EBIS. Fachsoftware für die Suchtkrankenhilfe


Seminararbeit, 2010
22 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

INHALT

1 ALLGEMEINES ZU EBIS

2 VORSTELLUNG DER SOFTWARE
2.1 Leistungsabrechung und Klientenverwaltung
2.2 Hilfeplanung und Dokumentation
2.3 Auswertung und Steuerung

3 KRITISCHE WÜRDIGUNG
3.1 Allgemiene Kriterien
3.2 Fachliche Kriterien
3.3 Prozessübergreifende Anforderungen

1 ALLGEMEINES ZU EBIS

2 VORSTELLUNG DER SOFTWARE

2.1 Leistungsabrechung und Klientenverwaltung

Betrifft die administrativen und verwaltungstechnischen Aufgaben wie automatisierte Leistungsberechnungmodalitäten, eine evtl. Datenschnittstelle zur schnellen papierlosen Übertragung an den Leistungsträger und die Terminverwaltung.

Aber auch eine erste „Übersicht über klientenbezogene Informationen wie Adresse, persönliche Daten, Angehörige, Betreuungszeiten usw.“ (Kreidenweis, S. 56f) ist enthalten. Datenschnittstelle zur schnellen papierlosen Übertragung an den Leistungsträger.

- Extras – Rechnung
- Word-Symbol = Dokumentenverwaltung mit verschiedenen Vorlagen u.a. Sozialbericht
- Kalender – Termine = sind auch auf der Klientenmaske ersichtlich
- Klienten – Liste der Klienten
- Stammdaten – Name/Adresse, weitere Angaben, Bezugspersonen
- Kerndaten – Basisdaten (Betreuungsbeginn /-ende, Betreuungsgrund, Memo, usw.), Zugangsdaten/Vorgeschichte, soziodemografische Daten, Arbeit/Finanzen, Maßnahmen, Abschlussdaten... zum Teil auch schon übergreifend in die Hilfeplanung und Dokumentation
- Medikamente -

2.2 Hilfeplanung und Dokumentation

Betrifft die zentralen fachlichen Aspekte im Bezug auf die Kernprozesse wie Planung, Durchführung und Dokumentation von Hilfeprozessen.

Die Erfassung der relevanten Daten variiert in den Programmen von voll-, teil- und unstandardisierten Erhebungen in Textform.

Die Klassifikationsmodelle sollten sich dabei an den zielgruppenspezifischen Problem- und Lebens- und Bedarfslagen sowie den möglichen Ressourcen und Zieldefinitionen wie auch nach den in Frage kommenden Interventionen/Maßnahmen richten.

Ein voll- automatisiertes oder technisch unterstütztes Berichtswesen ist von Vorteil.

Auch die Integrierbarkeit der systembasierenden Abläufe in den Arbeitsprozess, d.h. der Grad der Analogie zum natürlichen Klientenprozesse ist ein Qualitätsmerkmal für eine die Fachsoftware.

- Kerndaten – Basisdaten (Betreuungsbeginn /-ende, Betreuungsgrund, Memo, usw.), Zugangsdaten/Vorgeschichte, Soziodemografische Daten, Arbeit/Finanzen, Maßnahmen, Abschlussdaten... zum Teil auch noch zur Klientenverwaltung zuzurechnen
- Diagnostik – Psychotrope Substanzen, Hauptdiagnose und andere Störungen
- Optionale Fragen – Aufnahme, Familie/Wohnen, Arbeit/Finanzen, Justiz/Problemfelder, Maßnahmen, Sachleistungen/Rückfall, SPDI
- Kontakte = Anzahl der Kontakte (Einzel- und Gruppenkontakte)
- Zusatzfragen = Möglichkeit der Formulierung von Zusatzfragen über Extras – Zusatzfragen definieren
- Hilfeplanung – Übersicht (Lebenslagen von 1 - 12) – 13/1 Priorisierung von Zielen – 13/2 Geplante Maßnahmen
- Verlauf = Differenziert in die verschiedenen Lebenslagen/-dimensionen sind hier
zeitbezogene Bewertugen des Fortschritts möglich
- Word-Symbol - Datenübernahmen in Dokumentenvorlagen (Sozialbericht), Anlage von eigenen Dokumenten und Memos. Bei der Anlage von eigenen Dokumenten in die Daten aus EBIS übernommen werden sollen müssen Textmarken definiert werden die mit den Variablennamen aus EBIS identisch sind.
- PREDI =

2.3 Auswertung und Steuerung

Eine Auswertung von statistischen Daten und die Generierung von Kennzahlen ist im Hinblick auf den Erhalt der Qualität und Effizienz und damit der Marktfähigkeit von Bedeutung, da es Evaluationen bezüglich der Einrichtung aber auch der einzelnen Mitarbeiter und somit ein Contorlling, also eine Anpassung, Weiterentwicklung, Fehlersuche und Steuerung von Seiten des Managements ermöglicht.

