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Hochbegabung in Theorie und Praxis

Ausarbeitung einer Unterrichtsreihe mit Schwerpunkt Begabtenförderung

Título: Hochbegabung in Theorie und Praxis

Trabajo Escrito , 2019 , 20 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Ariane Malm (Autor)

Pedagogía - Educación para Superdotados
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Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit der Thematik der (Hoch-)Begabtenförderung im Allgemeinen und im schulischen Kontext. Die fachwissenschaftliche Aufbereitung des komplexen und kontrovers diskutierten Themas kann aufgrund der Limitierung des Umfangs dieser Arbeit nur in Ansätzen erfolgen. Das Hauptaugenmerk wird auf den Aspekt der angemessenen Förderung von (hoch-)begabten Kindern und Jugendlichen in Schulen gelegt.

Für angehende Lehrkräfte besteht die Herausforderung darin, ihr pädagogisches Wissen mit den fachspezifischen Kenntnissen sowie dem Wissen über Lehren und Lernen zu verbinden und diese Fähigkeiten in lernwirksamen Unterricht umzumünzen. In diesem Sinne ist es das Anliegen der Verfasserin, die im Seminar und Selbststudium erworbenen Kenntnisse mit den Anforderungen des Schulalltags zu verknüpfen, um so einen Mehrwert für die Schülerinnen und Schüler bieten zu können, indem Begabungen erkannt und gefördert werden und das Erreichen von Leistungsexzellenz ermöglicht wird.

Auf diesen Gedanken aufbauend wird die Unterrichtsreihe, welche ausführlich erläutert wird, konzipiert. In der öffentlichen Diskussion geht es meist darum, wie es gelingen kann, leistungsschwächere Kinder angemessen zu fördern. Dass Begabte ebenfalls Unterstützung verdienen und benötigen wird oftmals mit der Begründung negiert, es sei nicht nötig, eine Elite "heranzuzüchten". Tatsächlich kommen viele (hoch-)begabte Kinder auch ohne spezielle Förderung gut zurecht, da sie sich selbst Wissen aneignen und "auch aus weniger idealen Bedingungen das Beste herausholen [können]" (Rohrmann & Rohrmann 2010, S. 147). Im Gegensatz dazu können sich Schülerinnen und Schüler zu Problemfällen entwickeln, wenn ihrer besonderen Begabung nicht Rechnung getragen wird.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Fachwissenschaftliche Analyse

2.1 Definitionen und Modelle

2.2 Diagnose

2.3 Problemstellungen im Zusammenhang mit Hochbegabung

2.4 Förderung

2.4.1 Das Schulische Enrichment-Modell (SEM)

2.4.2 Compacting

2.4.3 Enrichment

2.4.4 Akzeleration

3 Exemplarische Unterrichtsplanung einer Reihe im Sachunterricht zum Thema „Wald“

3.1 Begründung des Konzepts

3.1.1 Legitimation des Themas

3.1.2 Erläuterung der angewandten Methoden

3.2 Ausarbeitung der Unterrichtsstunden

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, Möglichkeiten der effektiven Förderung von hochbegabten Kindern im schulischen Alltag aufzuzeigen. Dabei wird die Forschungsfrage verfolgt, wie Lehrkräfte trotz einer heterogenen Schülerschaft den individuellen Bedürfnissen (hoch-)begabter Kinder durch gezielte methodische Differenzierung gerecht werden können, ohne dabei den Gesamterfolg der Klasse zu gefährden.

  • Wissenschaftliche Fundierung des Hochbegabungsbegriffs und kritische Auseinandersetzung mit gängigen Modellen.
  • Methodik der Begabungsdiagnostik sowie Analyse potenzieller Problemfelder wie Underachievement.
  • Strategien zur schulischen Begabungsförderung (u.a. Enrichment, Compacting, Akzeleration).
  • Konkrete Umsetzung eines multiperspektivischen Unterrichtskonzepts zum Thema "Wald".
  • Einsatz diverser Lehrmethoden (Wochenplan, Partnerpuzzle, entdeckendes Lernen) zur Binnendifferenzierung.

Auszug aus dem Buch

2.1 Definitionen und Modelle

Möchte man den Begriff der Hochbegabung definieren, stößt man auf eine Fülle verschiedener wissenschaftlicher Erklärungsversuche.

Im Jahre 1971 erschien in den USA der sogenannte „Marland-Report“, welcher nach dem Verfasser des Berichts einer im Auftrags des Erziehungsministeriums durchgeführten Studie zur Situation Hochbegabter in den Vereinigten Staaten benannt ist. Hier heißt es: „Begabte und talentierte Kinder sind von berufsmäßig qualifizierten Personen identifizierte Kinder, die aufgrund außergewöhnlicher Fähigkeiten hohe Leistungen zu erbringen vermögen“ (Marland 1971, S.9). Er benennt in seiner Definition explizit das Fachpersonal, sprich Psychologen, welche nötig sind, den Leistungsstand eines Kindes zu ermitteln. Damit wendet er sich gegen eine Identifikation Hochbegabter durch Laien wie Lehrpersonal oder Eltern.

