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Inklusion und dafür notwendige Veränderungen für den kompetenzorientierten Sportunterricht. Gleichberechtigung in der Schule

Titel: Inklusion und dafür notwendige Veränderungen für den kompetenzorientierten Sportunterricht. Gleichberechtigung in der Schule

Hausarbeit , 2019 , 15 Seiten

Autor:in: Fabian Niemeier (Autor:in)

Didaktik - Sport, Sportpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit berücksichtigt Behinderungen als einen von vielen Heterogenitätsaspekten einer Lerngruppe, mit dem im Unterricht umgegangen werden muss, um die gleichberechtigte Teilhabe aller Schülerinnen und Schüler zu ermöglichen. Im Jahr 2009 wurde die UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland ratifiziert. Dadurch ist der gleichberechtigten Teilhabe aller Menschen in allen Lebensbereichen auch gesetzlich eine Basis geschaffen worden. Dieser Schritt für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung war überfällig und geht mit gesellschaftlichen Umbrüchen einher. Im Folgenden fixiert sich die Arbeit jedoch ausschließlich auf den Aspekt Schule, genauer noch, auf den kompetenzorientierten Sportunterricht in der Sekundarstufe I, um einerseits den Rahmen dieser Arbeit nicht zu sprengen und andererseits beispielhaft deutlich machen zu können, welche Veränderungen sich durch diese Konvention ergeben.

Neben vielen schlagwortartigen Haltungen und Einstellungen, die zum Thema Inklusion formuliert wurden muss vielmehr der Blick auf eine didaktische Auseinandersetzung mit den Heterogenitätsaspekten in Verbindung mit der Inklusion gelegt werden. Eine hinreichende und zielgerichtete Ausbildung der Lehrkräfte ist somit unabdingbar, um nicht nur theoretische Konzepte zu formulieren, sondern sie auch an der Praxis zu orientieren und damit den Stellenwert der Lehrkräfte für diese neue Ausrichtung hervorzuheben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kompetenzorientierung im Sportunterricht

3. Inklusion im Sportunterricht

4. Vereinbarkeit von Kompetenzorientierung und Inklusion

5. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die notwendigen Veränderungen im Sportunterricht, um eine inklusive Beschulung im Rahmen einer kompetenzorientierten Didaktik zu ermöglichen. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie Inklusion in einem kompetenzorientierten Sportunterricht gelingen kann und welche didaktischen Anpassungen seitens der Lehrkräfte erforderlich sind.

  • Grundlagen der Kompetenzorientierung im Sportunterricht
  • Verständnis von Inklusion im Kontext der Schule
  • Analyse der Vereinbarkeit von Inklusion und kompetenzorientiertem Unterricht
  • Bedeutung der inneren Differenzierung für heterogene Lerngruppen
  • Rolle der Lehrkräfte und didaktische Strategien im Sport

Auszug aus dem Buch

4. Vereinbarkeit von Kompetenzorientierung und Inklusion

Wie schon in den vorigen Kapiteln ersichtlich geworden sollte, schließen sich Kompetenzorientierung und Inklusion keineswegs aus. Viel mehr bietet der Paradigmenwechsel zur Kompetenzorientierung neue Möglichkeiten inklusiv arbeiten zu können. Gerade die Tatsache, dass der individuelle Leistungsstand erkannt und gefördert werden soll, macht eine Unterscheidung in Behindert und Nicht-Behindert nahezu hinfällig, da es immer darum geht, das individuelle Leistungsniveau eines Schülers/einer Schülerin zu betrachten. Dazu ist es essentiell, dass die Perspektivübernahme, die den Lernenden ins Zentrum setzt, adaptiert wird. Nur so kann es den SuS ermöglicht werden, selbstständig zu lernen. Dabei wird die vorherrschende Heterogenität, die schon in der Einleitung angeklungen ist, als Grundlage des Unterrichts genommen.

Daraus ergibt sich die Frage, ob der kompetenzorientierte Unterricht überhaupt großer systematischer Veränderungen bedarf, oder ob es nicht viel mehr in den Händen der Lehrkräfte liegt, angemessene Methoden zur Vermittlung auszuwählen. Denn die Eingliederung von Schülerinnen und Schülern mit Behinderungen in den Schulsport, bringt keinen enormen Umbruch mit sich, sondern lediglich eine Erweiterung der Spannbreite der Aufgabenstellungen.

