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"Ich bin das Licht der Welt" (Joh 8, 12). Die Begegnung mit Jesus verändert Menschen

Title: "Ich bin das Licht der Welt" (Joh 8, 12). Die Begegnung mit Jesus verändert Menschen

Lesson Plan , 2016 , 25 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Sonja Schneider (Author)

Theology - Religion (For Pre-University Students)
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Der für die vorliegende Unterrichtsstunde wichtige Abschnitt der Bibel ist im Johannesevangelium angesiedelt. Im achten Kapitelgeht es in den Versen 12 bis 59 um Streitgespräche mit den Juden. Dieser Streit dreht sich um die Frage, wer Jesus eigentlich ist und entwickelt sich in diesem Kapitel zu einer immer hitzigeren Auseinandersetzung.

Verglichen mit dem Markusevangelium spricht Jesus bei Johannes häufig offen von seiner Herkunft und dem Dasein als Gottes Sohn. In Vers 12 ist nicht ganz klar, in welchen Zusammenhang die Aussage einzuordnen ist. Es erscheint möglich, dass der Ausdruck des Lichts auf das zuvor stattgefundene Laubhüttenfest zurückzuführen ist. Dabei werden im Vorhof des Tempels Leuchter angebracht, welche Jerusalem erhellen sollen.

Um sich der Bedeutung von Jesu Aussage "Ich bin das Licht der Welt" zu nähern, soll zunächst der Begriff des Lichts näher betrachtet werden. Dieser hat – nicht nur auf Religion bezogen – häufig symbolischen Charakter: "Mit Licht wird die Gottheit, die Helligkeit, das menschliche Leben oder das ethische Gute in Verbindung gebracht".

Über jene allgemeinen Assoziationen hinaus wird aber auch Jesus Christus mit Licht in Verbindung gebracht. Dies geht häufig über den symbolhaften Charakter hinaus: "Mit dem Kommen des wahren Lichts ist die eschatologische Heilszeit Gegenwart geworden". Somit bezieht sich das Licht in diesem Zusammenhang auf die geschichtliche Figur Jesus Christus.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Bedingungsanalyse

1.1 Institutionelle Rahmenbedingungen

1.2 Situation der Lerngruppe

2. Elementarisierung

2.1 Elementare Strukturen

2.2 Didaktische Reduktion

2.1.1 Elementare Wahrheiten

2.1.2 Elementare Erfahrungen

2.1.3 Elementare Zugänge

3. Bezug des Themas zum Bildungsplan

3.1 Leitgedanken zum Kompetenzerwerb

3.2 Bezug zu den Dimensionen des Bildungsplans

4. Stellung der Stunde im Unterrichtskontext

5. Beitrag der Stunde zum Kompetenzerwerb

5.1 Übergeordnetes Stundenziel

5.2 Lernziele, die zum Erwerb der Kompetenzen beitragen

6. Elementare Lernformen

6.1 Vorbereitung

6.2 Begrüßung und Ritual

6.3 Einstieg

6.4 Überleitung

6.5 Erarbeitung

6.6 Ergebnissicherung

6.7 Überleitung

6.8 Transfer

6.9 Abschluss

7. Unterrichtsskizze

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, einen detaillierten Unterrichtsentwurf zum Thema „Ich bin das Licht der Welt“ (Joh 8, 12) zu konzipieren, der die lebensverändernde Begegnung mit Jesus Christus in den Mittelpunkt stellt und für Schülerinnen und Schüler einer 6. Klasse didaktisch aufbereitet. Dabei soll die Bedeutung von Licht als spirituelles und existenzielles Symbol erarbeitet werden.

  • Didaktische Elementarisierung nach Schweitzer
  • Entwicklung von Kompetenzen im Religionsunterricht
  • Einbettung biblischer Inhalte in die Lebenswelt der SuS
  • Verbindung von Symbolarbeit und Glaubensbiografien
  • Methodische Gestaltung ganzheitlicher Lernprozesse

Auszug aus dem Buch

2.1 Elementare Strukturen

Der für die vorliegende Unterrichtsstunde wichtige Abschnitt der Bibel ist im Johannesevangelium angesiedelt. In Kapitel 8 geht es in den Versen 12 bis 59 um Streitgespräche mit den Juden. Dieser Streit dreht sich um die Frage, wer Jesus eigentlich ist und entwickelt sich in diesem Kapitel zu einer immer hitzigeren Auseinandersetzung. Verglichen mit dem Markusevangelium spricht Jesus bei Johannes häufig offen von seiner Herkunft und dem Dasein als Gottes Sohn. In Vers 12 ist nicht ganz klar, in welchen Zusammenhang die Aussage einzuordnen ist. Es erscheint möglich, dass der Ausdruck des Lichts auf das zuvor stattgefundene Laubhüttenfest zurückzuführen ist. Dabei werden im Vorhof des Tempels Leuchter angebracht, welche Jerusalem erhellen sollen. VOIGT geht außerdem davon aus, dass das Gespräch im Tempel stattfand.

