Wikingerzüge. Verlauf und Auswirkungen in der Normandie


Bachelorarbeit, 2015
56 Seiten, Note: 3,0
Anonym

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Wikinger im Allgemeinen
2.1 Lebensraum und Lebensgestaltung der Wikinger:
2.2 Die Wikingerzüge:
2.3 Das Ende der Wikingerzeit:

3. Die Wikinger im Frankenreich
3.1 Der Wikingeranführer Rollo und der Frankenkönig Karl der Einfältige:
3.1.1 Rollo der Wikingeranführer:
3.1.2 Karl der Einfältige:
3.2 Die Eroberung des Gebietes der heutigen Normandie durch Rollo:
3.3 Der Vertrag von Saint Claire-sur-Epte:
3.3.1 Die Entstehung und Namensherkunft der Normandie:

4. Die Wikinger in der Normandie
4.1 Das Verhalten der Wikinger in ihrer neue Heimat:
4.2 Vor- und Nachteile für die Normandie durch die Eroberung der Wikinger:
4.3 Spuren der Wikinger, die bis heute in der Normandie vorzufinden sind und an die Zeit erinnern:

5. Vergleich der Eroberung der Normandie mit der Eroberung Englands durch die Wikinger
5.1 Die Wikinger in England:
5.2 Wilhelm der Eroberer:
5.2.1 Die Schlacht bei Hastings 1066:
5.3 Unterschiede und Gemeinsamkeiten der beiden Eroberungszüge:

6. Fazit

7. Quellen- und Literaturverzeichnis

1. Einleitung

„Befrei’ uns, Gott, von dem Rasen der Wikinger“1 war eines der Gebete, welches in den Kirchen und Klöstern des Frankenreiches zu hören war, als die Wikinger Ende des 8. Jahrhunderts erstmalig dort einfielen.2 Auf dieses Ereignis sollten in den nächsten rund zweieinhalb Jahrhunderten noch zahlreiche solcher Einfälle,3 die laut Quellenangaben von kriegerischer und blutiger Natur geprägt waren, folgen.4 Daher scheint es kaum verwunderlich, dass die Wikinger die Bevölkerung, besonders die Westeuropas, in Angst und Schrecken versetzten,5 sich dadurch aber auch einen unvergesslichen Ruf machten, der sich unter anderem bis heute als charakteristisch für die Wikinger in unserem Gedankengut festgesetzt und zur Inspiration vieler Sagen und Mythen beigetragen hat,6 die die fortwährende Faszination am Wikingerzeitalter und den damit verbundenen Wikingerzügen unterstreichen, weshalb die Thematik bis heute weder an Aktualität, noch an Relevanz verloren hat.7

Aus dieser großen Relevanz ergibt sich das Thema der vorliegenden Arbeit, in der es daher um genau diese Wikingerzüge, präziser gesagt, um die wikingerzeitlichen Expansionen gehen wird, die im Hinblick auf ihren Verlauf und ihre Auswirkungen dargestellt werden sollen, was unter besonderer Berücksichtigung der Normandie, die nämlich im Fokus der Arbeit stehen wird, geschehen soll. Die im Folgenden zu klärende Fragestellung lautet demnach, wie die wikingische Eroberung der Normandie verlief, also welche Beweggründe die Wikinger hatten, die Normandie zu erobern, wie sich diese Eroberung vollzog, also welche unterschiedlichen Phasen gab es und welche Rolle spielte dabei der Wikingeranführer Rollo, sowie durch welche entscheidenden Faktoren wurde diese Eroberung beeinflusst und welche Auswirkungen brachte diese schlussendlich für die besagte Region mit sich, wobei hier besonders der Aspekt der Integration im Fokus stehen wird. Insgesamt werden das Ende des 9. und der Anfang des 10. Jahrhunderts die hauptsächlich zu betrachtende Zeitspanne darstellen. Des Weiteren wird am Ende der Arbeit zusätzlich geklärt werden, ob die erfolgreiche Eroberung einer ganzen Region, sowie die Herausbildung eines eigenständigen Herzogtums, wie es bei der Normandie der Fall gewesen ist,8 als typisches Phänomen für die Wikinger gesehen werden kann oder einen Einzelfall bildete.

Um diese Fragen beantworten zu können, wird in der Arbeit zunächst auf die Wikinger im Allgemeinen eingegangen, indem ihr Lebensraum, sowie ihre Lebensgestaltung genauer dargestellt werden, was jedoch nur exemplarisch geschehen kann. Weiterhin werden dann die Wikingerzüge behandelt, um ihre Verschiedenartigkeit zu veranschaulichen, um daraufhin noch das Ende der Wikingerzeit und die Gründe dafür zu beleuchten. Nach diesem allgemeinen Teil über die Wikinger, um einen groben Überblick zu geben, werden diese nun im Hinblick auf das Frankenreich behandelt werden, indem die Eroberung der Normandie durch Rollo dargestellt, sowie der Eroberungsverlauf näher betrachtet werden wird. Um hierbei jedoch den Zusammenhang zu verstehen, müssen der Wikingeranführer Rollo und der Frankenkönig Karl III. vorweg vorgestellt werden, weil diese beiden Charaktere im Grunde genommen erheblich bei der wikingischen Eroberung der Normandie mitgewirkt haben, sowie die daraus resultierende Gebietsübertragung an die Wikinger überhaupt erst durch ihr Handeln verwirklicht worden war. Denn es war Rollo gewesen, der in das Gebiet der heutigen Normandie eingefallen war und Karl III., der sich einverstanden erklärt hatte, dieses Gebiet an Rollo und seine Männer abzutreten unter den Voraussetzungen, die im Friedensvertrag Saint Claire-sur-Epte um 911 rechtsgültig vereinbart worden waren.9 Dieser Vertrag wurde zwischen den beiden genannten Parteien geschlossen und legitimierte überhaupt erst die Gebietsübertragung der heutigen Normandie an die Wikinger,10 weshalb Rollo und Karl III. für das im Fokus liegende Thema nicht außer Acht gelassen werden dürfen. Gleiches gilt auch für den soeben erwähnten Vertrag Saint Claire-sur-Epte von 911, da dieser den Abschluss jener Eroberung bildet, sowie die Rechte der Wikinger und des Frankenkönigs aufzählt,11 weshalb dieser ebenfalls behandelt werden wird. Um den Aspekt der Wikinger im Frankenreich abzuschließen, wird noch kurz auf die Entstehung der Normandie wie sie heute bekannt ist, sowie auf ihre Namensherkunft eingegangen.

