Das puertoricanische Spanglisch in New York City. Anpassung von Sprache an eine neue Heimat


Hausarbeit, 2017
27 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Gliederung:

1. Einleitung

2. Der Begriff Code-Switching
2.1 Geschichte
2.2 Definitorische Probleme
2.3 Typen des Code-Switching
2.3.1. Tag-Switching
2.3.2. Intersentential
2.3.3. Intrasentential

3. Funktionen des Code-Switching

4. Puertoricaner in New York City
4.1. Geschichtlicher Hintergrund
4.2. Spanglish
4.2.1. Phonologie
4.2.2. Morphosyntax
4.2.3. Lexik und Semantik

5. Fazit

l. Einleitung

..Die wahre Heimat ist eigentlich die Sprache. Sie bestimmt die Sehnsucht danach, und die Entfernung 'vom Heimischen seht immer durch die Sprache am schnellsten [...] “.

WilhelmFreiherrvon Humboldt (1767 - 1835)1

Dieses Zitat stammt von dem vielsprachig versierten preußischen Philologen und Philosophen sowie Begründer der vergleichenden Sprachforschung und -Wissenschaft Wilhelm von Humboldt und unterstreicht deutlich die Tatsache, dass Heimat und Sprache zwei unzertrennliche Komponenten bilden, weil die Sprache m. E. Ausdruck tiefer Verbundenheit mit der Heimat ist.

Doch Heimaten verändern sich: Völker führen Kriege, werden erobert und wandern - und auf diese Wanderschaft nehmen sie meistens einen Teil ihrer Heimat, und somit auch einen Teil ihrer Sprache mit sich.

Eines dieser Völker, dessen Heimat durch einen Krieg vom Grund auf verändert wurde und das in der Fremde eine neue Heimat aufzubauen suchte, bilden die Puertoricaner. Durch einen Krieg veränderte sich ihre Heimat, Familien emigrierten in den Norden und mischten sich unter das Volk der US-Amerikaner und suchten in dem einzigen, was ihnen noch geblieben war und das ihnen noch vertraut war, Zuflucht - ihre Sprache.

Und genau das soll das Thema der folgenden Arbeit sein. Wie haben sich die Puertoricaner in ihrer neuen Heimat etabliert und angepasst und was passierte dabei mit ihrer Sprache? Im Besonderen werde ich dabei auf das Sprachkontaktphänomen Code-Switching (im Folgenden CS) eingehen, da dieses Phänomen den Hauptaspekt der sich entwickelten Sprache der Puertoricaner in New York City bildet - Spanglish. Zunächst werde ich auf einige definitorische Probleme eingehen und anschließend die einzelnen Typen und auch die Funktionen des CS genauer erläutern.

Im zweiten Teil der Arbeit werde ich auf die in New York angesiedelten Puertoricaner eingehen, welche eine Hauptgruppe unter den Spanglish-Sprechenden bilden. Dabei werde ich die geschichtlichen Hintergründe dieser Völkergruppe genauer beleuchten und anschließend auf die linguistischen Aspekte des Spanglish eingehen, wie es heute von den Puertoricanern benutzt wird.

2. Der Begriff des Code-Switching (CS)

CS ist ein Sprachkontaktphänomen. Das heißt, es tritt auf, wenn zwei unterschiedliche Sprachen oder Sprachvarietäten aufeinandertreffen und die Sprecher miteinander kommunizieren müssen. Sprachkontakt gibt es bereits von jeher und kann aus politischen, geographischen, historischen, wirtschaftlichen oder sozialen Gründen entstehen und auf zwei Ebenen betrachtet werden: die gesellschaftliche die individuelle Ebene.

Auf der gesellschaftlichen Ebene befasst man sich mit Mehrsprachigkeit, Diglossie, Sprachwechsel, Sprachtod, Sprachkonflikt und der Beziehung zwischen Standardsprache und regionalen oder sozialen Varietäten.

Auf der individuellen Ebene dagegen geht es um die Auswirkungen von Sprachkontakt auf die einzelnen Sprecher, also um Bilingualismus, CS, Interferenz und Transfer (Entlehnungen).2

