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Interkulturelle Bildung und Erziehung in der Schule

Título: Interkulturelle Bildung und Erziehung in der Schule

Trabajo Escrito , 2016 , 12 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Andreas Kühltau (Autor)

Pedagogía - Pedagogía intercultural
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Diese Ausarbeitung befasst sich mit dem Thema der interkulturellen Bildung und Erziehung im Kontext der Schule. Die Grundlage der Untersuchung stellen zwei Beschlüsse der Kultusministerkonferenz zu dem genannten Thema dar.

Im weiteren Verlauf der Arbeit werden die zentralen inhaltlichen Aspekte beider Beschlüsse wiedergegeben. Anschließend werden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede mit dem Fokus auf die Ziele, Maßnahmen und Umsetzung der Maßnahmen ausgewertet. Die Ausarbeitung schließt mit einem Fazit, in dem die wichtigsten Erkenntnisse festgehalten und weiterführende Forschungsfragen formuliert werden, ab.

Die Begriffe interkulturelle Bildung und Erziehung sowie Integration können in den unterschiedlichsten Bereichen des alltäglichen Lebens und Wissenschaft vorgefunden werden. Dieses Themengebiet ist von enormer Komplexität geprägt und stellt zahlreiche Voraussetzungen und Herausforderungen an alle Akteure, die an diesem Prozess beteiligt sind. Erste Berührungen mit Andersartigkeit können Menschen bereits von klein auf im Kindergarten und in der Schule sammeln.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Interkulturelle Bildung und Erziehung in der Schule

2.1 Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 05.10.1996

2.2 Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 05.12.2013

2.3 Auswertung der Gemeinsamkeiten und Unterschiede

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Entwicklung des Konzepts der interkulturellen Bildung und Erziehung im schulischen Kontext, basierend auf zwei zentralen Beschlüssen der Kultusministerkonferenz aus den Jahren 1996 und 2013, um inhaltliche Kontinuitäten sowie methodische und strukturelle Veränderungen aufzuzeigen.

  • Vergleichende Analyse der KMK-Beschlüsse von 1996 und 2013
  • Bedeutung der Schulkultur und des Schulklimas für interkulturelle Kompetenzen
  • Rolle der Eltern in der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft
  • Perspektivwechsel von der Schülerverantwortung zur institutionellen Verantwortung
  • Evaluierung als fortlaufender Schulentwicklungsprozess

Auszug aus dem Buch

2.1 Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 05.10.1996

Der Beschluss von 1996 beginnt mit einer Vorbemerkung, in der auf die zunehmende Relevanz des Umgangs mit Interkulturalität in den Schulen eingegangen wird. Seit den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts habe dieses Thema stetig an Bedeutung hinzugewonnen. Ab den 1970er Jahren hat die Kultusministerkonferenz bereits erste interkulturelle Aspekte in verschiedenen Beschlüssen betont. Die Ausgangslage des Berichts sieht in Bezug auf den Umgang mit Menschen mit unterschiedlicher Herkunft „(…) viele Bereiche der Gesellschaft nicht vorbereitet; auch die Pädagogik - Praxis wie Wissenschaft - konnte nur allmählich reagieren. Wenngleich die Schulverwaltungen der Länder inzwischen der kulturellen Vielfalt mit differenzierten schulischen Maßnahmen Rechnung getragen und darüber hinaus die Beschäftigung mit anderen Kulturen im Unterricht und im übrigen Schulleben gefördert haben, ergeben sich zusätzliche Aufgaben für die Bildung und Erziehung in der Schule“ (KMK 1996, S. 2).

Die Ziele des Beschlusses setzen die Grundrechte der Bundesrepublik Deutschland als Grundlage voraus, da diese Normen ebenfalls in den Schulgesetzen der Länder aufgefasst werden. Daraus ergibt sich folgerichtig der Bildungsauftrag der Schulen, alle Menschen gleichwertig zu achten. Hierbei stehen die ethischen Grundsätze der Humanität, Freiheit, Solidarität, Völkerverständigung, Demokratie und Toleranz im Mittelpunkt. „Auf dieser Grundlage sollen die Schülerinnen und Schüler sich ihrer jeweiligen kulturellen Sozialisation und Lebenszusammenhänge bewusstwerden; über andere Kulturen Kenntnisse erwerben; Neugier, Offenheit und Verständnis für andere kulturelle Prägungen entwickeln; Anderen kulturellen Lebensformen und –orientierungen begegnen und sich mit ihnen auseinandersetzen und dabei Ängste eingestehen und Spannungen aushalten; Vorurteile gegenüber Fremden und Fremdem wahr- und ernstnehmen; das Anderssein der anderen respektieren; den eigenen Standpunkt reflektieren, kritisch prüfen und Verständnis für andere Standpunkte entwickeln; Konsens über gemeinsame Grundlagen für das Zusammenleben in einer Gesellschaft bzw. in einem Staat finden; Konflikte, die aufgrund unterschiedlicher ethnischer, kultureller und religiöser Zugehörigkeiten entstehen, friedlich austragen und durch gemeinsam vereinbarte Regeln beilegen können“ (KMK 1996, S. 3).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Komplexität der interkulturellen Bildung ein und stellt die Grundlage der Untersuchung durch die zwei KMK-Beschlüsse sowie das Ziel der vergleichenden Auswertung vor.

