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Beweise für die Existenz eines göttlichen Wesens. Kosmologische Gottesbeweise

Titre: Beweise für die Existenz eines göttlichen Wesens. Kosmologische Gottesbeweise

Dossier / Travail de Séminaire , 2013 , 11 Pages , Note: 2,1

Autor:in: Anonym (Auteur)

Philosophie - Divers
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Die Frage ob es einen Gott beziehungsweise Götter gibt oder nicht und in wie weit man ihre Existenz beweisen könnte, beschäftigte im Laufe der Zeit viele Menschen. Die Vertreter der beiden Seiten, der Theisten und Atheisten, unternahmen deswegen viele Versuche, Beweise für oder gegen die „Existenz eines göttlichen Wesens“ zu formulieren, um damit die andere Seite von ihren Argumenten zu überzeugen. Auch in unserer doch sehr von der modernen Wissenschaft geprägten Welt, in der eben diese häufig als Primat für die Erkenntnisgewinnung gesehen wird, sie doch an ihre Grenzen stößt. Deswegen versucht diese Arbeit eine Antwort auf die Fragestellung zu geben; „in wie weit kann, vor dem Hintergrund der modernen Wissenschaft, ein kosmologischer Gottesbeweis bestehen beziehungsweise durch die Wissenschaft sogar noch bestärkt werden?“
Dabei ist es die Zielsetzung zu zeigen, dass viele der vor Jahrhunderten ausgearbeiteten Konzepte immer noch als wesentlich angesehen werden können und bezüglich ihrer Relevanz sogar noch dazugewonnen haben. Da sie zum einen, den aus ihrer Logik entspringenden Wahrheitswert nicht verloren haben und zum anderen, das sie durch Erkenntnisse aus der Wissenschaft noch bestärkt wurden. Hierbei wird der kosmologische Gottesbeweis als exemplarisches Beispiel zur Klärung der Fragestellung gewählt, da er sehr tiefreichende traditionelle Wurzeln in der Antike hat und er sich dabei aber seit damals in verschiedenen Formen durch die Zeit bis heute erhielt und weiterentwickelte.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Gottesbeweise

2. Der kosmologische Gottesbeweis

3. Heutige Problematik des Kosmologischer Beweis des Aristoteles

4. Der Kalam Gottesbeweis vor dem Hintergrund der Modernen Wissenschaft

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwieweit kosmologische Gottesbeweise vor dem Hintergrund der modernen Wissenschaft Bestand haben oder durch diese sogar gestützt werden können. Dabei wird analysiert, ob klassische philosophische Argumente ihre Relevanz behalten haben und wie sie mit aktuellen physikalischen Erkenntnissen korrespondieren.

  • Grundlagen und Definition der Gottesbeweise
  • Historische Perspektive durch den unbewegten Beweger des Aristoteles
  • Analyse der Prämissen des Kalam-Gottesbeweises
  • Die Vereinbarkeit von Kausalitätsargumenten mit modernen naturwissenschaftlichen Modellen wie dem Urknall
  • Die philosophische Herleitung einer transzendenten, personalen Ursache

Auszug aus dem Buch

4. DER KALAM GOTTESBEWEIS VOR DEM HINTERGRUND DER MODERNEN WISSENSCHAFT

Der kosmologische Kalam Gottesbeweis gehört zur zweiten Gruppe der Kosmologischen Beweise. Er stellt einen Beweis für die Existenz einer ersten Ursache für die Entstehung des Universums dar. Der Ursprung dieses Beweises geht zurück auf den christlichen Theologen Johannes Philoponus, der im 6 Jahrhundert in Alexandrien lebte, wobei der Beweis traditionell im Laufe der Zeit von verschiedenen christlichen, muslimischen und jüdischen Philosophen aufgegriffen und verfeinert wurde. Das Besondere am Kalam Argument ist, das es nach Jahrhunderten in denen es ruhig um ihn geworden ist, er nun seit ein paar Jahrzehnten wieder ins Zentrum des Interesses gerückt ist.