Im nächsten Abschnitt werden dann die Wikinger in der Normandie beleuchtet, weshalb zunächst einmal ihr nun einsetzendes Verhalten in ihrer neuen Heimat betrachtet werden wird, indem die Thematiken der Sprach- oder Kulturvermischung, der Integration und der Religion dabei im Vordergrund stehen werden, um die Auswirkungen der Eroberung für die besagte Region deutlich zu machen. Weiterhin diese Auswirkungen verdeutlichend, wird der nächste Punkt die Vor- und Nachteile, die durch die wikingische Eroberung für die Normandie und ihre Bevölkerung entstanden sind, zusammenfassen, um anschließend auf die Spuren der Wikinger, die bis heute in der Normandie vorzufinden sind und an ihre Wirkungszeit erinnern, einzugehen. Damit sollten sowohl der Verlauf, als auch die Auswirkungen der Eroberung der Normandie durch die Wikinger deutlich dargestellt worden sein. Um nun aber ebenfalls die bereits angeklungene Frage, ob die erfolgreiche Eroberung der Normandie12 als typisches Phänomen für die Wikinger gesehen werden kann oder einen Einzelfall bildete, beantworten zu können, soll im letzten Kapitel ein Vergleich zwischen dieser und der Eroberung Englands durch die Wikinger gezogen werden. Daraus ergibt sich, dass vorerst die Wikinger allgemein in England dargestellt werden müssen, um im Anschluss daran noch Wilhelm den Eroberer vorzustellen, was daher sinnvoll ist, um erstens zu verdeutlichen, in welchem Zusammenhang die Wikinger und Wilhelm standen und zweitens, da er es war, der 1066 die Eroberung Englands in Angriff genommen hatte,13 was in der Schlacht bei Hastings endete,14 die dann im nächsten Punkt thematisiert werden wird. Das Kapitel abschließend folgt dann der Vergleich, um die Unterschiede und Gemeinsamkeiten beider Eroberungszüge aufzuzeigen. Schlussendlich wird dann das Fazit der Arbeit folgen.

Die Quellenlage für den zu behandelnden Zeitraum, Ende des 9. und Anfang des 10. Jahrhunderts, ist eher dürftig, weil die zeitgenössischen Quellen beinahe gänzlich fehlen,15 weshalb auf spätere Quellen, die größtenteils erst im 11. Jahrhundert nachträglich verfasst worden waren, zurückgegriffen werden muss, um den Verlauf und die Auswirkungen der Eroberung der Normandie durch Rollo rekonstruieren zu können.16 Der Wahrheitsgehalt dieser Quellen muss jedoch immer kritisch gesehen werden, da die Autoren meist im Auftrag ihrer jeweiligen normannischen Herrscher schrieben, weshalb diese Quellen meist eine subjektive Intention aufweisen.17 Für die vorliegende Arbeit war besonders die Quelle „Gesta Normannorum Ducum“ von William of Jumièges18 von essentiellem Wert, aber auch „Adams von Bremen Hamburgische Kirchengeschichte“19 und die „Annalen des Klosters St. Vaast“20 waren sehr erhellend. Jedoch unterstehen auch diese Quellen den zuvor genannten Kriterien, dass sie nachträglich im Auftrag verfasst worden waren und somit immer kritisch gesehen werden müssen, sowie keinen absoluten Anspruch auf Genauigkeit erheben können.21 Weiterhin waren die Werke „Die große Zeit der Wikinger“ von Johannes Brøndsted,22 „Das Wissen über die Anderen. Zur Darstellung fremder Völker in den fränkischen Quellen der Karolingerzeit“ von Andreas Mohr herausgegeben,23 sowie „Das Bild der Normannen und der Normanneneinfälle in westfränkischen, ostfränkischen und angelsächsischen Quellen des 8. bis 11. Jahrhunderts“ von Horst Zettel24 und „Die Wikinger in der Geschichte […]“ von Logan, F. Donald25 neben weiteren Veröffentlichungen und Aufsätze besonders hilfreich und informativ.

Was die Forschungslage zum Thema Wikinger und Wikingerzüge angeht, so ist bereits reichlich Forschungsliteratur dazu publiziert worden, darunter auch die bereits genannten Überblicksdarstellungen von Brøndsted oder Zettel beispielsweise, wodurch erkennbar wird, dass die Wikinger in der Forschung eine lange Tradition haben. Dabei kann die Forschung sich nicht gerade einer reichlich vorhandenen Quellenlage bedienen, da, wie bereits erläutert worden ist, die zeitgenössischen Quellen fast nicht vorhanden sind, sondern es sich oftmals um nachträglich in Auftrag gegebene Schriftzeugnisse handelt, auf die zurückgegriffen werden muss.26 Daher muss trotz reichlich vorhandener Forschungsliteratur immer berücksichtigt werden, dass der Forschungsstand, der ständig durch neu gewonnene Erkenntnisse verbessert wird, noch kaum zufriedenstellend ausgereift ist, sowie keinen Anspruch auf absolute Genauigkeit erheben kann, was besonders für die in der Arbeit im Fokus stehende Thematik der Wikingereinfälle ins Frankenreich gilt, da sich die geschichtswissenschaftliche Forschung erst seit dem 19. und 20. Jahrhundert, als erstmalig relevante Quellen gesichtet und ediert worden waren, langsam dieser Thematik gewidmet hat.27