Aus psycholinguistischer Sicht gesehen ist Sprachkontakt, „wenn ein und dieselbe Person von zwei oder mehr Sprachen abwechselnd Gebrauch macht.“3 Erfolgt dieser Wechsel in einem Diskurs, also innerhalb eines Gespräches von bilingualen Personen, so handelt es sich um CS. Dabei werden die Sprachen gewechselt, indem einzelne Worte, Wortteile oder ganze Sätze ausgetauscht werden.4 Bevor dieses Phänomen ab den 1950er Jahren wissenschaftlich untersucht wurde, ist diese Fähigkeit eher negativ eingestuft worden. Einsprachige sahen darin die Unfähigkeit der Bilingualen, eine der Sprachen oder sogar beide perfekt zu beherrschen.5 Da Code-Switching eher ein Phänomen ist, das vor allem von jungen Menschen gesprochen wird, die Mitglied einer Minderheitengruppe sind, in einer Unterschichtengesellschaft leben, eine starke ethnische Identität haben und mit einem mehrsprachigen sozialen Hintergrund aufgewachsen sind.6 Diese Charakteristiken führten schnell zu dem Fehlschluss, sogar dem Vorurteil, dass CS eine Folge von Bildungsmangel, „Faulheit“ und fehlender sozialer Integration ist.7 Doch genauere Untersuchungen dieses Phänomens durch namhafte internationale Sprachwissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler bewiesen das Gegenteil. Die Hauptexperten zum Thema CS sind Uriel Weinreich, Peter Auer, Rene Apple und Pieter Muysken, John J. Gumperz und Carol Myers-Scotton. Im Bereich des puertoricanischen „Spanglish“ wurden die wichtigsten Untersuchungen von Shana Poplack, Joshua Fishman und Rose Nash gemacht, um nur einige zu nennen. Die genauere Entstehung des CS werde ich nun im folgenden erläutern.

2.1. Geschichte

Der Begriff CS bezeichnet im Wesentlichen den Wechsel zwischen zwei oder mehreren Sprachen oder Sprachvarietäten, wobei dieser vor allem zwischen zwei Sprachen geschieht. Das erste Mal erwähnt wurde dieser Begriff 1953 von dem US- amerikanischen Linguisten Uriel Weinreich bei der Definition von zweisprachigen Individuen:

“The ideal bilingual switches from one language to the other according to appropriate changes in speech situation (interlocutors, topics, etc.) but not in an unchanged speech situation, and certainly notwithin a single sentence.”8

Seit dieser Zeit fand das Thema CS immer mehr Beachtung. Die ersten Untersuchungen zum Thema CS führte der amerikanische Linguist John J. Gumperz. Er untersuchte die unterschiedlichen Dialekte in Norwegen und beobachtete dort, wie die Sprecher abhängig von der Situation die Dialekte wechselten. Ab den 1970er Jahren wurde vermehrt die grammatischen Strukturen und syntaktischen Regeln beim CS untersucht (Gumperz 1976, 1979; Pfaff 1976, 1979; Myers-Scotton 1989, etc.)9. In den letzten Jahrzehnten wurde der Fokus der Untersuchungen vor allem auf den syntaktischen Bereich des CS gelegt. Dabei wurden verschiedene Sprachenpaare untersucht, wie zum Beispiel Sardinisch - Italienisch, Holländisch - Türkisch, Belgisch - Schweizerisch, Französisch - Arabisch, oder wie in dieser Arbeit Spanisch - Englisch, betrachtet.10

Zum jetzigen Zeitpunkt lassen sich vier Hauptrichtungen ausmachen, nach denen CS untersucht wird.

1. Die syntaktische/grammatische Richtung untersucht die Regelmäßigkeiten beim CS, um festzustellen, wo der Wechsel genau stattfindet. Die führende Expertin auf diesem Gebiet ist die Linguistin Prof. Dr. Shana Poplack, Universität Ottawa.11
2. Die soziolinguistische Richtung beschäftigt sich mit dem sozialen Umfeld, den äußeren Faktoren, die den Wechsel verursachen und den Funktionen, die CS hat. In diesem Bereich legten vor allem John J. Gumperz und Professor em. Jan-Petter Blom, Universität Bergen, die Grundlagen.12
3. Die interaktionale Richtung, bei der der deutsche Linguist Prof. Dr. Peter Auer, Albrecht-Ludwigs-Universität Freiburg, Vorreiter ist, beschäftigt sich mit dem kulturellen und sozialen Kontext, die die Konversation beeinflussen.13
4. Die psycholinguistische Richtung betrachtet vor allem die kognitiven Prozesse beim Sprecher sowie die Aspekte, welche den Wechsel verursachen.14

Das Phänomen CS wurde über einen langen Zeitraum als ein chaotischer Mix aus Sprachen betrachtet, doch zeigten die fortschreitenden Untersuchungen in den o. a. verschiedenen Richtungen, dass CS ein interessante und komplexe Erscheinung ist, die es weiterhin zu erforschen lohnt.

2.2. Definitorische Probleme

Die Sprachkontaktforschung befindet sich demnach noch in den „Kinderschuhen“, was auch an dem Umstand deutlich wird, dass viele Terminologien in diesem Bereich noch nicht einheitlich definiert sind. Auch der Begriff des CS hat bis heute noch keine endgültige Definition, was daran liegt, dass viele verschiedene Aspekte das CS beeinflussen und viele verschiedene Situationen CS verursachen.