- Statistik = nach verschiedenen Kriterien durchführbare statistische Erhebung
- Katamnese

3 KRITISCHE WÜRDIGUNG

3.1 Allgemeine Kriterien

Benutzerfreundlichkeit:

Übersichtliche Maskengestalltung

- Übersichtliche Aufteilung in Hauptmenüpunkte, vertikale und horizontale Auswahlfelder
- Die meisten Masken sind übersichtlich und verständlich gestaltet. Ausnahmen sind z.B. Diagnostik - Maske – zu überladen oder die Verlauf - Maske – zu wenig aussagekräftig
Durchgängige Bedienungslogik
- Die Menüführung ist logisch aufgebaut und durchgängig
- Das Ausfüllen der Positionen innerhalb der Masken ist auch immer gleich bleibend
- Variationen gibt es nur zwischen standardisierte Code-Eingabe oder Volltext-Eingabe
Orientierung an Windows Standards
- Die gesamte Bedienung, die Gestaltung der Hauptmenüpunkte, die Symbole und auch das Umblättern innerhalb der Masken erinnert an Windows
- Die Optik der vertikalen Auswahlfelder links und die Maskengestaltung variiert teilweise und unterscheidet sich von den bekannten Windows- Oberflächen, so z. B.: Klienten-Liste gelb hinterlegt, Kerndaten blaue Schrift

Zügige Verarbeitungs-geschwindigkeit

- Keine erheblichen Verzögerungen
- Kleine Verzögerung beim Wechsel der Masken

Steuerbarkeit:

Gute Zugänglichkeit aller Programmfunktionen

- Alle in der Testversion verfügbaren Funktionen konnten angezeigt werden
- Im Handbuch Hinweis auf Einrichtungsbogen in dem Einrichtung beschrieben werden kann. Im Programm ist nichts zu finden

Abbildung der tatsächlichen Arbeitsabläufe in Kernprozessen

- Alle relevanten Inhalte der Prozessschritte sind enthalten (Terminvergabe, Aufnahme, Stamm- Kerndaten, Diagnostik, Hilfeplanung, Verlauf, etc.)
- Aufteilung und Ablauf könnten logischer sein z.B.: In der Kerndaten- Maske könnte Diagnostik, Optionale - und Zusatz- Fragen integriert sein.

Komfortable Datensatz- Suchmöglichkeiten

- Es kann nur nach Klienten, EBIS-Code und Aktenzeichen gesucht werden
- Keine Suchmöglichkeiten nach Bezugspersonen, Ärzten, Kooperationspartner, Kostenträger, wichtige Behörden, etc.

Tabellarische Datensatz- Übersichten mit Auswahl

- Klienten, Kontaktpersonen und Leistungsträger können in Stammdaten – Name/Adresse – Kontaktperson oder Stammdaten – weitere Angaben - Leistungsträger angezeigt werden

Selbsterklärungsfähigkeit:

Verständliche Begriffe und grafische Symbole

- Verwendete Begriffe und Fachbegriffe sind gängig und verständlich
- Zweck der Symbole ist bis auf einzelne, wie das Symbol zur History, auch ersichtlich. Bei anderen fehlt die Beschreibung

Eingaben durchgängig im Klartext (keine Schlüssel)

- Meistens standardisierte Eingaben, deshalb fast keine Klartexteingaben
- Aber Auswahl ist begrenzt und eindeutig, da Ergebnis sofort ersichtlich

Kontextbezogene Online- Hilfefunktion

- Symbol für Online Hilfefunktion vorhanden
- Umfang, Komfort und Details nicht bekannt

Tutorial, Beispielfälle oder Hinweise und Arbeitsanweisungen

- Keine Anweisungen, Informationen zu Arbeitsschritten und Eingaben vorhanden.
- Kein Tutor bzw. Assistent vorhanden

Anpassbarkeit

Veränderbarkeit von Feld- Inhalten bei Auswahlfeldern

- Nicht veränderbar
- Nur Zusatzfragen könne selbst gestaltet werden. Ist aber auch begrenzt durch Maximalanzahl von Zeichen im Eingabefeld
- Datensätze können angepasst werden (Leistungsträger, Leistungsarten/nicht gefunden,

Veränderbarkeit von Feld- Bezeichnungen

- Nicht veränderbar
- Nur Zusatzfragen können selbst gestaltet werden

Freie Gestaltbarkeit von Ausdrucken

- Im Formularbereich könne eigene Dokumente angelegt werden
- Um jedoch die Klientendaten übernehmen zu könne müssen die Textzeilen mit den entsprechenden Codes aus EBIS versehen werden

Veränderbarkeit von Maskeninhalten
- Können nicht verändert werden
Laufsicherheit, Fehlerrobustheit
- Wegen mangelnder Zugriffsrechte keine umfangreiche Beurteilung möglich
- Im Test aber keine nennenswerten Fehler
Fehlerfreier Programmablauf
- Keine Ergebnisse
Richtigkeit der Outputs
- Keine Ergebnisse
Konsistenz der Datenbestände
- Keine Ergebnisse
Keine Programm- Abstürze und verständliche Fehlermeldungen
- Keine Ergebnisse
Plausibilitätsprüfung
- Keine Ergebnisse
Sicherheitsabfragen bei kritischen Bedienschritten
- Ist vorhanden, z. B. beim Zurücksetzen der Jahreskontakte: System – Rücksetzen Jahreskontakte oder System – Alte Daten löschen

Datenhaltung

Historische Datenhaltung bei wichtigen Informationen

[...]

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
EBIS. Fachsoftware für die Suchtkrankenhilfe
Hochschule
Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
Note
1,0
Autor
Jahr
2010
Seiten
22
Katalognummer
V499413
ISBN (eBook)
9783346030245
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Fachsoftware, Dokumentation, Sozialinformatik
Arbeit zitieren
Jürgen Hönle (Autor), 2010, EBIS. Fachsoftware für die Suchtkrankenhilfe, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/499413

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