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Belastung und Beanspruchung in ambulanter und stationärer Altenpflege. Eine vergleichende Studie

Titre: Belastung und Beanspruchung in ambulanter und stationärer Altenpflege. Eine vergleichende Studie

Etude Scientifique , 2019 , 65 Pages

Autor:in: Markus Hieber (Auteur)

Sciences infirmières - Assistance aux personnes âgées
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Für viele Pflegende stellt sich die Frage, ob ambulante oder stationäre Altenpflege die mehr oder weniger belastende Tätigkeit ist. Diese Studie hat daher folgende drei Ziele: die Belastung und Beanspruchung von SchülerInnen einer berufsbegleitenden Altenpflegeausbildung wird einerseits von denjenigen, die in der ambulanten und andererseits von denen, die in der stationären Pflege tätig sind, ermittelt. Anschließend werden in dieser Studie Aussagen über Unterschiede und Gemeinsamkeiten abgeleitet.

Diese Studie hat drei Ziele: 1. Ermittlung der Belastung und Beanspruchung von Schüler/innen einer berufsbegleitenden Altenpflegeausbildung, die in der ambulanten Pflege tätig sind. 2. Ermittlung der Belastung und Beanspruchung von Schüler/innen einer berufsbegleitenden Altenpflegeausbildung, die in der stationären Altenpflege tätig sind. 3. Aussagen über Unterschiede und Gemeinsamkeiten über die Belastung und Beanspruchung von ambulanter und stationärer Altenpflege.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Beschreibung des Samples

2.1 Die Schule

2.2 Altenpflege an der Elisabeth-Schule

2.3 Die Altenpflegeschüler/innen

3 Studiendesign und Methodik

4 Beschreibung der Messinstrumente

4.1 Fragebogen zur Belastung

4.2 Fragebogen zur Beanspruchung

5 Theoretische Grundlage: Das Belastungs-Beanspruchungs-Konzept

5.1 Geschichte des Belastungs-Beanspruchungs-Konzepts

5.2 Klärung der Begriffe „Belastung“, „Beanspruchung“ und „subjektive Leistungsvoraussetzung“

5.3 Begriffsbeziehungen

5.4 Kritik am Belastungs-Beanspruchungs-Konzept und Entgegnungen dazu

5.5 Alternativen zum Belastungs-Beanspruchungs-Konzept

5.6 Irreführendes im Abschlussbericht

5.7 Resümee

6 Erklärungen zum Ergebnisteil

6.1 Glossar

6.2 Anzahl von Items pro Dimension

6.3 Gemeinsamkeiten und Unterschiede der ambulanten und stationären Fragebögen

6.4 Operationalisierung

6.5 Polung

6.6 Umgang mit Lücken

7 Ergebnisse und Interpretation

7.1 Items, die in beiden Fragebögen vorkommen

7.2 Items, die nur in eines der beiden Fragebögen vorkommen

7.2.1 Dimension „qualitative Arbeitsbelastung“

7.2.2 Dimension „quantitative Arbeitsbelastung“

7.2.3 Dimension „Arbeitsorganisation“

7.2.4 Dimension „soziales Arbeitsumfeld“

8 Vorbemerkung zu den folgenden Auswertungen

9 Abweichungen vom Branchenvergleichswert

9.1 Items aus dem Belastungsfragebogen für die ambulante Pflege, sortiert nach Ausmaß der Abweichung der Antworten der Altenpflegeschüler/innen vom Branchendurchschnitt

9.2 Items aus dem Belastungsfragebogen für die stationäre Pflege, sortiert nach Ausmaß der Abweichung der Antworten der Altenpflegeschüler/innen vom Branchendurchschnitt

10 Belastungsprofile

10.1 Belastungsprofil in der ambulanten Pflege

10.2 Belastungsprofil in der stationären Pflege

11 Spinnennetze im Vergleich

12 Beanspruchungsthermometer im Vergleich

13 Interpretation der Belastungsprofile und der Beanspruchungsthermometer

14 Konsequenzen

15 Limitationen

16 Interessenskonflikte

Zielsetzung und Forschungsfragen

Die Studie untersucht vergleichend die Belastung und Beanspruchung von Altenpflegeschülerinnen und -schülern in der ambulanten und stationären Altenpflege. Ziel ist es, durch eine quantitative Analyse mittels standardisierter Fragebögen zu ermitteln, ob und wie sich die Arbeitsbelastungen in den beiden Pflegeformen unterscheiden und welche Auswirkungen dies auf die Beanspruchung der Auszubildenden hat.

