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Sind Assessmentinstrumente eine Notwendigkeit der professionellen Pflege ?

Titel: Sind Assessmentinstrumente eine Notwendigkeit der professionellen Pflege ?

Akademische Arbeit , 2016 , 16 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Sven Kotzbach (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der Pflege finden zunehmend Assessmentinstrumente ihren Einsatz und sind daher aus der täglichen Praxis nicht mehr weg zu denken. Das Interesse, Pflegeprozessen mehr Struktur, System, Verständlichkeit und Begründbarkeit zu verleihen ist in den vergangenen Jahren enorm gestiegen, woraufhin die Pflegewissenschaft sich vermehrt mit dem Thema Assessmentinstrumente im Bereich der Pflege befasst hat.

In dieser Hausarbeit geht es im Folgenden, um die allgemeine Klärung des Begriffes Assessmentinstrumente. Dazu werden Fragen beantwortet wie: Welchen geschichtlichen Hintergrund haben Assessmentinstrumente und ab wann spielten diese eine Rolle für die Pflege? Wie werden Sie definiert? Welche Fakten gibt es über Assessmentinstrumente? Auf welche Konzepte und Methoden beruhen sie? Sowie die Klärung der Fragen: welche rechtlichen Grundlagen und welche Gütekriterien unterliegen Assessmentinstrumente? Was müssen Sie erfüllen um wissenschaftlich beständig sein zu können?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung:

2 Definition von Assessmentinstrumenten:

2.1 Geschichtlicher Werdegang von Assessmentinstrumenten:

2.2 Konzepte und Methoden:

2.3 Gütekriterien von Assessmentinstrumenten:

2.4 Pro und Contra von Assessmentinstrumenten:

3 Schmerz-Definition:

3.1 Anwendbarkeit von Güterkriterien auf ein Assessmentinstrument anhand der Numerischen-Rating-Skala (NRS):

4 Fazit:

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung von Assessmentinstrumenten in der professionellen Pflege und geht der Frage nach, ob diese Instrumente eine notwendige Unterstützung für den Pflegealltag darstellen. Dabei werden wissenschaftliche Grundlagen, die praktische Anwendbarkeit sowie Vor- und Nachteile kritisch beleuchtet und am Beispiel der Numerischen-Rating-Skala (NRS) exemplifiziert.

  • Definition und geschichtlicher Hintergrund von Pflege-Assessmentinstrumenten
  • Konzepte, Methoden und wissenschaftliche Gütekriterien (Objektivität, Reliabilität, Validität)
  • Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile von Standardisierung in der Pflege
  • Überprüfung der Anwendbarkeit von Gütekriterien am Beispiel der Numerischen-Rating-Skala (NRS)
  • Reflexion über den Nutzwert für Pflegeprozesse und die Professionalisierung der Pflege

Auszug aus dem Buch

Gütekriterien von Assessmentinstrumenten:

Gütekriterien prüfen Assessmentinstrumente um letztendlich darüber eine Aussage treffen zu können, ob das geprüfte Instrument für die Pflegepraxis qualifiziert oder unqualifiziert ist.

Eines der Gütekriterien ist die Objektivität. Dabei geht es darum, dass die Pflegenden zu dem gleichen Ergebnis des zu messenden Phänomens gelangen sollen, unabhängig von der durchführenden Person.

Die Objektivität wird nochmals in drei Dimensionen untergliedert.

Zum einen gibt es die Durchführungsobjektivität, die die Standardisierung betrifft, demnach Durchführungen des Instruments, zum Beispiel immer zur gleichen Zeit stattfindet.

Zum anderen gibt es die Auswertungsobjektivität, was bedeutet, dass die konkrete Übertragung der Daten und ein präzises Vorgehen sich günstig auf die Resultate auswirkt.

Als letzte Unterteilung gibt es die Interpretationsobjektivität, die allerdings schwierig bei der Pflege ist. Ein zu nennendes Beispiel wäre die Schmerzerfassung.

Ein weiteres Gütekriterium prüft die Reliabilität. Dabei soll bei mehrfacher Anwendung eines Instruments, die Messgenauigkeit zuverlässig sein, trotz Nutzung unterschiedlicher Akteure.

