Der Verfasser dieser Hauptseminararbeit beschäftigt sich aufgrund der anzunehmenden Steigerung der Popularität mit der Droge Ecstasy, ihrer Historie sowie der Auswirkung von Ecstasy auf den Körper und die Psyche des Menschen. Zudem wird die Gesetzesgrundlage in Deutschland anhand des Betäubungsmittelgesetzes kurz erläutert und dargestellt. Es soll außerdem
ein Blick in aktuelle Statistiken und Lagebilder in Bezug auf die Droge Ecstasy genommen werden um, wie bereits oben erwähnt, die Aktualität dieser Droge zu erläutern.
Im nächsten Schritt wird erörtert ob die Droge Ecstasy einen speziellen Konsumentenkreis anspricht. Hier soll insbesondere die Technoszene beleuchtet werden, da Ecstasy vielmals mit dieser in Verbindung gebracht wird.
Dazu soll zunächst die Kultur Techno beschrieben werden, um einen Einblick über Techno und die dazugehörige Szene zu bekommen. Ferner soll erläutert werden ob es sich bei Ecstasy wirklich um eine Partydroge speziell in der Technoszene handelt. Darüber hinaus soll der sogenannte Mischkonsum erörtert werden der immer wieder genannt wird, wenn es um das Thema Drogen geht.
Ziel des Verfassers ist es schlussendlich darzustellen ob es sich bei der Droge Ecstasy um eine Droge spezieller Konsumenten handelt, insbesondere in Bezug auf die Partyszene, oder ob Ecstasy im Laufe der Jahre von der Gesellschaft nur als solche eingestuft wurde.
Inhaltsverzeichnis
1.Einleitung
2. Historischer Rückblick
3. Ecstasy und seine Wirkung auf den Körper
3.1 Körperliche Auswirkung
3.2 Psychische Auswirkung
4. Gesetzesgrundlage anhand des BtMG
5. Statistiken und aktuelle Lagebilder
6. Ecstasy und ihre Konsumenten
6.1 Einblick in die Kultur Techno
6.2 Ecstasy in der Techno-Szene
6.3 Der Mischkonsum mit anderen Drogen
7. Fazit
8. Literatur- und Quellenverzeichnis
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit untersucht die Popularität und den Konsum von Ecstasy sowie die Frage, ob es sich dabei um eine spezifische Droge für Konsumenten der Techno-Szene handelt. Dabei werden die historische Entwicklung, die Wirkung auf den Körper sowie die rechtliche Einordnung analysiert.
- Historische Herkunft und Synthese von MDMA
- Physiologische und psychische Wirkmechanismen beim Konsumenten
- Rechtliche Bewertung durch das Betäubungsmittelgesetz
- Entwicklung und Dynamik der Techno-Kultur in Deutschland
- Mischkonsum und gesundheitliche Risiken
Auszug aus dem Buch
6.2 Ecstasy in der Techno-Szene
Oft ist im Zusammenhang mit Techno-Partys die Rede von der Flucht aus dem Alltag. Die Partys stellen einen Ausbruch aus dem alltäglichen Leben dar. Es geht darum zu Tanzen, neue Leute kennen zu lernen, sich zu Unter halten wenn möglich die ganze Nacht lang, oder oft auch länger, Spaß und Freude zu haben. Aber genau diese Leistung durchzuhalten, die ganze Nacht lang zu feiern, zu tanzen und Spaß zu haben zerrt an den Kräften des menschlichen Körpers. Diese Partys dauern in der Regel nicht nur einen Tag, sondern oft ein ganzes Wochenende lang. Für die Anhänger heißt es nicht zu ermüden.31
Es werden also Mittel und Wege gesucht um den Körper wach und aktiv zu halten. Um die körperliche Leistungsfähigkeit zu erhöhen, werden daher vielmals Drogen konsumiert. Daher liegt es nicht fern, dass die Techno Szene immer wieder mit der Droge Ecstasy verbunden wird. Denn genau das, was die Anhänger der Partys verfolgen, bietet ihnen diese Droge. Sie wirkt aufputschend und sorgt dafür, dass die Besucher der Partys durchhal ten und nicht ermüden.