So lässt sich keine Musterlösung finden, welche flächendeckende Veränderungen durchgeführt werden müssen, um das Gelingen zu ermöglichen. Vielmehr geht es darum, Ansichten und Einstellungen zu ändern, um nicht in starren Perspektiven hängen zu bleiben, sondern Heterogenitätsaspekte zu erkennen und sie gezielt bei der Unterrichtsplanung zu berücksichtigen. So stellt Tiemann heraus, dass ein inklusiver Sportunterricht bereichernd wirkt, da die Unterschiedlichkeit jedes Einzelnen sich positiv auf die Entwicklungs- wie die Lernprozesse aller auswirken kann. (Vgl. Tiemann 2012, 169)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die gesetzliche Basis der Inklusion durch die UN-Behindertenrechtskonvention und definiert den Fokus der Arbeit auf den kompetenzorientierten Sportunterricht in der Sekundarstufe I.

2. Kompetenzorientierung im Sportunterricht: Dieses Kapitel erläutert den Paradigmenwechsel hin zur Output-Orientierung und definiert die vier basalen Kompetenzbereiche sowie die spezifischen Anforderungen im Sport.

3. Inklusion im Sportunterricht: Hier wird der Inklusionsbegriff im schulischen Kontext definiert und die Bedeutung der Heterogenität für den Sportunterricht sowie notwendige didaktische Anpassungen diskutiert.

4. Vereinbarkeit von Kompetenzorientierung und Inklusion: Das Kapitel analysiert, wie sich beide Konzepte ergänzen und betont die Bedeutung der inneren Differenzierung sowie der veränderten Rolle der Lehrkraft.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Inklusion eine Erweiterung der methodischen Spannbreite erfordert und die Kompetenzorientierung hierfür eine geeignete pädagogische Basis bietet.

Schlüsselwörter

Inklusion, Sportunterricht, Kompetenzorientierung, Heterogenität, Didaktik, Schulsport, Innere Differenzierung, Lehrkräfte, Förderschwerpunkte, Sekundarstufe I, Paradigmenwechsel, Schülerinnen und Schüler, Sportpädagogik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Schnittstelle von Inklusion und kompetenzorientiertem Sportunterricht unter Berücksichtigung heterogener Lerngruppen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die theoretischen Grundlagen der Kompetenzorientierung, das inklusive Verständnis in der Schule sowie die didaktische Umsetzung im Sportunterricht.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu untersuchen, wie durch einen kompetenzorientierten Ansatz Inklusion im Sportunterricht erfolgreich gestaltet werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Aufarbeitung didaktischer Konzepte für den inklusiven Sportunterricht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl die Kompetenzorientierung als auch die Inklusion definiert und anschließend hinsichtlich ihrer Vereinbarkeit kritisch diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Inklusion, Kompetenzorientierung, Heterogenität und didaktische Differenzierung geprägt.

Warum spielt die innere Differenzierung eine so große Rolle?

Sie dient als ausführendes Organ, um auf die individuelle Heterogenität der Schülerschaft im Unterrichtsalltag flexibel reagieren zu können.

Kann der Sportunterricht von der Inklusion profitieren?

Ja, laut Arbeit kann Inklusion bereichernd wirken, da die Unterschiedlichkeit der Lernenden die Lernprozesse und die soziale Entwicklung aller Beteiligten positiv beeinflussen kann.

Welche Rolle spielt die Lehrkraft bei der Umsetzung?

Die Lehrkraft ist entscheidend gefordert, ihre methodische Planung anzupassen, Ansichten zu reflektieren und die individuelle Förderung in den Mittelpunkt zu stellen.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Inklusion und dafür notwendige Veränderungen für den kompetenzorientierten Sportunterricht. Gleichberechtigung in der Schule
Hochschule
Universität Münster
Autor
Fabian Niemeier (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
15
Katalognummer
V498894
ISBN (eBook)
9783346032102
ISBN (Buch)
9783346032119
Sprache
Deutsch
Schlagworte
inklusion veränderungen sportunterricht gleichberechtigung schule
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Fabian Niemeier (Autor:in), 2019, Inklusion und dafür notwendige Veränderungen für den kompetenzorientierten Sportunterricht. Gleichberechtigung in der Schule, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/498894
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Leseprobe aus  15  Seiten
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