Bevor nun aber zum Hauptteil der Arbeit übergegangen werden kann, sollte die etymologische Wortgeschichte des Begriffs „Wikinger“ kurz aufgezeigt werden. Obwohl sich die historische Forschung darüber bis heute nicht einig ist, gibt es doch in Frage kommende Vermutungen, wovon eine wäre, dass der Begriff von dem Wort „vik“, was so viel wie „Bucht“ heißt, oder „Vicus“, was „Lager“ bedeuten würde, abzuleiten wäre.28 Auch die ebenfalls nordische Endung „vig“, für „Kampf“ stehend, könnte in Frage kommen, wobei die erste Vermutung allgemein stärkeren Zuspruch findet, wonach die Definition „Wikinger war ein Seeräuber, der in Buchten und Fjorden auf vorbeifahrende Handelsschiffe lauerte“ treffend sein könnte.29 Wichtig ist bei dem Begriff „Wikinger“ aber auf jeden Fall, dass er nicht als Stammesbezeichnung verwendet werden kann, sondern auf die Tätigkeiten der Wikinger zurückzuführen ist, also auf das „von zu Hause weggehen“ durch die Wikingerzüge anspielt.30 Daher soll und kann die Bezeichnung „Wikinger“ nicht allgemeingültig für die Skandinavier verwendet werden, sondern nur die aus Skandinavien stammende Gruppe betiteln, die durch die Eroberungs-, Plünderungs- oder Handelszüge aktiv den wikingischen Tätigkeiten als Seefahrer nachging, bzw. auf jeden Fall zumindest mit dem, am oder durch das Meer lebte, sodass die Wikinger wahrscheinlich nur eine verhältnismäßig kleine Gruppe in Skandinavien bildeten,31 die jedoch die Geschichte durch das sogenannte Wikingerzeitalter, welches grundsätzlich über den Zeitraum, in dem die Wikinger aktiv große Teile Westeuropas überfielen und einnahmen, definiert wird,32 weshalb es sich etwa von 800 bis 1100 datieren lässt, erheblich prägten.33

2. Die Wikinger im Allgemeinen

2.1 Lebensraum und Lebensgestaltung der Wikinger:

Trotz einer recht spärlichen Quellenlage, wie bereits in der Einleitung erwähnt, über die Wikinger, ist über den Lebensraum und die Lebensgestaltung dieses nordischen Volkes, dessen Ursprung und Wurzeln in Skandinavien liegen, doch einiges bekannt;34 nicht zuletzt dank Adam von Bremen, der sowohl die Wikinger aus Dänemark, als auch aus Norwegen und Schweden behandelt hat.35

Die Wikinger lebten überwiegend in kleinen Siedlungen oder auf vereinzelten Höfen,36 wo sie größtenteils der Landwirtschaft, Viehzucht37 und Fischerei nachgingen.38 Aber auch die Jagd spielte eine wichtige Rolle für die Ernährung.39 Um 700 n. Chr., aufgrund des aufkommenden Handels von Westeuropa und Friesland mit Skandinavien, entstanden dann die ersten kulturellen und wirtschaftlichen Zentren an Wasserläufen,40 um handelsgünstig an das Meer angebunden zu sein und gleichzeitig nicht direkt an der Küste zu liegen, um sich vor feindlichen Angriffen zu schützen.41

Zu diesen kulturellen und wirtschaftlichen Handelszentren gehörte zwischen dem 9. und 11. Jahrhundert42 auch Haithabu bei Schleswig,43 dessen Einwohner kaum landwirtschaftlichen, sondern vielmehr kaufmännischen und handwerklichen Tätigkeiten nachgingen.44 Die Gründung Haithabus, auch Hedeby genannt,45 setzte etwa im 8. Jahrhundert ein, wodurch es zu einer der ältesten frühstädtischen Siedlungen Nordeuropas zählt.46 Aufgrund der handelsgünstigen Lage an der Schlei vergrößerte Haithabu sich sehr rasch47 und stellte neben der schwedischen Siedlung Birka und der norwegischen Siedlung Kaupang den wichtigsten Handelsplatz der Wikinger dar.48 Denn in der Wikingerzeit hatte Haithabu, dank seiner großen Hafenanlage,49 sich zu einem Knotenpunkt des Fernhandels entwickelt, wo sich die bedeutendsten Handelsrouten kreuzten, Produkte unter anderem aus dem Orient oder Nordatlantik, sowie Kaufleute aus ganz Europa eintrafen.50

Durch das Zusammentreffen der europäischen Kaufleute und Handwerker in den vom heidnischen Glauben geprägten Siedlungen, wurde immer wieder versucht, die Wikinger zum Christentum zu bekehren, sei es durch Kirchenbau oder christliche Religionsausübung vor Ort geschehen,51 wofür Adam von Bremen dem Erzbischof Ansgar sein Lob ausspricht:

„Uns genüge es zu wissen, daß sie alle noch Heiden waren, und daß bei so häufigen Regierungswechseln und Ausfällen der Barbaren das Christenthum in Dännemark, welches vom h. Ansgar gepflanzet ward, doch einigermaßen Bestand gehabt hat und nicht ganz verkommen ist.“ 52

Die Mehrheit der Wikinger glaubte jedoch weiterhin an ihre nordischen Götter.53 Die Religion der Wikinger war polytheistisch ausgelegt, sodass mehrere Gottheiten verehrt wurden, sowie einige mythologische Wesen.54 Die Götter glaubte man im Himmel, im Meer, unter und auf der Erde vorzufinden,55 von denen Odin, der Gott des Wissens, am mächtigsten war und als Gottheit von Königen und Herrschern galt.56 Im Gegensatz zu ihm gab es Thor, den Gott des Ackerbaus, der für die bäuerliche und einfache Bevölkerung eine zentrale Rolle im Alltag einnahm;57 um nur zwei Beispiele der wikingischen Gottheiten zu nennen, da die Aufzählung aller den Rahmen der vorliegenden Arbeit überschreiten würde.