  • Vergleichende Analyse von ambulanter und stationärer Pflegebelastung
  • Messung der Beanspruchung bei berufsbegleitend ausgebildeten Pflegekräften
  • Identifikation von Gemeinsamkeiten und Unterschieden im Belastungserleben
  • Anwendung des Belastungs-Beanspruchungs-Konzepts in der Pflegepraxis
  • Ableitung von präventiven Maßnahmen und Handlungsempfehlungen

Auszug aus dem Buch

5.2 Klärung der Begriffe „Belastung“, „Beanspruchung“ und „subjektive Leistungsvoraussetzung“

Etymologisch betrachtet leitet sich das Substantiv „Last“ vom westgermanischen Substantiv „*hlap-sti-, -sta-“ ab, was so viel wie „Ladung“ bedeutet (Dudenredaktion 2007: 471). Dieses Wort ist die Substantivbildung zum Verb „laden“ und seiner Vorläufer und Varianten, die auf die baltoslawische Wurzel „*klā-“ für „hinbreiten, aufschichten“ zurückgehen (Dudenredaktion 2007: 465). Die negative Konnotation erhielt das Wort „Last“ erst durch die übertragene Verwendung wie in der Floskel „einem zur Last fallen“ oder im Kaufmännischen, wo die „Last“ die noch offenstehenden Rechnungen bezeichnet (vgl. Dudenredaktion 2007: 471). Dies gilt auch für die Ableitungen von dem Wort „Last“ wie „belasten“ oder „Belastung“ in der Formulierung „Belastung von Angeklagten durch Zeugenaussagen“ (Rohmert 1984: 193). Diese historisch entwickelte negative Nebenbedeutung des Wortes „Belastung“ in der Alltagssprache erschwert es vielen, den Fachterminus „Belastung“ neutral aufzufassen.

Dabei hat das Deutsche Institut für Normung psychische Belastung allgemeinverbindlich als „die Gesamtheit aller erfassbaren Einflüsse, die von außen auf den Menschen zukommen und psychisch auf ihn einwirken“ definiert (DIN EN ISO 10075-1:2000: 87). Diese Definition ist deshalb neutral, da nicht nur Einflüsse von der Arbeitsperson bewältigt werden können, sondern auf die Arbeitsperson auch förderliche Einflüsse psychisch einwirken, die sie beispielsweise erfreuen und/oder anspornen (z. B. ein zunehmend autonomer Patient, die Heilung einer komplizierten Wunde).

Im ursprünglichen Sinne hatten Rohmert und Rutenfranz aber nicht nur die psychische Belastung, sondern auch die Belastung mit physiologischer Auswirkung im Blick (Oesterreich 2001: 162). Belastung wird demnach definiert als „die Gesamtheit aller auf den Menschen einwirkenden Faktoren der Arbeit und der Arbeitsumgebung“ (Martin 2003: 16).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die Entstehung der Studie aus einer Unterrichtssituation an der Elisabeth-Schule und formuliert die zentrale Forschungsfrage nach den Belastungsunterschieden in der ambulanten und stationären Altenpflege.

2 Beschreibung des Samples: Dieses Kapitel beschreibt den Kontext der Untersuchung, die Schule sowie die spezifische Zusammensetzung der Altenpflegeschülerinnen und -schüler des Kurses AP 18.

3 Studiendesign und Methodik: Hier werden die wissenschaftlichen Grundlagen der Studie definiert, einschließlich der Entscheidung für ein quantitatives Design und der Anwendung standardisierter Fragebögen.

4 Beschreibung der Messinstrumente: Das Kapitel stellt die von der BGW entwickelten Instrumente zur Messung von Belastung und Beanspruchung vor und erläutert deren inhaltliche Dimensionen.

5 Theoretische Grundlage: Das Belastungs-Beanspruchungs-Konzept: Eine umfassende Herleitung des theoretischen Modells, dessen historische Entwicklung sowie eine kritische Auseinandersetzung mit alternativen Ansätzen bilden den Kern dieses Kapitels.

6 Erklärungen zum Ergebnisteil: Dieses Kapitel dient als methodisches Handbuch für den Ergebnisteil, indem es Begriffe klärt, die Operationalisierung erklärt und den Umgang mit fehlenden Daten beschreibt.

7 Ergebnisse und Interpretation: Der Hauptteil der Auswertung erfolgt hier durch die detaillierte Präsentation und Diskussion der einzelnen Items, unterteilt in allgemeine und spezifische Fragen.

8 Vorbemerkung zu den folgenden Auswertungen: Eine kurze Einleitung in die darauf folgenden statistischen Auswertungen, die von Einzel-Items hin zu zusammenfassenden Profilen führt.

