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Die Umsetzung von Risikomanagementsystemen in deutschen Unternehmen. Theorie und Praxis

Titel: Die Umsetzung von Risikomanagementsystemen in deutschen Unternehmen. Theorie und Praxis

Bachelorarbeit , 2017 , 64 Seiten , Note: 2,1

Autor:in: Gürkan Yazici (Autor:in)

BWL - Controlling
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beleuchtet die Einzelheiten des Risikomanagements gemäß den vorherrschenden Monografien aus den unterschiedlichsten Aspekten und schafft somit einen umfassenden Überblick. Hierzu wird eine Auswertung des aktuellen Umsetzungsstandes von Risikomanagementsystemen in deutschen Unternehmen anhand einer Dokumentenanalyse von empirischen Befragungen durchgeführt. Anknüpfend dazu wird unter Bezugnahme verschiedener empirischen Befunde eine chronologische Entwicklungsanalyse zum Umsetzungsstand der Risikomanagementsysteme ab dem Jahr 2000 durchgeführt. Zum Schluss der komparativen Analyse wird ein direkter Vergleich zwischen kleinen und mittelständischen Unternehmen und Großkonzernen vorgenommen, was das letzte Forschungsziel dieser Arbeit darstellt. Mit der Erarbeitung der Umfrageergebnisse wird die Basis für die Ergebnisauswertung zugrunde gelegt.

Als Konsequenz der zunehmenden Volatilität in vielen Märkten und der Verkürzung volkswirtschaftlicher Konjunkturzyklen wird die intelligente, risikoorientierte Steuerung eines Unternehmens über ein allumfassendes Chancen- und Risikomanagement zum entscheidenden Erfolgsfaktor. Außerdem sind Risikomanagementsysteme unabdingbare Überwachungssysteme, die einen wesentlichen Beitrag zur langfristigen Existenzsicherung sowie zur nachhaltigen Erhöhung des Unternehmenswerts leisten.

In dieser Arbeit wird eine Vielzahl empirischer Studien zur Ausgestaltung und zum Umsetzungsstand deutscher Unternehmen analysiert und ausgewertet. In diesem Zusammenhang stellt die Vergleichsanalyse der Diskrepanzen zwischen der theoretischen und praktischen Umsetzung eines Risikomanage-mentsystems das zweite Untersuchungsziel dar. Dabei nimmt der Risikomanagementprozess einen großen Stellenwert ein.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1. Problemstellung

1.2. Forschungsziel und Methodik

1.3. Aufbau der Arbeit

2. Theoretische Grundlagen

2.1. Risikodefinition und Risikoarten

2.1.1. Risikodefinition

2.1.2. Risikoarten

2.2. Phasen des Risikomanagementprozesses

2.2.1. Risikoidentifikation

2.2.2. Risikomessung und -Analyse

2.2.3. Risikosteuerung

2.2.4. Risikocontrolling

2.3. Regulatorische Anforderungen an das Risikomanagement

2.3.1. KonTraG

2.3.2. ISO 31000

2.3.3. DCGK

2.4. Konzeptionen und Aufgaben des Risikomanagements

2.4.1. Konzeptionen

2.4.2. Aufgaben

2.5. Risikomanagementinstrumente

2.6. Zusammenfassung

3. Komparative Analyse zur Diskrepanz zwischen der theoretischen und praktischen Umsetzung

3.1. Vorgehensweise und Methodik

3.2. Aktueller Vergleich

3.3. Analyse der Entwicklung zum Umsetzungsstand ab dem Jahr 2000

3.4. Vergleich von Groß- und Kleinunternehmen vom Jahr 2012

4. Ergebnisauswertung

5. Schlussbetrachtung

5.1. Zusammenfassung

5.2. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, die Diskrepanzen zwischen der theoretischen Ausgestaltung und der tatsächlichen Umsetzung von Risikomanagementsystemen in deutschen Unternehmen zu analysieren, wobei der Risikomanagementprozess als zentraler Vergleichsmaßstab dient.

  • Theoretische Grundlagen des Risikomanagements und regulatorische Anforderungen (KonTraG, ISO 31000, DCGK).
  • Komparative Analyse der theoretischen Konzeptionen gegenüber der praktischen Anwendung in deutschen Unternehmen.
  • Chronologische Betrachtung der Entwicklung des Umsetzungsstands von Risikomanagementsystemen seit dem Jahr 2000.
  • Direkter Vergleich der Risikomanagementstrukturen zwischen Großunternehmen und KMU.

Auszug aus dem Buch

2.2.1. Risikoidentifikation

Zum Aufgabenbereich der Risikoidentifikation gehört die Lokalisierung aller für das Unternehmen relevanten Risiken. Hierfür gibt es eine Vielzahl an methodischen Vorgehensweisen, deren Anwendung von den Unternehmensbesonderheiten und den Organisationsstrukturen abhängen.