2. Interkulturelle Bildung und Erziehung in der Schule: Dieses Kapitel stellt die KMK-Beschlüsse von 1996 und 2013 sowie deren spezifische Maßnahmen und Umsetzungsstrategien gegenüber.

2.1 Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 05.10.1996: Der Beschluss fokussiert auf die ethischen Grundsätze der Humanität und Toleranz sowie die Befähigung der Schüler zum friedlichen Umgang mit kultureller Vielfalt.

2.2 Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 05.12.2013: Diese aktualisierte Fassung betont die institutionelle Verantwortung der Schule, die Bedeutung der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit Eltern und die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Evaluation.

2.3 Auswertung der Gemeinsamkeiten und Unterschiede: Die Auswertung verdeutlicht einen Wandel von einer schülerzentrierten Sichtweise hin zu einem systemischen Ansatz, bei dem die Schule als zentraler Akteur für Schulentwicklung fungiert.

3. Fazit: Das Fazit resümiert, dass interkulturelle Bildung heute ein fester Bestandteil der Schulentwicklung ist und hebt den Perspektivwechsel zugunsten institutioneller Verantwortung hervor.

Schlüsselwörter

Interkulturelle Bildung, Kultusministerkonferenz, Schule, Migration, Bildungsauftrag, Integration, Schulentwicklung, Interkulturelle Kompetenz, Elternarbeit, Diskriminierung, Schulklima, Demokratieerziehung, Mehrsprachigkeit, Heterogenität, Bildungsverwaltung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Konzept der interkulturellen Bildung und Erziehung im deutschen Schulwesen anhand zweier offizieller Beschlüsse der Kultusministerkonferenz.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zu den zentralen Themen gehören Ziele interkultureller Bildung, die Rolle der Lehrkräfte und Eltern, Maßnahmen zur Förderung interkultureller Kompetenzen sowie die institutionelle Schulentwicklung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist der Vergleich der KMK-Beschlüsse von 1996 und 2013, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der bildungspolitischen Herangehensweise an kulturelle Vielfalt aufzudecken.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer inhaltlichen Analyse und vergleichenden Gegenüberstellung von Primärquellen (KMK-Beschlüsse).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der beiden Beschlüsse und eine systematische Auswertung ihrer Zielsetzungen, pädagogischen Ansätze und Umsetzungsstrategien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Interkulturelle Kompetenz, Schulentwicklung, Integration, Bildungs- und Erziehungspartnerschaft und Demokratieerziehung.

Welche wesentliche Veränderung fand zwischen 1996 und 2013 statt?

Ein entscheidender Wandel liegt im Perspektivwechsel: Während 1996 verstärkt Forderungen an die Schüler gestellt wurden, rückt der Beschluss von 2013 die Institution Schule in die Verantwortung als kontinuierlicher Lernort.

Warum wird die Zusammenarbeit mit Eltern im neueren Beschluss hervorgehoben?

Eltern werden 2013 als wichtige Akteure für eine nachhaltige Bildungs- und Erziehungspartnerschaft angesehen, die durch gezielte Angebote und Mitbestimmung aktiv in den Schulentwicklungsprozess eingebunden werden müssen.

Final del extracto de 12 páginas  - subir

Detalles

Título
Interkulturelle Bildung und Erziehung in der Schule
Universidad
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg
Calificación
1,7
Autor
Andreas Kühltau (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
12
No. de catálogo
V498889
ISBN (Ebook)
9783346017611
ISBN (Libro)
9783346017628
Idioma
Alemán
Etiqueta
interkulturell interkulturelle bildung erziehung schule kmk kultusministerkonferenz konferenz kultusminister
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Andreas Kühltau (Autor), 2016, Interkulturelle Bildung und Erziehung in der Schule, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/498889
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