

4.2.1. Frauenzentren

4.2.2. Radikal-feministischen Gruppen

4.2.3. Phase der feministischen Projekte

4.3 Auseinandersetzungen der 70er Jahre

5 Gegenströmung in der Neuen Frauenbewegung

6 Institutionalisierung der Neuen Frauenbewegung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung und die strukturellen Veränderungen der Frauenbewegung in Deutschland, von den Anfängen im 19. Jahrhundert bis zur Institutionalisierung der Neuen Frauenbewegung in der Bundesrepublik Deutschland. Ziel ist es, die ideologischen Strömungen, die internen Konflikte sowie die gesellschaftlichen und rechtlichen Erfolge der Bewegung nachzuzeichnen.

  • Historische Differenzierung zwischen bürgerlicher und proletarischer Frauenbewegung
  • Die systematische Zerschlagung der Frauenbewegung im Nationalsozialismus
  • Die Entstehung und Etablierung der Neuen Frauenbewegung ab 1968
  • Die Bedeutung von feministischen Projekten und der Kampf um gesellschaftliche Teilhabe
  • Gegenströmungen und Institutionalisierungsprozesse in den 80er Jahren

Auszug aus dem Buch

4.1 Entstehung

Der Anfang der Neuen Frauenbewegung beziehte sich auf die Studentenbewegung von 1968. Die große Koalition aus CDU/ CSU und SPD hatte sich 1966 gebildet. Als politisches Gegengewicht entstand 1967 die „Außerparlamentarische Opposition“ und kurze Zeit später formierte sich die Studentenbewegung. Diese hatte sich u.a. zum Ziel gesetzt, die Widersprüche in der Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung aufzudecken und die elterlichen Normen und Werte zu hinterfragen. Die StudentInnen lehnten autoritäre Strukturen ab und sprachen sich für einen liberalen Umgang mit Sexualität aus. Den Frauen der Bewegung wurde jedoch bewusst, dass innerhalb des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS) das autoritäre und patriachale Verhalten der Männer dominierte. Es kam zu Konflikten zwischen den Geschlechtern. Männer fungierten als Funktionsträger, wohingegen Frauen Aufgaben wie Kaffee kochen und Flyer kopieren übertragen bekommen haben. Die Frauen konstatierten, dass der SDS das bloße Abbild der gesamtgesellschaftlichen Strukturen darstellte.

Als Konsequenz gründeten Frauen im Januar 1968 den „Aktionsrat zur Befreiung der Frau“.

Auf der Tagung der Studentenbewegung im September 1968 in Frankfurt wurde der Konflikt in die Öffentlichkeit getragen. Eine Vertreterin hielt eine Rede, die ausschnittsweise zitiert werden soll.

„Genossen, wenn ihr zu dieser Diskussion, die inhaltlich geführt werden muß, nicht bereit seid, dann müssen wir allerdings feststellen, daß der SDS nichts weiter ist als ein aufgeblasener konterrevolutionärer Hefeteig. Die Genossinnen werden dann die Konsequenzen zu ziehen wissen“(Nave-Herz 1988, 68).

Die herablassende Reaktion der männlichen Studenten veranlasste eine Studentin, eine Tomate auf diese zu werfen. Diese „Tomatenaktion“ gilt als die Gründung der Neuen Frauenbewegung.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Die Anfänge der Frauenbewegung: Beschreibt die Entstehung der ersten organisierten Frauenvereine im 19. Jahrhundert, unterteilt in die bürgerliche und die proletarische Strömung.

2 Frauen im NS-Staat: Analysiert die systematische Zerschlagung feministischer Organisationen und die Einschränkung der Frauenrechte zwischen 1933 und 1945.

3 Die Frauenbewegung in der BRD: Beleuchtet die Nachkriegszeit, das „erzwungene Matriarchat“ und die rechtliche Verankerung der Gleichberechtigung im Grundgesetz.

4 Neuen Frauenbewegung: Dokumentiert die Entstehung der Bewegung im Kontext der 68er-Revolte, ihre Charakterisierung durch Autonomie und die Entwicklung zahlreicher feministischer Projekte.

5 Gegenströmung in der Neuen Frauenbewegung: Erläutert die Strömung der „Neuen Mütterlichkeit“ in den 80er Jahren und deren ambivalente Auswirkungen auf die Arbeitsmarktpolitik.

6 Institutionalisierung der Neuen Frauenbewegung: Beschreibt die Etablierung der Frauenforschung an den Universitäten und die politische Institutionalisierung der Gleichstellung.

Schlüsselwörter

Frauenbewegung, BRD, Emanzipation, Feminismus, Studentenbewegung, Frauenrechte, Gleichberechtigung, Frauenzentren, Neue Mütterlichkeit, Frauenforschung, Patriarchat, politische Partizipation, Quotierung, Sozialgeschichte, Frauenprojekte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet einen historischen Überblick über die Frauenbewegung in Deutschland, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Entwicklung, den Zielen und der Institutionalisierung der Neuen Frauenbewegung in der BRD liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind der Kampf um Erwerbsarbeit, die Auswirkungen des Nationalsozialismus auf Frauen, die 68er-Revolte als Ursprung der neuen Bewegung, feministische Projekte sowie der Prozess der Institutionalisierung in Politik und Wissenschaft.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Wandlungsprozesse der Frauenbewegung nachzuzeichnen und zu verdeutlichen, wie die Bewegung von einer außerparlamentarischen Kraft zu einer institutionell verankerten Größe wurde.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische und analytische Darstellung, die auf der Auswertung relevanter Fachliteratur und Primärquellen zur Frauen- und Geschlechtergeschichte basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die historischen Phasen vom 19. Jahrhundert über das NS-Regime bis hin zu den differenzierten Organisationsformen und politischen Auseinandersetzungen der 70er und 80er Jahre in der BRD.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Frauenbewegung, Feminismus, Gleichberechtigung, Institutionalisierung und gesellschaftliche Teilhabe.

Was genau war die „Tomatenaktion“ und warum ist sie bedeutend?

Die Tomatenaktion bei der SDS-Tagung 1968 gilt als symbolischer Gründungsmoment der Neuen Frauenbewegung, da sie den offenen Bruch der Frauen mit den patriarchalen Strukturen der studentischen Linken markierte.

Welche Rolle spielten die sogenannten „Grundgesetzmütter“?

Die Grundgesetzmütter, wie Elisabeth Selbert, initiierten die Aufnahme der Gleichberechtigung von Männern und Frauen (Artikel 3) in das Grundgesetz von 1949 und legten damit einen entscheidenden rechtlichen Grundstein.

Warum wird die Strömung der „Neuen Mütterlichkeit“ kritisch betrachtet?

Obwohl sie eine Reaktion auf gesellschaftliche Probleme war, wird sie kritisch gesehen, da ihre Forderungen – wie das Erziehungsgeld – faktisch dazu führen konnten, Frauen aus dem Arbeitsmarkt zu drängen und in traditionelle Rollenmuster zurückzuführen.

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Detalles

Título
Frauenbewegungen der BRD
Universidad
Protestant University of Applied Sciences Dresden
Calificación
1,8
Autor
Eric Schley (Autor)
Año de publicación
2005
Páginas
17
No. de catálogo
V498175
ISBN (Ebook)
9783346022851
ISBN (Libro)
9783346022868
Idioma
Alemán
Etiqueta
frauenbewegungen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Eric Schley (Autor), 2005, Frauenbewegungen der BRD, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/498175
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