Um sich der Bedeutung von Jesu Aussage „Ich bin das Licht der Welt“ zu nähern, soll zunächst der Begriff des Lichts näher betrachtet werden. Dieser hat – nicht nur auf Religion bezogen – häufig symbolischen Charakter: „Mit Licht wird die Gottheit, die Helligkeit, das menschliche Leben oder das ethische Gute in Verbindung gebracht.“ Über jene allgemeinen Assoziationen hinaus wird aber auch Jesus Christus mit Licht in Verbindung gebracht. Dies geht häufig über den symbolhaften Charakter hinaus: „Mit dem Kommen des wahren Lichts ist die eschatologische Heilszeit Gegenwart geworden.“ Somit bezieht sich das Licht in diesem Zusammenhang auf die geschichtliche Figur Jesus Christus. Durch seine Aussage, welche eines von mehreren „Ich-bin-Worten“ ist, erhebt [er] den Anspruch, selbst in einem ausschließlichen und allumfassenden Sinn für jeden, der sich ihm im Glauben anschließt, „das Licht des Lebens“ zu sein, ihm also ein sinnerfülltes, unzerstörbares Leben zu schenken.

Zusammenfassung der Kapitel

Bedingungsanalyse: Dieses Kapitel beschreibt die institutionellen Rahmenbedingungen sowie die Zusammensetzung und Lernvoraussetzungen der Lerngruppe.

Elementarisierung: Hier wird das religionsdidaktische Modell der Elementarisierung nach Schweitzer angewendet, um die Unterrichtsinhalte in Bezug auf Strukturen, Wahrheiten, Erfahrungen und Zugänge zu fokussieren.

Bezug des Themas zum Bildungsplan: Das Kapitel erläutert die Anbindung der Stunde an die Leitgedanken und Kompetenzdimensionen des Bildungsplans für das Fach Katholische Religion.

Stellung der Stunde im Unterrichtskontext: Hier wird der Platz der Unterrichtsstunde als Abschluss und Zusammenfassung der Unterrichtseinheit „Mit Jesus Christus unterwegs“ definiert.

Beitrag der Stunde zum Kompetenzerwerb: Es werden die übergeordneten Stundenziele sowie die spezifischen Lernziele für die Schülerinnen und Schüler aufgeführt.

Elementare Lernformen: Dieses umfangreiche Kapitel detailliert den geplanten Unterrichtsverlauf von der Vorbereitung bis hin zum Abschluss der Stunde.

Unterrichtsskizze: Eine tabellarische Übersicht, die den zeitlichen Ablauf, die Phasen, Sozialformen und Medien zusammenfasst.

Schlüsselwörter

Religionsunterricht, Licht der Welt, Johannesevangelium, Didaktik, Elementarisierung, Jesus Christus, Kompetenzerwerb, Symboldidaktik, Glaubensbiografie, Lichtmeditation, Schülerinnen und Schüler, Unterrichtsentwurf, Lebensweltorientierung, Nachfolge, spirituelle Erfahrung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit präsentiert einen detaillierten Unterrichtsentwurf zu einer Religionsstunde über das biblische Wort Jesu „Ich bin das Licht der Welt“ (Joh 8, 12).

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die christliche Symbolik des Lichts, die Identität Jesu als Sohn Gottes und die lebensverändernde Wirkung einer persönlichen Begegnung mit Jesus für den modernen Menschen.

Was ist das primäre Ziel der Unterrichtseinheit?

Das Ziel ist es, dass die Schülerinnen und Schüler erkennen, wie Jesus als „Licht der Welt“ Menschen in ihrem Leben positiv verändern kann, und diese Erkenntnis auf ihre eigene Lebenswelt beziehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt das religionspädagogische Modell der „Elementarisierung“ nach Friedrich Schweitzer, um Inhalte zu reduzieren und didaktisch auf die Lebenswelt der Lernenden zuzuschneiden.

Was wird im Hauptteil des Unterrichts behandelt?

Der Hauptteil umfasst eine Lichtmeditation, eine Analyse der biblischen Aussage, Partnerarbeit zu Lebensgeschichten von Menschen, die Jesus begegnet sind (z. B. Levi, Bartimäus), sowie die Übertragung der Symbolik in den eigenen Alltag.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich vor allem durch die Begriffe Religionsunterricht, Elementarisierung, Lichtsymbolik, Glaubensnachfolge und Kompetenzorientierung beschreiben.

Warum wird eine Lichtmeditation als Einstieg gewählt?

Die Lichtmeditation dient dazu, den Schülerinnen und Schülern einen ganzheitlichen Zugang zu ermöglichen und sie auf emotionaler Ebene für die Symbolik von Licht und Dunkelheit zu sensibilisieren, bevor der biblische Text inhaltlich erarbeitet wird.

Wie gehen die Schülerinnen und Schüler mit der Unterschiedlichkeit der Lerngruppe um?

Durch Methoden wie den „Sprechball“ und die Partnerarbeit wird die heterogene Lerngruppe aktiv eingebunden, wobei individuelle Lernwege und unterschiedliche religiöse Vorkenntnisse respektiert werden.

Welche Rolle spielt das Ritual am Stundenanfang?

Das Ritual dient der Bildung einer vertrauensvollen Atmosphäre und ermöglicht es den Lernenden, sich für den Unterricht zu öffnen, indem sie ihr Befinden mittels Farbwahl auf Steinen symbolisch ausdrücken.

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Details

Title
"Ich bin das Licht der Welt" (Joh 8, 12). Die Begegnung mit Jesus verändert Menschen
College
Studienseminar Reutlingen
Grade
1,0
Author
Sonja Schneider (Author)
Publication Year
2016
Pages
25
Catalog Number
V499149
ISBN (eBook)
9783346018731
ISBN (Book)
9783346018748
Language
German
Tags
Jesus Licht der Welt Johannes Evangelium Begegnung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sonja Schneider (Author), 2016, "Ich bin das Licht der Welt" (Joh 8, 12). Die Begegnung mit Jesus verändert Menschen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/499149
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