Die Verehrung der Gottheiten geschah durch Opfergaben, was das Volk gegen böse Mächte schützen sollte, sowie als Buße für schlechte Taten galt.58 Hierfür gab es Opferfeste, sogenannte blót, bei denen sich alle Bürger zusammenfanden, die Wände des Göttertempels mit Pferdeblut bestrichen wurden und der Boden zum Kochen von Fleisch entzündet wurde.59 Diese Opfer reichten von toten Tieren bis hin zu toten Menschen:60 „Denn sie verehrten Götter, die ihrem Wesen nach richtig waren; darunter […] den Mercur, dem sie an bestimmten Tagen sogar Menschenopfer darzubringen pflegten.“ 61 Neben diesem heiligen Fest, welches in Alt-Uppsala und aufgrund seiner Bedeutsamkeit nur alle neun Jahre vollzogen wurde,62 gab es noch weitere Feste; darunter das Julfest zu Ehren der Fruchtbarkeit, Sonnenwende und Sippe oder das Familienfest, um nur zwei Beispiele von vielen zu nennen.63

Beim Totenkult der Wikinger sollte festgehalten werde, dass die Varianten des Begrabens von der Grabkammer, dem Grabhügel oder dem Sarg bis hin zur Leichenverbrennung oder zum Begräbnis in einem Boot reichen konnten.64

Die Gesellschaft der Wikinger beruhte auf der Gemeinschaft65 und unterschied grundsätzlich drei Stände, den des Häuptlings, bzw. Königs, der Bauern und der Sklaven, wobei der Bauernstand den Großteil des wikingischen Volkes ausmachte.66 Zusammengehalten wurde die frühe wikingische Gesellschaft besonders durch eine gemeinsame Sprache, Religion und Kunst; weniger vom Aspekt des Handels.67 Die Wikinger lebten in Polygamie, was bedeutet, dass umso einflussreicher und wohlhabender ein Mann war, desto mehr Frauen hatte dieser.68 Dieser Aspekt sollte jedoch nicht aus dem heutigen Blickwinkel und Verständnis von Gleichberechtigung gesehen werden, denn bei den Wikingern war die Frau trotz dessen dem Mann ebenbürtig, hatte das Recht auf eigenen Besitz und verlieh sowohl ihrem Mann, als auch ihrem Vater durch die Hochzeit Ehre.69 Zwar verrichtete sie körperlich weniger anstrengende Arbeiten als der Mann und war von Kriegen und Kämpfen befreit, was aber allein an der gegebenen Physis lag.70 Insgesamt ist also festzustellen, dass sich das Leben und Zusammenleben der Wikinger nicht sehr stark von dem anderer Völker und Kulturen unterschied, wenn man bedenkt, dass sie eine Gesellschaftshierarchie, eine Art religiösen Kult, Bräuche und auch ihre eigenen Gottheiten hatten, sowie in Siedlungen als Gemeinschaft lebten.

Wodurch sich die Wikinger nun jedoch von anderen Völkern unterschieden, war ihre Fähigkeit, erfolgreich zur See zu fahren und sich das Meer als Lebensraum zu eigen zu machen, wodurch sie in der Lage gewesen waren, viele Länder zu erreichen und auch den Handel nicht nur auf ihre bereits erwähnten Handelszentren zu begrenzen, sondern beliebig auszubreiten.71 Dazu waren sie vor allem in der Lage gewesen, weil ihre Schiffe schlanker, leichter und somit auch schneller waren als die der Engländer und Franken beispielsweise,72 womit nun auch nicht weiter auf den Aspekt der Wikingerschiffe und deren Bau eingegangen werden soll, da dieses ein Thema für sich ist. Nun auf den Handel mit Europa zurückkommend, ist zu sagen, dass die Wikinger dadurch erst von dem dort vorherrschenden Reichtum erfuhren, was sie letztendlich zu Plünderungsfahrten nach Europa motiviert hatte.73 Diese Plünderungsfahrten bildeten nun einen Aspekt der sogenannten Wikingerzüge,74 für die die Wikinger bis heute bekannt sind und wodurch sie das mittelalterliche Europa, besonders Westeuropa, in Angst und Schrecken versetzten.75 Daher soll nun im Folgenden auf die Wikingerzüge genauer eingegangen werden.

2.2 Die Wikingerzüge:

Die Wikingerzeit; ein Begriff, der grundsätzlich die Zeitspanne der wikingischen Eroberungs-, Entdeckungs- und Raubzüge, sowie der wikingischen Handelstätigkeiten meint und betrachtet.76 Somit wird der Beginn der Wikingerzeit traditionell auf den 8. Juni des Jahres 793 datiert, als die Wikinger das Kloster Lindisfarne in Schottland überfielen.77 Das Ende jener Zeit wird mit dem historischen Ereignis vom 25. September des Jahres 1066 verbunden, als der norwegische König Harald der Strenge bei Stamford Bridge fiel, da sein Vorhaben, England zu erobern, scheiterte.78 Es sei bei dieser Datierung der Wikingerzeit jedoch zu beachten, dass es sich um eine künstlich herbeigeführte Zeitspanne handelt, die zwar an historischen Wendepunkten konstruiert wurde, jedoch keinen Anspruch auf den absoluten historischen Wahrheitsgehalt erheben kann.79 Denn grundsätzlich begannen die Plünderungszüge oder die Seefahrten zu Handelszwecken im Nordseegebiet bereits um das Jahr 700.80

Warum die Wikinger Skandinavien nun in fast periodischen Abständen verließen und gen Osten, Westen und Süden fuhren, um dort als Plünderer oder auch als Händler, sowie später als Siedler in Erscheinung zu treten, lässt sich wohl einerseits recht simpel mit dem Wunsch nach Reichtum81 und der vorherrschenden Abenteuerlust der wikingischen Männer, neue Länder zu entdecken und zur See zu fahren, erklären,82 andererseits aber auch mit dem starken Bevölkerungsdruck aufgrund von einer guten Ernährungsgrundlage durch optimales Wetter für den Ackerbau, was zu einem starken Bevölkerungswachstum geführt hatte:83 „Qui tantis post hoc adoleuerunt incrementis, ut, dum replete essent hominibus insule, quamplures sancita a regibus lege cogerentur de propriis sedibus migrare.“,84 sodass die Wikinger mehr oder weniger zur Emigration oder Neulanderoberung gezwungen waren.85 Aber auch Naturkatastrophen, die oftmals Landknappheit herbeiführten, konnten teilweise der Auslöser dafür gewesen sein.86

