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Weiblicher Journalismus. Unterschiede in der Berichterstattung von weiblichen und männlichen Journalisten

Titre: Weiblicher Journalismus. Unterschiede in der Berichterstattung von weiblichen und männlichen Journalisten

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2017 , 35 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Andrea Cu (Auteur)

Médias / Communication - Journalisme
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Résumé Extrait Résumé des informations

Der Autor möchte herausfinden, inwiefern sich Berichterstattungen von Journalistinnen im Vergleich zu denen ihrer männlichen Kollegen unterscheiden. Des Weiteren beschäftigt sich die Arbeit mit den Klischees, dass Frauen über Themen sensibler berichten und sich bei der Themenauswahl auf typische "Frauenthemen" fokussieren.

Kann sich die journalistische Berichterstattung von Frauen und Männern aufgrund ihres Geschlechts unterscheiden? Die meisten zu diesem Thema befragten Journalistinnen verneinen einen Unterschied der Berichterstattungen zwischen Männern und Frauen. Demgegenüber steht die Meinung kommunikationswissenschaftlicher Experten, die behaupten, dass Frauen nicht nur eine andere Herangehensweise bezüglich der Erstellung von Berichterstattungen haben, sondern auch eine andere "weibliche" Perspektive, die sich wesentlich auf die Art der Berichterstattung auswirkt.

Frauen lassen ihre emotionale Ansichtsweise zu stark in die Berichterstattung einfließen. Sie können keinen Konkurrenzkampf mit Kollegen standhalten und verändern den Inhalt der zu vermittelnden Nachricht aufgrund ihrer femininen Perspektive. Sie lassen sich zu stark durch die Meinung ihrer Mitmenschen beeinflussen. Diese Vorurteile werden dem "weiblichen Journalismus" zugeschrieben.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Erkenntnisinteresse:

1.2 Forschungsstand:

1.3 Problem des Themengebietes

1.4 Aufbau der Arbeit

2. Theoretischer Rahmen der Arbeit

2.1 Begriffserklärung „weiblicher Journalismus“

2.2 Ressorts der Journalisten

2.3. Rezeptionswünsche der Geschlechter

2.3.1 Wunschressort der Journalistinnen

2.4 Arbeitsstil der Journalistinnen

2.4.1 Der weibliche Blick

2.5 Interviewführung der Journalistinnen

2.6 Weiblicher Journalismus aus der Sicht der Journalistinnen

2.7 Journalistisches Selbstverständnis

3. Forschungsfragen und Hypothesen

3.1 Operationalisierung der Variablen

4. Methode

5. Darstellung und Interpretation der Ergebnisse

6. Diskussion

6.1 Limitationen

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit sich die journalistische Berichterstattung von Frauen und Männern im deutschsprachigen Raum unterscheidet, und geht der Frage nach, ob das Phänomen eines spezifisch „weiblichen Journalismus“ existiert oder ob berufliche Rollenbilder geschlechtsspezifische Unterschiede nivellieren.

  • Historische Positionierung und Entwicklung von Frauen im Journalismus
  • Geschlechtsspezifische Ressortverteilung und Segregation
  • Einfluss von Geschlechterrollen auf Arbeitsstil und Interviewführung
  • Vergleich der Rezeptionswünsche von weiblichem und männlichem Publikum
  • Empirische Analyse des Argumentationsgehalts und der Schreibweise

Auszug aus dem Buch

1.1 Erkenntnisinteresse:

Im Laufe dieser Arbeit möchte ich herausfinden, inwiefern sich Berichterstattungen von Journalistinnen im Vergleich zu denen ihrer männlichen Kollegen unterscheiden und ob bekannte Klischees stimmen, wie die Behauptungen, dass Frauen über Themen viel sensibler berichten, oder sich bei der Themenauswahl mehr typische Frauenthemen fokussieren. Ein wesentlicher Grund, warum ich mich mit diesem Thema im Laufe dieser Arbeit beschäftigen möchte ist, dass ich selbst in meinem späteren Leben im journalistischen Bereich tätig sein möchte und daher mehr über die Hintergründe dieses Berufs herausfinden und die damit verbundenen Konflikte, welche einen als Frau treffen könnten.