Die Risikoidentifikation aller unternehmensspezifischen Risiken lässt sich jedoch nicht abstrahierend darstellen. Um die Verständlichkeit dennoch zu gewährleisten, werden im Folgenden einige Grundkonzepte der Risikoidentifikation thematisiert. Zu den Standardinstrumenten gehören:

• Analyseraster

• Risikotabellen

• Interviews

• Analyse von Ablaufprozessen

Die Systematisierung von betriebswirtschaftlichen Risiken ist die entscheidende Voraussetzung, um eine Risikoidentifikation durchzuführen. Im ersten Schritt wird zunächst zwischen naturwissenschaftlichen und wirtschaftswissenschaftlichen Risiken unterschieden. Eine klare Abgrenzung ist hierbei nicht immer möglich, da oftmals die beiden genannten Risiken unmittelbar voneinander abhängen. Auf der zweiten Ebene wird eine Unterscheidung in betriebswirtschaftliche und volkswirtschaftliche Risiken vorgenommen. Im letzten Schritt wird auf der Unternehmensebene zwischen finanzwirtschaftlichen und Leistungswirtschaftlichen Risiken getrennt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit und Brisanz eines effektiven Risikomanagements zur langfristigen Existenzsicherung von Unternehmen und leitet die Problemstellung sowie das Forschungsziel ab.

2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert den Risikobegriff, erörtert die verschiedenen Risikoarten sowie die Phasen des Risikomanagementprozesses und betrachtet regulatorische Anforderungen sowie gängige Instrumente.

3. Komparative Analyse zur Diskrepanz zwischen der theoretischen und praktischen Umsetzung: Hier wird der theoretische Rahmen mit empirischen Studien abgeglichen, um Diskrepanzen in der Umsetzung aufzudecken, die zeitliche Entwicklung seit 2000 nachzuzeichnen und einen Vergleich zwischen Großunternehmen und KMU zu ziehen.

4. Ergebnisauswertung: Die Auswertung fasst die Diskrepanzen zwischen Theorie und Praxis zusammen, wobei insbesondere die Prozessstruktur und Methodenwahl in den untersuchten Unternehmen im Fokus stehen.

5. Schlussbetrachtung: Dieses Kapitel zieht ein Fazit über den Stellenwert des Risikomanagements als zentrale Steuerungsaufgabe und bewertet die Bestrebungen zur Verbesserung der Systeme in deutschen Unternehmen.

Schlüsselwörter

Risikomanagement, Risikomanagementprozess, Risikoidentifikation, Risikobewertung, Risikosteuerung, Risikocontrolling, KonTraG, ISO 31000, Risikokommunikation, Frühwarnindikatoren, Diskrepanz, Theorie-Praxis-Vergleich, deutsche Unternehmen, Risikokultur, Risikostrategie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Risikomanagementsysteme in deutschen Unternehmen konzipiert sind und inwieweit diese von theoretischen Standards abweichen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die Definition und Kategorisierung von Risiken, die Phasen des Risikomanagementprozesses, regulatorische Vorgaben und empirische Befunde aus der Unternehmenspraxis.

Was ist das primäre Ziel der Forschung?

Das Ziel ist die Identifikation von Diskrepanzen zwischen theoretischen Modellen und der praktischen Anwendung von Risikomanagementsystemen in Deutschland.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine Literaturanalyse zur Erarbeitung des theoretischen Rahmens, gefolgt von einer komparativen Analyse auf Basis empirischer Studien und Dokumentenanalysen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Herleitung der Risikomanagement-Phasen und eine darauffolgende Analyse der empirischen Daten zum Umsetzungsstand in der Praxis.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Kernbegriffen zählen Risikomanagementprozess, KonTraG, Risikoidentifikation, Risikobewertung und die Diskrepanzanalyse zwischen Theorie und Praxis.

Welche Rolle spielt das KonTraG in dieser Analyse?

Das KonTraG wird als wesentlicher regulatorischer Treiber für die Implementierung von Risikomanagementsystemen in deutschen börsennotierten Aktiengesellschaften analysiert.

Wie unterscheiden sich Großunternehmen und KMU beim Risikomanagement?

Die Arbeit zeigt, dass trotz deckungsgleicher Prozessstrukturen Unterschiede bei der organisatorischen Verankerung und der Nutzung professioneller IT-Lösungen bestehen.

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Details

Titel
Die Umsetzung von Risikomanagementsystemen in deutschen Unternehmen. Theorie und Praxis
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, München früher Fachhochschule
Note
2,1
Autor
Gürkan Yazici (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
64
Katalognummer
V499658
ISBN (eBook)
9783346016737
ISBN (Buch)
9783346016744
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Risikomanagement
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Gürkan Yazici (Autor:in), 2017, Die Umsetzung von Risikomanagementsystemen in deutschen Unternehmen. Theorie und Praxis, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/499658
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Leseprobe aus  64  Seiten
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