Die Wikinger waren ein Volk, welches mit dem Wasser vertraut war, sowie vom und mit dem Meer aufgrund der geografischen Lage Skandinaviens lebte, weshalb es nicht verwundert, dass sie ihre Ausbreitung und Expansionen über das Meer, die Flüsse und Wasserstraßen unternahmen, anstatt über Land.87 Ihre Vorgehensweise und Seefahrermentalität soll daher kurz an folgendem Zitat aus den „Gesta Normannorum Ducum“ verdeutlicht werden:

„[…], missa legatione, milites de finitimis prouintiis animo leues bellique cupidos ad hanc expeditionem inuitans, innumerabilem pugnantium tironum congregauit exercitum. […] Fabricantur naues, […], omnique telorum apparatu accurate munitur exercitus. Inde uero statuto die pelago impelluntur naues, ad eas propere festinant milites. […], librant […] carbasa, […].“ 88

Zu den Wikingerzügen zählen zunächst einmal die Plünderungsfahrten, also die Seeräuberei, die sich laut Quellenberichten vor allem durch das brutale und gewaltsame Plündern und Zerstören von Klöstern und Städten, sowie das Ermorden von Einheimischen auszeichneten,89 worüber auch Adam von Bremen berichtet:

„Indeß zwangen die Nordmannen, in seeräuberischen Zügen aller Orten umherschwärmend, die Friesen zum Tribut. […], und steckten, […], Hammaburg in Brand. Die berühmte Stadt ging durch Plünderung und Einäscherung völlig zu Grunde. Da ward die Kirche, da ward das Kloster, […] vernichtet!“[90]

Hierbei handelte es sich meistens um Blitzüberfälle an den Küsten, bei denen die Wikinger nicht ins Landesinnere vordrangen91 und die durch private Lust einzelner Wikingerhäuptlinge, sowie durch den Wunsch nach Reichtum motiviert waren.92 Das Besondere an den Plünderungsfahrten, bzw. den Raubzügen der Wikinger war, dass sich diese oftmals ohne eine Unterbrechung über Jahre hinziehen konnten, was hauptsächlich an den Schiffen der Wikinger, die ein hohes Fassungsvermögen hatten, lag.93 Denn dadurch waren sie in der Lage gewesen, große Vorratsmengen zu transportieren, die bei den Plünderungen wieder aufgefüllt werden konnten, weshalb die Wikinger im Gegensatz zu gewöhnlichen Kriegern in der Lage waren, in fremden Gebieten zu überwintern.94 Die Überwinterung geschah dann meistens in Klöstern oder auf Gutshöfen, wo reichlich Nahrungsmittel vorhanden waren.95 Diese Raubzüge waren besonders durch die Handelsverbindungen von Nord- und Westeuropa entstanden, wodurch die Wikinger vom Reichtum Europas erfahren hatten.96

Die sich auf den Seeverkehr beschränkenden Handelsfahrten also, bei denen die Wikinger besonders ihre Pelze in Westeuropa verkaufen konnten, aber auch Produkte wie Bernstein, Häute oder Wetzsteine, was aber auch in den bereits genannten Handelszentren der Wikinger verkauft wurde, wo die europäischen Kaufleute eintrafen, bildeten einen weiteren Aspekt der Wikingerzüge.97 Um den Warenaustausch zu vereinfachen, hatten die Wikinger ihre eigene Münzprägung, die besonders Mitte des 10. Jahrhunderts verstärkt aufgetreten war,98 denn zu dieser Zeit hatte der Handelsverkehr der Wikinger Ausmaße von Island bis zum Kaspischen Meer angenommen.99 Insgesamt umfassten die Seewege der Wikinger ganz Europa, sowie gingen im Osten über Flusswege durch Russland und von da aus bis zum Kaspischen und dem Schwarzen Meer und im Westen liefen die Seewege die ganze Atlantikküste entlang bis ins Mittelmeer hinein.100 Außerdem ist der Nordatlantik nicht zu vernachlässigen, wo die Wikinger bis Island, Grönland und sogar bis Amerika fuhren.101

Einen letzten wichtigen Aspekt der Wikingerzüge bilden die Eroberungsfahrten mit dem Ziel der Kolonisation.102 Diese Eroberungszüge, oftmals mit einem fließenden Übergang zur Besiedlung, lösten die reinen Plünderungsfahrten ab der Mitte des 9. Jahrhunderts ab und hielten etwa bis zum Beginn des 10. Jahrhunderts an.103 Besonders davon betroffen waren große Teile Englands, Irlands und Nordfrankreichs, wo die Wikinger neue Kolonien gründeten und ihre eigenen Reiche schufen,104 worauf in der vorliegenden Arbeit noch genauer eingegangen werden wird, nachdem zunächst noch ein kurzer Blick auf das Ende der Wikingerzeit geworfen werden soll. Denn aufgrund dessen, dass die Wikingerzüge meist von Erfolg gekrönt waren und die Wikinger es später sogar geschafft hatten, sich in fremden Ländern ansiedeln, verbreiten und sogar Staaten gründen zu können,105 stellt sich die Frage, warum die Zeit eines solchen Volkes zu Ende gegangen ist, was im Folgenden geklärt werden soll.