Einerseits ist noch nicht einheitlich geklärt, ob es sich bei „Code“ nur um den Wechsel zwischen Sprachen (Grosjean 1982; Milroy und Muysken 1995) oder auch um den Wechsel zwischen Sprachen und Sprachvarietäten (Myers-Scotton und Ury 1977) innerhalb desselben Diskurses handelt.15

Die Soziolinguistik definiert „Code“ als „Menge der ihm aus den gesamten Zeichensystemen der Sprache zur Verfügung stehenden Zeichen samt Verknüpfungsmöglichkeiten und -regeln als Grundlage für die nachrichtliche Übermittlung von Inhalten,“16, wohingegen es sich beim CS um unterschiedliche Sprachvarianten und auch Stile handelt.17

Im Allgemeinen scheinen sich meiner Meinung nach die Experten darüber einig zu sein, dass CS innerhalb eines Diskurses erfolgt und dass unterschiedliche Sprachvarianten dabei gebraucht werden, wobei jedoch nicht klar ist, wie genau sich diese Sprachvarianten definieren lassen.

Im Folgenden zeige ich anhand einiger Beispiele auf, wie sich die Definition von CS im Laufe der Zeit entwickelt hat.

1956 definierte der US-amerikanische Sprachwissenschaftler Einar Haugen: ^[Code- switching] occurs when a bilingual introduces a completely unassimilated wordfrom another language into his speech.“18

Dabei wurde in der Definition nicht berücksichtigt, dass CS nicht nur durch den Austausch eines Wortes passiert, sondern auch innerhalb eines Diskurses, eines Satzes oder Satzteils Vorkommen kann. Diese Unterscheidung von Code-Switching­Arten wurde von Professorin Shana Poplack, Universität Ottawa, im Jahr 1980 festgestellt: “the alternation of two languages 'within a single discourse, sentence or constituent”.

1982 definierte der Sprachwissenschaftler John J.Gumperz in seinem Werk “Discourse Strategies“: „the juxtaposition within the same speech exchange of passages of speech belonging to two different grammatical systems or subsystems.", wobei er impliziert, dass der Wechsel der Codes nicht nur zwischen zwei Sprachen geschehen kann, sondern auch zwischen Standardsprache und Dialekt.19

1993 stellte die Linguistin Prof. Dr. Carol Myers-Scotton, Universität Oxford, folgende Definition auf: "Codeswitching... is the selection by bilinguals or multilinguals of forms from an embedded variety (or varieties) in utterances of a matrix variety during the same conversation".20 Myers-Scotton kommt zu dem Schluss, dass beide Sprachen nicht gleichzeitig benutzt werden, sondern dass die eine Sprache oder Sprachvarietät der anderen untergeordnet ist. In diesem Zusammenhang prägte Myers-Scotten die Begriffe Matrixsprache (matrix language) und eingebettete Sprache (embedded language)21, wobei die Matrixsprache diejenige ist, die häufiger gesprochen wird. In manchen Fällen ist es jedoch schwer festzustellen, welche der beiden Sprachen häufiger benutzt wird. In diesem Fall spielen noch andere Kriterien eine Rolle, die jedoch noch nicht einheitlich festgelegt wurden.

Myers-Scotton schlägt vor, sich bei der Entscheidung nach der Morphemzahl22 zu richten, das heißt, dass die Sprache, die mehr Morpheme im Diskurs aufweist, die Matrixsprache ist. Aus Sicht des niederländischen Linguisten Prof. Pieter Muysken ist bei der Bestimmung der Matrixsprache nach der Kompetenz zu gehen und die Sprache, die der Sprecher besser beherrscht als Matrixsprache auszuweisen. Des Weiteren geht er davon aus, dass die Sprache, mit der der Sprecher beginnt, die Matrixsprache ist. Ein anderes Kriterium wäre der Satzkern der Aussage, um danach zu gehen, ob es sich um die Matrixsprache handelt.23

1994 definierte der Linguist Porf. Dr. Martin Pütz, Universität Koblenz Landau, CS auch unter der Berücksichtigung der sozialen Situation24:

,,Der Begriff ‘Sprachwechsel’ (Code-switching) verweist generell auf den alternierenden, funktionalen Gebrauch zweier oder mehrerer Sprachen in sozialen Situationen bzw. in der diese konstituierenden interaktionalen Kommunikation (Konversation). Sprachwechsel-Erscheinungen lassen sich in ihrer sozialen, pragmatischen und linguistisch/formalenManifestierung auf der Diskursebene, Satzebene, Phrasenebene oder Wortebene identifizieren. “