Webb et al. konstatieren, dass nach der IQ-Definition jemand als hochbegabt betrachtet werden kann, der in einem IQ-Test einen Wert von 130 oder höher erreicht (vgl. ebd. 2017, S. 32). Problematisch an diesem Ansatz ist, „dass nicht alle Begabungskomponenten durch Intelligenztests erfasst werden können“ (Schulte zu Berge 2005, S. 18). Hier klingt bereits an, dass Intelligenz nicht ausschließlich über die kognitive Leistungsfähigkeit definiert werden kann.

In diesem Sinne betont Albert Ziegler (2017, S. 29), dass „die Ergebnisse der einschlägigen Forschungsstudien belegen, dass die Gleichsetzung von Hochbegabung mit einer hohen gemessenen Intelligenz jeglicher empirischen Grundlage entbehrt.“ Er zitiert aus zwei Längsschnittstudien (Tearman und Deary) und kommt zu dem Schluss, dass Selbstwert und Motivation die zuverlässigsten Prädikatoren für Leistungsexzellenz seien (vgl. ebd. S.28). Ziegler wendet sich somit strikt gegen eine IQ-basierte Definition von Hochbegabung.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Notwendigkeit und Umsetzung einer angemessenen Förderung für hochbegabte Kinder und Jugendliche im schulischen Umfeld.

2 Fachwissenschaftliche Analyse: Dieses Kapitel erörtert wissenschaftliche Definitionen von Hochbegabung, Ansätze zur Diagnostik, damit verbundene Herausforderungen sowie Konzepte wie Enrichment und Akzeleration.

3 Exemplarische Unterrichtsplanung einer Reihe im Sachunterricht zum Thema „Wald“: Es wird ein konkretes, multiperspektivisches Unterrichtskonzept vorgestellt, das durch vielfältige Methoden eine gezielte Binnendifferenzierung für begabte Kinder ermöglicht.

Schlüsselwörter

Hochbegabtenförderung, Underachievement, Intelligenzmodelle, Begabungsdiagnostik, Binnendifferenzierung, Enrichment, Compacting, Akzeleration, Sachunterricht, Wald, entdeckendes Lernen, Wochenplan, Lerntempoduett, Partnerpuzzle, Leistungsexzellenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Thematik der (Hoch-)Begabtenförderung im schulischen Kontext und wie Lehrkräfte diese Kinder optimal unterstützen können.

Welche sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die Definition von Begabung, diagnostische Verfahren, die Identifikation von Problemen wie Underachievement sowie praktische Fördermaßnahmen und Unterrichtsbeispiele.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie (hoch-)begabte Kinder individuell gefördert werden können, um ihre Potenziale auszuschöpfen und Leistungsexzellenz zu ermöglichen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und -analyse zu Theorien, empirischen Befunden und pädagogischen Modellen der Begabungsförderung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fachwissenschaftliche Analyse der Begabungstheorien sowie in eine praktische, exemplarische Unterrichtsreihe zum Thema „Wald“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Hochbegabtenförderung, Underachievement, Binnendifferenzierung, Enrichment und diverse methodische Ansätze wie das Partnerpuzzle oder selbstständiges Lernen.

Warum kritisiert die Verfasserin eine rein IQ-basierte Definition von Hochbegabung?

Unter Bezugnahme auf Experten wie Ziegler wird argumentiert, dass Intelligenztests nicht alle Begabungskomponenten erfassen und Faktoren wie Selbstwert und Motivation für Leistungsexzellenz entscheidender sind.

Wie wird in der Unterrichtsreihe zum Thema „Wald“ differenziert?

Die Differenzierung erfolgt methodisch abwechslungsreich durch Aufgaben mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, offene Angebote wie selbstständige Lernprojekte sowie den Einsatz von begabten Kindern als Experten.

Final del extracto de 20 páginas  - subir

Detalles

Título
Hochbegabung in Theorie und Praxis
Subtítulo
Ausarbeitung einer Unterrichtsreihe mit Schwerpunkt Begabtenförderung
Universidad
University of Koblenz-Landau
Curso
Seminar Diagnostik und Förderung bei Hochbegabung
Calificación
1,0
Autor
Ariane Malm (Autor)
Año de publicación
2019
Páginas
20
No. de catálogo
V498191
ISBN (Ebook)
9783346009128
ISBN (Libro)
9783346009135
Idioma
Alemán
Etiqueta
Hochbegabung Kinder Diagnostik Förderung Unterricht Grundschule
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Ariane Malm (Autor), 2019, Hochbegabung in Theorie und Praxis, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/498191
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