2.3 Das Ende der Wikingerzeit:

Wie bereits erwähnt, wird das Ende der Wikingerzeit gerne mit der Niederlage des norwegischen Königs Harald dem Strengen bei Stamford Bridge am 25. September 1066 verbunden.106 Des Weiteren wird das Ende oftmals mit der Schlacht bei Hastings durch Wilhelm den Eroberer107 oder mit dem Untergang Haithabus durch die Wenden gleichgesetzt.108 Jedoch kann das Ende der Wikingerära nicht auf ein Datum oder ein Jahr gelegt werden, da es sich um einen schleichenden Prozess handelte, der sowohl von inneren, als auch von äußeren Faktoren herbeigeführt worden war.109 Relativ sicher ist jedoch, dass das Ende der Wikinger etwa ab dem Jahr 1050 datiert werden kann.110

Zu den inneren Faktoren zählte zunächst einmal, dass die Wikinger durch die Eroberungsfahrten begonnen hatten, sich anzusiedeln und ihr Sinn nach Abenteuerlust langsam dem Wunsch nach Sesshaftigkeit gewichen war.111 Hinzu kommt, dass sich das monarchische System in Skandinavien etablierte und die Königreiche Norwegen, Schweden und Dänemark erstarkten, wodurch die gesellschaftliche Struktur der Wikinger und ihre Stammeshäuptlinge an Macht verloren.112 Außerdem zogen sich die in Skandinavien gebliebenen Wikinger mehr und mehr ins Landesinnere zurück, um dort anstatt direkt an der Küste zu siedeln, womit die Seefahrermentalität mehr und mehr zurückging.113

Zu den äußeren Faktoren gehörte besonders das Phänomen der Christianisierung, welches ganz Europa überkam und so auch die Wikinger nach und nach beeinflusste, sodass diese einem gesellschaftlichen Umdenken unterlagen, teilweise zum Christentum konvertierten und so die eigenen Bräuche und Riten in Vergessenheit gerieten.114 Des Weiteren kam hinzu, dass andere Völker angefangen hatten, sich die Seefahrtkenntnisse der Wikinger anzueignen, wodurch diese nun den Seehandel beherrschen und sich dieses Monopol zu eigen machen konnten.115 Dadurch kamen die Handelsgeschäfte und –orte der Wikinger nach und nach zum Erliegen.116 Außerdem ging den Wikingern eine ihrer wichtigsten Handelsquellen verloren, nämlich der Sklavenhandel, aufgrund einer sinkenden Nachfrage.117 Das galt auch für den Handel mit Fellen und Häuten, für die es nun andere Quellen als Skandinavien gab.118

Insgesamt sollte aber beachtet werden, dass es sich bei den inneren und äußeren Faktoren nicht um eine reine Koexistenz handelte, sondern diese sich gegenseitig beeinflussten und miteinander verknüpft und voneinander abhängig waren.119 Die Wikinger, deren Blütezeit bereits nach etwa zweieinhalb Jahrhunderten abgelaufen war,120 unterlagen quasi der Dynamik der Geschichte, was so viel bedeutet wie, dass sie ein Volk gewesen waren, dem ein rascher Aufstieg in führende Machtpositionen gelungen war, das aber gleichzeitig derselben Dynamik, die „außerhalb jeder Kontrolle menschlichen Handelns“121 liegt, unterlegen war, was ihren Niedergang herbeigeführt hatte.122 Die reformierte Kirche, das Erstarken der westeuropäischen Staaten und neuen Wirtschaftsbündnisse in Europa trugen letzten Endes einen großen Teil zum Ende der Wikingerzeit bei.123 Damit kann das Schicksal der Wikinger quasi mit dem der Perser, Griechen oder Römer verglichen werde, die allesamt bedeutend die Geschichte prägten.124

Im Folgenden soll aber wieder die Blütezeit der Wikinger im Vordergrund stehen, weshalb im weiteren Verlauf nun das Phänomen der Eroberungszüge, ihren Verlauf und ihre Auswirkungen einschließend, betrachtet werden soll. Hierbei wird die Normandie im Fokus liegen, weshalb im nächsten Kapitel zunächst einmal auf die Wikinger im Frankenreich eingegangen werden soll, indem geklärt wird, wie das Frankenreich von ihnen erobert wurde. Da diese Eroberung durch den Wikingeranführer Rollo und zur Regierungszeit Karls III. geschah,125 werden Rollo und Karl III. im Vorfeld kurz separat voneinander vorgestellt, um dann weiter auf die Eroberung des Frankenreichs, bzw. der Normandie einzugehen.

3. Die Wikinger im Frankenreich

3.1 Der Wikingeranführer Rollo und der Frankenkönig Karl der Einfältige:

3.1.1 Rollo der Wikingeranführer:

Die Herkunft Rollos ist bislang in der Forschung noch recht umstritten, denn es gibt sowohl Ansätze von einigen Forschern, dass er Norweger oder sogar Schwede gewesen sein soll.126 Am wahrscheinlichsten scheint jedoch die Annahme, dass er ein Däne gewesen war,127 so wie es Dudo von Saint-Quentin, der von Herzog Richard I. den Auftrag bekommen hatte, die Geschichte der normannischen Herrscher niederzuschreiben, geschildert hat.128 Dieser hatte seine Informationen nämlich dem Bruder des Normannenherzogs Richard I. zu verdanken,129 weshalb seiner Aussage, Rollo sei der Sohn eines dänischen Häuptlings gewesen, Glauben geschenkt werden kann.130 Auch einen Bruder, namens Gurim, soll Rollo gehabt haben, der jedoch getötet worden war.131

Kurz festzuhalten sei, dass die Franken die Wikinger, bzw. die skandinavischen Nordmänner, allgemein als Normannen bezeichneten:132 „Die Dänen nämlich und die übrigen Völker jenseits Dänemarks werden von den Geschichtschreibern der Franken alle Nordmannen genannt.“ 133 Rollo selbst kann also als kriegerischer Anführer eines Normannenverbandes aus Dänemark gesehen und bezeichnet werden,134 der mit seinem Heer gegen Ende des 9. Jahrhunderts, wahrscheinlich um 896,135 in das Gebiet der unteren Seine im damaligen Frankenreich eingefallen war.136 Dort schaffte Rollo es, dass man ihm die Normandie als Herrschaftsgebiet überließ, nachdem er mehrmals in das Frankenreich eingefallen war.137

[...]