Ein zusätzliches Gütekriterium ist die Validität und prüft die Gültigkeit eines Instruments. Also, ob das Instrument das misst, was es vorgibt zu messen. Dabei wird nochmal in drei Formen unterschieden und zwar:

- Inhaltsvalidität, also der inhaltlichen Richtigkeit

- Kriteriumsvalidität, somit die Übereinstimmung mit Außenkriterien

- Konstruktvalidität, folglich die Übereinstimmung mit dem theoretischem Konstrukt11

Sensitivität und Spezifität prüfen als viertes Gütekriterium mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Patient mit (Fähigkeit, wirklich „Kranke“ als „krank“ zu erkennen) oder ohne (Fähigkeit, wirklich „Gesunde“ als „gesund“ zu erkennen) Diagnose auch ein positives oder negatives Ergebnis bekäme.12

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die zunehmende Relevanz von Assessmentinstrumenten in der Pflege ein und formuliert die zentrale Fragestellung der Arbeit.

2 Definition von Assessmentinstrumenten: Dieses Kapitel definiert den Begriff Assessment, beleuchtet dessen historische Entwicklung sowie verschiedene Konzepte, Gütekriterien und die Vor- und Nachteile der Anwendung in der Praxis.

3 Schmerz-Definition: Hier wird der Begriff Schmerz definiert und die Anwendbarkeit von Gütekriterien exemplarisch anhand der Numerischen-Rating-Skala (NRS) geprüft.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und beantwortet die Ausgangsfrage, indem der Nutzen der Instrumente bei gleichzeitiger Notwendigkeit zur individuellen Betrachtung des Patienten hervorgehoben wird.

Schlüsselwörter

Assessmentinstrumente, Professionelle Pflege, Pflegeprozess, Gütekriterien, Objektivität, Reliabilität, Validität, Pflegequalität, Pflegediagnostik, Numerische-Rating-Skala, Schmerzerfassung, Standardisierung, Pflegebedürftigkeit, Patientenversorgung, Risikoeinschätzung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung, Anwendung und dem Nutzen von Assessmentinstrumenten im Kontext der professionellen Pflegepraxis.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Assessmentverfahren, ihre historische Entwicklung, die wissenschaftlichen Gütekriterien sowie eine kritische Abwägung der Vor- und Nachteile für den Pflegealltag.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Frage zu beantworten, ob Assessmentinstrumente eine notwendige und unabkömmliche Voraussetzung für eine qualitativ hochwertige, professionelle Pflege darstellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie die beispielhafte Überprüfung der Anwendbarkeit von Gütekriterien an einem konkreten Instrument, der Numerischen-Rating-Skala (NRS).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung (Begriffsbestimmung, Geschichte, Gütekriterien) und die praktische Analyse, in der Instrumente hinsichtlich ihrer Effizienz, Nützlichkeit und Validität hinterfragt werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Assessmentinstrumente, Gütekriterien, Pflegequalität, Standardisierung, Pflegediagnostik und Schmerzerfassung.

Welche spezifische Rolle spielt die Numerische-Rating-Skala in dieser Arbeit?

Die NRS dient als konkretes Fallbeispiel, um zu demonstrieren, wie wissenschaftliche Gütekriterien wie Objektivität, Reliabilität und Validität in der praktischen Schmerzmessung angewendet werden können.

Zu welcher Schlussfolgerung kommt der Autor hinsichtlich der Notwendigkeit von Assessments?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass Assessmentinstrumente in ihrer Bandbreite einen erheblichen Nutzen für die Pflegequalität bieten, jedoch stets als Ergänzung zu sehen sind und das individuelle Patientenwohl nie in den Hintergrund drängen dürfen.

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Details

Titel
Sind Assessmentinstrumente eine Notwendigkeit der professionellen Pflege ?
Hochschule
Hamburger Fern-Hochschule
Note
1,3
Autor
Sven Kotzbach (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
16
Katalognummer
V498760
ISBN (eBook)
9783346018342
ISBN (Buch)
9783346018359
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Pflege Pflegewissenschaft Assessment Assessmentinstrumente professionelle Pflege Pflegetheorien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sven Kotzbach (Autor:in), 2016, Sind Assessmentinstrumente eine Notwendigkeit der professionellen Pflege ?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/498760
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  16  Seiten
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