9 Abweichungen vom Branchenvergleichswert: Hier wird analysiert, inwieweit die Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler von den allgemeinen Branchendurchschnittswerten abweichen.

10 Belastungsprofile: Die Darstellung der Daten erfolgt in tabellarischer Form, um die Gesamtbelastung nach Dimensionen aufgeschlüsselt vergleichbar zu machen.

11 Spinnennetze im Vergleich: Eine grafische Aufbereitung der Belastungsprofile ermöglicht eine visuelle Gegenüberstellung der Ergebnisse von ambulanter und stationärer Pflege.

12 Beanspruchungsthermometer im Vergleich: Die Ergebnisse zur Beanspruchung werden grafisch mittels Thermometer-Darstellungen verglichen, um das individuelle Beanspruchungserleben zu verdeutlichen.

13 Interpretation der Belastungsprofile und der Beanspruchungsthermometer: Eine zusammenfassende statistische Interpretation der Belastungssituationen der verschiedenen Gruppen.

14 Konsequenzen: Das Kapitel leitet konkrete Handlungsempfehlungen für die Studienteilnehmer ab, insbesondere im Bereich der Gesundheitsförderung und des berufspolitischen Engagements.

15 Limitationen: Eine kritische Reflexion der methodischen Einschränkungen der Studie, etwa durch die Gruppeneinteilung im Unterricht oder die Grenzen der verwendeten Fragebögen.

16 Interessenskonflikte: Der Autor stellt klar, dass keine Interessenskonflikte hinsichtlich der befragten Zielgruppe bestehen.

Schlüsselwörter

Belastung, Beanspruchung, Altenpflege, Ambulante Pflege, Stationäre Pflege, Arbeitswissenschaft, Gesundheitsförderung, Resilienz, Fragebogen, BGW, Pflegeschüler, Stressfaktoren, Arbeitsbedingungen, Arbeitsorganisation, Berufspolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht vergleichend die subjektiv empfundenen Arbeitsbelastungen und Beanspruchungen von Auszubildenden in der Altenpflege, differenziert nach ambulantem und stationärem Arbeitskontext.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder sind die Differenzierung von Belastung und Beanspruchung, die gesundheitlichen Auswirkungen der Pflegearbeit sowie der Vergleich zwischen der Arbeit in privaten Haushalten (ambulant) und stationären Einrichtungen.

Was ist das primäre Ziel der Forschung?

Das Ziel ist es, objektive Daten über das Belastungsempfinden der Auszubildenden zu gewinnen, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Pflegeformen aufzuzeigen und daraus Handlungsempfehlungen zur Gesundheitsprävention abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine quantitative empirische Studie, bei der standardisierte Fragebögen der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) eingesetzt und statistisch dichotom ausgewertet wurden.

Was ist der Schwerpunkt im Hauptteil?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die detaillierte Auswertung und Interpretation einzelner Items aus den Fragebögen, ergänzt durch theoretische Hinterlegungen zum Belastungs-Beanspruchungs-Konzept.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Belastung, Beanspruchung, Resilienz, Arbeitsorganisation sowie der direkte Vergleich zwischen ambulanter und stationärer Pflegepraxis.

Warum ist die Unterscheidung zwischen ambulanter und stationärer Pflege so wichtig?

Die unterschiedlichen Arbeitsumgebungen (z.B. Wetter und Verkehr in der ambulanten vs. Zeitdruck und Bürokratie in der stationären Pflege) führen zu verschiedenen Stressoren, deren Verständnis für eine gezielte Prävention essenziell ist.

Was schlägt der Autor zur Verbesserung der finanziellen Situation vor?

Der Autor empfiehlt den Auszubildenden, aktiv in Gehaltsnachverhandlungen zu treten und sich durch berufspolitisches Engagement und Mitgliedschaften in Berufsverbänden für eine generelle Aufwertung des Pflegeberufs einzusetzen.

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Résumé des informations

Titre
Belastung und Beanspruchung in ambulanter und stationärer Altenpflege. Eine vergleichende Studie
Université
Studies at the Charité - Universitätsmedizin Berlin  (Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft)
Cours
Modul 5 - Lehren und Lernen in den Gesundheitsprofessionen
Auteur
Markus Hieber (Auteur)
Année de publication
2019
Pages
65
N° de catalogue
V498704
ISBN (ebook)
9783346032492
ISBN (Livre)
9783346032508
Langue
allemand
mots-clé
Belastung Beanspruchung Stressprävention Stressmodelle Altenpflege
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Markus Hieber (Auteur), 2019, Belastung und Beanspruchung in ambulanter und stationärer Altenpflege. Eine vergleichende Studie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/498704
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Extrait de  65  pages
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