1 Brøndsted, Johannes: Die große Zeit der Wikinger. Neumünster 1964, S. 7.

2 Ebd.

3 Logan, F. Donald: Die Wikinger in der Geschichte. Mit 22 Tafeln und 24 Karten, übers. aus dem Englischen v. Hans-Christian Oeser. Stuttgart 1987, S. 240.

4 Brøndsted: Die große Zeit der Wikinger, S. 7.

5 Ebd.

6 Schelzel, Manfred: Wikingerzüge. Rostock 2001, S. 13 u. 18.

7 Graham-Campbell, James: Das Leben der Wikinger. Krieger, Händler und Entdecker. Berlin 1980, S. 6.

8 Houben, Hubert: Die Normannen. München 2012, S. 10.

9 Schneeweiß, Jens: Normannen, Dänen, Wikinger, Waräger. Eine vergleichende historisch-archäologische Betrachtung zwischen Normandie, unterer Elbregion und Novgorod zur Wikingerzeit, in: Brather, S.; Müller, U.; Steuer, H. (Hrsg): Zeitschrift für Archäologie des Mittelalters 40 (2012), S. 99 u. 109.

10 Ebd.

11 Zettel, Horst: Das Bild der Normannen und der Normanneneinfälle in westfränkischen, ostfränkischen und angelsächsischen Quellen des 8. bis 11. Jahrhunderts. München 1977, S. 283-285.

12 Houben: Die Normannen, S. 10.

13 Schneeweiß: Normannen, Dänen, Wikinger, Waräger, S. 113.

14 Houben: Die Normannen, S. 27.

15 Mohr, Andreas: Das Wissen über die Anderen. Zur Darstellung fremder Völker in den fränkischen Quellen der Karolingerzeit. Münster 2005, S. 25.

16 Ebd.

17 Ebd.

18 Of Jumièges, William; Vitalis, Orderic; Of Torigni, Robert: The Gesta Normannorum Ducum. Introduction and Books I-IV, Bd. 1, hrsg. und übers. von Elisabeth M. C. Van Houts. Oxford 1992.

19 Von Bremen, Adam: Adams von Bremen Hamburgische Kirchengeschichte. Nach der Ausgabe der Monumenta Germaniae, übers. von Dr. J. D. M. Laurent und hrsg. von W. Wattenbach. Leipzig 1893.

20 Annalen des Klosters St. Vaast bei Arras, in: Die Annalen von St. Bertin und St. Vaast. Nach der Ausgabe der Monumenta Germaniae, übers. von Julius von Jasmund und hrsg. von Wilhelm Wattenbach. Berlin 1857, S. 211-251.

21 Mohr: Das Wissen über die Anderen, S. 25.

22 Brøndsted, Johannes: Die große Zeit der Wikinger. Neumünster 1964.

23 Mohr, Andreas: Das Wissen über die Anderen. Zur Darstellung fremder Völker in den fränkischen Quellen der Karolingerzeit. Münster 2005.

24 Zettel, Horst: Das Bild der Normannen und der Normanneneinfälle in westfränkischen, ostfränkischen und angelsächsischen Quellen des 8. bis 11. Jahrhunderts. München 1977.

25 Logan, F. Donald: Die Wikinger in der Geschichte. Mit 22 Tafeln und 24 Karten, übers. aus dem Englischen v. Hans-Christian Oeser. Stuttgart 1987.

26 Mohr: Das Wissen über die Anderen, S. 25.

27 Ebd., S. 40-41.

28 Zettel: Das Bild der Normannen und der Normanneneinfälle, S. 54.

29 Brøndsted: Die große Zeit der Wikinger, S. 31.

30 Zettel: Das Bild der Normannen und der Normanneneinfälle, S. 54-55.

31 Ebd., S. 55.

32 Ebd., S. 54.

33 Brøndsted: Die große Zeit der Wikinger, S. 261.

34 Ebd., S. 178.

35 Ebd.

36 Capelle, Torsten: Die Wikinger. Stuttgart 1971, S. 22.

37 Ebd.

38 Brøndsted: Die große Zeit der Wikinger, S. 180.

39 Ebd., S. 182.

40 Almgren, Bertil; u.a.: Die Wikinger. Essen 1974., S. 18.

41 Capelle: Die Wikinger, S. 22.

42 Müller-Wille, Michael; Hansen, Leif; Tummuscheit, Astrid: Frühstädtische Zentren der Wikingerzeit und ihr Hinterland. Die Beispiele Ribe, Hedeby und Reric, in: Akademie der Wissenschaften und der Literatur (Hrsg.): Abhandlung der Geistes- und Sozialwissenschaftlichen Klasse, Nr. 3. Mainz 2002, S. 4.

43 Capelle: Die Wikinger, S. 25.

44 Ebd., S. 26-27.

45 Müller-Wille; Hansen; Tummuscheit: Frühstädtische Zentren der Wikingerzeit, S. 3.

46 Ebd., S. 3-4.

47 Ebd., S. 17.

48 Hansen, Konrad: Die Welt der Wikinger. Hamburg 2002, S. 19. und Logan: Die Wikinger in der Geschichte, S. 17.

49 Mohr: Das Wissen über die Anderen, S. 98.

50 Hansen: Die Welt der Wikinger, S. 20.

51 Ebd., S. 22.

52 Adams von Bremen Hamburgische Kirchengeschichte, S. 49.

53 Hansen: Die Welt der Wikinger, S. 22.

54 Steinsland, Gro: Altnordisches Heidentum, in: Roesdahl, Else (Hrsg.): Wikinger, Waräger, Normannen. Die Skandinavier und Europa 800-1200. Berlin 1992, S. 144.