Ecstasy könnte man auch als die sogenannte „Tanzdroge“ bezeichnen. Durch Sie soll es möglich sein die „Seele“ der Musik zu spüren, in eine an dere Dimension der Realität zu entweichen und nicht nur die Töne der Mu sik und ihren Rhythmus wahr zu nehmen.32 So ist es den Ravern durch die Einnahme von Ecstasy möglich, ein Gefühl unerschöpflicher Energie zu verspüren und ohne Pause zu tanzen. Die Menschen verschmelzen mitei nander und die Hemmungen nehmen konstant ab.
Zusammenfassung der Kapitel
1.Einleitung: Diese Einleitung führt in die Rauschgiftkriminalität als Kontrollkriminalität ein und beleuchtet den Anstieg der Ecstasy-Sicherstellungen in Deutschland.
2. Historischer Rückblick: Dieses Kapitel beschreibt die Entdeckung von MDMA im späten 19. Jahrhundert, die spätere Nutzung in der Therapie und die Verbreitung als Droge ab den 80er Jahren.
3. Ecstasy und seine Wirkung auf den Körper: Hier werden die körperlichen Symptome wie Mundtrockenheit und Bruxismus sowie die psychischen Wirkungen, wie gesteigerte Kommunikationsbereitschaft und Empathie, dargelegt.
4. Gesetzesgrundlage anhand des BtMG: Dieser Abschnitt erläutert die Einstufung von Ecstasy als nicht verkehrsfähige Substanz nach dem Betäubungsmittelgesetz und die rechtliche Definition von Mengen.
5. Statistiken und aktuelle Lagebilder: Das Kapitel analysiert die polizeilichen Statistiken zu Rauschgiftdelikten und belegt den deutlichen Anstieg der Handelsdelikte im Bereich Ecstasy.
6. Ecstasy und ihre Konsumenten: Diese zentrale Sektion untersucht die Verbindung zwischen der Techno-Kultur, der Rolle von Ecstasy als „Tanzdroge“ und den Risiken des Mischkonsums mit anderen Substanzen.
7. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Ecstasy ein fester Bestandteil der Party-Szene bleibt und präventive Kontrollmaßnahmen weiterhin essentiell sind.
8. Literatur- und Quellenverzeichnis: Hier werden sämtliche verwendeten Quellen, Rechtsgrundlagen und Internetverweise der Arbeit aufgelistet.
Schlüsselwörter
Ecstasy, MDMA, Rauschgiftkriminalität, BtMG, Techno-Szene, Partydroge, Mischkonsum, Polizeiliche Kriminalstatistik, Betäubungsmittel, Synthetische Drogen, Amphetamine, Prävention, Konsumverhalten, Wirkungsweise, Sucht
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Droge Ecstasy (MDMA) unter Berücksichtigung ihrer gesellschaftlichen Bedeutung und ihrer Rolle innerhalb der Techno-Kultur.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Die zentralen Themen umfassen die Geschichte der Substanz, deren pharmakologische Wirkung, die gesetzliche Lage in Deutschland sowie die Korrelation zum Drogenkonsum in der Techno-Szene.
Welches primäre Ziel verfolgt der Verfasser?
Das Ziel ist die Klärung der Forschungsfrage, ob Ecstasy primär als Droge spezieller Konsumenten in der Partyszene angesehen werden kann.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse sowie die Auswertung polizeilicher Statistiken und Lagebilder.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die pharmakologische Wirkung, die rechtliche Einordnung, statistische Trends und die soziologische Betrachtung der Techno-Kultur.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Ecstasy, MDMA, Techno-Szene, BtMG und Mischkonsum beschreiben.
Warum wird im Dokument so ausführlich auf den "Mischkonsum" eingegangen?
Da der Konsum von Ecstasy häufig mit anderen Substanzen wie Cannabis oder Alkohol kombiniert wird, was das gesundheitliche Risiko für den Konsumenten drastisch erhöht.
Wie unterscheidet sich die Tanzkultur auf Techno-Partys von normalen Diskotheken?
Die Arbeit hebt hervor, dass auf Techno-Partys das Tanzen eine zentrale Priorität hat, die oft durch die aufputschende Wirkung von Ecstasy unterstützt wird, was zu einem anderen Verhalten und einer anderen Raumgestaltung führt.
- Citation du texte
- Marvin Bemmelen (Auteur), 2018, Betäubungsmittelkriminalität. Ist Ecstasy eine Droge spezieller Konsumenten?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/499052