Die erste der beiden Prämissen ist wenig strittig und wird allgemeine Zustimmung erfahren. Denn sie besagt, dass etwas das ohne eine Ursache hervorgeht, aus dem Nichts kommen würde man und somit den Bereich der ernsthaften Metaphysik verlässt, da das Nichts keine Eigenschaften besitzt und somit auch das hervorgehen aus dem Nichts als Absurdum angesehen werden kann. Der Wissenschaftsphilosoph Bernulf Kanitscheider drückte dieses Prinzip so aus: „aus dem Nichts kommt Nichts“ und beruft sich dabei auf die ontologische Verpflichtung, die als Richtschnur der Forschung schon seit Epikur und Lukrez angesehen werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Gottesbeweise: Dieses Kapitel erläutert den allgemeinen Versuch, die Existenz Gottes durch rationale Argumentation und logische Prämissen zu begründen.

2. Der kosmologische Gottesbeweis: Hier werden die drei traditionellen Hauptformen des kosmologischen Arguments dargestellt, welche die Welt auf Ursachen oder Kontingenz zurückführen.

3. Heutige Problematik des Kosmologischer Beweis des Aristoteles: Es wird analysiert, warum das geozentrische Weltbild des Aristoteles aus Sicht der modernen Wissenschaft als widerlegt gilt, obwohl die logische Struktur des Arguments historisch bedeutsam bleibt.

4. Der Kalam Gottesbeweis vor dem Hintergrund der Modernen Wissenschaft: Dieses Kapitel verknüpft das Kalam-Argument mit modernen physikalischen Theorien wie der Urknall-Theorie und diskutiert die notwendigen Eigenschaften der postulierten ersten Ursache.

Schlüsselwörter

Gottesbeweis, Kosmologie, Kausalität, Aristoteles, Kalam, Existenz, Metaphysik, Urknall, Moderne Wissenschaft, Transzendenz, Schöpfer, Philosophie, Religion, Prämisse, Kontingenz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Frage, ob ein kosmologischer Gottesbeweis unter Berücksichtigung moderner wissenschaftlicher Erkenntnisse heute noch logisch vertretbar ist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Religionsphilosophie, die Metaphysik sowie die Schnittstellen zur modernen Astronomie und Astrophysik.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, dass klassische Konzepte wie der kosmologische Gottesbeweis durch neue wissenschaftliche Erkenntnisse untermauert werden können, anstatt durch sie entkräftet zu werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine philosophische Begriffs- und Argumentationsanalyse angewandt, die klassische Beweisführungen mit modernen naturwissenschaftlichen Modellen kontrastiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Gottesbeweisen, die historische Herleitung durch Aristoteles sowie die detaillierte Analyse des Kalam-Gottesbeweises.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Gottesbeweis, Kausalität, Kalam, Urknall, Metaphysik und die Frage nach einer ersten Ursache.

Inwiefern ist der Beweis des Aristoteles heute problematisch?

Er ist problematisch, weil er auf einem antiken, geozentrischen Weltbild basiert, das durch die moderne Astronomie und das heliozentrische Modell wissenschaftlich überholt wurde.

Warum wird der Kalam-Gottesbeweis als aktuell angesehen?

Er wird als aktuell eingestuft, da er wissenschaftliche Erkenntnisse über die Expansion des Universums und die Unmöglichkeit eines infiniten Regresses erfolgreich in seine Beweiskette integriert.

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Résumé des informations

Titre
Beweise für die Existenz eines göttlichen Wesens. Kosmologische Gottesbeweise
Université
Johannes Gutenberg University Mainz
Note
2,1
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
11
N° de catalogue
V499085
ISBN (ebook)
9783346020109
ISBN (Livre)
9783346020116
Langue
allemand
mots-clé
beweise existenz wesens kosmologische gottesbeweise
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2013, Beweise für die Existenz eines göttlichen Wesens. Kosmologische Gottesbeweise, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/499085
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