Der Verweis auf die soziale Komponente beim CS ist wichtig, da somit auch die möglichen Gründe für CS betrachtet werden.25

Eine weitaus vollständigere Definition ist in Hadumod Bußmanns „Lexikon der Sprachwissenschaft“ von 2002 zu finden:

,,C ist der Wechsel zwischen verschiedenen Sprachen oder Varietäten eines Sprachsystems (standardisierte vs. Nicht-standardisierte Varietät bzw. Dialekt vs, Hochsprache) bei bi-/multilingualen bzw. bi/multilingualen dialektalen Sprechern innerhalb eines Gesprächs. Die Wahl einer Varietät sowie das Auftreten des C selbst werden insbesondere gesteuert durch situative Faktoren wie Grad der Formalität, Thema, Beziehung der Gesprächsteilnehmer zueinander [...]. „Situatives“ C basiert auf gesellschaftlich normierten Bewertungen sprachlicher Kodes als angemessen für jeweils spezifische situative Kontexte (Domänen), z.B. Schule, Familie, Behörde. Bei „konversationellem“ C bleiben die situativen Bedingungen konstant, C erfüllt dann als diskursive Strategie eine Reihe stilistischer und soziopragmatischer Funktionen: CS kann Ironie oder erzählte Rede markieren, oder die Unterscheidung von Hintergrundwissen und „eigentlichem“ Anliegen; es kann zudem expressive Funktionen übernehmen und die symbolische Repräsentation von Gruppenzugehörigkeit oder emotionaler Beteiligung markieren. Auf formaler Ebene werden typologische Unterscheidungen getroffen wie satzinternes vs. satzexternes C (engl. Intrasential vs intersential C): „Sometimes I'll start a sentence in English y terminö en Espaghol“. Die Forschung hat sich vor allem mit intrasentential C. Beschäftigt, da dies ein Problem für traditionelle bzw. strukturalistische Sprachtheoriendarstellt. [...]“

H. Bußmann fasst hier alle wichtigen Aspekte des CS zusammen, die bisher erforscht wurden:

- Wechsel zwischen Sprachen oder Sprachvarietäten
- innerhalb eines Diskurses
- Wahl der Sprache/Varietät ist nicht zufällig
- erfüllt verschiedene Funktionen
- lässt sich in Typen einordnen

Im Folgenden gehe ich zunächst auf die Typisierung des CS und anschließend auf die Funktionen, wie sie R. Appel und P. Muysken 1987 definiert haben, ein.

[...]


1 V. Humboldt, Briefe an eine Freundin, 21. August 1827. (zitiert aus Intemetquelle 1)

2 Neidig 2008 (S.24)

3 Weinreich (1953) zitiert aus Intemetquelle 2

4 Poplack 2004 (S.589)

5 Laranjeira 2005 (S.13)

6 Peter Auer 1998 (S.53)

7 Laranjeira 2005 (S.13)

8 Weinreich (1953), zitiert aus Intemetquelle 3

9 Redouane 2005 (S.1922) Intemetquelle 4

10 Jacobson: Codeswitching Worldwide (Introduction)

11 Munukka 2006 (S.5) Intemetquelle 5

12 Henze 2000 (S.39)

13 Munukka 2006 (S.25) Intemetquelle 5

14 Neidig 2008 (S.ll)

15 Munukka 2006 (S.5)

16 Intemetquelle 6

17 Romaine 1989 (S.l 11)

18 Zitiert aus Schmidt 2014 (S.20) Intemetquelle 7

19 Zitiert aus Intemetquelle 8

20 Myers-Scotton 1997 (S.3)

21 Banaz 2002(S.81ff) Intemetquelle9

22 Ein Morphem ist die kleinste sprachliche Einheit mit einer grammatischen Funktion. (Quelle: http://home.uni-leipzig.de/heck/morph06/webintro.pdf)

23 Munukka 2006 (S.7)

24 Zitiert aus Banaz 2002 (S.67) Intemetquelle 9

25 Banaz 2002 (S.67) Intemetquelle 9

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten

Details

Titel
Das puertoricanische Spanglisch in New York City. Anpassung von Sprache an eine neue Heimat
Hochschule
Universität Potsdam  (Institut für Romanistik)
Note
1,7
Autor
Jahr
2017
Seiten
27
Katalognummer
V498247
ISBN (eBook)
9783346019721
ISBN (Buch)
9783346019738
Sprache
Deutsch
Schlagworte
spanglisch, york, city, anpassung, sprache, heimat
Arbeit zitieren
Anne Fülbier (Autor), 2017, Das puertoricanische Spanglisch in New York City. Anpassung von Sprache an eine neue Heimat, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/498247

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