Das kommunikationswissenschaftliche Problem besteht darin, dass es nicht allein ausreicht die Hintergrunde beziehungsweise die Perspektiven von Frauen zu verstehen, welche sich den Journalismus als Berufsfeld ausgesucht haben. Psychologische, sowie philosophische Disziplinen tragen einen wesentlichen Beitrag zum Verständnis bei. Beispielsweise analysieren diese Disziplinen den Begriff Macht, welcher den Bereich der Geschlechterforschung sehr stark beeinflusst hat. (vgl. Fleck, 2003,7.)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema ein, definiert das Forschungsinteresse und begründet die Relevanz der Untersuchung der Situation von Frauen im Journalismus.

2. Theoretischer Rahmen der Arbeit: Dieses Kapitel erläutert Begriffe, Arbeitsstile und die historische Entwicklung des Frauenanteils im Berufsfeld Journalismus sowie die geschlechtsspezifische Ressortverteilung.

3. Forschungsfragen und Hypothesen: Hier werden die zentralen Fragestellungen und die daraus abgeleiteten Hypothesen bezüglich Ressortverteilung, Schreibstil und Argumentationsgehalt formuliert und die Operationalisierung der Variablen dargelegt.

4. Methode: Dieses Kapitel beschreibt das Vorgehen der quantitativen Inhaltsanalyse, einschließlich des Kategorie-Systems und der Datenauswertung mittels SPSS.

5. Darstellung und Interpretation der Ergebnisse: Die gewonnenen Daten aus der Inhaltsanalyse von sechzig Zeitungsartikeln werden präsentiert und auf die Signifikanz der aufgestellten Hypothesen geprüft.

6. Diskussion: Abschließend werden die Ergebnisse zusammengeführt, bewertet und kritisch reflektiert, wobei auch die Limitationen der Studie dargelegt werden.

Schlüsselwörter

Weiblicher Journalismus, Geschlechterforschung, Journalismus, Ressortverteilung, Medieninhalte, Berichterstattung, Geschlechterrolle, Arbeitsstil, Interviewtechnik, Medienanalyse, Kommunikation, Diskriminierung, Journalistinnen, Argumentation, Objektivität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob es geschlechtsspezifische Unterschiede in der journalistischen Berichterstattung gibt, insbesondere im Hinblick auf Ressortwahl, Arbeitsstil und Argumentationsweise.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder umfassen die Geschichte der Frauen im Journalismus, die horizontale Segregation in Redaktionen, Unterschiede im Rezeptionsverhalten und der professionellen Herangehensweise.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch eine quantitative Inhaltsanalyse zu prüfen, ob sich die Annahme eines „weiblichen Journalismus“ gegenüber dem als „normal“ geltenden, männlich dominierten Journalismus empirisch bestätigen lässt.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine quantitative Inhaltsanalyse von sechzig Zeitungsartikeln aus dem deutschsprachigen Raum durchgeführt, deren Ergebnisse mittels des Statistikprogramms SPSS ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der theoretischen Aufarbeitung des Forschungsstands, der Definition von zentralen Begriffen sowie der operationalen Beschreibung der Hypothesen und der methodischen Durchführung der Analyse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Weiblicher Journalismus, Geschlechterforschung, Ressortverteilung, Diskriminierung, Medieninhalte und Berichterstattung.

Welche Ergebnisse lieferte die Untersuchung zur Ressortverteilung?

Die Untersuchung zeigte, dass in den analysierten Qualitätsmedien keine statistisch signifikanten Unterschiede in der Ressortverteilung vorlagen, die eine strikte Trennung in „Frauen-“ und „Männerressorts“ belegen würden.

Konnte der Begriff „weiblicher Journalismus“ durch die Daten bestätigt werden?

Nein, die empirische Untersuchung ergab keine signifikanten Unterschiede im Schreibstil oder Argumentationsgehalt zwischen den Geschlechtern, was darauf hindeutet, dass sich Journalistinnen stark an die bestehenden professionellen Normen anpassen.

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Résumé des informations

Titre
Weiblicher Journalismus. Unterschiede in der Berichterstattung von weiblichen und männlichen Journalisten
Université
University of Vienna
Note
1,0
Auteur
Andrea Cu (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
35
N° de catalogue
V499596
ISBN (ebook)
9783346034076
ISBN (Livre)
9783346034083
Langue
allemand
mots-clé
weiblicher Journalismus
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Andrea Cu (Auteur), 2017, Weiblicher Journalismus. Unterschiede in der Berichterstattung von weiblichen und männlichen Journalisten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/499596
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Extrait de  35  pages
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