55 Ebd.

56 Ebd., S. 147.

57 Brøndsted: Die große Zeit der Wikinger, S. 221.

58 Ebd., S. 229.

59 Ebd., S. 230.

60 Ebd.

61 Adams von Bremen Hamburgische Kirchengeschichte, S. 11.

62 Oxenstierna, Eric Graf: Die Wikinger. Stuttgart 1959, S. 160.

63 Ebd., S. 156-157.

64 Brøndsted: Die große Zeit der Wikinger, S. 232.

65 Hansen: Die Welt der Wikinger, S. 30.

66 Ebd., S. 28-29.

67 Logan: Die Wikinger in der Geschichte, S. 19-20.

68 Ebd., S. 23.

69 Hansen: Die Welt der Wikinger, S. 57-58.

70 Ebd.

71 Brøndsted: Die große Zeit der Wikinger, S. 26.

72 Bill, Jan: Schiffe und Seemannschaft, in: Sawyer, Peter (Hrsg.): Die Wikinger. Geschichte und Kultur eines Seefahrervolkes. Aus dem Englischen übers. v. Thomas Bertram. Stuttgart 2000, S. 192.

73 Sawyer: Das Zeitalter der Wikinger und die Vorgeschichte, S. 16-17.

74 Brøndsted: Die große Zeit der Wikinger, S. 29.

75 Ebd., S. 7.

76 Ebd.

77 Schneeweiß: Normannen, Dänen, Wikinger, Waräger, S. 106.

78 Ebd.

79 Ebd., S. 106-107.

80 Ebd., S. 107.

81 Sawyer, Peter: Das Zeitalter der Wikinger und die Vorgeschichte, in: Sawyer, Peter (Hrsg.): Die Wikinger. Geschichte und Kultur eines Seefahrervolkes. Übers. v. Thomas Bertram. Stuttgart 2000, S. 13.

82 Logan: Die Wikinger in der Geschichte, S. 23.

83 Ebd., S. 24.

84 Gesta Normannorum Ducum, i. 3(4), S. 16.

85 Logan: Die Wikinger in der Geschichte, S. 24.

86 Ebd.

87 Brøndsted: Die große Zeit der Wikinger, S. 26.

88 Gesta Normannorum Ducum, i. 4(5), S. 16-18.

89 Brøndsted: Die große Zeit der Wikinger, S. 27-28.

90 Adams von Bremen Hamburgische Kirchengeschichte, S. 28.

91 Sawyer: Das Zeitalter der Wikinger und die Vorgeschichte, S. 19.

92 Brøndsted: Die große Zeit der Wikinger, S. 29.

93 Williams, Gareth: Krieg und Eroberung, in: Williams, Gareth; Pentz, Peter; Wemhoff, Matthias (Hrsg.): Die Wikinger. Berlin 2014, S. 96.

94 Ebd.

95 Ebd.

96 Sawyer: Das Zeitalter der Wikinger und die Vorgeschichte, S. 16-17.

97 Ebd., S. 14 und Capelle: Die Wikinger, S. 75.

98 Capelle: Die Wikinger, S. 77.

99 Graham-Campbell: Das Leben der Wikinger. Krieger, Händler und Entdecker, S. 91.

100 Brøndsted: Die große Zeit der Wikinger, S. 24.

101 Ebd.

102 Ebd., S. 29-30.

103 Zettel: Das Bild der Normannen und der Normanneneinfälle, S. 21.

104 Brøndsted: Die große Zeit der Wikinger, S. 30.

105 Logan: Die Wikinger in der Geschichte, S. 240.

106 Schneeweiß: Normannen, Dänen, Wikinger, Waräger, S. 106.

107 Lund, Niels: Das Dänenreich und das Ende des Wikinger-Zeitalters, in: Sawyer, Peter (Hrsg.): Die Wikinger. Geschichte und Kultur eines Seefahrervolkes. Übers. v. Thomas Bertram. Stuttgart 2000, S. 187.

108 Schelzel: Wikingerzüge, S. 327.

109 Boyer, Régis: Les Vikings. Histoire et civilisation. Paris 1992, S. 394-395.

110 Ebd., S. 394.

111 Ebd., S. 397-398.

112 Ebd., S. 399-401.

113 Ebd., S. 398.

114 Ebd., S. 402-403.

115 Ebd., S. 398-399.

116 Ebd.

117 Ebd., S. 397.

118 Ebd., S. 399.

119 Ebd., S. 395.

120 Logan: Die Wikinger in der Geschichte, S. 240.

121 Ebd.

122 Ebd.

123 Ebd.

124 Ebd.

125 Zettel: Das Bild der Normannen und der Normanneneinfälle, S. 286-287.

126 Ebd., S. 286.

127 Schelzel: Wikingerzüge, S. 260.

128 Renaud, Jean: Les Vikings et la Normandie. Rennes 1989, S. 48.

129 Zettel: Das Bild der Normannen und der Normanneneinfälle, S. 286.

130 Renaud, Jean: Le prétendu Rollon et la Normandie, in: Boyer, Régis (Hrsg.): Les Vikings, premiers européens. VIIIe-XIe siècle. Les nouvelles découvertes de l’archéologie. Paris 2005, S. 184.

131 Ebd.

132 Mohr: Das Wissen über die Anderen, S. 58.

133 Adams von Bremen Hamburgische Kirchengeschichte, S. 22.

134 Schneeweiß: Normannen, Dänen, Wikinger, Waräger, S. 109.

135 Zettel: Das Bild der Normannen und der Normanneneinfälle, S. 287.

136 Schneeweiß: Normannen, Dänen, Wikinger, Waräger, S. 99.

137 Ebd., S. 109.

Ende der Leseprobe aus 56 Seiten

Details

Titel
Wikingerzüge. Verlauf und Auswirkungen in der Normandie
Hochschule
Christian-Albrechts-Universität Kiel  (Hist. Sem.)
Note
3,0
Jahr
2015
Seiten
56
Katalognummer
V498911
ISBN (eBook)
9783346027740
ISBN (Buch)
9783346027757
Sprache
Deutsch
Schlagworte
wikingerzüge, verlauf, auswirkungen, normandie
Arbeit zitieren
Anonym, 2015, Wikingerzüge. Verlauf und Auswirkungen in der Normandie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/498911

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